zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Religion, Kirche & Theologie

Ausgabe 2 Februar 2012

Foto: dpa
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Franz Grubauer

Zweierlei Logik

Milieus und Kirchenreform: Richtige Analyse, falsche Strategie?

In welcher Weise können Milieustudien zur Reform der Kirche beitragen? Franz Grubauer, Leiter des Referats Sozialforschung und Statistik im Kirchenamt der hessen-nassauischen Landeskirche, zeigt, dass man aus ihren Ergebnissen ganz unterschiedliche Folgerungen ziehen kann.

Foto: dpa
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Oswald Bayer

Zweierlei Freiheit

Reformatorisches und neuzeitliches Verständnis: eine notwendige Unterscheidung

Dürfen wir heute - als aufgeklärte Christen - die "Freiheit eines Christenmenschen" mit der Freiheit, die dem Menschen in der Welt potenziell eignet, gleichsetzen? Oswald Bayer, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Tübingen, begründet, weshalb einer solchen Annahme ein fundamentaler Irrtum zu Grunde liegt.

Foto: epd-bild/Gustavo Alabiso
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Michael Heymel

Predigt, Gebet oder Erbauung?

Warum der Gemeindegesang für den Protestantismus wichtig ist

Durch die Reformation in Wittenberg und Genf, Konstanz und Straßburg hat sich das volkssprachliche Gemeindelied verbreitet. Der Theologe Michael Heymel zeigt, worin sich die Reformatoren unterschieden.

Foto: epd/Gustavo Alabiso
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Roland Eberlein

Ohne Erlaubnis

Wie und warum die Orgel in die Kirchen kam

Durch ihren Klang und ihr oftmals prachtvolles Äußeres fasziniert die Orgel viele Menschen. Doch wie kam dieses Instrument in die Kirchen? Der Musikwissenschaftler und Orgelhistoriker Roland Eberlein gibt die Antwort.

Foto: epd-bild/Stefan Arend
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Reinhard Lassek

Strahlende Zuversicht

Warum die Posaunenarbeit in der evangelischen Kirche typisch und verbreitet ist

Der Posaunenchor bildet im deutschen Protestantismus eine feste Institution: Mehr als jede dritte evangelische Gemeinde hat einen Posaunenchor. Die irdischen Heerscharen der Blechbläser bilden eine der größten Laienbewegungen innerhalb der evangelischen Kirchen, wie Reinhard Lassek beschreibt. Er selbst bläst seit 50 Jahren Trompete, Flügelhorn und Kornett. Und er ist - wie zuvor auch schon sein Vater und Großvater - Posaunenchorleiter.

Foto: epd
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Süchtig nach Singen

Sechs Porträts: Kirchenmusik lockt sehr unterschiedliche Menschen an

Jutta Schreur

Mehr Vielfalt

Anregend für Pfarrer

Eine Studie zum Gesang im Gottesdienst wird ergänzt durch verschiedene Diskussionsbeiträge.

Martin Bauschke

Standardwerk

Differenziertes Islambild

Die achte Auflage des Longsellers, eines Unternehmens, das insgesamt als geglückt erscheint. Das Buch hat in jeder Hinsicht an Format gewonnen.

Ulrike Winkler

Guter Überblick

Geschichte des Protestantismus

Sechs Kapitel zur Entstehung, Entwicklung und Ausbreitung des Protestantismus.

Christiane Tietz

Vereinnahmung

Neue Bonhoeffer-Biographie

Ein Bestseller aus den USA sorgt unter Bonhoeffer-Forschern für Entrüstung.

Götz Planer-Friedrich

Feinsinnig

Gedanken zur Friedensethik

Wenn es Krieg gibt, heißt es, stirbt die Wahrheit zuerst. Für Ulrich Finckh beginnt der Verlust der Wahrheit jedoch viel früher.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 1 Januar 2012

Foto: epd/Michael Dietrich
Foto: epd/Michael Dietrich
Helge Buttkereit

Früchte des Zorns

Der wachsende Maisanbau sorgt für Streit in ländlichen Kirchengemeinden

Immer mehr Landwirte setzen auf die Produktion von Biogas aus Maispflanzen. Das sorgt für sichere Einnahmen und stets verfügbaren Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Gleichzeitig drohen aber riesige Monokulturen, die die Artenvielfalt bedrohen und die Pachtpreise in die Höhe treiben.

Foto: Martin Rothe
Foto: Martin Rothe
Martin Rothe

Adel verpflichtet

Patronatskirchen: Relikt des Feudalismus oder gegenwartstauglich?

In einigen Teilen Deutschlands gibt es noch heute Patronatspfarreien - Kirchengemeinden, die unter der "Schirmherrschaft" von Adligen stehen. Diese haben seit Jahrhunderten festgelegte Rechte und Pflichten gegenüber Pfarrer und Gemeinde. 

Foto: Diana Dickel
Foto: Diana Dickel
Ulrike Wagner-Rau

 

Treffen an der Tafel

Lutherdekade: Frauen diskutieren über die Zukunft der Kirche

In zehn Städten haben sich in den vergangenen Monaten Frauen zu so genannten Frauenmählern getroffen. Sie diskutieren beim Essen über die Zukunft von Kirche und Religion. Eine Idee, die immer mehr Nachahmerinnen findet.

Foto: akg-images/ Aurélia Frey
Foto: akg-images/ Aurélia Frey
Tarik Ahmia

Das Kreuz mit der Geldanlage

Was die evangelischen Kirchen in Deutschland mit ihrem Vermögen machen

Geld gewinnbringend anzulegen ist in wirtschaftlich unwägbaren Zeiten ein schwieriges Geschäft. Die evangelische Kirche will ihr Kapital zudem in Einklang mit ethischen Standards und Kriterien für Nachhaltigkeit vermehren. Kann das gelingen?

Foto: akg-images/Erich Lessing
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Friedrich Avemarie

Göttlicher Geldfluss

Vom Nutzen und Nachteil des Mammons für die Christenmenschen

Der Umgang mit dem Geld wird an vielen Stellen im Neuen Testament thematisiert. Neben einer grundsätzlichen Aversion und Skepsis gegen den "ungerechten Mammon" in den Gleichnissen Jesu finden sich auch Stellen, die den Nutzen des Geldes für die frühen christlichen Gemeinden beschreiben.

Silke Petersen

Brisant

Eine neue Sicht der Bibel

Frank Crüsemann hat ein überaus wichtiges und lesenswertes Buch verfasst, dem eine breite Rezeption zu wünschen ist.

Hartmut Kreß

Im Konflikt

Kirchliches Arbeitsrecht

Das kirchliche Arbeitsrecht wird derzeit kontrovers diskutiert. Der Sozialwissenschaftler Hermann Lührs hat nun eine Studie zum Thema vorgelegt.

