zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Meinung

Ausgabe 5 Mai 2013

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Christoph Schwöbel

Kleiner Bruder Papst

Die Namenswahl des Papstes als Signal für die Ökumene

Welches Programm verbindet sich für den Papst mit dem Namen des kleinen Bruders?

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Jürgen Wandel

Fröhlicher Wettbewerb

Papst Franz fordert seine Kirche heraus - und die Protestanten

Den Worten des Papstes müssen auch Taten folgen.

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Michael Roth

Lasst sie tanzen!

Die Verteidigung der Karfreitagsruhe durch die Kirchen überzeugt nicht

Geht es der Kirche in erster Linie darum, ihre Machtstellung in der Gesellschaft aufrecht zu erhalten?

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Stephan Kosch

Klau den Claim!

Ein Punktum

Mit Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 gilt es von der SPD zu lernen

Ausgabe 4 April 2013

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Kathrin Jütte

Strategie statt Schere

Die Frage nach sozialer Gerechtigkeit bedarf einer Antwort

73 Prozent der deutschen Wahlbevölkerung betrachten die Verhältnisse in Deutschland als ungerecht - das ist eine gewaltige Misstrauenskundgebung.

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Werner Thiede

Die Bäume schlagen aus - aber wie?

Es gibt Indizien für Schädigungen von Pflanzen durch Mobilfunk

Die Beschwerden von Elektrosensiblen lassen sich nicht mehr einfach auf psychische Befindlichkeiten zurückführen.

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Nikolaus Schneider

Das menschliche Maß

Glaube schließt Toleranz nicht aus. Im Gegenteil

Es ist kurzschlüssig, aus der Forderung nach Toleranz zu folgern: Alles, was Menschen glauben und bekennen, ist  - weil gesellschaftspolitisch gleich gültig - auch gleichgültig.

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Kathrin Jütte

Stadt-Versprechen

Ein Punktum

Ein weltberühmtes Gemüse das Ortseingangsschild der brandenburgischen Stadt Teltow zieren: Rübchenstadt Teltow. Doch die Kommune rast...

Ausgabe 3 März 2013

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Jürgen Wandel

Preis der Freiheit

Eine Kirche ohne Papst - Verlust und Gewinn

Wer einmal eine Gründonnerstagsmesse auf dem Petersplatz mitgefeiert hat, wird das nie vergessen.

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Friederike Nüssel

Gelesen und gebraucht

Die Bibel ist kein Luxusgegenstand

Kann dem Christentum also gleichgültig sein, was aus dem Buch wird? Was würde es für den Umgang mit der Bibel bedeuten, wenn die Buchform durch das E-Book verdrängt würde?

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Helmut Kremers

Unumkehrbar

Ein Punktum

Mag sein, dass älteren Personen, bei denen sich im Laufe ihres Lebens die Empörungsbereitschaft ein wenig abgeschliffen hat, die deutsche Empörungsbereitschaft immer ein wenig ... na ja ... vorkommt.

Ausgabe 2 Februar 2013

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Gottfried Locher

Ein Führungsproblem

Macht und Hochmut sind Geschwister

Aha, Leader, sinniere ich, während ich in Davos an einem gesponserten Softdrink nippe, klingt jedenfalls besser als auf Deutsch.

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Helmut Kremers

Altes Muster

Deutschland, Amerika, Afghanistan

Die USA werden sich aus Afghanistan zurückziehen. Vielleicht werden sich die amerikanischen Politiker durch die dort gemachten Erfahrungen davon abbringen lassen, künftig noch einmal auf das alte Muster zu setzen.

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Stephan Kosch

Mönchsgesang mit Federboa

Ein Punktum

Wer meint, dass ein gestandener Protestant kein Fan des Eurovision Songcontest sein kann, den sollte das Schlagerfestival in diesem Jahr eines besseren belehren.

Ausgabe 1 Januar 2013

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Margot Käßmann

Nicht gastfreundlich

Deutsche Flüchtlingspolitik tastet die Menschenwürde an 

Eingepfercht in Sammelunterkünfte, ohne ein Recht auf Bildung, gedemütigt durch minimalste Versorgung - Wie ist es möglich, dass wir das hinnehmen?

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Helmut Kremers

Keine empirische Evidenz

"Nachhaltige Entwicklung ist eine unsinnige Vokabel"

So bleibt es dabei: Die einen haben aus Daseinsnot keinen Sorgenspielraum für die Klimafrage, die anderen murmeln "Nach mir die Sintflut".

