zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Meinung

Ausgabe 7 Juli 2014

Foto: Martin Storz
Foto: Martin Storz
Paul Russmann

Beitrag zur Nichtfriedfertigkeit

Rüstungsexporte verlängern häufig Gewaltkonflikte in Krisenregionen

Wer das Leben deutscher Soldaten schützen, Frieden und Freiheit verteidigen, Menschenrechte und Völkerrecht achten will, darf keine Waffen weltweit exportieren, sagt Paul Russmann, Diplomtheologe und einer der drei Sprecher der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!"

Foto: privat
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Michael Fuchs

Der Realität stellen

Demokratie muss sich und ihren Freunden die Möglichkeit zur Verteidigung geben

Wer einfache Lösungen für komplexe Probleme propagiert, handelt populistisch und moralisch fragwürdig, meint Michael Fuchs, stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag.

Foto: dpa/Arne Dedert
Foto: dpa/Arne Dedert
Rupert Neudeck

Schönwetter aus dem Elfenbeinturm

Die neuen Afrika-Leitlinien der Bundesregierung wären vor 50 Jahren zeitgemäß gewesen

Das Papier gibt nicht eine Antwort auf die Herausforderungen, die der Kontinent mit der unglaublich jungen Bevölkerung für das demographisch-schwache Europa darstellt.

Foto: privat
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Jürgen Wandel

Ein Tänzchen wagen

Protestanten sollten die Reformation guten Gewissens feiern

Am 31. Oktober 2017 sollten die Protestanten mit ihren Gästen, Angehörigen anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften, feiern und tanzen.

Foto: privat
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Christiane Tietz

Heilsamer Perspektivenwechsel

Geschlecht ist mehr als wir meinen

Was weiblich ist und was männlich, steht nicht ein für alle Mal fest, sondern wird jeweils gesellschaftlich ausgemacht.

Foto: privat
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Kathrin Jütte

Handy-Nacken

Ein Punktum

Jeden Morgen segelt hinter einem knappen Quadratmeter Fläche ein kluger Kopf auf dem vermeintlichen Ozean der Untiefe und nutzt die Zeit zur stillen Betrachtung.

Ausgabe 6 Juni 2014

Foto: privat
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Stephan Kosch

Kirchen an den Karren

Die Religionen der Welt und der Klimaschutz

Nun sollen also die Gläubigen der Welt den Karren aus dem Dreck ziehen, in den die Politik sich manövriert hat? Im Prinzip ja - und das ist richtig so.

Foto: privat
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Hermann Queckenstedt

Fußball als Religion

Was die Kirche von den Fans in den Stadien lernen kann

Wo anders als beim Fußball liegen sich fremde Menschen himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt in den Armen?

Foto: privat
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Stephan Kosch

Die Kleinen kommen durch

Ein Punktum

Für den gestandenen Protestanten steckt ein großes Stück Trost in den Erkenntnissen der modernen Biologie.

Ausgabe 5 Mai 2014

Foto: dpa/Andreas Schoelzel
Foto: dpa/Andreas Schoelzel
Wilfried Härle

Total misslungen

Die Aktion "7 Wochen ohne" gibt immer zweifelhaftere Fastenziele vor

Gewissheiten werden uns zuteil und bestimmen unser Fühlen, Wollen und Denken. Wie sollte man sie abschalten oder vorübergehend suspendieren?

Foto: privat
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Sache jedes Einzelnen

Religionsfreiheit ist immer auch die Freiheit der anderen

Glaube ist Privatsache, dies gilt es immer wieder neu zu sichern, um der individuellen Freiheit und des kollektiven Friedens willen.

Foto: EKD-Kulturbüro
Foto: EKD-Kulturbüro
Petra Bahr

Unscharfe Grenze

Der Öffentlichkeitsanspruch der Kirchen stammt aus dem Evangelium selbst

Ist der Glaube nicht mehr privat, verliert er auch seine Öffentlichkeitsrelevanz - ein Satz, der wohl auch im Umkehrschluss gilt.

Foto: privat
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Helmut Kremers

Überflüssig und absurd

Der Erste Weltkrieg wird allmählich gelassener verhandelt

Die Rückbesinnung auf den Ersten Weltkrieg lässt lernen, dass Diplomatie Nervenstärke erfordert - die Ukraine-Krise lässt grüßen...

Foto: privat
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Christoph Schwöbel

Außer Konkurrenz!

