zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Notizen

Aus Religion und Gesellschaft

Kopftuch künftig zulässig

Muslimische Lehrerinnen dürfen an den öffentlichen Schulen Niedersachsens in allen Fächern grundsätzlich ein Kopftuch tragen. Das bestimmt ein Runderlass des Kultusministeriums. Lediglich bei Konflikten dürfen Schulen den Lehrerinnen das Tragen eines Kopftuchs untersagen. Dafür muss jedoch der Schulfrieden oder die staatliche Neutralität konkret gefährdet sein, was im Einzelfall geprüft wird. Bisher durften Lehrerinnen ein Kopftuch nur im islamischen Religionsunterricht tragen.

Erfolglose Klage gegen Kirche

Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ist mit ihrer Verfassungsbeschwerde gegen das kirchliche Arbeitsrecht, den so genannten Dritten Weg, gescheitert.

Frau Pfarrer und Herr Priester

"Frau Pfarrer und Herr Priester" ist der Titel eines Fernsehfilms, der in München und Umgebung im Auftrag der ARD gedreht wurde. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Im Mittelpunkt stehen die evangelische Pfarrerin Rieke Schmidt, dargestellt von Birge Schade, und der Priester Toni Seidel, den Martin Gruber spielt. Die Pfarrerin setzt sich mit ihrem römisch-katholischen Kollegen auseinander, der sie mit seiner ironischen Art durcheinanderbringt, dem sie aber auch ihre Sorgen anvertrauen und den sie um Rat bitten kann.

Erstmals gemeinsame Erklärung aller Leitenden Geistlichen

Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben die zwanzig Leitenden Geistlichen aller Landeskirchen eine gemeinsame Erklärung beschlossen. "Mit dieser Erklärung wollen wir für unsere evangelischen Kirchen inmitten intensiver Debatten einen Beitrag zur Orientierung schaffen", sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm. Angesichts der Flüchtlingskrise wirbt die evangelische Kirche dafür, Schutzsuchenden legale Wege nach Europa zu eröffnen. Dies seien die wirksamsten Maßnahmen gegen die Gefahren der Flucht. "Wir fordern deshalb legale Wege für Schutzsuchende und begrüßen Diskussionen über ein Einwanderungsgesetz, das neue Zuwanderungsmöglichkeiten für Menschen auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben eröffnet", heißt es in dem Sechs-Punkte-Papier.

Zentralratspräsident: Kirche muss sich von Messianischen Juden abgrenzen

Der Präsident des Zentralrats der Juden Josef Schuster hat die evangelische Kirche aufgefordert, Messianischen Juden beim Reformationsjubiläum und bei Kirchentagen keine Bühne zu bieten. Messianische Juden segelten "unter falscher Flagge", sagte Schuster dem Evangelischen Pressedienst (epd), denn sie "versuchen unter dem Deckmantel des Judentums Juden zum christlichen Glauben zu bekehren."

Sieg der Pfarrer über die Imame

Beim zehnten interreligiösen Fußballturnier in Berlin haben die Pfarrer die Imame mit 2:1 besiegt. Die Pfarrer waren zunächst in Führung gegangen, bis die Imame den Ausgleich schossen. Den Siegtreffer und den Wanderpokal des Ökumenischen Rates Berlin brachte dann ein Elfmeter, den ein Pfarrer erfolgreich verwandelte. Schirmherren des Spieles waren der Bischof der berlin-brandenburgischen Landeskirche Markus Dröge, der Präsident des Berliner Fußball-Verbandes Bernd Schultz, der Vorsitzende des Islamrates in Deutschland Burhan Kesici und Berlins zweiter Bürgermeister Frank Henkel. Den Schiedsrichter stellte der jüdische Fußballclub TuS Makkabi Berlin.

 

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