zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
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Personen

aus Religion und Gesellschaft

Foto: Landeskirche Hannover
Foto: Landeskirche Hannover

Landesbischof Meister vertritt EKD

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister wird die EKD in der Expertenkommission vertreten, die die Suche nach einem Atommüllendlager vorbereiten soll. In das Gremium entsenden Bundestag und Länderregierungen jeweils acht Vertreter. Hinzu kommen acht Wissenschaftler sowie je zwei Vertreter von Umweltverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und Wirtschaft.

Namibia: Lutherischer Bischof gewählt

Ernst Gamxamub, stellvertretender Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELKN), ist zum Bischof der 400000 Mitglieder starken Kirche gewählt worden. Er folgt Zephania Kameeta (68) nach. Die ELKN entstand 1842 aus der Arbeit der Rheinischen Mission und ist seit 1957 selbstständig. Neben ihr existieren in der früheren deutschen Kolonie Südwestafrika die Evangelisch-Lutherische Kirche in Namibia mit 650000 und die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche mit 5100 Mitgliedern.

US-Lutheraner: Erstmals Frau gewählt

Erstmals steht an der Spitze der größten lutherischen Kirche der USA eine Frau. Elizabeth Eaton (58), Bischöfin von Nordost-Ohio, wurde zur leitenden Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELKA)gewählt. Die 58-Jährige löst Mark Hanson ab, der nicht wiedergewählt wurde. Eaton erhielt im fünften, entscheidenden Wahlgang 600 Stimmen, Hanson nur 287. Eaton ist mit einem anglikanischen Pfarrer verheiratet. Die ELKa hat rund vier Millionen Mitglieder.

Foto: epd
Foto: epd

Predigtpreis an Fulbert Steffensky

Der emeritierte Hamburger Theologieprofessor Fulbert Steffensky erhält am 20. November in Bonn für sein Lebenswerk den Ökumenischen  Predigtpreis des Verlages für die Deutsche Wirtschaft. Der 80-Jährige habe wie nur wenige die Traditionen des Christentums, die Geschichten der Bibel und die Lieder der Kirchen neu und in einer Sprache interpretiert, die Menschen im Herzen berühre, heißt es in der Begründung. 

Von Runners World zu Andere Zeiten

Frank Hofmann (50), Chefredakteur des Laufmagazins Runner’s World, wird am 1. Januar neuer Chefredakteur im Verein „Andere Zeiten“ in Hamburg. Er folgt Pastor Thomas Kärst nach, der im Juli theologischer Referent der Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs wurde. „Andere Zeiten“ gibt auch den Kalender „Der Andere Advent“ heraus. Hofmann war in den vergangenen zwanzig Jahren unter anderem Ressortchef beim stern und Chefredakteur von Men’s Health und Best Life. Berufsbegleitend studiert der promovierte Philosoph Theologie.

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Unser Glaube

Die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) hat unter dem Titel "Unser Glaube" eine Neubearbeitung der lutherischen Bekenntnisschriften herausgegeben. Die sechste überarbeitete und ergänzte Auflage orientiert sich am aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung. Die Übersetzung der Texte ist um theologische Genauigkeit und um ein zeitgemäßes Deutsch bemüht. Den einzelnen Texten ist eine kurze Einleitung vorangestellt. Und an markanten Punkten wird auf Beschlüsse und Erklärungen hingewiesen, die für den ökumenischen Dialog richtungsweisend sind.

 

Unser Glaube – Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche. Ausgabe für die Gemeinde. Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche (Hrsg.). 6. überarbeitete und ergänzte Auflage. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013, 976 Seiten, 39,99 Euro.

Drei Frauen führen Sühnezeichen

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) wird von drei Frauen geführt. Am 1. September wurden die beiden Geschäftsführerinnen Dagmar Pruin und Jutta Weduwen in ihr Amt eingeführt. Vorsitzende der ASF ist Altkirchentagspräsidentin Elisabeth Raiser (Berlin). Die Soziologin Weduwen hatte nach dem Ausscheiden von Rainer Ohliger bereits seit Oktober 2012 die Geschäfte geführt. Die promovierte Theologin Pruin leitete bisher ein Begegnungsprogramm an der Stiftung Neue Synagoge Berlin/Centrum Judaicum. Die vor 55 Jahren gegründete Aktion Sühnezeichen entsendet jährlich junge Frauen und Männer in Länder, die von Hitlerdeutschland besetzt waren und in jüdische Einrichtungen im Ausland. Sie betreuen ein Jahr lang Überlebende des Holocaust, Behinderte und Arme oder arbeiten in Gedenkstätten mit.

 

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