Über die zweifelhafte Logik des Wettbewerbs

Es ist beunruhigend , wenn die Logik des Wettbewerbs auch auf die Kirchen oder sogar auf das Verhältnis der Religionen übergreift.

Foto: privat
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Jürgen Wandel

Der Luther ist schuld

Ein Punktum

Wenn der Professor aus Hannover seine "Indizienkette" in "Cicero" fortsetzt, wird er sicher zeigen, dass auch Goebbels, Himmler und Eichmann Kryptolutheraner waren - wie die Wiener, die nach dem deutschen Einmarsch Juden quälten.

Ausgabe 4 April 2014

Foto: privat
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Georg Wurth

Das Verbot verfehlt sein Ziel

Auch die Alkohol-Prohibition in den USA war ein Irrweg. Daraus sollte man lernen

Der Mensch hat ein natürliches Bedürfnis nach Rausch. Deshalb lassen sich Drogenprobleme nur dann reduzieren, wenn die Gesellschaft lernt, mit Genussmitteln umzugehen. 

Foto: privat
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Jens Spahn

Experiment zu Lasten der Bevölkerung

Cannabiskonsum ist mit großen Risiken verbunden. Eine Freigabe wäre nicht zu verantworten

Die derzeitige Rechtslage wird den Gefahren des Cannabiskonsums gerecht, sie ist zeitgemäß, erforderlich und richtig. Eine Legalisierung wäre unverantwortlich.

Foto: BDSV
Foto: BDSV
Georg Wilhelm Adamowitsch

Rüstungsexporte sind legitim...

… und ihre Gegner sprechen nicht für die Mehrheit der Bevölkerung

Die Naivität der Argumentation durch Rüstungsexportgegegner, wie etwa die "Aktion Aufschrei" ist beachtlich.

Foto: privat
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Helmut Kremers

Künftiger Geheimtipp?

Die neue Mitgliedschaftsuntersuchung der EKD

Die Kirche müsse sich auf ihr "Kerngeschäft" konzentrieren, lautet die immer wiederkehrende Forderung. Was aber soll das heißen?

Foto: privat
Foto: privat
Annette Kurschus

Nicht wegducken

Glaube ist keine peinliche Privatangelegenheit

Wie kann es gelingen, dass kirchlicher Protest gegen ungerechte Verhältnisse als unmittelbarer Ausdruck unseres persönlichen Glaubens erkennbar wird?

Foto: privat
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Helmut Kremers

Keine Sentimentalität!

Ein Lob der Kopenhagener Giraffenverfütterung

In jeden Zoo gehört eine Arena, Zuschauer auf die Ränge, Extraplätze für die Kinder. Zuerst wird die Giraffe hineingetrieben. Danach die Raubkatzen, hungrig. Und dann?

Ausgabe 3 März 2014

Foto: privat
Foto: privat
Arno Frank

Schafft es ab!

Warum das "Wort zum Sonntag" immer wieder scheitert

Welchen Sinn stiftet ein "Wort zum Sonntag", das allwöchentlich den ohnehin Bekehrten rein gar nichts predigt, was über das Niveau handelsüblicher Frauenzeitschriften hinausginge?

Foto: privat
Foto: privat
Kathrin Jütte

Halbherzig

Trotz neuem Gesetz bleiben Babyklappen in der Grauzone

Das neue Gesetz zur vertraulichen Geburt ist kein Meilenstein, sondern allenfalls ein Mosaikstein, der das Dilemma einer ethisch schwierigen Situation nicht aufhebt.

Foto: Sandra Dominika Sutter
Foto: Sandra Dominika Sutter
Gottfried Locher

Von Barmen nach Bern und zurück

Feste ohne existenziellen Stachel bleiben notorisch harmlos

Bern und Barmen stehen für das innere Ringen der Kirche. Dem Schweizer Bekenntnistext erging es kaum anders als seinem Pendant in Deutschland.

Foto: privat
Foto: privat
Katharina Lübke

Verspielte Liebessuche

Ein Punktum

Fassen wir also zusammen: Reicher Alter sucht junges Schmuckstück. Reife Dame sucht guten Menschen.

