zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ein Buch verschieden ausgelegt

Christentum und Judentum gelten landläufig als „Buchreligionen“. Dabei muss man präzisieren, dass im Mittelpunkt des Christentums ein Mensch steht, von dem ein Buch erzählt. Bei dieser Tagung, die auf der Wannseeinsel Schwanenwerder stattfindet, zeigen jüdische und christliche Theologinnen und Theologen, wie sich die Auslegung der Bibel in beiden Religionen trotz aller Unterschiede gegenseitig beeinflusst hat.

Die Schrift sie sollen lassen stahn. Zur Hermeneutik der Aktualisierung der Heiligen Schrift in Judentum und Christentum

15. bis 17. März, Evangelische Akademie zu Berlin, Telefon: 030/20 35 54 04.

Damit Gottesdienste besser werden

Das EKD-Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik in Hildesheim will dazu beitragen, dass Gottesdienste gut sind oder noch besser werden. Dazu werden Kurse angeboten, die einzeln belegt werden können. Der erste fragt, welche Milieus im Gottesdienst vertreten sind, welche Erwartungen sie hegen und wie darauf eingegangen werden kann. Vorgestellt werden auch Modelle, wie die Qualität von Gottesdiensten gemessen werden kann (siehe zz 11/15). Dieser Kurs ist für nicht nur für Gemeindepfarrer gedacht, sondern auch für Prädikanten und Lektoren, Vikarsmütter- und väter und für Visitatoren. Anmeldeschluss: 7. März.

Qualität im Gottesdienst. Qualifikationskurs „Qualitätsentwicklung im Gottesdienst“ 1

18. bis 20. April, Michaeliskloster Hildesheim, Telefon: 05121/697 15 71.

Düstere Mienen, Sack und Asche?

"Askese" hört sich nach düsterem Mittelalter an. Welchen Stellenwert hat sie im frühen Christentum gehabt, wie hat sie Martin Luther beurteilt, und welche Bedeutung könnte Askese heute haben? Diesen Fragen geht diese Tagung in Hofgeismar nach. Anmeldeschluss: 8. Januar.

Askese. Herkunft und Aktualität einer Lebensform

15. bis 17. Januar, Evangelische Akademie Hofgeismar, Telefon: 05671/881108, Fax: 05671/881154.

Gedenken oder Reformation feiern?

Wie können Protestanten und Katholiken in zwei Jahren miteinander das Reformationsjubiläum begehen? Diese Frage behandelt eine Tagung nach, die im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg stattfindet. Sie wurde von Vertreterinnen und Vertretern beider Kirchen vorbereitet. An ihr nimmt auch Frere Alois, der Leiter der Kommunität Taize. teil. Im Mittelpunkt steht das Dokument "Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Gemeinsames lutherisch-katholisches Reformationsgedenken im Jahr 2017", das der Lutherische Weltbund und der päpstliche Einheitsrat erstellt haben. Anmeldeschluss: 15. Januar.

Miteinander erinnern. Voneinander lernen. Gemeinsam weitergehen

26. bis 27. Februar, Exerzitienhaus Himmelspforten, Telefon: 0931/38668000.

Dem Menschen anvertraut?

Zu Tieren haben Christen ein ambivalentes Verhältnis (gehabt). Auf der einen Seite sind sie als Herrschaftsobjekte verstanden worden, auf der anderen Seite haben evangelische Pfarrer einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz geleistet. So wurde der erste Tierschutzverein Deutschlands 1837 von dem württembergischen Pfarrer und Liederdichter Albert Knapp (1798–1864) gegründet. Diese Tagung veranstaltet die Akademie der kurhessischen Landeskirche mit dem Münsteraner „Institut für Theologische Zoologie“ www.theologische-zoologie.de. Eines der Kuratoriumsmitglieder, die Lübecker Altbischöfin Bärbel Wartenberg-Potter, wird ein Referat halten. Und der Leiter des Instituts, der römisch-katholische Pfarrer und Biologe Rainer Hagencord, wird das Anliegen der „theologischen Zoologie“ erläutern, die Beziehung der Menschen zu den Tieren neu zu bestimmen. Und ein islamischer Theologe schildert das Verhältnis seiner Religion zu Tieren.

Anmeldeschluss: 24. März.

Mensch und Tier – ein Verhältnis. Interreligiöse und interdisziplinierte Zugänge

15. bis 17. April, Evangelische Akademie Hofgeismar, Telefon: 05671/88 11 21, Fax: 05671/88 11 54.

Kirchliche Trauung auch für Homopaare?

Die Synode der berlin-brandenburgischen Kirche will es im April der hessen-nassauischen gleich tun und die kirchliche Trauung von homosexuellen Paaren der von heterosexuellen gleichstellen. Da die Diskussion in absehbarer Zeit auch in anderen Landeskirchen stattfinden dürfte, dürfte diese Tagung, die auf der Berliner Wannseeinsel Schwanenwerder stattfindet, auch von überregionalem Interesse sein.

Zu den Referenten gehören der evangelische Theologe Peter Dabrock und der römisch-katholische Theologe Michael Brinkschöder, der sich intensiv mit christlicher Homophobie beschäftigt hat.

Schwule und lesbische Liebe in unserer Kirche

26. bis 27. Februar, Evangelische Akademie zu Berlin, Telefon: 030/20355500.

Taugt das Leitbild vom "gerechten Frieden"?

Vor dem Problem, christliche Vorstellungen und politische Notwendigkeiten abzuwägen, steht auch die evangelische Friedensethik. Diese Tagung, an der Politiker, Völkerrechtler, Friedensforscher und Theologen teilnehmen fragt, was christliche Ethik für die Bewältigung von Konflikten leisten kann.

Neue Konflikte, neue Friedensethik? Welche Orientierung kann die evangelische Kirche Politik und Gesellschaft bieten?

26. bis 28. Februar, Evangelische Akademie Loccum, Telefon: 05766/81116.

 

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