zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Religion, Kirche & Theologie

Ausgabe Dezember 2010

(Foto: epd/Norbert Neetz)
(Foto: epd/Norbert Neetz)
Christina-Maria Purkert

Barmen und Erbarmen

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider ergreift Partei

Eine Kirchenkarriere war dem Arbeitersohn aus einer atheistischen Ruhrgebietsfamilie nicht in die Wiege gelegt. Wohl aber das Herz für die kleinen Leute, das er sich bis in die höchsten Kirchenämter bewahrt hat. Im November ist Nikolaus Schneider als Nachfolger von Margot Käßmann in das Amt des EKD-Ratsvorsitzenden gewählt worden. 

(Foto: dpa/Jan-Peter Kasper)
(Foto: dpa/Jan-Peter Kasper)
Silke Arning

Energisch voran

Die Kirchen in Baden-Württemberg setzen auf umweltfreundlichen Strom

Unabhängig, nicht gewinnorientiert, nachhaltig: So beschreibt die KSE - die Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen - ihr Profil. Gesellschafter sind die beiden großen Kirchen in Baden-Württemberg.

(Foto: akg)
(Foto: akg)
Helmut Kremers

Die Wut der Theologen

Reformator, Humanist, Vermittler: Das Leben des Philipp Melanchthon

Vor 450 Jahren starb Philipp Melanchthon - der Reformator, der sich am wenigsten mit der Kirchenspaltung abfinden wollte.

(Foto: dpa/Peter Steffen)
(Foto: dpa/Peter Steffen)
Kathrin Jütte

Radikale Forderung

EKD-Synode: Bildungsgerechtigkeit gehört zum evangelischen Selbstverständnis

"Niemand darf verloren gehen!" Unter diesem Motto verabschiedete die
EKD-Synode, die vom 7. bis 10. Novem­ber in Hannover tagte, ein "Evange­lisches Plädoyer für mehr Bildungs­gerechtigkeit".

Jürgen Wandel

Erheitert durch den Vatikan

Lutheraner diskutieren über die Ökumene und den Pfarrer des 21. Jahrhunderts

Die Beziehung zur römisch-katho­li­schen Kirche und die Zukunft des Gemeinde­pfarramtes beschäftigte in Hannover die Synode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Sie tagte in Verbindung mit der EKD-Synode.

Schwerpunkt: Gottesbilder
Union der Evangelischen Kirchen

Keine abstrakte Idee

Reden von einem personalen Gott 

Viele Zeitgenossen tun sich schwer, Gott als Person zu verste­hen. Die Vollkon­ferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) hat dazu das Papier "Mit Gott reden - von Gott reden" vorgelegt.

(Foto: akg-images/© VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
(Foto: akg-images/© VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Andreas Benk

Menschliches Machwerk

Gottesbilder, Bilderverbot und die Verantwortung des Menschen

Ein barmherziger Vater oder eine gütige Mutter, ein
allmächtiger Schöpfer - Rede, Begriffe und Bilder von Gott sind vielfältig und unterschiedlich.

(akg/© K. Rothko-Prizel & C. Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
(akg/© K. Rothko-Prizel & C. Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Michael Utsch

Irritierendes Lichtgeflacker

Ein psychologischer Widerspruch: Warum die Seele Gottesbilder braucht

Zur Kommunikation und Kontaktpflege benötigt die menschliche Seele innere Bilder vom Gegenüber. Doch die Erfahrung zahlreicher Gottsucher lehrt hingegen, dass man sich der göttlichen Allmacht nur bildlos annähern kann.

(Foto: akg-images)
(Foto: akg-images)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Claudia Janssen

Weder Mann noch Frau

Warum Gottesbilder nicht absolut gesetzt werden dürfen

Die aktuelle feministische Perspektive auf Gottesbilder in der Bibel entdeckt in der Rede vom Göttlichen neben den männlichen auch weibliche Züge, wie zum Beispiel die Barmherzigkeit Gottes, ihre "Mutterschößigkeit".

(Foto: akg-images)
(Foto: akg-images)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Friedrich Wilhelm Graf

Nicht mit Gott verwechseln

Theologische Reflexion in der Moderne führte allzu oft zur Ideologieproduktion

Aus den klaren Fronten deutscher Theologie in den Fünfzigerjahren entwickelten sich bis heute immer wieder neue theologische Ansätze bis hin zu den "Genitiv-Theologien". Doch niemand sollte sein eigenes Gottesbild mit Gott verwechseln.