Ausgabe 2 Februar 2014

Foto: privat
Foto: privat
Jürgen Wandel

Wie in Irland

Die israelische Besiedlung Cisjordaniens ist rechtswidrig und unmoralisch

Heftig umstritten ist die Forderung, Waren aus den israelischen Siedlungen Cisjordaniens zu kennzeichnen und zu boykottieren. Und weil sie Juden betrifft, fühlen sich manche an das Jahr 1933 erinnert. Für den Boykott ist zeitzeichen-Redakteur Jürgen Wandel, dagegen Pfarrer Michael Volkmann, der in der württembergischen Landeskirche für das Gespräch zwischen Christen und Juden zuständig ist. Die Kontrahenten haben miteinander im Tübinger Stift studiert.

Foto: privat
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Michael Volkmann

Kooperation statt Konfrontation

Die Siedlungen können eine Brückenfunktion zwischen Israel und Palästina einnehmen

Der Boykott von Waren aus den israelischen Siedlungen des Westjordanlandes ist ein Mittel der Propaganda und ein Türöffner zur Delegitimierung des Staates Israel.

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Nie wieder Krieg

Anmerkungen zur Rezeption des Ersten Weltkrieges

Wo weder Heldengedenken noch revanchelüsterne Schmachdelirien der Unterlegenen ein nationales Bedürfnis sind, scheint das Feld freigeräumt für ein friedliches Zusammenleben der Völker. Ja, wenn...

Foto: VDB
Foto: VDB
Elmar Baumann

Tank und Teller!

Biokraftstoffe können zum Kampf gegen den Hunger beitragen

Wer allen Ernstes Biokraftstoffe zum Sündenbock für Hunger macht, ist ein mutwilliger Heuchler.

Foto: Pater Bernd Hagenkord SJ
Foto: Pater Bernd Hagenkord SJ
Michael Weinrich

Unnahbare Verhüllung

Rechter Glaube weiß von seiner inklusiven Wahrheit

Es gehört zum Wesen der Erkenntnis des Glaubens, dass sie darum weiß, dass das, was sie erkennt, darin erkannt sein will, dass es mehr ist, als es von sich zu erkennen gibt.

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Druckfehler

Ein Punktum

Sollte man sich auf den volkstümlichen Druckfehlerteufel hinausreden? Ach, der Teufel ist samt allen Unterteufeln theologisch längst pensioniert...

Ausgabe 1 Januar 2014

Foto: Westend Verlag
Foto: Westend Verlag
Heiner Flassbeck

Wir brauchen Schulden ...

... denn ohne sie gibt es keine Ersparnisse auf der Welt

Wenn alle versuchen zu sparen, wird die Wirtschaft in einer immerwährenden Schrumpfung versinken.

Foto: privat
Foto: privat
Nikolaus Schneider

Ein gottloser Satz

Die Kirche gehört an die Seite der Armen und Notleidenden

Aufgabe der Kirche gegenüber dem Staat ist es, "an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten" zu erinnern.

Foto: Privat
Foto: Privat
Helmut Kremers

Jedermann untertan

Zu Papst Franziskus' Sendschreiben "Evangelii gaudium"

Die Einsicht lautet: Es gibt keine irdische Macht auf Erden, die im Laufe ihres Wachstums nicht an den Punkt gelangt, wo sie zur Unterdrückung der Menschen dient.

Foto: privat
Foto: privat
Kathrin Jütte

Ende der Kreidezeit

Ein Punktum

Keine Kreide wird mehr quietschen und kein Feinstaub wirbeln. Die Wandtafel mit ihrer grünen Leere weicht dem interaktiven Whiteboard.

Ausgabe 12 Dezember 2013

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Benachteiligt

Ein Punktum

Ich hatte mich längst damit abgefunden, dass ich keinerlei Benachteiligtenstatus beanspruchen kann. Nun aber hat sich eine Chance aufgetan...

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Ja, sie ist es

Damit dies ein für alle Mal klar ist: Die EKD ist Kirche

"Die" Kirche besteht aus vielen Kirchen, auch "eine" Kirche kann aus vielen Kirchen bestehen.

Foto: Stephan Kaminski
Foto: Stephan Kaminski
Katrin Göring-Eckardt

Der Fehler liegt im System

Vor dem Leid schutzsuchender Menschen wird sich die EU nicht abschotten können

Die Flüchtlingspolitik der Europäischen Union ist gescheitert, meint Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Es sei eine Frage von Solidarität und Menschlichkeit, Menschen in Not die Tür zu öffnen und Hilfe anzubieten.  

