zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
Foto: epd/ Jens Schlueter
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Reiner Anselm

Die Elitendemokratie überwinden

Die Kirchen müssen aus der Bundestagswahl Konsequenzen ziehen

Zu lange hat die evangelische Kirche zur moralisierenden Bevormundung geneigt und das eigene politische Spektrum verengt, kritisiert Reiner Anselm. Der Münchner Ethikprofessor skizziert, wie sich das ändern kann und bezieht sich dabei auf das von ihm mitverfasste EKD-Papier „Konsens und Konflikt“.

Foto: dpa/ Axel Heimken
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Uwe Volkmann

Alter Text, neues Gewand

Warum die „Ehe für alle“ sehr wohl mit unserer Verfassung vereinbar ist

In zz 10/2017 kritisierte der emertierte Staats- und Kirchenrechtler Axel von Campenhausen den Beschluss des Bundestages, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen, da dies dem Grundgesetz zuwiderlaufe. Uwe Volkmann, Professor für Recht und Rechtsphilosophie in Frankfurt/Main, ist anderer Ansicht und sagt: Das Grundgesetz ist nicht dazu da, „einfach Vergangenheit zu konservieren“.

Foto: dpa/ Erik Mcgregor
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Ines Kappert

Abwehrkampf gegen Gewalt

Die Bedeutung der Gender Studies in der zeitgenössischen Kultur und Politik

Mit ihrem Debüt „Gender Trouble“ begründete die amerikanische Professorin Judith Butler 1990 die Genderforschung. Sie unterscheidet zwischen dem sozialen und dem biologischen Geschlecht und beschreibt, wie Frauen und Männer zu Frauen und Männern gemacht werden. Ines Kappert, Leiterin des Gunda-Werner-Instituts für Feminismus und Geschlechterdemokratie in der Heinrich-Böll-Stiftung, beschreibt die Grundzüge der Theorie und bettet sie in die Geschichte der Frauenbewegungen ein.

Foto: dpa
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Claudia Janssen

Abgelöst und entsorgt?

Warum die Genderforschung unter Feministinnen auch kritisch diskutiert wird

Ist Gender der „Sargnagel des Feminismus“? Das behauptete zumindest im Sommer die Zeitschrift Emma. Dieser Sichtweise widerspricht Claudia Janssen, Professorin für Feministische Theologie/Theologische Geschlechterforschung und Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel. Allerdings fehle es in Kirche und Theologie auch nach dem „Gender-turn“ an den notwendigen inhaltlichen Debatten.

Foto: dpa/ leonardo medical
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Christoph Raedel

Weltanschaulich imprägniert

Die blinden Flecken der Genderforschung

Die Genderforschung ist voll von blinden Flecken und Widersprüchen, meint Christoph Raedel, Professor für Systematische Theologie und Theologiegeschichte an der Freien Theologischen Hochschule Gießen. Der ideologiekritische Impetus werde nämlich ausschließlich gegen andere Wissenschaften gerichtet und nicht gleichermaßen gegen die eigene Arbeitsweise.

 

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