zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Faszinierend vielfältig und bunt

Im Mittelpunkt der Frankfurter Buchmesse, die am 22. und 23. Oktober auch Privatleuten offensteht, stehen die Niederlande. In dem kleinen Land hat sich ein vielfältiges und buntes religiöses Leben entwickelt. Es wirkt in der Literatur nach, aber auch in der politischen Kultur des Landes, obwohl sich die Gesellschaft in den vergangenen vierzig Jahren stark entkirchlicht hat. Dies zeigen die Tagungen, die die Akademien der beiden hessischen Landeskirchen organisieren.

Auf dem Fahrrad mit Gott. Eine Tour durch die religiöse Literaturlandschaft der Niederlande

25. Juni, Evangelische Akademie Frankfurt am Main, Telefon: 0561/94 99 49 37.

Länderporträt Niederlande

14. bis 16. Oktober, Evangelische Akademie Hofgeismar, Telefon: 05671/88 11 26, Fax: 05671/88 12 03.

 

Deutscher Theologe, weiter Horizont

Der deutsche Theologe Dietrich Bonhoeffer war weltläufiger als viele seiner Zeitgenossen und Kollegen. Er bereiste Italien, lebte und wirkte in Spanien, England und den USA und pflegte Freundschaften mit Ausländern. Dieser Kongress will klären, wie stark Auslandserfahrungen und die Ökumene Bonhoeffers Theologie geprägt haben. Und zugleich wird nach der Differenz zwischen Bonhoeffers Situation und der heutigen gefragt.

Anmeldeschluss: 31. März.

Bonhoeffer in einer globalen Zeit: Christlicher Glaube, Zeugnis, Dienst

6. bis 10. Juli, XII. Internationaler Bonhoeffer-Kongress in Basel, Telefon: 0041(0)613 83 03 33.

Düstere Mienen, Sack und Asche?

"Askese" hört sich nach düsterem Mittelalter an. Welchen Stellenwert hat sie im frühen Christentum gehabt, wie hat sie Martin Luther beurteilt, und welche Bedeutung könnte Askese heute haben? Diesen Fragen geht diese Tagung in Hofgeismar nach. Anmeldeschluss: 8. Januar.

Askese. Herkunft und Aktualität einer Lebensform

15. bis 17. Januar, Evangelische Akademie Hofgeismar, Telefon: 05671/881108, Fax: 05671/881154.

Gedenken oder Reformation feiern?

Wie können Protestanten und Katholiken in zwei Jahren miteinander das Reformationsjubiläum begehen? Diese Frage behandelt eine Tagung nach, die im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg stattfindet. Sie wurde von Vertreterinnen und Vertretern beider Kirchen vorbereitet. An ihr nimmt auch Frere Alois, der Leiter der Kommunität Taize. teil. Im Mittelpunkt steht das Dokument "Vom Konflikt zur Gemeinschaft. Gemeinsames lutherisch-katholisches Reformationsgedenken im Jahr 2017", das der Lutherische Weltbund und der päpstliche Einheitsrat erstellt haben. Anmeldeschluss: 15. Januar.

Miteinander erinnern. Voneinander lernen. Gemeinsam weitergehen

26. bis 27. Februar, Exerzitienhaus Himmelspforten, Telefon: 0931/38668000.

Freude in allem Leide

Wie kann Gott Leid zulassen, und wie können Christen damit leben? Die sogenannte Theodizeefrage hat Karl Barth (1886–1968) natürlich wie alle Theologen beschäftigt, als Gemeindepfarrer in Safenwil und als Theologieprofessor in Deutschland und der Schweiz. Bei der traditionellen Barthtagung auf dem Leuenberg bei Basel wird in diesem Jahr auch Barths „Deutung des menschlichen Leids im Kontext seiner Lehre vom Nichtigen“ vorgestellt, ein origineller Ansatz, der ihn von vielen lutherischen Theologen unterscheidet.

An einem Abend wird der französische Film La neuvaine gezeigt, und an einem anderen geht Thomas Erne, der an der Universität Marburg Praktische Theologie lehrt, der Frage nach, wie amerikanische Kassenschlager die Theodizee popularisieren.

Anmeldeschluss: 6. Juli.

Gott und das Leid.
47. Internationale Karl-Barth-Tagung

8 bis 21. Juli, Tagungsstätte Leuenberg bei Basel, Anmeldung: Claudia Enders, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund, Telefon: 0049(0)231/52 19 80.

Kirchliche Trauung auch für Homopaare?

Die Synode der berlin-brandenburgischen Kirche will es im April der hessen-nassauischen gleich tun und die kirchliche Trauung von homosexuellen Paaren der von heterosexuellen gleichstellen. Da die Diskussion in absehbarer Zeit auch in anderen Landeskirchen stattfinden dürfte, dürfte diese Tagung, die auf der Berliner Wannseeinsel Schwanenwerder stattfindet, auch von überregionalem Interesse sein.

Zu den Referenten gehören der evangelische Theologe Peter Dabrock und der römisch-katholische Theologe Michael Brinkschöder, der sich intensiv mit christlicher Homophobie beschäftigt hat.

Schwule und lesbische Liebe in unserer Kirche

26. bis 27. Februar, Evangelische Akademie zu Berlin, Telefon: 030/20355500.

Taugt das Leitbild vom "gerechten Frieden"?

Vor dem Problem, christliche Vorstellungen und politische Notwendigkeiten abzuwägen, steht auch die evangelische Friedensethik. Diese Tagung, an der Politiker, Völkerrechtler, Friedensforscher und Theologen teilnehmen fragt, was christliche Ethik für die Bewältigung von Konflikten leisten kann.

Neue Konflikte, neue Friedensethik? Welche Orientierung kann die evangelische Kirche Politik und Gesellschaft bieten?

26. bis 28. Februar, Evangelische Akademie Loccum, Telefon: 05766/81116.

 

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