zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
7 Juli 2016
Demenz
Leben in einer eigenen Welt
Foto: Michael Uhlmann
Foto: Michael Uhlmann

Die Diagnose Demenz löst Angst aus. Sie ist ein Überbegriff für  Erkrankungen, die zu einer Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit führen, meistens langsam fortschreiten und nicht heilbar sind. Da die Menschen in Deutschland immer älter werden,
nimmt auch die Zahl der demenziell Erkrankten zu. Welche Formen von Demenz gibt es? Und welche Prävention und Therapien sind möglich?

Foto: Generali Deutschland
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Andreas Kruse

„Geh raus zu den anderen Menschen“

 

Gespräch mit dem Heidelberger Professor für Gerontologie Andreas Kruse über Formen von Demenz, deren Prävention und den Aufbau von sorgenden Gemeinschaften

Neben der kognitiven Entwicklung eines Menschen muss in jungen Jahren seine emotionale gefördert werden. Dafür plädiert der Gerontologe Andreas Kruse. Denn gerade sozialkommunikative Aktivität trägt im Alter dazu bei, dass die Alzheimer-Demenz erst später symptomatisch wird.


Foto: Michael Uhlmann
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Reinhard Lassek

Risikofaktor Alter

Demenz hat viele Gesichter – es fehlt an erfolgreichen Therapieangeboten

Weltweit erkrankt alle 3,2 Sekunden ein Mensch an Demenz. Unter dem fortschreitenden Abbau fundamentaler Hirnfunktionen, so der Welt-Alzheimer-Bericht, leiden derzeit bereits 46,8 Millionen Erdenbürger. Welche Formen von Demenz gibt es? Welche Möglichkeiten bestehen  zur Prävention und Therapie? Diesen Fragen geht der Naturwissenschaftler Reinhard Lassek nach.

Foto: Michael Uhlmann
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Elisabeth Gräb-Schmidt

Gottes Gedächtnis

Über die Würde des Menschen an den Grenzen seiner Autonomie

Mit dem Phänomen der Demenz wird eine Chance eröffnet, in einer radikalen Weise neu über den Menschen nachzudenken. Es fordert dazu auf, an das biblisch-reformatorische Verständnis zu erinnern und dessen Konsequenzen zu bedenken, sagt die Tübinger Theologieprofessorin Elisabeth Gräb-Schmidt.

Foto: Michael Uhlmann
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Stephan Kosch

Die Anarchisten

Ein Heim bei Zürich bricht Tabus bei der Betreuung Demenzkranker

Vor drei Jahrzehnten entschied sich der Krankenpfleger Michael Schmieder, bei der Betreuung von Demenzkranken neue Wege zu gehen. Er übernahm die Leitung des Heimes „Sonnweid“ bei Zürich und hat vieles anders gemacht, als es die Lehrmeinung vorsah – und sieht sich bestätigt. Die „Sonnweid“ hat Standards gesetzt, viele Einrichtungen folgen mittlerweile ihrem Beispiel. Was macht das Heim so besonders?

Foto: Michael Uhlmann
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Kathrin Jütte

Verständnis im Entschwinden

Die Belastungen von Familien durch Demenz in der zeitgenössischen Literatur

Eine demenzielle Erkrankung stellt das Leben der Betroffenen und der Angehörigen vor außerordentliche Herausforderungen. In zeitgenössischen Romanen hat die Thematik längst Einzug gehalten.

 
Frühere Schwerpunkte
Foto: epd
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zeitzeichen 6/2016

Wieder zusammen

25 Jahre vereinigte EKD

Foto: akg-images
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zeitzeichen 5/2016

Europa

Eine Gemeinschaft ringt ums Überleben

zeitzeichen 4/2016

Konfirmation

Starke Säule der Kirche

zeitzeichen 3/2016

Abendmahl

Leichenschmaus oder Freudenfest

zeitzeichen 2/2016

Sexualität

Rausch, Respekt, Religion

zeitzeichen 1/2016

Neues Deutschland

Einwanderung wird zum Normalfall

zeitzeichen 12/2015

Jauchzet, frohlocket

Bachs Weihnachtsoratorium - ein Phänomen

zeitzeichen 11/2015

Mehr als Worte

Der evangelische Gottesdienst

 

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