zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
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Personen

aus Religion und Gesellschaft

Foto: epd
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Bischof Manzke neuer Catholica-Beauftragter

Karl-Hinrich Manzke (55), Bischof der schaumburg-lippischen Landeskirche, ist ab 1. April für die Bezie­hungen der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zur römisch-katho­lischen Kirche zuständig. Als Catholica-Beauftragter folgt er seinem braun­schweigischen Kollegen Friedrich Weber (64) nach, der in den Ruhestand tritt. Zur velkd gehören sieben Mitgliedskirchen der EKD. Manzke ist auch ekd-Beauf­tragter für die Seelsorge in der Bundespolizei.

Wechsel bei den Grünen Damen

Käte Roos, Krankenpfle­gelehrerin aus Speyer, ist neue Vorsitzende der Grü­nen Damen. Die 65-Jährige folgt Gabriele Trull nach. In der Organisation sind 10 269 Frauen und 807 Männer ehrenamtlich tätig. Sie nehmen sich Zeit, um mit Krankenhauspatienten und Altenheimbewohnern zu sprechen und kleinere Besorgungen zu erledigen. Roos ist Mitglied der Dia­konischen Gemeinschaften des Diakonissenmutter­hauses Speyer/Mannheim.

Abiturientin gewinnt Predigtpreis

Die Heidelberger Abitu­rientin Sabine Kirsch hat den mit 500 Euro dotierten Jugendpredigtpreis des EKD-Zentrums für Pre­digtkultur in Wittenberg gewonnen. Die Jury unter Vorsitz des hannoverschen Landesbischofs Ralf Mei­ster überzeugte besonders "die theologische Beson­nenheit" der Predigt, in der sich die 19-Jährige fünf Minuten lang mit der Frage nach "falschem und echtem Fasten" auseinandersetzte, die das Jesajabuch aufwirft. Das Predigtzentrum hatte acht Teilnehmer aus ver­schiedenen Landeskirchen für drei Tage nach Wit­tenberg eingeladen. Dort arbeiteten sie mit einem Coaching-Team intensiv an ihrer Predigt und der Prä­sentation.

Foto: pa
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Luthermedaille für polnischen Politiker

Jerzy Buzek (73), Präsident des EU-Parlamentes von 2009 bis 2012, hat am Re­formationstag die Martin-Luther-Medaille des Rates der EKD erhalten. Damit wurde der Einsatz des pol­nischen Lutheraners für die Bewahrung und Stärkung der Religionsfreiheit ge­würdigt.

Preis für Feministische Theologie verliehen

Die Mannheimer Pfarrerin Elisabeth Margaretha Hart­lieb und ihre Marburger Kollegin Stefanie Schäfer- Bossert erhalten am 10. November in Frankfurt am Main den Leonore-Siegele- Wenschkewitz-Preis zur Förderung der Feminis­tischen Theologie. Mit dem Preis, der mit 3 000 Euro dotiert ist, würdigt der Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre die Publikation der beiden Pfarrrerinnen mit dem Titel "Feministische Theologie – Politische Theologie – Entwicklung und Perspek­tiven". Einen Sonderpreis für ihr Lebenswerk erhält die emeritierte Kasseler Neutestamentlerin Luise Schottroff. Die alle zwei Jahre vergebene Auszeich­nung erinnert an die 1999 gestorbene Kirchenhisto­rikerin Leonore Siegele- Wenschkewitz.

ANGEZEIGT

Gebet, Predigt

Neben den festste­henden Elementen des Gottesdienstes, wie den Angaben des Liturgischen Kalen­ders, finden sich auf der Webseite der Vereinigten Evange­lisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) ein aktuelles Fürbittengebet und eine Lesepredigt zum jeweiligen Sonntag des Kirchenjahres zum Runterladen. Sie wird in der Mitte der vorausgehenden Woche eingestellt.

Wechsel beim Gnadauer Verband

Frank Spatz, Geschäftsfüh­rer der Buchhandelskette Alpha, wird im Sommer Generalsekretär des Gna­dauer Gemeinschaftsver­bandes. Der 45-Jährige folgt Theo Schneider (64) nach, der in den Ru­hestand tritt. Spatz war nach einer Ausbildung am Theologischen Seminar St. Chrischona bei Basel Prediger der Evangelischen Chrischona-Gemeinde Freiburg. Zum Gnadauer Verband, der vor 125 Jahren gegründet wurde, gehören pietistische Gemeinschaf­ten in den Landeskirchen, Diakonissenschaften, the­ologische Ausbildungsstät­ten, Missionsgesellschaften und Jugendverbände.

Pforzheim ehrt Bischöfe

Den Reuchlinpreis der Stadt Pforzheim haben der Altratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, und der frühere Vorsitzende der Deutschen Bischofskonfe­renz Kardinal Karl Lehmann erhalten. Beide stünden in besonderer Weise für kirchliche Reformen und den Dialog zwischen Kirche und Gesellschaft, heißt es in der Begründung. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis erinnert an den Huma­nisten Johannes Reuchlin, der 1455 in Pforzheim ge­boren und 1522 in der Stutt­garter Leonhardskirche beigesetzt wurde.

 

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