zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
5 Mai 2017
Alles Luther
Wie die Reformation unsere Welt verändert hat
Foto: dpa
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Kraft, die prägt

Die Reformation hat nicht nur das Christentum verändert, sondern auch wichtige Grundlagen von Staat und Gesellschaft. Zwar lassen sich die Entwicklung von Mentalitäten, von Verfassungen und Wirtschaftsordnungen nicht monokausal erklären. Doch konfessionelle Prägungen wirken selbst dann noch nach, wenn Kirchen keine große Rolle mehr spielen.

 

Foto: privat
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Jörg Lauster

Starke Aufwertung des Einzelnen

Gespräch mit dem Münchner Theologieprofessor Jörg Lauster über die Auswirkung der Reformation auf das Christentum und die Kunst

Was unterscheidet den evangelischen vom katholischen Barock? Welche Rolle spielt die Kirchenmusik für Protestanten und welche für Katholiken? Gibt es eine Zusammenhang zwischen der Mentalität eines Volkes und seiner Konfession?

Foto: dpa/ Rolf Kremming
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Wolfgang Huber

Innere Affinität

Die Demokratie passt zum reformatorischen Menschenbild

Keiner der Reformatoren hatte eine Staatsform im Blick, die wir heute als Demokratie bezeichnen, betont Wolfgang Huber, der frühere  Ratsvorsitzende der EKD. Er zeigt, wie schwer sich die evangelische Kirche mit der Demokratie tat und warum sie sich erst spät mit dieser Staatsform versöhnte.

Foto: dpa/ Schoening
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Hans-Richard Reuter

Protestantische Weichensteller

Die Reformation hat die Entwicklung des Sozialstaats mit beeinflusst

Was den deutschen Sozialstaat von anderen unterscheidet, hat auch mit der lutherischen Prägung des Landes zu tun, zeigt Hans-Richard Reuter, Seniorprofessor am renommierten Münsteraner Exzellenzcluster „Religion und Politik“. Der Theologe schildert die Entwicklung von der Wittenberger Reformation bis heute.

Foto: dpa/ Bernados
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Wolfram Stierle

Vielfach von Marx zitiert

Martin Luther verstand mehr von Wirtschaft, als oft behauptet wird

Martin Luther hat sich oft und kompetent zu Wirtschaftsfragen geäußert. Das zeigt der Berliner Theologe und Volkswirtschaftler Wolfram Stierle. Er ist überzeugt, dass von dem Reformator trotz des historischen Abstands Impulse für heutige Wirtschaftsethik ausgehen können.

Foto: epd
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Jürgen Kampmann

Sanftes Joch

Das Staatskirchenrecht fördert die Verrechtlichung in der Kirche

Die Reformation brachte auch die Lösung vom katholischen kanonischen Recht mit sich. Und daher mussten die evangelischen Kirchen eigene Ordnungen schaffen. Jürgen Kampmann, Professor für Kirchenordnung und Neuere Kirchengeschichte, schildert eine Entwicklung, die bis heute nachwirkt.

 
Frühere Schwerpunkte
Foto: dpa
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zeitzeichen 4/2017

Der Krach der Anderen

Über Lärm und seine Folgen

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Bachs Matthäuspassion

Zwischen Überhöhung und Abgrund

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Was gegen Populismus hilft

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Ruhen und Wachen

Die rätselhafte Welt des Schlafs

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Leben ohne Gott

Die Zahl der Konfessionslosen wächst

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Muße 

Lob des zwecklosen Tuns

 

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