Foto: Manfred Esser
Foto: Manfred Esser
Wolfgang Bosbach

Es droht eine Überforderung

Nicht alle Probleme der Welt können auf dem Territorium der EU gelöst werden

Würde von Europa das Signal ausgesendet "Wir nehmen alle Flüchtlinge bei uns auf und geben jedem ein Bleiberecht", würden schon in Kürze unsere Aufnahmekapazitäten weit überfordert werden, meint Wolfgang Bosbach, Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Foto: privat
Foto: privat
Stephan Kosch

Gut gemacht!

Warum man auf kirchliche Flüchtlingsarbeit stolz sein darf

Es geht aber auch weniger um Realpolitik als um reale, also tatkräftige wie seelsorgerliche Unterstützung.

Foto: privat
Foto: privat
Ingo Pies

Wir brauchen Agrarspekulation

Indexfonds werden zu Unrecht moralisch an den Pranger gestellt

Nach dem gegenwärtigen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis sind Indexfonds dem Gemeinwohl nicht abträglich, sondern zuträglich.

Foto: privat
Foto: privat
Margot Käßmann

Ein Kind ist uns geboren

... aber Kinderfreundlichkeit ist hierzulande noch Mangelware

Wo sind wir denn? Heißt es nicht überall, die Geburtenrate ist zu gering und wir müssen kinderfreundlicher werden in Deutschland?

Ausgabe 11 November 2013

Foto: privat
Foto: privat
Martin Vogel

Wiedergewinnen und wandeln

Eine Kirche für einen Ort der Erinnerung an geschichtliche Ereignisse

Hitler und Ulbricht dürfen nicht Recht behalten - deshalb muss die Garnisonkirche wieder aufgebaut werden. Das fordert Martin Vogel, theologischer Vorstand der Stiftung Garnisonkirche Potsdam.

Foto: Kris Keller
Foto: Kris Keller
Friedrich Schorlemmer

Nie wieder

Gegen eine Rekonstruktion einer barocken Militärkirche

Der Ort der Garnisonkirche verkörpert die unselige Allianz der monarchistischen und militärischen Tradition Preußen-Deutschlands in seiner protestantischen Ausprägung. Und deshalb wendet sich der evangelische Theologe Friedrich Schorlemmer entschieden gegen ihren Wiederaufbau.

Foto: epd/Andreas Schoelzel
Foto: epd/Andreas Schoelzel
Wolfgang Huber

Der andere Kreuzstab

Papst Franziskus setzte auf Lampedusa ein Zeichen

Humanitäre Katastrophen an Europas Grenzen zu verhindern, ist unabdingbar. Doch ebenso wichtig ist, dass Europa seinen Beitrag zu menschenwürdigen Verhältnissen in Afrika leistet.

Foto: privat
Foto: privat
Jürgen Wandel

Mensch, nicht Buch

Was die Debatte um das EKD-Familienpapier lehrt

Die evangelische Kirche muss sich über das "Schriftprinzip" verständigen

Foto: Fraunhofer
Foto: Fraunhofer
Birgit Graf

Roboter in den Pflegedienst!

Technische Assistenzsysteme entlasten das Personal in Heimen und Krankenhäusern

Serviceroboter sind eine Möglichkeit, um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken und den Pflegeberuf aufzuwerten.

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Wer den Tod nicht scheut

Ein Punktum

Der Seitenstreifen ist inzwischen fast völlig abgewaschen. Und der Lack ist ziemlich stumpf. Aber ab ist er nicht, der Lack, keineswegs.

Ausgabe 10 Oktober 2013

Foto: dpa
Foto: dpa
Mustafa Yoldas

Hinaus aus dem Hinterhof

Ein Verkauf von Kirchen an muslimische Gemeinden nutzt beiden Seiten

Nicht nur pragmatische Gründe sprechen für einen Verkauf von Kirchen an Muslime, meint Mustafa Yoldas, Vorsitzender des Rats der islamischen Gemeinschaften in Hamburg (Schura). Auch die Kontinuität bleibe gewahrt. Wo vorher Gott angebetet wurde, werde auch künftig Gott angebetet.

Foto: privat
Foto: privat
Ralf Lange-Sonntag

Gebaute Glaubensbekenntnisse

Christentum und Islam sind keine austauschbaren Größen

Die Umwandlung einer Kirche zur Moschee schwäche die integrativen Kräfte, sagt Ralf Lange-Sonntag, Referent der westfälischen Landeskirche für Fragen des christlich-islamischen Dialogs.