Natascha Gillenberg

Entgrenzt

Spiritualität der Hoffnung

Wer zum ersten Mal mit Boff Bekanntschaft macht, kann in diesem schmalen Bändchen in kondensierter Form Stil und Themen seiner Theologie kennen lernen.

Micha Brumlik

Neues Judentum

Heimkehr der Unerwünschten

Ein Buch, durch das man mehr über das Nachkriegsdeutschland lernt als über seine jüdische Minderheit.

Foto: pixelio/Ginover
Foto: pixelio/Ginover

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Von links: Johannes Friedrich, Gerhard Ulrich, Ilse Junkermann.
Von links: Johannes Friedrich, Gerhard Ulrich, Ilse Junkermann.
Jürgen Wandel

 

Lob der Vielfalt

Ein Mann und eine Frau an der Spitze der vereinigten lutherischen Kirche

Gemeinsam mit der EKD-Synode tagte in Magdeburg die Synode der Vereinigten-Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Außer der Wahl des Leitenden Bischofs und seiner Stellvertreterin ging es auch um die Beziehungen zur römisch-katholischen Kirche.

Eröffnung der EKD-Synode in Magdeburg.
Eröffnung der EKD-Synode in Magdeburg.
Kathrin Jütte

 

Die Sache mit Gott

EKD-Synode: Warum es nötig ist, missionarische Impulse verständlich zu formulieren

Während ihrer Tagung in Magdeburg beschäftigte sich die EKD-Synode im Schwerpunkt mit dem Thema Mission. Eine "Kundgebung" wurde verabschiedet. Aber ob sie in der Öffentlichkeit aufgenommen wird, bleibt fraglich.

Foto: akg-images
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Marcus A. Friedrich

 

Licht in der Finsternis

"Da wird keine Nacht mehr sein." Biblische Reflexionen

Fast überall in der Bibel ist die Nacht negativ konnotiert, und sei es auch nur, weil "niemand in ihr wirken kann", wie Jesus selbst bemerkt. Doch sie ist auch ein Ort der Gottesbegegnung.

Stephan Kosch

Gott ist nicht gut

Gegen die Sprachsklerose

Dieses Hörbuch ist eine Zumutung und keine leichte Kost - aber nahrhaft für die Seele.

Christoph Markschies

Schwestern

Die Anfänge des Christentums

Micha Brumlik hat eine beachtliche Darstellung der Geschichte des antiken Christentums vorgelegt.

Thomas Prieto Peral

Freizeitanimateur?

Von Beruf Pfarrer

Der Schweizer Theologe Herbert Pachmann hat sich das schwierige Thema von Identität und Rolle des Pfarrers in heutiger Zeit vorgenommen.

Barbara Schneider

Beziehungsfronten

Berliner Weihnachtsbuch

Miniaturen zwischen Verzweiflung und Hoffnung: Ein "weihnachtlicher Stadtspaziergang".

Tonja Knaak

Herzensbildung

Vater-Tochter-Gespräch

Ein Vater lädt seine Tochter zu einer am Ende über ein Jahr dauernden E-Mail-Korrespondenz über Gott ein.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 11 November 2011

Foto: Archiv
Foto: Archiv
Sonja Domröse

Also, ich jetzt auch

Katharina Zell, Predigerin und Kirchenmutter der Reformationszeit

Eine unerschrockene Frau und fast schon eine feministische Theologin: Katharina Zell hielt nicht viel von dem Verdikt des Paulus, Frauen sollten in der Gemeinde schweigen. Konventionen ignorierte sie, wo sie sie für falsch hielt, und den Mund ließ sie sich erst recht nicht verbieten: Sonja Domröse über eine eindrucksvolle Frauengestalt aus der Reformationszeit.

Foto: epd/Andreas Schoelzel
Foto: epd/Andreas Schoelzel
Michael Weinrich

 

Aus Feinden wurden Freunde

Zwanzig Jahre Meißen: Nicht am Ziel, aber mitten in einer lebendigen Ökumene

Vor zwanzig Jahren wurde in Meißen eine gemeinsame Erklärung der Kirche von England und den damals noch nicht wieder vereinigten evangelischen Kirchen in der Bundesrepublik und der ddr unterzeichnet. Michael Weinrich, Professor für Systematische Theologie an der Ruhruniversität Bochum und Mitherausgeber von zeitzeichen, würdigt sie.

Foto: epd/Rolf Zöllner
Foto: epd/Rolf Zöllner
Christoph Fleischmann

Verantwortung für das Ganze

Zu den blinden Flecken der EKD-Schrift über "Verantwortungseliten"

 

Bischofsdinner, Spiritual Coaching oder Kloster auf Zeit - mit solchen Angeboten sollten Pfarrer, Gemeinden und Kirchenleitungen auf die Evan gelischen in der gesellschaft lichen Elite zugehen. Das schlägt zumindest das EKD-Impulspapier "Evangelische Verantwortungseliten" vor. Der Theologe Christoph Fleischmann hat das Papier gelesen und einiges Kritikwürdige gefunden.

Foto: dpa
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Barbara Happe

 

"Die leychen alle zu pulver"

Warum sich die Friedhofs- und Bestattungskultur dramatisch wandelt

Der Reformator Martin Luther hat vor fast 500 Jahren die Grundlagen für den Wandel in der Bestattungskultur gelegt. Die Jenaer Kulturwissenschaftlerin Barbara Happe gibt einen Überblick.

Foto: dpa/Jörg Bergmann
Foto: dpa/Jörg Bergmann
Reiner Sörries

Öffentlich und nicht geheim

Theologische Anmerkungen zur evangelischen Bestattungskultur

 

Die Bestattungskultur wandelt sich. Und Pfarrerinnen und Pfarrer müssen bei ihren Amtshandlungen darauf reagieren. Was eine evangelische Bestattung ausmacht, erläutert Reiner Sörries, Theologe und Direktor des Museums für Sepulkralkultur in Kassel.

Foto: Dirk Pieper
Foto: Dirk Pieper
Thomas Krüger

Mit der Chipkarte an die Urnenwand

Warum Menschen heute wieder in Kirchen bestattet werden

 

Anknüpfend an eine alte Tradition setzt man heute wieder Menschen in Kirchen bei. Kolumbarien heißen diese Urnenkirchen, die seit 2006 in Deutschland entstehen. Der Journalist Thomas Krüger beschreibt warum.

Friedrich Hauschildt

Reisebegleiter

Rom zur Zeit Luthers

Gemeinsam mit dem Reformator durch die Heilige Stadt

Werner Zager

Ethos der Mitte

Alltagsethik für die Zukunft

Die Goldene Regel als Weltkulturerbe und Pointe der Globalisierung

Ralf Lange-Sonntag

Gemeinsam beten?

Verschiedene Gottesbilder

Eine strukturierte und verständlich geschriebenen Darstellung des interreligiösen Dialoges.

