zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
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Personen

aus Religion und Gesellschaft

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz

Ostpreuße ist rheinischer Präses

Manfred Rekowski, bisheriger Personaldezernent der Rheinischen Kirche, ist deren neuer Präses. Er folgt Nikolaus Schneider nach, der in den Ruhestand trat, aber EKD-Ratsvorsitzender bleibt. Rekowski wurde vor 55 Jahren in Moythienen im polnischen Teil Ostpreußens geboren. 27 Jahre lang war er in Wuppertal als Gemeindepfarrer tätig, achtzehn Jahre davon parallel als Superintendent. Die rheinische Landessynode wählte Rekowski im dritten Wahlgang mit 116 Stimmen zum leitenden Geistlichen, während auf Vizepräses Petra Bosse-Huber 93 entfielen. Kirchentagsgeneralsekretärin Ellen Ueberschär war nach den beiden ersten Wahlgängen ausgeschieden, in denen sie 53 beziehungsweise 38 Stimmen erhalten hatte. Beobachter werteten Rekowskis Wahl angesichts von Millionenverlusten beim kircheneigenen Unternehmen bbz als Neuanfang, der das Vertrauen in die Kirchenleitung wieder herstellen könne. Die Rheinische Kirche ist mit 2,77 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte deutsche Landeskirche.

Pfarrer für Bonner Bischofskirche

Michael Schenk (44) ist als Pfarrer der Bonner Namen-Jesu-Kirche eingeführt worden. Die in der Innenstadt gelegene ehemalige Jesuitenkirche, die dem Staat gehört, dient seit vergangenem Jahr der Alt-Katholischen Kirche Deutschlands als Bistums- und Bischofskirche. Bonn ist seit 1873 Sitz des alt-katholischen Bischofs. Zur Alt-Katholischen Kirche schlossen sich nach 1870 diejenigen zusammen, die wegen ihres Protestes gegen das Unfehlbarkeitsdogma die römisch-katholische Kirche verlassen mussten. In Deutschland wählten sie den Namen alt-katholisch, um sich zur Tradition der Alten Kirche zu bekennen, in der der Papst noch ins Bischofskollegium eingebunden war. In der Schweiz nennen sich diese liberalen Katholiken christkatholisch. In Deutschland gibt es rund 25000 Alt-Katholiken, in der Schweiz rund 13000 Christkatholiken.

Aufsichtsrat für Gemeinschaftswerk

Die Aufsicht über das in Frankfurt am Main ansässige Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) führt statt des bisherigen Verwaltungsrates ein Aufsichtsrat. Vorsitzender ist der badische Landesbischof Ulrich Fischer, sein Stellvertreter der Münchner Altoberkirchenrat Claus Meier. Das GEP ist die zentrale Medieneinrichtung der EKD, Landeskirchen, Werke und Freikirchen. Zu ihm gehören unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das Magazin "chrismon" und der Verlag der "zeitzeichen".

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz

Wechsel bei Zentralstelle

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich Körtner (55), der aus Westfalen stammt, ist neuer Kuratoriumsvorsitzender der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin. Der 55-Jährige ist in diesem Amt seinem Leipziger Kollegen Matthias Petzoldt (64) nachgefolgt.

Wechsel bei Medienverbund

Der Baptist Christoph Irion, Chefredakteur des "Reutlinger General-Anzeigers", übernimmt ab 2014 die Geschäftsführung der Konferenz Evangelikaler Publizisten (KEP). Der 48-Jährige folgt Wolfgang Baake (62) nach, der den Medienverbund seit 31 Jahren leitet.

ANGEZEIGT

Streit um Israel

Die Situation im Heiligen Land und kirchliche Stellungnahmen zu Israel und Palästina analysiert ein zwanzigseitiges Papier des Reformierten Bundes, eines Zusammenschlusses von Kirchen und Einzelpersonen, die das Erbe des Genfer Reformators Johannes Calvin pflegen.

 

Unternehmensberater wird EKD-Beauftragter

Peter F. Barrenstein, Vorsitzender des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer und bis 2007 Seniorpartner in der Unternehmensberatung McKinsey & Company, ist neuer EKD-Beauftragter für das Thema "führen und leiten". Der 62-Jährige soll die Arbeit der Berliner Führungsakademie für Kirche und Diakonie begleiten und in der Gesellschafterversammlung die Interessen der EKD wahrnehmen. Barrenstein gehört auch der EKD-Synode und der EKD-Steuerungsgruppe für den Reformprozess an.

Ökonom folgt auf Pfarrer

Reinhold Adler wird am 1. April Geschäftsführer der Deutschen Bibelgesellschaft. Der Diplom-Ökonom folgt Pfarrer Klaus Sturm nach, der seit Januar die Württembergische Bibelgesellschaft leitet. Die Deutsche Bibelgesellschaft, die in Stuttgart ansässig ist, feierte im vergangenen Jahr ihr 150-jähriges Bestehen.


 

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