Foto: privat
Foto: privat
Stephan Kosch

Es kommt auf die Größe an

Ein Punktum

Je höher der Testosteron-Spiegel, desto größer die Hoden, desto weniger Papa. Alles klar?

Foto: Archiv
Foto: Archiv
Jürgen Israel

Nehmt die Zigeuner ernst!

Sprachkosmetik hilft der Emanzipation eines Volkes nicht

Wir nennen sie "Sinti" und "Roma" und lassen alles beim Alten.

Foto: privat
Foto: privat
Stephan Kosch

Der Faktor Mensch

Das Gemeindekonzept allein reicht nicht aus

Bei allem notwendigen Nachdenken über Finanzen, Strukturen und Konzepte darf der entscheidende Faktor einer Gemeinde nicht vergessen werden.

Foto: privat
Foto: privat
Katrin Göring-Eckardt

Das rechte Maß

Wachstum garantiert kein Lebensglück

Wir brauchen einen neuen, alternativen Indikator, der gesellschaftlichen Fortschritt misst.

Ausgabe 9 September 2013

Foto: Fiona Krakenbürger
Foto: Fiona Krakenbürger
Christian Heller

Jeder für jeden gleich nackt

Die Post-Privacy-Welt braucht keinen Datenschutz

Unseren Lippenbekenntnisse zur Privatsphäre steht unser überschäumendes Kommunikationsbedürfnis entgegen, das im Netz starke Ventile findet und deren Ausbau vorantreibt.

Foto: privat
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Helmut Kremers

Irrwege

Wie lange soll man eigentlich Jugendsünden nachtragen?

Es bleibt die Frage, wie lange man Menschen ihre Jugendsünden vorhalten sollte. Das hat weniger mit Verjährung zu tun als mit der Klugheit, dem Jugendalter eine partielle Unzurechnungsfähigkeit zugute zu halten...

Foto: privat
Foto: privat
Michael Weinrich

Neuaufbruch nach dem Insolvenzverfahren?

Die Konferenz Europäischer Kirchen am Scheideweg

Alles wird darauf ankommen, dass sich die KEK von den in dem Erneuerungsprozess zugezogenen Blessuren erholt und den in die Verfassung geschriebenen Bestimmungen durch Konkretionen eine entsprechende Lebendigkeit verleiht.

 

Foto: privat
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Katharina Lübke

Eine Perle der Natur

Ein Punktum

Eine nackte Brust kann selbst gestandene Männer einschüchtern kann. Eine kleine historische Rückschau belegt das.

Ausgabe 8 August 2013

Foto: privat
Foto: privat
Wilhelm Wille

Gewaltfreiheit als einzige Option

Die evangelische Friedensethik muss neu geordnet werden. Ein Impuls aus Baden

Krieg wird zum global einsetzbaren Mittel von Interessenpoliltik. Rechtserhaltende Gewalt, die eine EKD-Denkschrift von 2007 für legitim erklärte, zerstört zunehmend die völkerrechtliche Ordnung und produziert ausufernde Gewalt. 

Foto: privat
Foto: privat
Jürgen Wandel

Pfarrer fürs Parlament

Die Kirche muss Lobbyarbeit und Seelsorge klarer trennen

Martin Dutzmann ist neuer Bevollmächtigter der EKD bei Bundesrepublulik und EU. Seine Doppelfunktion als Seelsorger und Lobbyist ist problematisch. Deshalbt sollte die EKD eine separate Pfarrstelle für die Seelsorge schaffen.

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

Treppenlifte

Ein Punktum

Er thront da in heiterer Gelassenheit in seinem Treppenliftsitz, Fliege statt Krawatte, aber bequeme Strickjacke, englischer Schnurrbart, die Linke hält lässig den Krückstock. Ich spüre förmlich: Dieser Mann genießt das Leben. Und trotzt der Zeit. Dank Treppenlift.

Foto: Nordkirche
Foto: Nordkirche
Gerhard Ulrich

Fest der Gottesfreude

Der Wein soll des Menschen Herz erfreuen

Reifen muss das Zeug. Lebendige Kirche sein heißt also auch, diesen Prozess der Reife zu ermöglichen - Gott und seinem Wirken bloß nicht im Wege zu stehen. Dann kann man die Frucht genießen: In ungeheurer Vielfalt.

