Hummelgebrumm und selbstgemachter
Stachelbeerkuchen, der Schwatz am Gartenzaun und die Stille am Abend: Das Land ist ein Sehnsuchtsort vieler Städter, eine nostalgiegesättigte Projektion, mit der das Dorfleben in Wirklichkeit oft wenig zu tun hat. Ob in Ostfriesland oder Vorpommern, an der Saar, in Thüringen oder im Bayerischen Wald - viele Dörfer kämpfen heute um ihre Existenz.
Aufstand der Randständigen
Dörfer in Not
Mehr denn je bedrohen Abwanderung und Verödung weite Teile des ländlichen Raums. Doch allmählich bildet sich eine neue Lobby, die gegen die Bevorzugung der Ballungsräume kämpft.
Gegen die Heiligung der Effizienz
Wie bleibt die Kirche im Dorf?
Das Engagement in den Landkirchengemeinden ist erstaunlich groß. Doch die Kirchenpolitik der Konzentration schwächt das Dorfpfarramt bedrohlich.
Auf's Dorf, um glücklich zu sein
Auf dem Lande leben - ein Traum der eigenen Art
Dörfer kämpfen ums Überleben, und oft genug kämpfen sie schon nicht mehr, lautet eine Binsenweisheit. Aber für viele Menschen ist das Dorf ein Sehnsuchtsort, nicht wenige ziehen wirklich hin, aufs Land, um dort ihr Glück zu finden.
So as wi't maken...
Banzkow: Ein Dorf in Mecklenburg lässt sich nicht unterkriegen
Banzkow liegt fünfzehn Kilometer südostlich von Schwerin. 2007 hat der Ort den Wettbewerb "Unse Dorf hat Zukunft" gewonnen - kein Grund für die Einwohner, sich auf den Lorbeeren auszuruhen.
Die Sehnsucht der Suburbaniten
Viele Dörfer haben keine Zukunft
Das Dorf hat den Sehnsüchten und Hoffnungen der Städter immer wieder eine Projektionsfläche geboten. Heute geschieht das im Zeichen eines auf Distinktion bedachten Konsums.
Pars pro toto
Ein Dorf und die Globalisierung
Es ist ein Weltuntergang, den Klaus Brill beschreibt: Das lautlose Dahinsiechen der dörflichen Kultur in Deutschland. Das Buch setzt aber gleichzeitig eine Art dickköpfige Energie frei, das Dorf nicht kampflos aufzugeben.