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Jürgen Wandel

Poppeles Kleinbürger

Ein Punktum

Volker Kauder geht es eben wie einem anderen Tuttlinger, dem Kannitverstan. Der hat ein fremdes Land auch nicht begriffen.

Ausgabe 12 Dezember 2012

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Jürgen Wandel

Wie de Gaulle?

Der neue Erzbischof von Canterbury

Die Einstellung zu Homosexuellen spaltet die Anglikanische Weltgemeinschaft, deren Ehrenoberhaupt der Erzbischof von Canterbury ist.

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Katrin Göring-Eckardt

Der Weg ins Weite

Die Weisen folgten ihrer Intuition

Entscheidungen, die wir treffen, weil uns plötzlich ein Licht aufgegangen ist, oder eben ein Stern, sind die, die uns im besten Fall weiter tragen.

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Kathrin Jütte

Ansichtssache Ansichtskarte

Ein Punktum

In Zeiten von SMS, Twitter oder Facebook, schreibt nur noch ein harter kartophiler Kern auf bedruckter Pappe. Ich gehöre dazu.

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Michael Weinrich

Kein Königsweg

Mystik gehört nicht originär zum Christentum

Michael Weinrich, Professor für Systematische Theologie in Bochum und Mitherausgeber von zeitzeichen, zur Frage, wie mystische Selbsterfahrung im christlichen Kontext zu bewerten ist.

Ausgabe 11 November 2012

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Helmut Kremers

Gute Nachrichten?

Was die Deutschen so glauben und was nicht

Lessing wäre wohl der ideale Kirchenvater für diejenigen unter den aufgeklärt-liberalen Christen, deren "Projekt" es ist, das Christentum anschlussfähig an andere Religionen zu machen.

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Wolfgang Huber

Akt der Ermutigung

Die Diversität zur Kraft des Friedens machen

Der Friedens-Nobelpreis 2012 würdigt ein neues Paradigma des Friedens, das sich auf dem Hintergrund der leidvollen Geschichte des modernen Europas herausgebildet hat.

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Helmut Kremers

Waldemars Ende

Ein Punktum

Der Fortschritt lebt. Den Menschen werden ihre Laster ausgetrieben. Zu verdanken ist das anderen Menschen, Politikern vornehmlich...

Ausgabe 10 Oktober 2012

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Jürgen Wandel

Gottes Pädagogik

Es ist gut, dass es unterschiedliche Kirchen gibt

Meinen die Unterzeichner von "Ökumene jetzt", dass sich die bestehenden christlichen Konfessionen zu einer Kirche zusammenschließen sollten? Dann müsste man ihnen entschieden widersprechen.

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Michael Weinrich

Dank der Nordkirche

Ist es möglich, ein Motorrad besonders christlich zu steuern?

Auf den spezialisierten Seelsorger müssen allerdings die meisten anderen Fahrzeugsparten vorläufig verzichten - wohl dem, der ein Motorrad hat.

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Katharina Lübke

Gewisse Verstopfung

Ein Punktum

Das Gedränge ist beachtlich. Das Schweigen auch. Niemand möchte auffallen. Die Ruhe vor dem Sturm.

 

Ausgabe 9 September 2012

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Helmut Kremers

Eine Art große Schweiz

Gegen das "Megalopolisch-Unsympathische der EU"

Das Volk soll bei entscheidenden Fragen möglichst wenig mitzureden haben, es soll nur brav dem zustimmen dürfen, was ihm als alleinseligmachende Wahrheit vorgesetzt wird.

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Christiane Tietz

Der Glaube der anderen

Begegnungen mit fremden Religionen sind spannend

Auch für die andere ist ihr Glaube das, auf das sie im Leben und Sterben vertraut. Und zwar ihr Glaube in dieser ganz spezifischen religiösen Gestalt.

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Helmut Kremers

Fünf Mark

Ein Punktum

Quote hat Recht. Das ist gut demokratisch. Mit den Füßen wird hier zwar nicht abgestimmt, sondern mit jenem anderen Körperteil. Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

Ausgabe 8 August 2012

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Kathrin Jütte

Doppelstruktur

Vor einem Jahr wurde der Bundesfreiwilligendienst eingeführt

Alle Lobgesänge dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit dem neuen Freiwilligendienst eine Doppelstruktur geschaffen wurde. Das hat negative Folgen.