Ausgabe 7 Juli 2013

Foto: Werner Krüper
Foto: Werner Krüper
Julia Klöckner / Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Sollte jede Form der organisierten Suizid-Beihilfe verboten werden?

pro und contra

Darf der Mensch sein Leben selbst beenden? Jedenfalls unter gewissen Umständen, etwa wenn abzusehen ist, dass schweres Leiden unausweichlich zum Tode führt? Diese Frage wird in der Gesellschaft zunehmend konträr diskutiert, wobei die Fronten keineswegs entlang konfessioneller und weltanschaulicher Grenzen verlaufen. Julia Klöckner und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vertreten gegensätzliche Positionen.

Foto: privat
Foto: privat
Christiane Tietz

Deshalb

Frei troz unfreiem Willen

Steht Luthers Lehre vom unfreien Willen nicht im Widerspruch zum Selbstverständnis des modernen Menschen, sich selbst für eine Religion zu entscheiden?

Foto: privat
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Stefan Selke

Alternativen zu Tafeln gesucht

Von der "Lebensmittelrettung" zur ernsthaften Armutsbekämpfung

Das Ziel sollte eine Gesellschaft sein, die Tafeln nicht weiterhin bedingungslos voraussetzt. Gesucht werden politische Alternativen, die grundlegend ansetzen, und zu einer Neujustierung des Sozialen führen.

Foto: privat
Foto: privat
Helmut Kremers

So hat dein Herz Frieden

Luthers "Sermon von der Bereitung zum Sterben"

Wenn jemand sich dazu entschließt, den Prozess des Sterbens abzukürzen, sagt dies nichts aus über seine Glaubensstärke, seinen Charakter oder das Gelingen seines Lebens.

Foto: privat
Foto: privat
Jürgen Wandel

Zukunftsfähig

Ein Punktum

Merkel sprach de Maizière das "volle Vertrauen" aus. Das klingt bedrohlich. Aber für Kanzlerin und Minister gibt es einen Lichtblick. Wo die eine Einrichtung des Bundes "bedingt abwehrbreit" ist, macht eben die andere mobil.

Ausgabe 6 Juni 2013

Foto: Burkhard Pechmann
Foto: Burkhard Pechmann
Alexander Gauland / Monika Frommel

Müssen wir uns auf die christlichen Wurzeln Europas berufen?

pro und contra

Welche Bedeutung kommt den christlichen Wurzeln Europas zu? Ohne Berufung auf sie werde es auch in Zukunft keine gemeinsame europäische Identität geben, meinen die einen. Ganz im Gegenteil, sagen die andern: Eine künftige europäische Identität müsse eine Kulturen übergreifende sein, die ihre Werte bewusst säkular und religionsneutral begründet. Die christliche Vergangenheit sei da nur von antiquarischer Bedeutung.  

Foto: privat
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Johannes Stockmeier

Kampf gegen die Armut

Die Diakonie Deutschland tritt für das soziale Europa ein

Zum Zusammenwachsen Europas gehört die Freizügigkeit innerhalb des Binnenmarkts - für alle Menschen. Bei der Gestaltung will die Diakonie helfen.

Foto: privat
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Birgit Schintlholzer-Barrows

Kein aufklärendes Wort

Die EKD-Schrift zu Israel argumentiert einseitig

Die Orientierungshilfe der EKD zu Israel ist eine Bestätigung des derzeitigen Mainstreams und eine reduzierte Deutung.

Foto: privat
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Helmut Kremers

Oh Wunder

Nebenbemerkungen zum Hamburger Kirchentag

Die Welt ist verbesserungswürdig, und Kirchentagsbesucher wollen zur Verbesserung etwas beitragen. Die Politik ist unser Schicksal.

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Katharina Lübke

Freiwillige vor!

Ein Punktum

Irgendwie müssen wir aus diesem Schlamassel ja rauskommen. Wir brauchen Vorbilder! So einen wie José Alberto Mujica Cordano!

Ausgabe 5 Mai 2013

Foto: privat
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Christoph Schwöbel

Kleiner Bruder Papst

Die Namenswahl des Papstes als Signal für die Ökumene

Welches Programm verbindet sich für den Papst mit dem Namen des kleinen Bruders?

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Jürgen Wandel

Fröhlicher Wettbewerb

Papst Franz fordert seine Kirche heraus - und die Protestanten

Den Worten des Papstes müssen auch Taten folgen.

