zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
12 Dezember 2009
Und erlöse uns
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt"

"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt". Die Worte stammen aus dem Buch Hiob, aus einem der großartigsten Stücke biblischer Literatur um den Glauben angesichts ungerechten Leidens. "Ich weiß, dass mein Erlöser
lebt"- immer noch hat dieser uralte Satz eine erschütternde Wucht. Auch außerhalb der ­Kirche?

(Foto: akg-images)
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Geschichte, Politik & Gesellschaft
Evamaria Bohle

Unter Vagabunden

Erlösung - ein heimatloser Begriff von musealer Schönheit

In Märchen und Todesanzeigen ist der Begriff der Erlösung noch zuhause. Ansonsten ist er in Deutschland obdachlos - jedenfalls außerhalb der Kirchenmauern. Eine Spurensuche.

(Foto: The Bridgeman Art Library)
(Foto: The Bridgeman Art Library)
Glaube
Fulbert Steffensky

Die Schönheit des dickköfigen Stolzes

Der Glaube an die Erlösung verweigert dem Tod das letzte Wort

Wie kann man über Erlösung sprechen, wenn doch so viele Zerstörungsgeschichten die Güte des Lebens in Frage stellen?

Interview
Michael Welker

Offene Fragen aushalten

Im Bereich der Religion brauchen Menschen Ehrlichkeit

Erlösung als unverbrüchliche und unbehinderte Gemeinschaft mit Gott: Liebe und Vergebung setzen Kräften frei, die Menschen auf diesen Weg bringen.

(Foto: The Bridgeman Art Library)
(Foto: The Bridgeman Art Library)
Religion, Kirche & Theologie
Frank Hinkelammert

Der Aufstand der Grenzen

Der Verlust des Himmels treibt die Welt in eine ganz Hölle

Wer über den Himmel spricht, spricht über die Erde. Der Himmel kann vertrösten, sogar paralysieren. Er kann aber auch zur Rebellion führen. Die Antizipation des Himmels ist der Kern der irdischen Praxis.

(Foto: The Bridgeman Art Library)
(Foto: The Bridgeman Art Library)
Religion, Kirche & Theologie
Adelheid Hermann-Pfandt

Von Hoffnung sprechen

Nirwana und Paradies: Erlösungsvorstellungen in den Religionen der Welt

Erlösungsreligionen unterscheiden sich von den Volks- oder Naturreligionen dadurch, dass sie die irdische Existenz als sinnlos erleben. Über Erlösungsvorstellungen zwischen Nirwana und Paradies.