zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
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Personen

aus Religion und Gesellschaft

Foto: epd/Friedrich Stark
Foto: epd/Friedrich Stark

Wechsel bei den Evangelischen Frauen

Angelika Weigt-Blätgen, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen, ist neue stellvertretende Vorsitzende des Dachverbandes "Evangelische Frauen in Deutschland". Die 58-Jährige ist Nachfolgerin von Pastorin Kerstin Möller, die im September im Alter von 49 Jahren starb. Bundesvorsitzende ist die frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Ilse Falk (70). Weigt-Blätgen ist auch Vorsitzende der EKD-Konferenz Diakonie und Entwicklung und Mitglied der EKD-Synode.

Bundesjugendring: Ökumenisches Tandem

Stephan Groschwitz (34), kinder- und jugendpolitischer Referent der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej), ist zum Co-Vorsitzenden des Bundesjugendringes gewählt worden. Als Co-Vorsitzende bestätigt wurde Lisi Maier (29), die den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKI) leitet. Der Bundesjugendring umfasst 31 Jugendverbände. Er vertritt deren Interessen gegenüber Bundestag und Bundesregierung.

Erstmals Frau an der Spitze

Erstmals in der über achthundertjährigen Geschichte der Leipziger Thomaskirche bekleidet eine Frau das erste Pfarramt. Britta Taddiken (43), die bisher das zweite Pfarramt innehatte, folgt am 1. Februar Christian Wolff nach, der nach 22-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Wahl der Synodalen

Neu in den Rat wählten die Synodalen neben dem bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auch Elisabeth Gräb-Schmidt. Die Tübinger Theologieprofessorin übernimmt den Platz der Mainzer Theologieprofessorin Christiane Tietz, die im Sommer einem Ruf an die Universität Zürich gefolgt war. Elisabeth Gräb-Schmidt wurde 1956 in Münster geboren und ist Professorin für Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik. Sie studierte Theologie in Göttingen und Heidelberg. 1992 promovierte sie in Mainz und habilitierte sich 2001 in Tübingen. Von 2002 bis 2010 war sie Professorin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seitdem lehrt sie an der Eberhard Karls Universität in Tübingen. Seit 2010 gehört sie der EKD-Kammer für öffentliche Verantwortung an, zuvor war sie Mitglied der Kammer für nachhaltige Entwicklung.

Grünenpolitikerin leitet Kuratorium

Christine Scheel, Mitglied der bayerischen Landessynode und frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen, ist neue Vorsitzende des Kuratoriums der Evangelischen Akademie Tutzing. Die 56-Jährige folgt dem Münchner Theo-logieprofessor Gunther Wenz (64), der turnus-mäßig ausschied.

Foto: dpa/ Stig-Ake Jonsson
Foto: dpa/ Stig-Ake Jonsson

Uppsala: Westfälin ist neue Erzbischöfin

Zum ersten Mal seit 1174 bekleidet eine Frau das Amt des Erzbischofs von Uppsala. In das höchste Amt der lutherischen "Schwedischen Kirche" wurde die Bischöfin von Lund, Antje Jackelen gewählt. Die 58-Jährige folgt am 15. Juni Anders Wejryd (65) nach. Schon im ersten Wahlgang hatten 55,9 Prozent der Synodalen für sie gestimmt, während auf den Mitbewerber Ragnar Pesenius 33 Prozent entfielen. Jackelen, die im westfälischen Herdecke geboren wurde, studierte Theologie in Bethel, Tübingen und Uppsala. Sie ist mit einem schwedischen Pfarrer verheiratet. Sie promovierte an der Universität Lund und lehrte ab 2001 zunächst Systematische Theologie an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Chicago und war dort anschließend Direktorin des Zygon-Zentrums für Religion und Naturwissenschaft. Frauen sind in der Schwedischen Kirche seit 1960 zum Pfarramt zugelassen. Von den 13 Diözesen werden derzeit drei von Bischöfinnen geleitet.

ANGEZEIGT

Gewusst wo

Sie sind ehrenamtlicher Mitarbeiter und wollen sich im Gemeindekolleg Neudietendorf oder sind Pfarrer und wollen sich im Theologischen Seminar in Pullach fortbilden und suchen deren Adressen? Oder Sie sollen - wohlmöglich noch auf Englisch - erklären, was die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) ist, die beide Einrichtungen trägt? 

 

Ukraine: Erstmals einheimischer Bischof

Mit Serge Maschewski hat die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche der Ukraine (DELKU) erstmals einen einheimischen Bischof. Der 37-Jährige wurde in Kasachstan geboren, während seine Vorgänger aus der bayerischen Landeskirche kamen, die mit der DELKU eine Partnerschaft pflegt. Maschewski, der sein Amt im Frühjahr antritt, ist Nachfolger des bayerischen Pfarrers Uland Spahlinger (54). Die DELKU geht auf die Aussiedler zurück, die Zarin Katharina II. Mitte des 18. Jahrhunderts ins Land rief. Nach Verfolgungen in der Stalinzeit und der Deportation ihrer Mitglieder wurde sie nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur wiedergegründet. Heute zählt sie 3000 Mitglieder in rund 30 Gemeinden.

Bibelgesellschaft mit neuem Generalsekretär

Christoph Rösel, Prorektor der evangelikalen Hochschule Tabor und Privatdozent für Altes Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Marburg, wird im März Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG). Der 49-Jährige folgt Pfarrer Klaus Sturm nach, der Leiter der württembergischen Bibelgesellschaft ist. Vorsitzender der DBG ist Bayerns Altlandesbischof Johannes Friedrich.

 

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