zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
1 Januar 2017
Demokratie in der Krise
Was gegen Populismus hilft
Foto: dpa
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Wehrhafte Demokratie

Der Zulauf für rechtspopulistische Bewegungen und Parteien in Europa und darüber hinaus beunruhigt. Um ihnen das Wasser abzugraben, müssen die Demokraten argumentieren, Lügen entlarven, soziale Ungleichheit abbauen und eine stärkere Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen ermöglichen.

Foto: privat
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Dieter Rucht

„Auch an Gefühle appellieren“

Gespräch mit dem Populismusexperten Dieter Rucht über Ursachen des Populismus und den Umgang mit seinen Vertretern und Anhängern

Ist Berlin wie Weimar? Wer ist besonders aufgerufen, sich mit dem Rechtspopulismus auseinanderzusetzen? Soll man AfD-Politiker auf Kirchentagspodien einladen? Fördert direkte Demokratie den Populismus, oder gräbt sie ihm das Wasser ab? Diese Fragen beantwortet aus soziologischer Sicht der Berliner Professor Dieter Rucht.

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Paul Nolte

Neues Weltvertrauen

In der Zeit der Entgrenzung ist Demokratie nicht selbstverständlich


Statt sich von der Angst vor einer Krise der Demokratie gefangen nehmen zu lassen, sollte man die Aspekte sortieren und unterscheiden. Das tut Paul Nolte, Professor für Neue Geschichte/Zeitgeschichte an der Freien  Universität Berlin, der zur Zeit im englischen Oxford lehrt.

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Georg Kalinna

Einhegung der Sünde

Was aus evangelischer Sicht für die Demokratie spricht

Bis heute ist umstritten, was das Christentum im Allgemeinen und der Protestantismus im Besonderen zur Demokratie beigetragen hat und noch beitragen kann. Diesen Fragen geht Georg Kalinna nach,  Wissenschaftlicher Mitarbeiter einer interdisziplinären Forschergruppe, die
sich mit dem Protestantismus in den ethischen Debatten der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1989 befasst. Und er zeigt, wie der deutsche Protestantismus einer nationalen Verengung der Politik wehren kann.

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Daniela Hohmann/Thorsten Faas

Segen oder Fluch?

Was Internet und Social Media mit der offenen Gesellschaft machen

Das Internet erleichtert den Zugang zu politischen Informationen und ermöglicht politische Diskussionen. Es scheint also das ideale Medium einer liberalen Demokratie zu sein. Das überprüfen Daniela Hohmann und Thorsten Faas, die an der Universität Mainz empirische Politikforschung betreiben. Sie gehen der Frage nach, wie Staatsbürger und Parteien die Social Media nutzen, und zeigen, wie diese funktionieren.

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Hermann K. Heußner

Näher beim Bürger

Direkte Demokratie ist eine sinnvolle Ergänzung der repräsentativen Demokratie                                    

Volksabstimmungen sind etwas anderes als Plebiszite, die – wie die Abstimmung über den Brexit – von oben angeordnet werden, betont Hermann K. Heußner, der an der Hochschule Osnabrück Öffentliches Recht lehrt. Er plädiert für die Einführung von Volksabstimmungen auf Bundesebene .

 
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