Gerhard Isermann

Aktuelle Fragen

Der Modernist Alfred Loisy

Endlich ist Evangelium und Kirche von Alfred Loisy wieder in deutscher Übersetzung erschienen.

Jürgen Wandel

Mehr Demokratie

Visionen eines Katholiken

Hermann Häring Buch ist mehr als eine Papstkritik.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 10 Oktober 2011

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze

Leserbriefe zum Gesangbuchstreit

zu Gerhard Isermann " Ich singe nicht mehr alles mit" (zz 8/2011)

In der Augustausgabe von "Zeitzeichen" beschrieb der Publizist Gerhard Isermann seinen Unmut über verschiedene Lieder des Evangelischen Gesangbuches und forderte dessen Überarbeitung. Viele Leser reagierten darauf und schickten Leserbriefe an die Redaktion.

Foto: Klosterkammer
Foto: Klosterkammer
Michael Grau

Schönster Job in Niedersachsen

Der Klosterkammer Hannover hat einen neuen Präsidenten

 

Die Klosterkammer Hannover ist eine bundesweit einmalige Einrichtung. Michael Grau stellt sie und ihren neuen Chef, Hans-Christian Biallas, vor.

Foto: epd/A. Schoelzel
Foto: epd/A. Schoelzel
Kristian Fechtner

Diskretes Christentum

Die Volkskirche ermöglicht ihren Mitgliedern Distanz und Eigensinn

 

Auch in einer postsäkularen Gesellschaft hat die Volkskirche viele Aufgaben. Kristian Fechtner, der an der ­Universität Mainz Praktische Theologie lehrt, zeigt warum.

Foto: Nadine Bracht
Foto: Nadine Bracht
Klaus Douglass

Laien beteiligen oder sterben

Die Reform der Volkskirche muss mit einem Systemwechsel verbunden werden

 

Die Volkskirche muss einer Beteiligungskirche weichen, meint Klaus Douglass, Referent für ­missionarisches Handeln und geistliche Gemeinde­entwicklung der hessen-­nassauischen Landeskirche.

Foto: dpa/Oppitz
Foto: dpa/Oppitz
Roland Beat Diethelm

Wo die Leute sind

Volkskirche muss mehr sein als eine Ansammlung von Ortsgemeinden

 

Der Weg in die Freikirche wäre für die Landeskirchen ein Holzweg, meint Roland Beat Diethelm, Pfarrer in Zürich und Landessynodaler.

Foto: epd/Stephan Wallocha
Foto: epd/Stephan Wallocha
Andreas Walker

Schwacher Spielball?

Wie gesellschaftliche Megatrends bis 2030 die Gestalt der Kirche beeinflussen (könnten)

 

Um Kirchenleute anzuregen, über die Zukunft nach­zudenken hat der Schweizer Zukunftsforscher Andreas Walker gemeinsam mit Kollegen vier Szenarien ­entworfen.

Martin Abraham

Praxisnähe

Von Bestattung bis Trauung

Kristian Fechtners Hauptinteresse gilt der Deutung von Lebenswelt und -geschichte.

Traugott Schächtele

Geistliches Profil

Dimensionen kirchlichen Leitens

Weniger ein Handbuch für Praktiker als ein fundierten Überblick über Grundanforderungen im leitenden Handeln in der Kirche.

Jürgen Wandel

Großer Mann

Großartige Biographie

Dietz Langes Buch über Nathan Söderblom liefert Einblicke in die Religionswissenschaft, die Theologie, die Schwedische Kirche und eine wichtige Periode der Ökumene.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 9 September 2011

Foto: epd/Cristian Genari
Foto: epd/Cristian Genari
Joachim Frank

Traum von einem Wunder

Papst Benedikt XVI. besucht Deutschland. Und was bringt er mit?

Ab 22. September reist der Papst durch die Heimat Martin Luthers. Der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau Joachim Frank verknüpft den Ausblick auf den Staatsbesuch mit einer Analyse von Benedikts Einstellung zur Ökumene.

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze
Tobias Kaspari

Biologie statt Poesie

Was die Reformer des Gesangbuchs uns vorenthalten

In zz 8/11 forderte Gerhard Isermann eine Überarbeitung des Evangelischen Gesangbuchs. Das hat Tobias Kaspari, promovierter Theologe und Pfarrer im Saarland, provoziert.

Foto: epd/Keystone
Foto: epd/Keystone
Johann Hinrich Claussen

Glück des Glaubens

Wie der Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke die Bibel entdeckte

In den Abschiedsbriefen des 1945 von den Nazis ermordeten Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke und seiner Frau Freya, die vor einiger Zeit wieder aufgelegt wurden, spielt die Bibel eine wichtige Rolle. Wie der Jurist von Moltke die Bibel liest und auslegt, ist nicht nur berührend, sondern auch theologisch anregend.

Foto: Andreas Meier
Foto: Andreas Meier
Andreas Meier

Erstmal ins Meer

Eine Konfirmandenfahrt nach Kreta, gefördert von der EU

Eine Woche hielt sich eine Konfirmandengruppe der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche auf Kreta auf und begegnete dort der schwierigen deutsch-kretischen Geschichte.

Christoph Fleischmann

Radikal originell

Thomas Ruster: Was ist wirklich?

Diese Darstellung des christlichen Glaubens kommt steil von oben: Wenn es Gott gibt, dann wird nur der den Tatsachen gerecht, der sich dieser Wirklichkeit stellt.

Marcus A. Friedrich

Leibhaftiger Diskurs

Pirchers "Theater des Ritus"

Hannes Benedetto Pircher ist ein Verfechter eines leibhaftigen Diskurses, auch auf dem Papier. Die Dialoge in seinem neuen Buch zeugen davon.

Günter Brakelmann

Lob der Linken

Abschied vom kirchlichen Widerstandsmythos 

Ist es nur eine Lücke in der traditionellen Kirchengeschichtsschreibung oder ein wissenschaftlicher Skandal? Ein Buch über die Geringschätzung des linken Protestantismus in der Kirchengeschichte.

Fulbert Steffensky

Der Anti-Matussek

Egbert Höflichs ungewöhnliche Theologie

Das Buch stellt eine erste Hauptfrage: Wie kann man glauben, ohne die Vernunft zu verraten? Zur Antwort geht der Autor einen langen ideologiekritischen Weg.

Christina-Maria Bammel

Glück ist Erleben

Unterhaltsame Phänomenologie

Dieses Buch beantwortet unter anderem, wie sich zwei Thesen zueinander verhalten: Das Glück wird verfehlt, wenn es als Handlungsziel angesteuert wird; und zweitens: Alle Menschen streben nach Glück.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 8 August 2011

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze
Gerhard Isermann

Ich singe nicht mehr alles mit

Es ist an der Zeit, dass die Kirchen das Evangelische Gesangbuch überarbeiten

Gerhard Isermann ist Pastor im Ruhestand und war lange Jahre Pressedirektor der hannoverschen Landeskirche. Sonntags besucht der Achtzigjährige in verschiedenen Gemeinden den Gottesdienst - was er da aber an Liedern aus dem Evangelischen Gesangbuch singen soll, geht ihm zunehmend gegen den Strich.