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Johannes Stockmeier

Phantasiewelten

Jede rechtsradikale Äußerung ist ein Bekenntnisfall

Gerade Kirche und Diakonie verfügen über wichtige Ressourcen im Kampf gegen Neonazis. Sie müssen genutzt werden.

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Jürgen Wandel

Schutz vor den Eltern

Ein Punktum

Wo bleibt das Urteil gegen die Kindstaufe? Da werden unschuldige Kindlein plötzlich mit Wasser übergossen und unsanft aus dem Schlummer gerissen. Wenn das keine Körperverletzung ist...

Ausgabe 7 Juli 2012

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Stephan Kosch

Alles Logo?

Gepa-Produkte ohne Fairtrade-Emblem sorgen unnötig für Verwirrung

Warum schafft ausgerechnet der Pionier des fairen Handels in Deutschland das Fairtrade-Logo für viele seiner Produkte ab?

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Christoph Schwöbel

Europa als Aufgabe

Jedes Land auf diesem Kontinent steht in der Schuld Griechenlands

Ein Europa, das seine Gemeinschaft allein an wirtschaftlichen und finanzpolitischen Kriterien ausrichtet, kann auf die Dauer keinen Bestand haben.

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Stephan Kosch

The Lucky Luthers

Ein Punktum

Zwischen all den wirren Wesen fragt sich der engagierte Protestant, welches Maskottchen eigentlich für das kommende Super-Mega-Reformations-Event im Jahr 2017 wirbt...

Ausgabe 6 Juni 2012

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Jürgen Wandel

Hier stehe ich ...

Das Reformationsjubiläum sollte den Mut Martin Luthers herausstellen und würdigen

Mitunter lernt man aus der Geschichte auch das Falsche, dass zum Beispiel der Stolz auf die eigene Nation und Konfession per se schlecht ist.

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Nikolaus Schneider

Prüfet alles

Warum die Piraten irritieren

Virtuelles Leben ist bei allen Möglichkeiten und Chancen doch nur ein Abbild oder ein Planspiel des "echten" Lebens.

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Kathrin Jütte

Zwischenruf im Gottesdienst

Ein Punktum

Jetzt erst sehe ich das Gesicht zur Lederjacke. Es trägt Methusalems Züge, und zwei feurige Augen stehen darin.

Ausgabe 5 Mai 2012

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Jürgen Wandel

Komödie statt Gedicht

Ein Punktum

Dichtungen über Israel: Nicht schon wieder die Keule auspacken! Gemach, gemach!

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Friederike Nüssel

Gerechtigkeit gefragt

Entwicklungszusammenarbeit braucht Engagagement

Für die entwicklungspolitische Positionierung der Kirchen heute ist es wichtig, noch stärker gemeinsam für das Interesse der Armen und für Gerechtigkeit einzutreten.

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Helmut Kremers

Nahost und kein Ende

Ein weites Feld: Das Gras-Gedicht historisch eingebettet

Erinnerungen an historische Einmischungen lehren nur eins: Es kommt anders, als der Gutwilligste - und glücklicherweise auch der Böswilligste - glauben mag.

Ausgabe 4 April 2012

Foto: privat
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Jürgen Wandel

Zwickmühle

Die Ethik könnte verstärkt zum Zankapfel der Ökumene werden

Die schleichende Protestantisierung der Katholiken beunruhigt Papst und Bischöfe.

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Gottfried Locher

Schulden, Angst & Ostern

Die Weisheit der polnischen Magd

Was auch immer kommen mag: Immer kommt auch Ostern. Das zu glauben, ist nicht naive Weltflucht.

Foto: privat
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Helmut Kremers

Abgelauscht

Sprachhinweise für ältere Semester. Ein Punktum

Wer aufmerksam zuhört, lernt viel von der Jugend. Zum Beispiel, wie man cool reden kann, ohne wirklich etwas zu sagen. 

Ausgabe 3 März 2012

Helmut Kremers

Alles Gute

Nach dem zweiten Rücktritt eines Bundespräsidenten

Der hohe Anspruch an den Bundespräsidenten entspringt der Sehnsucht nach einer Autorität, die in unhinterfragbare Verehrungs-Sphären entrückt ist.

