zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Personen

Aus Religion und Gesellschaft

Foto: epd/ Hanno Gutmann
Foto: epd/ Hanno Gutmann

Kirchentagspräsident ist Minister

Gerhard Robbers, der 2013 Präsident des Hamburger Kirchentages war, ist Minister für Justiz und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz. Der 63-jährige Sozialdemokrat war bislang Professor für Staats- und Kirchenrecht an der Universität Trier.

EKD vergibt Nachwuchspreis

Britta Goers, Vikarin in Freiburg im Breisgau, und Sabine Jarosch, Doktorandin an der Universität Rostock, haben den Hanna-Jursch-Nachwuchspreis der EKD erhalten.

 

Badische Synode: Neuer Präsident

Altrektor Axel Wermke, bisheriger Vizepräsident der badischen Landessynode, ist jetzt deren Präsident. Der 64-Jährige erhielt 48 Stimmen, auf seinen Gegenkandidaten Gerhard Teufel (67) entfielen 18 Stimmen, und vier Synodale enthielten sich. Wermke ist Nachfolger von Margit Fleckenstein (73), die 18 Jahre lang Synodenpräsidentin war und von 1997 bis 2009 dem Rat der EKD angehörte. Die badische Landeskirche umfasst den westlichen Teil des Landes Baden-Württemberg. Sie hat 1,2 Millionen Mitglieder, die württembergische 2,2 Millionen.

EKD: Luthermedaille für Altministerin

Die EKD hat Altbundesfamilienministerin Renate Schmidt (70) mit der Martin-Luther-Medaille ausgezeichnet. Damit wird Schmidts Verbundenheit mit ihrer Kirche und ihr Engagement "für die Rechte von Frauen und die Belange von Familien" gewürdigt.

Foto: epd/ KI/Gemeinhardt
Foto: epd/ KI/Gemeinhardt

Wiederwahl trotz Gegenkandidaten

Gury Schneider-Ludorff, die an der Kirchlichen Hochschule Neuendettelsau Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte lehrt, ist als Präsidentin des Evangelischen Bundes wiedergewählt worden. Die 48-Jährige setzte sich bei der Zentralvorstandssitzung gegen ihren Leipziger Kollegen Klaus Fitschen (53) durch. Der 1886 "zur Wahrung der deutsch-protestantischen Interessen" gegründete Evangelische Bund trägt seit 1947 das renommierte Konfessionskundliche Institut im südhessischen Bensheim.

Wechsel beim Baptistenseminar

Michael Kißkalt ist neuer Rektor des Theologischen Seminars der deutschen Baptistenkirche in Elstal bei Berlin. Der 50-Jährige folgt Volker Spangenberg (59) nach. Kißkalt war bisher am Seminar mit einer halben Stelle als Missionswissenschaftler tätig und mit der anderen als Missionsreferent der Baptistenkirche. Am Elstaler Seminar sind 57 Studentinnen und Studenten eingeschrieben.

ANGEZEIGT

Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragten der Landeskirchen haben einen 61 Seiten starken Atlas veröffentlicht, der anschaulich zeigt, wie weit die Mitgliedskirchen der EKD bei der Gleichstellung von Frauen und Männern auf den einzelnen Ebenen der Kirche gekommen sind.

Bestellanschrift: EKD-Studienzentrum für Genderfragen, Arnswaldtstraße 6, 30159 Hannover, Telefon: 0511/55 47 41 34.

Wahl und Abwahl in Berlin-Brandenburg

Jörg Antoine, Vorstandsmitglied der Diakonie Niedersachsen, ist zum Präsidenten des "Konsistoriums", des Landeskirchenamtes der berlin-brandenburgischen Landeskirche gewählt worden. Der 46-jährige Jurist setzte sich mit 89 von 116 Stimmen klar gegen seinen Mitbewerber Martin Richter durch, der seit 1998 im Konsistorium tätig ist. Antoine folgt Ulrich Seelemann (63) nach, den die Landessynode im April nicht wiedergewählt hatte. Dieses Mal wurde die Stellvertreterin des Bischofs und geistliche Präsidentin des Konsistoriums Friederike von Kirchbach (59) nicht wiedergewählt. Die Landessynode entschied sich mit absoluter Mehrheit für den Studiendirektor des Predigerseminars Loccum, Christian Stäblein (47). Er erhielt 60 von 115 Stimmen, von Kirchbach bekam 37 und Mareile Lasogga, Oberkirchenrätin im Amt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands, 16 Stimmen.

Orthodoxer Orden für Oberbürgermeister

Dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) für sein Engagement zur Sanierung der Gedächtniskirche die Medaille "Ruhm und Ehre" verliehen. Die mehr als 100 Jahre alte Kirche wurde in Erinnerung an die rund 22.000 gefallenen russischen Soldaten in der Völkerschlacht von Leizig 1813 errichtet und 1913 geweiht. Heute ist sie Zentrum der rund 300 Mitglieder starken russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzigs.

 

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