zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Wegbereiter des Antisemitismus?

Juden tun sich nicht nur schwer mit Martin Luthers Judenfeindschaft. Auch die Lehre von der Rechtfertigung des Sünders ohne des Gesetzes Werke hat bei ihnen wie bei vielen Christen zum Missverständnis geführt, das ethische Verhalten spiele im Luthertum eine marginale Rolle. An dieser Tagung, die auf der Wannseeinsel Schwanenwerder stattfindet, nehmen prominente Vertreter der EKD und des Zentralrates der Juden teil. Und namhafte Referenten aus beiden Religionsgemeinschaften beleuchten Luthers Aussagen über die Juden und deren Wirkungsgeschichte, wie unterschiedlich moderne Juden Luther beurteil(t)en und wie sich das Erbe des Reformators auf den christlich-jüdischen Dialog auswirkt.

Reformator, Ketzer, Judenfeind - Jüdische Perspektiven auf Martin Luther

10. bis 12. Juni, Evangelische Akademie zu Berlin, Telefon: 030/20 35 55 00, Fax: 030/20 35 55 50.

 

Impulse für Kirchen in Europa und Amerika

Inspiriert von der Reformation hat der Schweizer Theologe Karl Barth (1886-1868), der lange in Deutschland lehrte, eine Bewegung angestoßen, die evangelische Kirchen in Europa und den USA verändert hat. Die diesjährige Barthtagung auf dem Leuenberg bei Basel fragt nach Barths Beziehung zur Reformation und welche Impulse von seinem Werk "für die Reformation der Kirche heute" ausgehen können. Spannend ist auch, dass sich Europäer und Nordamerikaner darüber austauschen. Anmeldeschluss: 6. Juli.

"Immer neu mit dem Anfang anfangen". Mit der Reformation über die Reformation hinaus. 46. Internationale Karl-Barth-Tagung

20. bis 30. Juli, Seminarhotel Leuenberg; Information: https://karlbarth.unibas.ch; Anmeldung: Claudia Enders, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund, Telefon: 0231/52 19 80.

Atheisten und liberale Protestanten

Für viele kirchenferne Zeitgenossen, auch in den Medien, gibt es auf der einen Seite nur ein mehr oder weniger fundamentalistisches Christentum und auf der anderen Seite eine agnostische oder atheistische Einstellung. Dass der liberale Protestantismus Aufklärung und Glauben versöhnt hat, ist selbst gebildeten Zeitgenossen unbekannt. Umso mehr müssen liberale Protes-tanten den Leuten zeigen, wie man im 21. Jahrhundert Christ und Zeitgenosse sein kann. Veranstaltet wird diese Tagung im westfälischen Schwerte vom Bund für Freies Christentum, einem Zusammenschluss liberaler Protestanten, und dem Evangelische Studienwerk Villigst. Beleuchtet werden der "neue Atheismus" und wie sich ein der Aufklärung verpflichtetes Christentum sich mit ihm auseinandersetzen muss.

Der neue Atheismus als Herausforderung für ein undogmatisches Christentum

9. bis 11. Oktober, Bund für Freies Christentum, Telefon: 06241/879 70, Fax: 06241/261 38.

 

 

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