Foto: privat
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Margot Käßmann

Mehr Flexibiliät

Altersarmut und Generationengerechtigkeit sind keine abstrakten Themen

Das vierte Gebot wird hochaktuell. Denn es geht nicht nur um den Gehorsam gegenüber Eltern, sondern um die Würde des Alters.

Helmut Kremers

Teuflische Eingebungen

Ein Punktum

Die Hölle ist schon lange geschlossen, der Teufel wurde zum Teufel gejagt. Wie konnte es dazu kommen?

Ausgabe 2 Februar 2012

Foto: epd/Andreas Schoelzel
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Kolumne
Wolfgang Huber

Beten verboten?

Was der Streit um das Schulgebet lehren kann

Gerichtliche Urteile können die Religionsfreiheit auch schwächen. 

Foto: privat
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Kommentar
Helmut Kremers

Zündstoff für die Weltdeutung

Die Historiker müssen Meistererzählungen aushalten

Hatte der Thesenschlag Luthers die einschneidende solitäre Bedeutung, die man sich bald zu feiern anschickt? Gab es überhaupt "die Reformation"?

Foto: privat
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Stephan Kosch

Verzeihen Sie die Entschuldigung...

Ein Punktum

Kann man sich seiner Schuld selbst entledigen? Nicht nur der Duden glaubt das...

Ausgabe 1 Januar 2012

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Kolumne
Katrin Göring-Eckardt

Te deum

Musik - die heilige Farbe unserer Kirche

Singen ist eine Schule der Kommunikation, eine Säule unserer Kultur und führt zum Grund des Glaubens.

Kommentar
Helmut Kremers

Identitäten

Wo bleibt das Gemeinschaftsstiftende?

Woher nimmt eine Gesellschaft ihre Identität? Braucht sie überhaupt eine?

 

Foto: privat
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Jürgen Wandel

"Nur der Islam ..."

Ein Punktum

Schulgebete für Muslime? Das empört Redakteur B. Darauf reagiert Redakteur W.

Ausgabe 12 Dezember 2011

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Helmut Kremers

Gelassenheit

Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung von BEK und EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland steht vor der Frage, was sie tun kann, um die Menschen für den Glauben und die Kirche zu gewinnen.

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Johannes Friedrich

Lutherisch sein heißt ökumenisch sein

Wir können einen großen Beitrag leisten zum Religionsfrieden

Gerade in diesen Zeiten des Beliebigkeits-Pluralismus ist es wichtig, dass lutherischer Glaube sich nicht abgrenzt, sondern sich als Teil der weltweiten Christenheit und der Kirche Jesu Christi versteht.

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Kathrin Jütte

Zeichen der Zeit

Ein Punktum

Und plötzlich ist auch er wieder da: Unübersehbar ragt der immergrüne Vorweihnachtsbaum auf dem Platz zwischen den Kaufhäusern.

Ausgabe 11 November 2011

Privat
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Jürgen Wandel

Gut katholisch

Der Papst, die Ökumene und das Reformationsjubiläum

Den Papst mit der katholischen Kirche gleichzusetzen zeugt von Geschichtsvergessenheit.

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Johannes Stockmeier

Selber schuld?

Vom Umgang mit Schuld und Schulden 

Überschuldung ist nie nur ein materielles Problem. Sie bedroht Menschen existenziell.

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Stephan Kosch

Warten auf Käpt'n Sharky

Ein Punktum

Warnung: Wer mit Kindern betet, dem droht Schiffbruch an theologischen Klippen. 

Ausgabe 10 Oktober 2011

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Jürgen Wandel

Mit der Keule

Israelkritik erregt die Gemüter. Es gibt nur noch Freund oder Feind

Ein Kommentar zum Streit um angeblichen Antisemitismus im Deutschen Pfarrerblatt. 

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Michael Weinrich

Sich einmischen

Kirche und Gewerkschaften

Die Kirche benötigte sehr viel Zeit und wohl auch den Druck der Not, um sich die soziale Frage zu eigen zu machen.

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Stephan Kosch

Die Birnen der Rebellen

Ein Punktum

Der freie Bürger lässt sich doch nicht einfach zum Energiesparen zwingen. Wo sollte das denn hinführen? Bestimmt geradewegs in die Ökodiktatur...

