zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Personen

Aus Religion und Gesellschaft

Foto: Pfälzische Landeskirche
Foto: Pfälzische Landeskirche

Pfalz: Neuer Synodenpräsident

Hermann Lorenz, Rechtsanwalt im Ruhestand aus Speyer, ist neuer Präsident der pfälzischen Landessynode. Der 67-Jährige, der vor zwei Jahren Vizepräsident geworden war, ist

Nachfolger von Henri Franck, der nicht mehr kandidiert hatte. Lorenz erhielt 50 von 61 Stimmen, sieben Synodale stimmten mit Nein, vier Stimmzettel waren ungültig. Die pfälzische Landeskirche hat rund 552.000 Mitglieder in 409 Kirchengemeinden.

 

Beck-Preis geht nach Liebenzell

Volker Gäckle, Rektor der evangelikalen Internationalen Hochschule Liebenzell im Schwarzwald, erhält am 15. September den Johann-Tobias-Beck-Preis des Arbeitskreises für evangelikale Theologie. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt seine Habilitationsschrift über das Allgemeine Priestertum in Frühjudentum und Neuem Testament. Der Pietist Johann Tobias Beck (1804-1878) war Professor für Systematische Theologie an der Universität Tübingen.

Evangelische Äbtissin berufen

Die Münsteraner Krankenhauspfarrerin Erika Schweizer wird neue Äbtissin des evangelischen Damenstiftes zum Heiligengrabe in Brandenburg. Die 58-Jährige folgt Friederike Rupprecht (75) nach, die Ende des Jahres ausscheidet. In Heiligengrabe leben neben der Äbtissin neun Stiftsdamen. Das im 13. Jahrhundert gegründete frühere Zisterzienserinnenkloster gilt als eines der besterhaltenen Klöster in Brandenburg.

Foto: ekir.de/ Patrick Leiverkus
Foto: ekir.de/ Patrick Leiverkus

Wuppertal: Wechsel am Predigerseminar

Achim Reinstädtler, Pfarrer in Düsseldorf übernimmt am 1. November die Leitung des Predigerseminars Wuppertal. Der 57-Jährige folgt Peter Bukowski (65) nach, der in den Ruhestand tritt. Am Wuppertaler Predigerseminar werden Vikare der Landeskirchen Lippe, Rheinland, Westfalen und der Evangelisch-Reformierten Kirche ausgebildet, deren Gemeinde vor allem an der niedersächsisch-niederländischen Grenze liegen. Bukowski war seit sechzehn Jahren in Wuppertal tätig.

Wechsel beim Immobilienverband

Dennis Beyer, Büroleiterin der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland, wird Geschäftsführender Vorstand des Evangelischen Bundesverbandes für Immobilienwesen in Wissenschaft und Praxis (ESWiD), bis 2011 Evangelisches Siedlungswerk. Der 32-Jährige folgt am 1. Juli 2016 Dagmar Reiß-Fechter nach, die in den Ruhestand tritt. Der ESWiD, der seinen Sitz von Nürnberg nach Berlin verlegt, tragen die EKD, drei Landeskirchen, fünf Wohnungsunternehmen, Stiftungen und Diakonische Werke.

ANGEZEIGT

Spirituelle Übung

Unter dem Titel "Hier bin ich" haben die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) und das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde einen spirituellen Kurs veröffentlicht. Er leitet dazu an, den Tag mit Gebetszeiten, Bibellektüre und einem Tagesrückblick zu strukturieren.

VELKD: "Hier bin ich - ein geistlicher Übungsweg", erarbeitet von Silke Harms, Klaus Dettke und Andreas Brummer, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2015, 112 Seiten, Euro 14,99.

Hohe Auszeichnung für Pfarrer

Armin Ihle, der seit zwanzig Jahren Pfarrer der Deutschen Evangelischen Kirche in Montevideo ist, hat das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Der 69-Jährige, der in den Ruhestand tritt, reiste 1966 im Auftrag der Evangelischen Missionsschule Unterweissach in Württemberg (Bahnauer Bruderschaft) nach Südamerika aus. Er war als Geistlicher in Argentinien und Paraguay tätig. 1977 bemühte er sich vergeblich um die Freilassung Elisabeth Käsemanns, die von Schergen der argentinischen Militärdikatur verschleppt worden war. Die 30-Jährige, Tochter des bekannten Tübinger Neutestamentlers Ernst Käsemann (1906-1998), wurde gefoltert und ermordet.

 

Indien würdigt Hesses Großvater

An der Universität Tübingen gibt es künftig eine Gastprofessur für die südindische Sprache Malayalam, die nach Hermann Hesses Großvater Hermann Gundert (1814-1893), benannt ist. Der Absolvent des Tübinger Stifts gilt als "Luther Indiens", weil er als Missionar der Basler Mission das Neue Testament in Malayalam übersetzte und ein Wörterbuch und eine Grammatik erarbeitete. Sie gelten bis heute als Standardwerke. Gestiftet wird die Gastdozentur von der Regierung und einer Wissenschaftsorganisation Indiens. Malayalam wird von 33 Millionen Indern gesprochen.

 

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