Foto: Rolf Zöllner
Foto: Rolf Zöllner
Barbara Schneider

Ost-West-Liebe

Wie zwei evangelische Pfarrer im Süden Berlins zusammenleben

 

In manchen deutschen Landeskirchen wird noch heftig darüber diskutiert, ob homosexuelle Geistliche mit ihren Partnerinnen oder Partnern zusammenleben dürfen. In der berlin-brandenburgischen Landeskirche ist das ganz normal, hat die Frankfurter Journalistin Barbara Schneider festgestellt.

Foto: epd/Jens Schulze
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Heino Falcke

Vom Kult der Leistung befreit

Wie eine Bildung aussieht, die Luthers Freiheitsbotschaft ernst nimmt

 

Der Erfurter Propst Heino Falcke, geboren 1929, war einer der profiliertesten Kirchenmänner der DDR. Unvergessen ist sein Hauptvortrag "Christus befreit - darum Kirche für andere", den er bei der Synode des DDR-Kirchenbundes 1972 in Dresden hielt, in der er von der Hoffnung auf einen verbesserlichen Sozialismus sprach. Hier meldet er sich mit einem Plädoyer für eine Bildung aus dem Geist der Reformation zu Wort.

Foto: akg-images
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Admiel Kosman

Frau statt Mann

Geht es bei der Geschichte Sodoms um Homosexualität?

 

Wie jüdische Theologen die biblische Geschichte ausgelegt haben, in der die Männer Sodoms Lots männliche Gäste vergewaltigen wollen und Lot seine beiden Töchter als Ersatz anbietet, zeigt Admiel Kosman, Professor für Jüdische Studien an der Universität Potsdam und akademischer Leiter des dortigen Abraham-Geiger-Kollegs.

Foto: Andreas Fincke
Foto: Andreas Fincke
Andreas Fincke

Hinausgeleiten in Weltenweiten

Die anthroposophische Grabaltar-Kapelle in der Schlosskirche zu Ostrau

In einem Schlosspark in Sachsen-Anhalt findet sich eine merkwürdige Kuriosität: eine Kapelle, die der letzte Schlossherr im Sinne der anthroposophischen Lehre gestaltet hat.

Foto: akg-images
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Marcus A. Friedrich

Jenseits des Meeres

Wo sich die Geister scheiden - Inseln im Alten und Neuen Testament

 

Welche Rolle spielen Inseln und Inselerlebnisse in der Bibel? Gibt es ein biblisches Elysion? Diesen Fragen geht der Bozener Pfarrer Marcus A. Friedrich nach. Erfahrungen im Pfarramt sammelte der evangelische Theologe auch auf Amrum.

Friedrich Seven

Provokation

Über das Katholischsein

Matthias Matussek hat keinen Abenteuerroman geschrieben, sondern ein Missionsbuch.

Helmut Kremers

Religionskritik

Ein Lehrbuch der klaren Art

Wer sich "janz dumm" stellt, wird bei der Lektüre dieses Lehrbuches bald abgehängt. Gerade deshalb lohnt sie sich.

Thomas Brose

Mit Gott fertig

Religion in Ostdeutschland

Der Kampf gegen die Kirchen zählt zu den "erfolgreichsten Projekten" der DDR. Aber wieso wirkte die Entchristlichung hier so nachhaltig?

Michael Utsch

Seelenbefreiung

Krankmachendes Gottesbild

Die Therapie einer traumatisierten Pfarrerstochter im Protokoll: Das ist lehrreich - auch mit Blick auf den Therapeuten.

Andreas Gorzewski

Ohne Angst

Differenzierte Sicht auf den Islam

Michael Lüders zerlegt in seinem Buch über den Islam das gängige Drohbild in seine Einzelteile.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 7 Juli 2011

Foto: epd/Peter Williams
Foto: epd/Peter Williams
Barbara Schneider

Heiße Eisen gemieden

Trotz vieler Mängel: Die Friedenskonvokation des Weltkirchenrates in Kingston setzte ein paar neue Akzente

Mit einer "Friedenskonvokation" hat der Weltkirchenrat (ÖRK) seine "Dekade zur Überwindung von Gewalt" beendet. Rund tausend Teilnehmer aus den 349 Mitgliedskirchen des ÖRK waren in die jamaikanische Hauptstadt Kingston gekommen.

Foto: Helmut Kremers
Foto: Helmut Kremers
Jürgen Wandel

"Uns fehlt nichts"

Schwieriges Gespräch mit Konfessionslosen und anderen Kirchenkritikern

 Auf dem Kirchentag gab es Podiumsdiskussionen, die sonst selten stattfinden, zwischen Christen und Atheisten/Laizisten. Der Dialog mit ihnen dürfte in Zukunft noch wichtiger werden.

 

Foto: Hans-Jürgen Krackher
Foto: Hans-Jürgen Krackher
Kathrin Jütte

Junge Alte und die Kirche

Kirchliche Seniorenarbeit vor der Herausforderung

Wie in vielen Ländern Europas geht auch in Deutschland der Bevölkerungsrückgang einher mit einer Überalterung der Gesellschaft. Und diese macht auch vor den Kirchengemeinden nicht halt.

Foto: Helmut Kremers
Foto: Helmut Kremers
Helmut Kremers

Harmonie als Vergewisserung

Längst vertraut: Kirche und Demokratie geben sich als natürliche Verbündete

Fast klang es in Dresden, als könne die Demokratie partout nicht ohne die Kirche auskommen.

dpa/Keystone/Gaetan Bally
dpa/Keystone/Gaetan Bally
Religion/Kirche
Daniel Klingenberg

Firma mit zwei Chefs

Von der Freiheit Schweizer Katholiken können die deutschen nur träumen

In den meisten Schweizer Kantonen existieren rechtlich zwei miteinander verbundene römisch-katholische Kirchen. Sie bestehen aus dem Bischof und den Pfarrern auf der einen Seite und auf der anderen aus einer demokratisch organisierten "Landeskirche". Dass diese Doppelstruktur zu viel Streit führt, schildert der St.Galler Journalist Daniel Klingenberg.

KNA
KNA
Thorsten Maruschke

Kirchen ohne Kirchensteuer

In Italien müssen alle Bürgerinnen und Bürger die Religionsgemeinschaften finanzieren

Das italienische Modell der Kirchenfinanzierung vermeide einige Probleme der deutschen Kirchensteuer, schaffe dafür aber andere, meint Thorsten Maruschke, der sich in einer theologischen Doktorarbeit mit der Kirchenfinanzierung durch Steuern beschäftigt.