Ausgabe 9 September 2011

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Helmut Kremers

Europa

Nicht zu allem Ja und Amen sagen

Sollten Sie zu den Europa-Zweiflern gehören, die nicht an den ehernen, alternativlosen Gang der Dinge glauben, dann lassen Sie sich nicht ohne Widerstand an den Pranger stellen, der für miese kleine Egoisten und Ignoranten reserviert ist. Stellen Sie lieber ein paar Fragen...

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Christoph Schwöbel

Vertauschte Fundamente

Religiöser Fundamentalismus kann nur von innen therapiert werden

Der Fundamentalismus ist nicht länger ein Problem der "Anderen", sondern unser Problem geworden.

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Helmut Kremers

Der Schwarze an sich

Ein Punktum

Nun sei es einmal gesagt: Obama ist biologisch ebenso sehr Weißer wie Schwarzer. Und nun?

Ausgabe 8 August 2011

Jürgen Wandel

Mrs. Lutheran

Margot Käßmann ist die ideale Botschafterin für das Reformationsjubiläum

Wenn ihre Frische und Authentizität auf die Reformationsfeiern 2017 und ihre Mitwirkenden abfärben, werden viele gerne evangelisch sein.

Nikolaus Schneider

Der Mensch ist keine Insel

Doch er braucht sie für seine Auszeiten

Kein Mensch kann ohne Beziehungsnetze leben. Nachhaltige soziale und emotionale Sicherheiten gewinnen Menschen nur in und durch Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Kathrin Jütte

Salbaderschwallsabbel Schluss!

Ein Punktum

Wie soll einem pisa-gebeutelten Schüler vermittelt werden, er müsse seinen Ausdruck verbessern, wenn die erste Frau im Staate Verben zu Auslaufmodellen erklärt?

Ausgabe 7 Juli 2011

(Foto: Bischofskanzlei)
(Foto: Bischofskanzlei)
Margot Käßmann

Nur eine Utopie?

Gewalt überwinden - ist das nicht Utopie, Vision?

Im Mai trafen sich in Kingston (Jamaika) mehr als tausend Menschen aus aller Welt, um gegen Resignation aus christlicher Perspektive ein Zeichen zu setzen. Die "Internationale ökumenische Friedenskonvokation" (IöFK) bildete den Abschluss der Ökumenischen Dekade "Gewalt überwinden".

Helmut Kremers

Freiheitsmüh

Die Liberalen in der politischen Zirkuskuppel: ratlos.

Jedenfalls wenn man sie mit der Partei identifiziert, die sich stolz die Freie nennt. Zwar bläst diese nun zum Aufbruch, ob der aber in Gang kommt, ist noch unklar.

Jürgen Wandel

Geschwätz von gestern

Ein Punktum

"Der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig. Das geht auf Dauer auch nicht zusammen", schreibt die Uckermärkerin Angela Merkel den Faulpelzen ins Stammbuch, die sie im Mittelmeerraum entdeckt hat."

Ausgabe 6 Juni 2011

Helmut Kremers

Zukunftsglaube

Christlich oder nicht: alle Aufklärer in einem Boot

"Die vollständig aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils", meinten einst Horkheimer und Adorno in ihrer Dialektik der Aufklärung. Nun ja, die Welt ist danach, könnte man sagen - aber wieso "die vollständig aufgeklärte"?

Foto: epd
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Wolfgang Huber

Patientenvorsorge

Die Fortschritte der Medizin - mit Hoffnung und Sorge verbunden

Die Fortschritte, so fürchten viele, können dazu verführen, die Möglichkeiten zur Erhaltung des Lebens immer weiter auszudehnen und die Aufgabe, Leben zu retten und zu verlängern, über alles zu stellen.

Stephan Kosch

Von Lena lernen

Trallala, Pomp, Fanfaren - das Kirchentagslied

Dieses Mal sollte es nämlich etwas protestantisch-intellektueller klingen, das Kirchentagslied. Mehr Wort, mehr Kopf, am besten noch kritisch und ein wenig ironisch.

Ausgabe 5 Mai 2011

Stephan Kosch

Einladung zum Dinner

Die Auserwählten wollen um die Elite werben

Die Evangelische Kirche in Deutschland sucht den Kontakt zur Elite. Das ist mutig und notwendig. Und dennoch sorgt das offene Werben der Kirche um die Mächtigen für Unbehagen.

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Katrin Göring-Eckardt

Wer seid ihr?

