zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
8 August 2014
Die Rose
Frömmigkeit und Liebeszauber
Herbert James Draper: "Pot Pourri", 1897. Foto: Bridgeman, Berlin
Herbert James Draper: "Pot Pourri", 1897. Foto: Bridgeman, Berlin

Sie gehört mit zu den Kulturpflanzen, die der Mensch seit Jahrtausenden in seinem Garten hegt: Die Rose hat Gärtner, Maler, Lyriker und Kunsthistoriker inspiriert. Zwar konnten die frühen Kirchenväter mit der Rose und ihrer Nähe zu den Ausschweifungen der Römer nicht viel anfangen, doch im Mittelalter wird sie zum allgemeinen Sinnbild der göttlichen Liebe und zur allgemeinen Metapher eines europaweiten Marienkultes.  

Foto: privat
Foto: privat
Interview
Thomas Kaufmann

Wie eine Arche Noah

Gespräch mit dem Leiter des Europa-Rosariums Thomas Hawel über die Faszination für die Rose, über Trends bei der Rosenzucht und über die Rosen-Genbank in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt

Ihre lange Geschichte zeichnet die Rose aus. Sie hat immer dort eine bedeutende Rolle gespielt, wo die Gesellschaft weit entwickelt gewesen ist und man sich auch um die schönen Dinge des Lebens hat kümmern können. Schon der chinesische Philosoph Konfuzius (551 bis 449 v. Chr.) berichtete von größeren Rosengärten in China. Und die älteste bildliche Darstellung von Rosen findet sich auf Kreta, erläutert der Leiter des Europa-Rosariums Thomas Hawel.

Foto: Hans-Jürgen Krackher
Foto: Hans-Jürgen Krackher
Kultur & Naturwissenschaft
Reinhard Lassek

Älter als der Mensch

Auch Apfel und Birne, Quitte und Mandel sind Rosengewächse

Lange bevor die ersten Rosenzüchter zum Okuliermesser griffen, um die Gartenrose zu veredeln, blühten in Europa allerorten verschiedene Arten von Rosen. Der Wissenschaftsjournalist Reinhard Lassek beschreibt die Ausbreitung der Rose.

Foto: dpa/Lou Avers
Foto: dpa/Lou Avers
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Sabine Frank

Die Königin der Blumen

Warum die christliche Bilderwelt auf Attribute heidnischer Göttinnen zurückgreift

Die mythologischen, religiösen und symbolischen Zuschreibungen der Rose überdauern Jahrhunderte und Kulturkreise. Warum die Rose unangefochten die "Königin der Blumen" ist, erläutert die Leipziger Kulturwissenschaftlerin Sabine Frank.

Foto: dpa/Norbert Neetz
Foto: dpa/Norbert Neetz
Religion & Kirche
Mareile Lasogga

Schwarz und rot

Warum die Rose in das Zentrum des theologischen Denkens Martin Luthers führt

Seit 1516/17 verwendete Martin Luther die Rose als Siegelbild für seine Korrespondenz. Dass sich die Lutherrose wirkungsgeschichtlich als geeignete Bildmarke für evangelisch-lutherische Kirchen und ihre Institutionen erwies, ist daher kein Zufall. Warum, weiß Mareile Lasogga, Oberkirchenrätin im Amt der Vereinigten-Evangelisch Lutherischen Kirche Deutschlands.

Foto: Martina Hahn
Foto: Martina Hahn
Geschichte, Politik & Gesellschaft
Martina Hahn

Blüten gegen die Armut

Warum das blühende Geschäft mit den Blumen häufig auch ein schmutziges ist

Jede vierte in Deutschland verkaufte Rose stammt mittlerweile aus dem Fairen Handel. Das bietet Pflückerinnen wie Ann Chepkirui aus Kenia und ihren vier Kindern eine Zukunft, wie die Journalistin Martina Hahn herausfand.

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Kathrin Jütte

Um die Welt

In Zukunft Fair Trade

Der Fotojournalist Eric St.-Pierre gibt den Menschen hinter den Fair-Trade-Produkten ein Gesicht.

 
Frühere Schwerpunkte
zeitzeichen 7/2014

Hurra und Amen

Kirchen und Erster Weltkrieg

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Bald nur noch im Retro-Modus zu haben?

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Inklusion

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Kirche und Politik

Ein konfliktträchtiges Verhältnis

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Vom Weg zurück ins Leben

 

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