zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Personen

Aus Religion und Gesellschaft

Foto: epd/ Matthias Schumann
Foto: epd/ Matthias Schumann

Große Mehrheit für Kirchenpräsident

Der leitende Geistliche der pfälzischen Landeskirche Christian Schad ist mit gro-ßer Mehrheit in seinem Amt bestätigt worden. Für den 56-Jährigen stimmten 59 von 65 Synodalen. Seine zweite, sieben Jahre dauernde Amtszeit beginnt am 1. Dezember 2015. Kirchenpräsident Schad ist auch Vorsitzender der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK).


Wechsel bei Badens Altlutheranern

Der Karlsruher Pfarrer Christian Bereuther (57) ist neuer Superintendent der altlutherischen Kirche in Baden (ELKB). Der 57-Jährige ist Nachfolger von Christof Schorling, der im Juni von einem mutmaßlich psychisch gestörten Mann während eines Seelsorgegesprächs ermordet wurde. Als Superintendent nimmt Bereuther bischöfliche Aufgaben in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden wahr, zu der sieben Gemeinden mit mehr als 3.000 Mitgliedern gehören. Zum stellvertretenden Superintendenten wurde Pfarrer Hans-Martin Ahr (60) aus Baden-Baden gewählt. Die ELKB entstand aus Protest gegen die Vereinigung der lutherischen und der reformierten Kirche zur unierten badischen Landeskirche 1821. Anders als die in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) organisierten Nachkommen der preußischen Altlutheraner pflegt die ELKB enge Beziehungen zu den Landeskirchen. Sie ist Mitglied des Lutherischen Weltbundes, und ihre Vertreter nehmen als Gäste an den Tagungen der Synode und Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands teil.

Foto: epd/ Peter Williams
Foto: epd/ Peter Williams

Bischof Hein in den Ethikrat berufen

Der kurhessische Landesbischof Martin Hein ist Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er folgt in diesem Amt dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden der Wolfgang Huber. Der 60-Jährige ist auch Vorsitzender des Vorstandes der Heidelberger Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. Der Ethikrat, der 26 Mitglieder hat, berät mit Stellungnahmen und Empfehlungen Bundestag und Bundesregierung. Evangelischerseits gehören ihm auch der Erlanger Sozialethiker Peter Dabrock und der Bayreuther Transplantationsmediziner Eckhard Nagel an.

Erhard Eppler erhielt Professorentitel

Altkirchentagspräsident Erhard Eppler (87) ist der Ehrentitel eines Professors verliehen worden. Der 87-Jährige habe sich "um die demokratische Kultur in Baden-Württemberg und Deutschland verdient gemacht", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eppler war von 1968 bis 1974 Entwicklungshilfeminster, von 1973 bis 1981 Landesvorsitzender der baden- württembergischen SPD, leitete von 1975 bis 1991 die Grundwertekommission und gehörte von 1968 bis 1984 der EKD-Synode an.

Pfarrehepaar leitet Missionswerk

Das Pfarrehepaar Gabriele und Hanns Hoerschelmann wird das Missionswerk der bayerischen Landeskirche "Mission EineWelt" leiten. Es folgt Peter Weigand nach, der Ende Februar in Ruhestand tritt. Gabriele Hoerschelmann (46) war Vizedekanin des Lutherischen Theologischen Seminars in Hongkong und ihr Mann (49) Pfarrer der dortigen deutschen Auslandsgemeinde.


Kirchenrat: Erstmals eine Frau gewählt

Mit Henriette Lebang steht erstmals eine Frau an der Spitze des Indonesischen Kirchenrates. Die 62-Jährige setzte sich gegen fünf Männer durch. Der 1950 gegründete Kirchenrat vertritt rund 80 Prozent der indonesischen Protestanten. Lebang gehört zur evangelisch-reformierten Kirche in der RegionToraja.

ANGEZEIGT

Ökumene am Ort

Der EKD-Text 119 mit dem Titel "Gemeinsam evangelisch! Erfahrungen, theologische Orientierungen" gibt Tipps, wie landeskirchliche Gemeinden mit Einwandererkirchen zusammenarbeiten und inklusive Gemeindemodelle entwickeln können. Der Bezug ist kostenlos.

EKD-Kirchenamt, Herrenhäuser Str. 12, 30419 Hannover, Telefon 0511/27960.

Württemberger folgt Badener

Der württembergische Landesjugendpfarrer Bernd Wildermuth ist neuer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej). Der 57-Jährige ist Nachfolger seines badischen Kollegen Thomas Schalla.


Pfarrer für Arbeit mit Sinti und Roma

Die württembergische Landeskirche hat die erste Pfarrstelle in der EKD für die Arbeit mit Sinti und Roma geschaffen. Der Ulmer Pfarrer Andreas Hoffmann-Richter (59) soll auf einer 50-Prozent-Stelle Sinti und Roma beraten, Religionslehrer fortbilden und Bildungsmaterialien entwickeln.


 

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