Der Kirchentag ist auch eine Brücke

Der Kirchentag kommt nach Dresden. Im Osten ist vielerorts längst Realität, was manche in westlichen Landeskirchen auf sich zukommen sehen. Aber der Eindruck einer Glaubenswüste ist nur ein Teil der Realität.

Helmut Kremers

Seien Sie meinungsstark!

Ein Punktum

Es gibt ja immer noch Wesen, die ihre Meinungslosigkeit in einem konkreten Fall damit begründen, sie hätten von der Sache keine Ahnung. Unser Mitleid ist ihnen sicher. Vergessen wir sie.

Ausgabe 4 April 2011

Jürgen Wandel

Höchste Zeit

Nach der Reaktorexplosion in Japan muss sich mehr ändern als die Energiepolitik

Die Opfer in Japan verdienen unser Mitgefühl wie die Leidtragenden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Doch darüber hinaus müssen Christen Energiebetreibern, Politikern und Wählern eine entscheidende Frage stellen.

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Doppelte Solidarität

Welche Auswirkungen werden die demokratischen Aufbrüche in Nordafrika auf Palästinenser und Israelis haben?

Wir nehmen den Hilfeschrei unserer Schwestern und Brüder in Palästina ernst. Sie brau­­chen uns. Aber dies darf nicht auf Kosten der Solidarität mit den jüdi­schen Geschwistern, die in Israel leben, geschehen

Helmut Kremers

Gehört zu Deutschland

Vier Millionen Muslime leben hier. Noch Fragen?

Gehört der Islam zu Deutschland? Angesichts von vier Millionen Muslimen in diesem Land ist dieser Satz zumindest als Tatsachenaussage hinzunehmen: Der Islam gehört zu Deutschland und er wird zu Deutschland gehören. Auf der Grundlage dieser Einsicht beginnen allerdings erst die Mühen.

Zeiten der Aufklärung

Ein Punktum

Anpirschen mit Google, fixieren mit Wikipedia, vertiefen mit diversen Links - das reicht nicht mehr. Heutzutage muss es schon Facebook sein, das soziale Netzwerk im Internet. Generation X trifft Web 2.0. Ein Selbstversuch.

Ausgabe 3 März 2010

Helmut Kremers

Indignez-vous

Kommentar

"Enrichessez-vous!" ("Bereichert euch") lautete der ironische Wahlspruch zur Zeit des Bürgerkönigs. "Empört euch!" zielt auf Größeres.

Michael Weinrich

Neuer Atheismus

Kolumne

Die so genannten "neuen" Atheisten appellieren an das Gebot der Stunde, nun endlich dem Gift der Religion eine Ende zu bereiten. Dabei sind sie ihren Gegnern ähnlicher, als ihnen lieb sein dürfte.

Helmut Kremers

Wut

Ein Punktum

Wie man  an akuten Wutattacken nicht erstickt, sondern sie, im Gegenteil, elegant abwettert, dafür ein Beispiel.

Ausgabe 2 Februar 2010

Stephan Kosch

Wenn Gott eine Bank wäre

Ein Punktum

Wenn Gott eine Bank wäre, wäre er schon längst pleite. Zwar ist sein Leumund, zumindest bei konserva­tiven Anlegern, tadellos, der wilden Spekulation und Zockerei an den Finanzmärkten ist er unverdächtig.

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Kathrin Jütte

Mit Lust

Die Begleitung und Förderung von Ehrenamtlichen ist wichtiger denn je

2011 ist das Europäische Jahr des Ehrenamts. Warum aber wird die Freude und die Lust am Engagement in kirchlichen Kreisen oft so verschämt behandelt?

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Schwerpunkt: Schuld
Nikolaus Schneider

Der Preis der Freiheit

Vom realistischen Umgang mit Schuld

Wer Schuld auf sich lädt, schadet dem Leben, dem eigenen Leben und dem Leben anderer. Wenn ein Mensch seine eigene Schuld erkennt, spürt er seine Grenzen.

Ausgabe 1 Januar 2011

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Stephan Kosch

Sand im Getriebe

Atom: Die Basta-Politik schürt Widerstand

Die Anti-Castor-Bewegung will Räderwerk zum Stillstand zu bringen, mit dem die Bundesregierung trotz der Sorgen der Bevölkerung und der Expertise von Wissenschaftlern Fakten schaffen will.

