Reportage
Ausgabe 2 Februar 2012
Kein sicheres Leben
Die Migranten aus Lateinamerika bescheren der katholischen Kirche in Texas Zulauf
Hispanische Einwanderer stellen einen großen Teil der Bevölkerung im US-Bundesstaat Texas. Der Strom der Neuankömmlinge reißt nicht ab. Viele von ihnen leben ohne Papiere im Land ihrer Träume. Die Journalisten Martin Egbert und Klaus Sieg sind ihnen begegnet.
Ausgabe 1 Januar 2012
Tod eines Baumwollbauern
Wäre es ohne sie noch schlimmer gekommen? Mit der Gen-Saat kam das Unglück
Seit 1997 haben sich tausende indischer Kleinbauern das Leben genommen. Besonders betroffen ist die Region Vidarbha. Dort dominiert der Gen-Riese Monsanto mit seinem Saatgut den Markt. Wer ist schuld an der Krise?
Ausgabe 12 Dezember 2011
Mit den Vätern in die Wüste
"Ich glaube, jeder hat einen solchen Raum in sich, weiß, leer, lichtdurchflutet"
Christian Reiser verbrachte den vergangenen Winter in einer kleinen Hütte in Lappland - ein Experiment, als Eremit zu leben, die längste Zeit in einer Schneewüste. Er ließ sich dabei durch die Worte frühchristlicher Wüstenväter motivieren und manchmal inspirieren.
Ausgabe 11 November 2011
Oase in der Stadt
Die neue Gedächtniskirche in Berlin wurde vor fünfzig Jahren geweiht
Die Gedächtniskirche gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Rund eine Million Besucherinnen und Besucher kommen im Jahr hierher, um das Mahnmal für Frieden und Versöhnung zu besichtigen und die besondere Architektur auf sich wirken zu lassen. Doch die Gedächtniskirche ist mehr als eine Sehenswürdigkeit: Hier wirkt eine lebendige evangelische Kirchengemeinde.
Ausgabe 10 Oktober 2011
Diakonie und Dämonen
Mit pfälzischen Protestanten unterwegs in ihrer ghanaischen Partnerkirche
Seit gut dreißig Jahren sind Kirchengemeinden der Pfalz mit presbyterianischen Gemeinden in Ghana verbunden. Bei gegenseitigen Besuchen entdecken sie Gemeinsamkeiten - aber auch Irritierendes beim Partner aus dem jeweils anderen Land.
Ausgabe 9 September 2011
Kleist für die Zukunft
Begegnungen in des Dichters Geburtsstadt
Er gilt als der meist gespielte Dramatiker auf deutschen Bühnen, sein "Zerbrochner Krug" ist das meist aufgeführte deutsche Lustspiel überhaupt. Heinrich von Kleist träumte von Ruhm und Anerkennung und verzweifelte, weil ihm beides zu Lebzeiten versagt blieb. Am 20. November jährt sich sein 200. Todestag. Eine Spurensuche in seiner Geburtsstadt Frankfurt (Oder).
Ausgabe 8 August 2011
Roggenfeld im Todesstreifen
In guter Nachbarschaft: Die Kapelle der Versöhnung und die Gedenkstätte Berliner Mauer
Ausgerechnet ein PDS-Politiker - der Kultursenator Thomas Flierl - hat 2006 das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer an verantwortlicher Stelle mitentwickelt. Das hat damals zu heftigen Debatten geführt - und das Modell hat überzeugt. Dezentral und multiperspektivisch ist das Gedenken in Berlin angelegt. Einer der zentralen Orte: Die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße.
Ausgabe 7 Juli 2011
Stadt ohne Arme
Auch sechs Jahre nach dem Hurrikan Katrina ringen noch viele Menschen ums Überleben
Noch immer sind weite Teile von New Orleans von den Schäden gezeichnet, die der Hurrikan Katrina vor sechs Jahren über die Stadt am Mississippi brachte. Das trifft vor allem die arme afroamerikanische Bevölkerung, wie Klaus Sieg und Martin Egbert bei einem Besuch feststellen konnten
Ausgabe 6 Juni 2011
Der richtige Zeitpunkt
Pfarrer und Schafzüchter: Besuch bei Rainer Hennig im oberfränkischen Lauenstein
Rainer Hennig züchtet Schafe. Und er ist Pfarrer, inzwischen im Ruhestand. Wie und warum es zu dieser Kombination gekommen ist, danach fragte Helmut Kremers bei seinem Besuch.