AP
AP
Matthias Gockel

Jede Stunde neu anfangen

Der Schweizer Theologe Karl Barth erfährt in den USA eine erstaunliche Renaissance

Vor 125 Jahren wurde Karl Barth in Basel geboren. Er gehört zu den bedeu­tends­ten ­Theologen des 20. Jahr­hun­derts. Was amerikanische Theologen heute an Barth fasziniert, schildert ­Matthias ­Gockel, der an der Theo­logischen Fakultät der Universität Jena wirkt.

Foto: Daniel Malek Levy
Foto: Daniel Malek Levy
Klaus Wengst

Ein Staat wie kein anderer

Die Verbindung des Volkes Israel mit dem Land Israel ist biblisch begründet

Inwiefern der Staat Israel für Christen eine theologische Bedeutung hat, erläutert Klaus Wengst, Professor em. für Neues Testament an der Universität Bochum.

Foto: epd/Debbie Hill
Foto: epd/Debbie Hill
Jürgen Wandel

Trollinger statt Karmelwein

Der Staat Israel hat theologisch keine besondere Bedeutung

Für einige Landeskirchen wie die rheinische ist der Staat Israel ein "Zeichen der Treue Gottes". So kann man es sehen, aber das ist problematisch.

Jens Beckmann

Und sie lebt

Volkskirche der Zukunft

Volkskirche ist eine offene Kirche, die als Freiraum verstanden wird und dem Priestertum aller Gläubigen Rechnung trägt.

Götz Planer-Friedrich

Gezündet

Konziliarer Prozess und die DDR

Nirgends auf der Welt hat der Aufruf zu einem Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung durch den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) seinerzeit derart gezündet wie in der DDR.

Uwe Michelsen

Die Sache mit Jesus

Theologie aufregend literarisch

Wer schreibt, der bleibt. Jörg Zinks Bücher sind Legion. Jörg Zink kann reden. Niemand hat dem "Wort zum Sonntag" so sehr den Qualitätsstempel aufgedrückt wie er, der knapp neunzigjährige Stuttgarter Medienprofi.

Peter Noss

Ermutigend

Perspektivwechsel im Islam

Das Buch von Benjamin Idriz ist ein mutiges und zugleich ermutigendes Buch zu einem Dialog, der vielerorts erst am Anfang steht.

Jürgen Israel

Praxis der Liebe

Lessing und das Weltethos

Den denkerischen und künstlerischen Höhepunkt in der Darstellung des Konflikts zwischen religiösen Überzeugungen und zugleich eines Lösungsversuchs stellt zweifellos Gotthold Ephraim Lessings berühmte Ringparabel aus dem Drama Nathan der Weise von 1779 dar.

Skurrile Sinnsucher

Die Kinder des Finøer Pfarrers

Alles in allem beweist Peter Høeg Sinn für Humor und Skurrilität. Und doch geht es ihm um mehr: Sein Thema ist nichts weniger als die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben.

Ausgabe 6 Juni 2011

Foto: epd/Gustavo Alabiso
Foto: epd/Gustavo Alabiso
Martin Rothe

Wollt Ihr nicht reinkommen?

Der Evangelische Kirchentag zu Gast in Dresden

Grund genug, die Residenz des Stammlandes der Reformation näher kennen zu lernen, denn Dresden hat weit mehr zu bieten als die Frauenkirche und eine bezaubernde Flusslandschaft.

Foto: dpa/Sven Stausberg/Saatchi & Saatchi
Foto: dpa/Sven Stausberg/Saatchi & Saatchi
Matthias Hoof

Helfen hilft - auch den Helfenden

Ehrenamtliches Engagement - ein gutes Leben 

Der Ruhestand trifft viele Menschen unvorbereitet - sie müssen mit Mühe ein als sinnvoll empfundenes Leben zurückgewinnen: Matthias Hoof, Diplompsychologe und Theologe in Hattingen, über Sinn und doppelten Nutzen des Ehrenamtes im Europäischen Jahr der Freiwilligendienste 2011.

Foto: epd
Foto: epd
Ellen Ueberschär

Das Ende der Windstille

Die evangelische Kirche braucht eine neue Debatte um das Verhältnis zu den Muslimen

Das Gespräch mit dem Islam muss aus der Enge von Missionsansinnen und institutionell geregeltem Dialog heraus in eine gesellschaftliche Weite geführt werden - denn am Zusammenleben mit Muslimen führt kein Weg vorbei. Wie es auf einen guten Weg geführt werden kann, darüber macht sich Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Gedanken.

Foto: dpa/Anthony Plummer/Lonely Planet
Foto: dpa/Anthony Plummer/Lonely Planet
Jens Schröter

Ich als ein Mensch

Konturen eines galiläischen Juden: Jesus von Nazareth

Wer ist wichtiger: der Jesus, der im Neuen Testament bezeugt wird oder der Jesus der historischen Forschung? Das ist nur auf den ersten Blick eine kuriose Frage. Lange bestimmte sie die theologische Debatte und ist auch heute noch nicht erledigt.

Foto: akg-images
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Walter Sparn

Weiß ich aber, was ich glaube

Der Geist Jesu Christi legt die Bibel aus

Luther meinte, man solle in der Bibel nach dem suchen "was Christum treibet". Aber wie soll man das beurteilen? Handelt es sich um einen Freibrief für grenzenlose Subjektivität, oder wie lässt sich dieser Grundsatz begreifen? Walter Sparn, Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen, über Luthers Rat, der als Regel taugt, nicht aber zur dogmatischen Rechenformel.

Foto: akg-images
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Walter Homolka

Mein jüdischer Bruder

Seit dem 19. Jahrhundert haben Juden versucht Jesus heimzuholen

Jesus war Jude, nicht Christ. Dies sich klar vor Augen zu führen und zu akzeptieren war nicht nur für Christen, sondern auch für Juden nicht ganz leicht: Walter Homolka, Rabbiner und Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam, über den Blick auf Jesus in der Geschichte des Judentums.

Foto: akg-images
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Sieben Personen geben Auskunft

Was mir Jesus bedeutet

Lauter Meinungen und Lehrmeinungen

Jesus: Sohn Gottes, wahrer Gott, wahrer Mensch, Opfer für unsere Sünden, gestorben für unser Heil, auferstanden am dritten Tage, als Christus sitzend zur Rechten Gottes, und Jesus, der vorbildhafte Mensch, dem man nachfolgen darf.

Hajo Goertz

Selbstverständnis

Der Jesus des Papstes

Vier Jahre nach dem ersten Band spannt Papst Benedikt XVI. nun den Bogen "vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung". Wie der erste ist auch dieser Band ein lesbares und auch lesenswertes Buch, das an das Neue Testament heranführt.

Beate Bahnert

Engagiert

Ein Buch voller Merksätze

Natürlich war zu erwarten, dass der streitbare Wittenberger Pfarrer Friedrich Schorlemmer keine herzförmige Sonntagstorte anbietet, sondern "altmärkisches Schwarzbrot".