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Michael Roth

Lasst sie tanzen!

Die Verteidigung der Karfreitagsruhe durch die Kirchen überzeugt nicht

Geht es der Kirche in erster Linie darum, ihre Machtstellung in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten?

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Stephan Kosch

Klau den Claim!

Ein Punktum

Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 gilt es von der SPD zu lernen

Ausgabe 4 April 2013

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Kathrin Jütte

Strategie statt Schere

Die Frage nach sozialer Gerechtigkeit bedarf einer Antwort

73 Prozent der deutschen Wahlbevölkerung betrachten die Verhältnisse in Deutschland als ungerecht - das ist eine gewaltige Misstrauenskundgebung.

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Werner Thiede

Die Bäume schlagen aus - aber wie?

Es gibt Indizien für Schädigungen von Pflanzen durch Mobilfunk

Die Beschwerden von Elektrosensiblen lassen sich nicht mehr einfach auf psychische Befindlichkeiten zurückführen.

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Nikolaus Schneider

Das menschliche Maß

Glaube schließt Toleranz nicht aus. Im Gegenteil

Es ist kurzschlüssig, aus der Forderung nach Toleranz zu folgern: Alles, was Menschen glauben und bekennen, ist  - weil gesellschaftspolitisch gleich gültig - auch gleichgültig.

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Kathrin Jütte

Stadt-Versprechen

Ein Punktum

Ein weltberühmtes Gemüse das Ortseingangsschild der brandenburgischen Stadt Teltow zieren: Rübchenstadt Teltow. Doch die Kommune rast...

Ausgabe 3 März 2013

Foto: privat
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Jürgen Wandel

Preis der Freiheit

Eine Kirche ohne Papst - Verlust und Gewinn

Wer einmal eine Gründonnerstagsmesse auf dem Petersplatz mitgefeiert hat, wird das nie vergessen.

Foto: privat
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Friederike Nüssel

Gelesen und gebraucht

Die Bibel ist kein Luxusgegenstand

Kann dem Christentum also gleichgültig sein, was aus dem Buch wird? Was würde es für den Umgang mit der Bibel bedeuten, wenn die Buchform durch das E-Book verdrängt würde?

Foto: privat
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Helmut Kremers

Unumkehrbar

Ein Punktum

Mag sein, dass älteren Personen, bei denen sich im Laufe ihres Lebens die Empörungsbereitschaft ein wenig abgeschliffen hat, die deutsche Empörungsbereitschaft immer ein wenig ... na ja ... vorkommt.

Ausgabe 2 Februar 2013

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Gottfried Locher

Ein Führungsproblem

Macht und Hochmut sind Geschwister

Aha, Leader, sinniere ich, während ich in Davos an einem gesponserten Softdrink nippe, klingt jedenfalls besser als auf Deutsch.

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Helmut Kremers

Altes Muster

Deutschland, Amerika, Afghanistan

Die USA werden sich aus Afghanistan zurückziehen. Vielleicht werden sich die amerikanischen Politiker durch die dort gemachten Erfahrungen davon abbringen lassen, künftig noch einmal auf das alte Muster zu setzen.

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Stephan Kosch

Mönchsgesang mit Federboa

Ein Punktum

Wer meint, dass ein gestandener Protestant kein Fan des Eurovision Songcontest sein kann, den sollte das Schlagerfestival in diesem Jahr eines besseren belehren.

Ausgabe 1 Januar 2013

Foto: privat
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Margot Käßmann

Nicht gastfreundlich

Deutsche Flüchtlingspolitik tastet die Menschenwürde an 

Eingepfercht in Sammelunterkünfte, ohne ein Recht auf Bildung, gedemütigt durch minimalste Versorgung - Wie ist es möglich, dass wir das hinnehmen?

Foto: privat
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Helmut Kremers

Keine empirische Evidenz

"Nachhaltige Entwicklung ist eine unsinnige Vokabel"

So bleibt es dabei: Die einen haben aus Daseinsnot keinen Sorgenspielraum für die Klimafrage, die anderen murmeln "Nach mir die Sintflut".

Foto: privat
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Jürgen Wandel

Poppeles Kleinbürger

Ein Punktum

Volker Kauder geht es eben wie einem anderen Tuttlinger, dem Kannitverstan. Der hat ein fremdes Land auch nicht begriffen.

 

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