Ausgabe 5 Mai 2011
Heilige auf Zeit
Das Mutter-Teresa-Hospiz lockt viele ehrenamtliche Helfer aus den Industrieländern an
Das Mutter-Teresa-Hospiz am Kali-Tempel in Kalkutta ist das Gründungshaus des Mutter-Teresa-Ordens. Die meisten ehrenamtlichen Helfer stoßen hier auf das Gegenteil ihrer gewohnten Lebenswelt. Doch viele wachsen bei der Arbeit mit den Sterbenden über sich selbst hinaus.
Ausgabe 4 April 2011
Unterwegs im Reich des Todes
Die Katakomben von Paris - ein 330 Kilometer langes Labyrinth unter den Straßen der Metropole
In leere unterirdische Steinbrüche verfrachtete man im 18. Jahrhundert in Paris die Knochen von fast sechs Millionen Toten. Der Arzt und Journalist Martin Glauert hat sich auf einen Gang durch die Katakomben dreißig Meter unter der Erde begeben.
Ausgabe 3 März 2011
Zwo-Zwo-Fünf liegt an
Als Deckshand auf einem Segelschiff, nicht schanghait
Bei dem Verein "Clipper" lässt sich frische Seeluft schnuppern. Auf drei alten Segelschiffen und einer modernen Yacht will das Jugendwerk die Traditionen der Schifffahrt am Leben erhalten und Jugendlichen das Leben in einer Gemeinschaft an Bord nahe bringen.
Ausgabe 2 Februar 2011
Vor einigen Jahren wurde die kleine St. Christopherus-Kirche in Hamburg- Altona Ost zu einer "Kirche der Stille" umgewidmet. Ausgehend vom orthodoxen Herzensgebet werden hier heute verschiedene Meditationsformen praktiziert, die auch aus anderen Religionen stammen können.
Ausgabe 1 Januar 2011
In der Groote Kerk
Stätte lebendiger Erinnerung nicht nur für die Reformierten
Im ostfriesischen Emden steht die "Moederkerk" (Mutterkirche) der niederländisch-norddeutschen Reformierten - heute beherbergt sie
die Johannes a Lasco Bibliothek.
Ausgabe 12 Dezember 2010
Und das alles für die Mensur
Rohrmasse und Richtwerte - wie mit traditioneller Handwerkskunst eine Posaune entsteht
In der Advents- und Weihnachtszeit hat sie wieder ihren großen Auftritt: die Posaune. Ein Besuch in der Manufaktur Lätzsch-Brass in Bremen, wo aus hochwertigen Materialien maßgeschneiderte Instrumente gefertigt werden.
Die Lampe glüht wieder
Die Katholiken Chinas, die offiziellen und die im Untergrund, nähern sich einander an
Auch wenn das Regime eine strenge Kontrolle ausübt, das Christentum in China wächst. Philipp Gessler, Redakteur der taz, war im Reich der Mitte und hat sich in katholischen Gemeinden umgesehen und umgehört.
Sehnsucht und ein leichtes Leben
Eine Sommerreise nach Danzig und in die Masuren im Jahre des Herrn 2010
Eine Familie, Vater, Mutter und 18-jähriger Sohn, reisten nach Ostpreußen - auf den Spuren ihrer Vorfahren und der alten Heimat.
Ausgabe 11 November 2010
Herzklopfen, Freude, Unsicherheit
Keine Heimkehr: Als Praktikantin in einem indischen Kinderheim
Sie ist Deutsche, aufgewachsen in Deutschland - geboren aber wurde sie in Indien. Die ersten Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einem indischen Waisenhaus. Nun absolvierte sie ein Praktikum in einem Kinderheim in Indien.
Ausgabe 10 Oktober 2010
Kohlegruben zu Seenlandschaften
Das größte Bergbaugerät aller Zeiten ist mittlerweile eine Touristenattraktion
In der Niederlausitz kann man den Eiffelturm einmal ganz anders sehen. Er liegt nämlich, mitten in einer sandigen und von kargem Grün gesäumten Landschaft, nahe der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf. Aber natürlich ist er's nicht wirklich.
Ausgabe 9 September 2010
Haus Hoffnung
In Simferopol haben ehemalige NS-Zwangsarbeiterinnen einen Verein gegründet
Auf der Krim (heute Ukraine) kämpfen ehemalige Zwangsarbeiterinnen des deutschen Nazi-Regimes und deren Angehörige gegen das Vergessen und für etwas Würde im Alter.