Ralf Lange-Sonntag

Was menschlich ist

Bibel und Korantexte

In fünf Kapiteln werden die wichtigsten anthropologisch relevanten Themen abgedeckt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe betonen die Gemeinsamkeiten der Religionen und lehnen jede Form von Exklusivität und absolutem Wahrheitsanspruch ab.

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Gerhard Müller

Nicht gottgegeben

Homosexuelle im Pfarrhaus sind ökumenisch nicht vermittelbar

In einem "Offenen Brief" wandten sich im Januar 2011 acht evangelische Altbischöfe gegen die kirchlich-offizielle Duldung und Anerkennung homosexueller Partnerschaften im Pfarrhaus. Darauf entspann sich eine heftige öffentliche Debatte. Gerhard Müller, 81, einer der acht, Altbischof von Braunschweig und emeritierter Professor für Historische Theologie, nimmt Stellung.

Manfred Kock

Nicht trennend

Die biblische Ablehnung der Homosexualität meint etwas anderes.

In einem "Offenen Brief" wandten sich im Januar 2011 acht evangelische Altbischöfe gegen die kirchlich-offizielle Duldung und Anerkennung homosexueller Partnerschaften im Pfarrhaus. Darauf entspann sich eine heftige öffentliche Debatte. Manfred Kock, 74, Altpräses der Rheinischen Kirche und ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD - Pro.

Ausgabe 5 Mai 2011

Foto: dpa/T. Aichinger
Foto: dpa/T. Aichinger
Ulrich H. J. Körtner

Wunsch: Kind

Über die Fortpflanzung in Zeiten der Reproduktionsmedizin

Wie ist ungewollte Kinderlosigkeit medizinisch zu bewerten, und lässt sich die extrakorporale Befruchtung grundsätzlich als Methode zur Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit ethisch gutheißen? Ulrich H. J. Körtner, Professor für Systematische Theologie an der Universität Wien, antwortet auf Fragen, die auch in der evangelischen Kirche umstritten sind.

Foto: dpa/www.bildagentur-online.com
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Joachim Track

Mitten im Leben

Der Evangelische Erwachsenenkatechismus wurde neu bearbeitet und aufgelegt

Wer wissen will, was Protestanten glauben, ist mit dem Erwachsenenkatechismus gut beraten. Denn der verkündet nicht nur christliche Wahrheiten wie das früher Katechismen taten, sondern liefert Argumente, hat der Hannoveraner Theologieprofessor Joachim Track festgestellt.

Philipp Gessler

Enttäuschend

Ist die Kirche noch zu retten?

Die katholische Kirche wäre eine noch traurigere, wenn es nicht Leute wie Hans Küng gäbe. Doch sein neues Buch ist eine Enttäuschung

Johann Hinrich Claussen

Gegenakzent

Gesprächsangebot für Theologen

Gerd Scobel weiß seine Leser gekonnt durch die gegenwärtigen philosophischen, soziologischen und theologischen Religionsdebatten zu führen.

Stephan Schleissing

Geistesblitze

Erfindergeist unter Theologen

Wer die Geschichte von Theologie und Naturwissenschaften verstehen will, stößt auf mehr Verwandtschaften, als erwartet.

Natascha Gillenberg

Schizophren

Jesus und sein Bruder Christus

Phillip Pullmans märchenhafte Erzählung hat ihren Reiz. Doch die Figuren geraten zu schablonenhaft, der Ton ist unangenehm altklug.

Jürgen Israel

Vergebung

Starke Kraftquelle

Wer denkt, Vergebung von Massenmord, Vergewaltigung und Töten von Kindern sei unmöglich, wird von diesem Buch überwältigt.

Foto: pixelio/Ginover
Foto: pixelio/Ginover

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 4 April 2011

Foto: Wolfgang Wittchen
Foto: Wolfgang Wittchen
Stephan Kosch

Seelsorge auf Konzernkosten

Antje Schröcke arbeitet für die Kirche. Das Geld dafür kommt von Vattenfall

Seit einem Jahr ist Antje Schröcke im Kirchenkreis Niederschlesische Ober­lausitz angestellt. Dort begleitet sie die Menschen, die wegen des Braunkohle­tagebaus Haus und Hof verlassen müssen. Finanziert wird ihre Stelle vom Energieriesen Vattenfall, der den Tage­bau betreibt. Kann das gut gehen?

Foto: dpa/Piyal Adhikary
Foto: dpa/Piyal Adhikary
Rainer Stuhlmann

Auf die Täter fixiert

Die Diskussion über das Sühnopfer Christi entspringt einer Salon- und Kanzleitheologie

In der evangelischen Kirche wird ­heftig diskutiert, ob der Kreuzestod Jesu als Sühnopfer zu verstehen ist. Dabei begehen beide Seiten ­den­selben Fehler, kritisiert Rainer ­Stuhlmann, der lange Zeit den theologischen Ausschuss der rheinischen Landes­synode leitete.

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze
Jutta Schreur

Sorgenkind Gottesdienst

Konfirmandenunterricht - eine Pfarrerin vergleicht Theorie und Praxis

Praktische Konsequenzen aus einer ­bundesweiten Studie zur Konfirmanden­arbeit in Deutschland kündigt der ­Sammelband Konfirman­denarbeit gestalten an. Die ­Berliner ­Pfarrerin Jutta Schreur prüft seine Aussagen auf ihre Alltags­tauglichkeit.

Foto: picture-alliance
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Hans Michael Heinig

Langlebiger als gedacht

Seit dem 19. Jahrhundert entschädigen manche Bundesländer die Kirchen für Enteignungen

Die Staatsleistungen sind wieder in der politischen Debatte. FDP-Politiker fordern, die Zahlungen des Staates an die Kirchen zu kürzen. Schon seit 1919 sollen sie abgelöst werden. Doch das würde den Staat Milliarden kosten.

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz
Markus Dröge

Reform ist möglich!

Überlegungen eines Bischofs zu einer Theologie des Reformprozesses

"Reformmüdigkeit oder gar ein Reform-Moratorium können wir uns nicht leisten." Auf dem Weg weiter voran aber gelte es, sich auf das evangelische Kirchenverständnis zu besinnen.

Foto: epd/Friedrich Stark
Foto: epd/Friedrich Stark
Schwerpunkt: Auferstehung
Andreas Rössler

Argumente, nicht blinder Glaube

Wie liberale Christen die Auferweckung Jesu und die Auferstehung der Toten verstehen

Die Auferweckung Jesu ist für liberale Christen schon ­deshalb ein Problem, weil sie sich die Anfragen ernsthaft suchender und zweifelnder Menschen zu eigen machen ­wollen, meint Andreas Rössler. Der promovierte Theologe ist führendes Mitglied des Bundes für Freies Christentum, eines Zusammenschlusses liberaler Protestanten.