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Christoph Schwöbel

Gute Gespräche

Neujahrswünsche

Ich erhoffe vom neuen Jahr eine Verbesserung unserer Gesprächskultur: dass man mit denen redet, über die man redet und für die man entscheidet.

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Helmut Kremers

Im Nachhinein

Jede Rüstung gilt einer ungewissen Zukunft

Weltpolitische Lagen haben die unangenehme Eigenschaft, sich immer wieder zu ändern. Werden wir also in ein paar Jahren eine funkelnagelneue Bundeswehr haben, die für neue Bedrohungen dennoch nicht gerüstet ist?

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Jürgen Wandel

Danke, Deutsche Bahn!

Ein Punktum

So seelsorgerlich verhält sich die Bahn - wie ein guter Arzt. Der fällt doch auch nicht mit der Tür ins Haus und sagt dem Patienten, dass er sterben muss, sondern bringt ihm die Wahrheit schonend bei, nach und nach. Danke, DB! Senkju!

Ausgabe 12 Dezember 2010

(Foto: Bischofskanzlei)
(Foto: Bischofskanzlei)
Margot Käßmann

Es weihnachtet sehr

Das Bedürfnis nach Wurzeln

Was nur bringt erwachsene Menschen dazu, auf einmal diese große Sehnsucht zu entwickeln, bloß weil ein Fest ansteht? Eigentlich sind doch alle genervt. Und doch: Die Stimme des Herzens sagt: Ich möchte Weihnachten zu Hause sein.

(Foto: privat)
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Constanze Broelemann

Heilsame Kultur

Adventssonntage mit Signalwirkung

Die Verfassungsrichter befanden im vergangenen Dezember, dass es unzulässig sei, an allen vier Adventssonntagen hintereinander die Geschäfte zu öffnen. Eine Entscheidung von kultureller Bedeutung.

(Foto: privat)
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Constanze Broelemann

Die Alternative

Ein Punktum

Ehe wir unachtsam das Adventskalendertürchen aufreißen, ist es manchmal besser zu schauen, was sonst noch so los ist. Boden, Berge, Esperanto - Sie glauben gar nicht, wer außer dem Nikolaus noch berücksichtigt sein möchte.

Ausgabe 11 November 2010

(Foto: epd)
(Foto: epd)
Wolfgang Huber

Klare Orientierung

Deutscher Juristentag debattiert das Verhältnis von Staat und Religion

Der Deutsche Juristentag gibt seit eineinhalb Jahrhunderten dem Gesetzgeber Anregungen. Noch nie in seiner 150-jährigen Geschichte aber hat er das Verhältnis von Staat und Religion zum Thema gemacht. Das geschah zum ersten Mal dieses Jahr. 

Jürgen Wandel

Etwas Demut

Was bei der Auseinandersetzung über den Islam vergessen wird

Etwas Demut wäre bei der Diskussion über den Islam angebracht. Denn wir sollten bedenken: Die Kirchen in Deutschland lehnten Demokratie und Gleichberechtigung lange Zeit ab.

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Helmut Kremers

Emotional auffangen

Ein Punktum

Ab welchem Alter ein Film zugelassen ist, entscheidet die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK). Dort findet man es beruhigend, wenn brutale Gewaltszenen durch entspannende Se­quenzen emotional aufge­fangen werden.

Ausgabe 10 Oktober 2010

Helmut Kremers

Nur das Beste

Das Volk bevormunden im Namen der Aufklärung

Ein Staat, in dem Meinungsfreiheit herrscht, kann Gesetztestreue fordern. Nicht aber Gesinnungstreue. Das scheint Konsens zu sein. Doch die Medien schwellen an zu einem schrillen Verdammungschor, sobald sich eine "Persönlichkeit des öffentlichen Lebens" politisch nicht korrekt äußert.

Freie Geistesmacht

Zeitzeichen und Kirchenleitung

Was die zeitzeichen sozio­logisch und ökonomisch sind, ist relativ klar: Sie sind ein publizistisches Produkt auf dem Markt der Printmedien. So weit, so gut. Aber was sind die zeitzeichen theologisch?

Jürgen Wandel

Ökumenische Tragödien

Ein Punktum

Vor vierzig Jahren verkündigte Franz Josef Strauß, dass "aus den bayerischen Bergen die Rettung kommt". Nun hat sich diese Prophezeiung endlich erfüllt. Ein Weck­ruf aus dem Fichtelgebirge rüttelt die EKD auf.

 

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