Buch
Daniela Maria Ziegler

Ein Kyniker?

Jesus, jüdischer Prophet und ­hellenistischer Philosoph

LangS These: Jesus habe sich bewusst auf den Propheten Elia und auf die griechischen Kyniker bezogen. Der Prophet vertrete dabei die jüdische ehrwürdige Tradition, der Philosoph den Fortschritt. 

Buch
Martin Affolderbach

Zwiespältig

Islamfeindlichkeit und berechtigte Kritik

Es ist ohne Zweifel ein Gewinn, sich in diesen Band zu vertiefen, denn der Leser findet hier einen Spiegel zur Selbstprüfung.

(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)
(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

(Foto: pixelio/ Ginover)
(Foto: pixelio/ Ginover)

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe November 2010

(akg-images/Rabatti - Domingie)
(akg-images/Rabatti - Domingie)
Werner Thiede

Die Hölle ist ausgelöscht

Warum die Hoffnung auf Allversöhnung theologisch legitim ist

Die Unvereinbarkeit ewiger Höllenqualen mit dem Glauben an den Vater Jesu Christi liegt derart klar am Tage, dass eine schließliche Versöhnung aller Dinge durch und mit Gott nicht nur ohne Scheu zu hoffen, sondern auch zu lehren als Gebot theologischer Vernunft gelten kann.

(Foto: epd/Stefan Arend)
(Foto: epd/Stefan Arend)
Rolf Schieder

Glaube auf Platz 3

Shell-Jugendstudie: Die religiöse Alltagspraxis Jugendlicher kommt nicht vor

Religion ist für die Forscher der Shell-Studie nach wie vor ein jugendliches Praxisfeld, dem sie sich nur mit größtem Unbehagen nähern. Aus religionstheoretischer Sicht weist auch die neue Studie gravierende Mängel auf.

(Bild: akg/ Erich Lessing)
(Bild: akg/ Erich Lessing)
Schwerpunkt: Geschwister
Johanna Haberer

Anarchie der Liebe

Geschwistergeschichten durchziehen die Bibel

Liebe, Mord, Streit ums Erbe oder die Anerkennung des Vaters, Neid und Missgunst, all das prägt die Geschwisterbeziehungen in der Bibel. Und immer wieder sind sie es, die das Drama der Menschheit vorantreiben. 

(epd/KNA/Markus Nowak)
(epd/KNA/Markus Nowak)
Daniel Klingenberg

Gebeugte Schultern

Ein Schweizer ist im Vatikan für die Beziehungen zu den anderen Kirchen zuständig

Der frühere Baseler Bischof Kurt Koch steht seit Juli, als Nachfolger des deut­schen Kardinals Walter Kasper, an der Spitze des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Für ihn gilt, was der evangelische Theologe Adolf von Harnack einmal über Kirchenmänner gesagt hat: "Sie dunkeln alle nach."

(Foto: dpa/ Schütze/ Rodermann)
(Foto: dpa/ Schütze/ Rodermann)

Sperrig und widerständig

Über welche Abschnitt der Bibel soll gepredigt werden?

In der "Perikopenordnung" ist für jeden Sonntag des Jahres festgelegt, über welchen Abschnitt der Bibel gepredigt ­werden soll. Nun steht eine Revision an.

Constanze Broelemann

Kirche bildet

Blick ins Netz

Die EKD-Synode, die im November in Han­nover tagt, hat das Thema Bildung zum Schwerpunkt. Bildung und evan­gelische Kirche gehören spätestens seit der Reformation untrennbar zusammen.

Buch
Margot Käßmann

Mahlgemeinschaft

Gute theologische Gründe für ein gemeinsames Abendmahl

Wichtig erscheint Hasenhüttls klare Differenzierung zwischen Konzelebration, Interkommunion und Offener Kommunion. Er führt er nicht nur gute theologische Gründe an, sondern auch eine durch römisch-katholische Bischöfe akzeptierte Praxis in Frankreich.

(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)
(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

(Foto: pixelio/ Ginover)
(Foto: pixelio/ Ginover)

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

 

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