Foto: dpa/Oscar Poss
Foto: dpa/Oscar Poss
Schwerpunkt: Auferstehung
Wilfried Härle

Wiederentdeckte Wurzeln

Wie die evangelische Theologie des 20. Jahrhunderts die Auferstehung Jesu verstanden hat

Die "Systematische Theologie" fragt: Was bedeutet das, was die Bibel und die kirchliche Tradition über Gott und Jesus aussagen, heute? Wie Systematische Theologen des vergangenen Jahrhunderts die Auferstehung Jesu und aller Toten interpretiert haben, zeigt Wilfried Härle, der dieses Fach lange an der Universität Heidelberg lehrte.

Foto: dpa/Ullrich Perrey
Foto: dpa/Ullrich Perrey
Schwerpunkt: Auferstehung
Reinhard Hempelmann

Jenseits ohne Gott

Die Frage, was nach dem Tod geschieht, beantworten die Deutschen sehr unterschiedlich

Reinhard Hempelmann, Leiter der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen, schildert die Jenseitsvorstellungen der Deutschen und zeigt, wie sich diese zur christlichen Auferstehungshoffnung verhalten.

Buch
Jürgen Wandel

Auf Krawall

Zwiespältige Kirchenkritik

Wie jede Polemik ist auch Grafs erfrischend und maßlos und unfair, mit­unter hämisch und verletzend.

Buch
Barbara Schneider

Auf den Punkt

Stichworte des Glaubens

In knappen, jeweils nur wenige Seiten umfassenden Kapiteln beschäftigt
sich Traugott Schächtele mit den Grundfragen des christlichen Glaubens.

Buch
Ulrike Winkler

Parforceritt

Geschichte des Protestantismus

Martin Greschat hat kirchliches Agieren, Taktieren und Diskutieren in den jeweiligen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Kontext eingebettet und damit einmal mehr die gesellschaftliche Verwobenheit und Bedingtheit der verfassten evangelischen Kirche und ihrer Gemeinden verdeutlicht.

Buch
Daniel Lenski

Bei Pinochet

Erinnerung eines Lutheraners

Wie viele seiner Kollegen weigerte sich der frühere deutsche Propst und Kirchenpräsident der Lutheraner, Helmut Frenz jedoch, der organisierten Gewalt gegen politisch Andersdenkende tatenlos zuzusehen.

Buch
Kathrin Jütte

Freiwillig

Ehrenamt in der Kirche

"Ehrenamt, freiwilliges Engagement, bürgerschaftliches Engagement" - allein die Begrifflichkeit für das, was früher Ehrenamt genannt wurde, zeigt den gesellschaftlichen Wandel; die Wortwahl ist schon Teil der neuen Ehrenamtsdiskussion.

Buch
Hajo Goertz

Nicht vertuschen

Missbrauch in der Kirche

"Spirituelle Macht ist wohl die gefährlichste, verleiht sie doch die Befugnis, sogar über das ewige Schicksal eines anderen Menschen zu entscheiden", stellt Bischof Geoffrey Robinson fest und bestimmt damit einen wesentlichen Unterschied zwischen den Verbrechen von Geistlichen und denen anderer Täter.

Buch
Bettine Reichelt

Der Weg nach Innen

Hilfe bei der spirituellen Suche

Brian Draper, Dozent am London Institute for Contemporary Christianity, hat mit seinem Buch seine Ansichten in der Lebenshilfe dargelegt: Sie sind nicht nur gut recherchiert, sondern auch prak­tisch fundiert.

Foto: pixelio/ Ginover
Foto: pixelio/ Ginover

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: Pixelio/ Thommy Weiss
Foto: Pixelio/ Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 3 März 2011

Ulrike Wagner-Rau

Die Grenzen des Selbstverständlichen

Pfarrinnen und Pfarrer in der EKD sind gleichgestellt. Doch werden sie auch gleich geschätzt?

Eine Pfarrerin auf der Kanzel ist keine Ausnahme mehr. Jede dritte Pfarr­stelle wird mittlerweile von einer Frau besetzt, zwei Drittel der Theo­logie studierenden sind weiblich. Und doch wäre es verfrüht, die Gender­thematik in der evange­li­schen Kirche als erledigt zu betrachten, meint ­Ulrike Wagner-Rau, Theologie­professorin an der Philipps-Universität in Marburg.

Thomas Klie

Aufs Spiel gesetzt

Chancen und Gefahren von Gottesdiensten nach Unglücksfällen und Naturkatastrophen

Nach dem Unglück bei der Loveparade in Duisburg, den Amokläufen in Erfurt und Winnenden und dem ­Tsunami in Thailand strömten Hinterbliebene, ­andere Betroffene und Politiker in Gottes­dienste.

 

Werner Thiede

Nicht ohne Verbindlichkeit

Antwort auf Alexander Graus Plädoyer für einen neoliberalen Protestantismus

Der Streit zwischen konservativer und liberaler Theologie lässt sich bis in die Antike verfolgen. Das ändert für Werner Thiede, Professor für ­Systematische Theologe an der Universität Erlangen-Nürnberg, nichts daran, dass auch die neueste Variante des Liberalismus nur eine Ab­kehr von aller Verbindlichkeit ist, die sich letzten Endes als haltlos erweist.

Wolfgang Huber

Steigerungsfähig

Eine kritische Begleitung des Reformprozesses bedarf der kommunikativen Offenheit

In zz 2/2011 konnten Sie eine Entgegnung der ­Bochumer Theologieprofessorin Isolde Karle auf die von Wolfgang Huber ­geäußerte Kritik (zz 1/2011) an ihrem Buch Kirche im Reformstress lesen. Hier noch einmal eine Replik

Manfred Richter

Vordenker

Erinnerung an einen Aufklärer

Ein gewichtiger Band über Daniel Ernst Jablonski, dem Vermittler in schwierigen Zeiten des Umbruchs.

Irene Leicht

Weite des Herzens

Der weibliche Weg zur Freiheit

In einem weiten Bogen durch die Jahrhunderte stellt Ingrid Riedel weibliche Mystikerinnen vor.

Jürgen Wandel

Für alle Leute

Blicke in die anglikanische Kirche

"Sind die Anglikaner eigentlich Protestanten oder Katholiken?"

Peter Zimmerling

Schustertheologie

Böhmes weite Wirkungskreise

Eine Fülle namhafter Philosophen, Theologen, Psy­chologen und Dichter haben sich von Jakob Böhme inspirieren lassen.

Jürgen Wandel

Schlaue Jungs

Die Geschichte der Jesuiten

Die Mißbrauchsfälle in einigen ihrer Schulen brachten die Jesuiten in jüngster Zeit in Verruf. Ein Anlass, sich mit der Geschichte des Ordens zu beschäftigen.

Foto: Pixelio/ Thommy Weiss
Foto: Pixelio/ Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/ Ginover
Foto: pixelio/ Ginover

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 2 Februar 2011

(Foto: epd/Gerhard Seifert)
(Foto: epd/Gerhard Seifert)
Isolde Karle

Reformen mit Besonnenheit

Die Zukunft der "Kirche der Freiheit" hängt vor allem daran, dass sie Kirche bleibt 

Die derzeit angestrebten Reformbemühungen werden den kirchlichen Erosionsprozess beschleunigen, weil sie an wichtigen Punkten von falschen Annahmen ausgehen und deshalb falsche Lösungen für falsch diagnostizierte Probleme vorschlagen.

(Foto: akg-images)
(Foto: akg-images)
Markus Buntfuß

Eine eigene Provinz im Gemüte

Was ist und zu welchem Ende treiben wir Ästhetische Theologie?

Steht Ästhetische Theologie im Gegensatz zur Ethik oder wendet sie sich gemeinsam mit ihr verbunden gegen die alte dogmatische Theologie? 

Schwerpunkt: Schuld
Wunibald Müller

Mein Herz in der Nacht

Wie Schuld vergeben werden kann und Versöhnung möglich wird

Vier Schritte sind nötig, damit sich Täter und Opfer miteinander versöhnen können.

Buch
Götz-Planer-Friedrich

Religiöse Banausen

Ethik heute

Anstatt die christliche Religion immer mehr aus dem öffentlichen Leben ins Private zu verdrängen, plädiert Schreiber für eine religiöse Bildungsoffensive.

Hörbuch
Constanze Broelemann

Erlösung

Das Jenseits in den Weltreligionen

Eine ebenso wissenschaftliche wie kurzweilige Annäherung an das Thema "Paradies und Jenseits in den fünf Weltreligionen".

Buch
Hans Norbert Janowski

Vision und Praxis

Ein Leben in der Ökumene

Die Linie eines Lebens als Lernprozess erweist sich als ein Exerzitium der Glaubenserfahrung in einer offenen, zugleich säkularen und religiösen Welt.

Internet
Stefan Kosch

Beichte im Internet

Blick ins Netz

Es könnte ja sein, dass Sie tatsächlich denken, dass es irgendwie sinnvoll sei, im Internet seine Verfehlungen zu bekennen. Diesen Gedanken können Sie bedenkenlos streichen.

(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)
(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

(Foto: pixelio/ Ginover)
(Foto: pixelio/ Ginover)

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 1 Januar 2011 

(Foto: dpa/mendil)
(Foto: dpa/mendil)
Helga Kuhlmann

Ein klares Nein

Gewalt in der Erziehung lässt sich nicht mit der Bibel rechtfertigen 

In der Nachkriegszeit war Gewalt in der Erziehung in Schulen, Heimen und christlichen Eltern­häusern an der Tages­ordnung. Doch auch heute noch schlagen Eltern ihre Kinder. 

(Foto: epd/Jens Schulze)
(Foto: epd/Jens Schulze)
Wilfried Härle

Schon hier und jetzt

Es geht um Tod und Leben, Sterben und Auferstehen: Die Taufe

Die Taufe die Bedingungen verwandelt dieses irdische Leben nicht endgültig. Aber sie sagt den darin wirksamen Kräften gegen Gottes Heilswirken erfolgreich den Kampf an.

(Foto: Diakonisches Werk)
(Foto: Diakonisches Werk)
Markus Jantzer

Drei Jahre Zeit

Diakonisches Werk: Mit neuem Präsidenten aus der Krise

Das Diakonische Werk der EKD ist unter Verdacht eines leichtfertigen Umgangs mit den Finanzen geraten. Präsident Klaus-Dieter K. Kottnik nahm seinen Hut. Sein Nachfolger, Johannes Stockmeier, soll es nun richten.

(Foto: epd/Bertold Fernkorn)
(Foto: epd/Bertold Fernkorn)
Wolfgang Huber

Reformen nicht verweigern

Gute Traditionen wahren und sich erneuern - beides Aufgabe der Kirche

 "Kirche im Reformstress" hat die Theo­logieprofessorin Isolde Karle ihr neues Buch genannt. Sie geht darin mit dem EKD-Reformprozess "Kirche der Freiheit" ins Gericht. Der ehe­malige EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber, Mitinitiator des Prozesses, hat gegen ihre Kritik einiges vorzubringen. 

Hajo Goertz

Mindestens sieben Siegel

Aus seinen Finanzen macht der Vatikan ein Geheimnis und befeuert damit die Gerüchteküche

Was der Vatikan einnimmt und was er ausgibt, ist nicht leicht zu durchschauen. Dabei spielt die Vatikanbank zuweilen eine dubiose Rolle.

Buch
Manfred Kock

Dritter Weg

Zwischen zwei Gefahren

Mit dem Plädoyer für den Zweifel sollen Glauben und Gesellschaft vor zwei Gefahren bewahrt werden: Dem Relativismus und dem Fundamentalismus.

Buch
Hartmut Lehmann

Zwiespältig

Ein Buch, drei Autoren

Erstaunt nimmt man zur Kenntnis, dass Zimmerling selbst nur die Hälfte des Buchs geschrieben hat. Wichtige Kapitel stammen von Dietrich Meyer und Peter Vogt. Durchaus störend ist es, dass Zimmerlings Aussagen mit ihren nicht immer übereinstimmt. 

Buch
Jürgen Wandel

Ohne Dogmen?

Originelle Theologie

Fundamentalismus und Dogmatismus sind am Ende sind, das Christentum tritt in eine neue Phase, in dem deutlich wird: Glauben bedeutet vertrauen, nicht etwas für wahr halten.

Buch
Friedrich Hauschildt

Lust an Luther

Der Reformator heute

Dieser Band hat seinen Schwerpunkt in einer philosophisch geprägten Perspektive und macht in dieser die Fruchtbarkeit des Denkens Martin Luthers auch für gegenwärtige Diskurse offenkundig.

Internet
Constanze Broelemann

Ja zur Taufe

Blick ins Netz

Im Rahmen der so genannten "Lutherdekade" (2008 bis 2017) ist jedes Jahr einem anderen reformatorischen Thema gewidmet. Das neue Jahr 2011 steht unter dem Titel "Reformation und Freiheit". Der Taufe kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)
(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

(Foto: pixelio/ Ginover)
(Foto: pixelio/ Ginover)

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Ausgabe 12 Dezember 2010

(Foto: epd/Norbert Neetz)
(Foto: epd/Norbert Neetz)
Christina-Maria Purkert

Barmen und Erbarmen

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider ergreift Partei

Eine Kirchenkarriere war dem Arbeitersohn aus einer atheistischen Ruhrgebietsfamilie nicht in die Wiege gelegt. Wohl aber das Herz für die kleinen Leute, das er sich bis in die höchsten Kirchenämter bewahrt hat. Im November ist Nikolaus Schneider als Nachfolger von Margot Käßmann in das Amt des EKD-Ratsvorsitzenden gewählt worden. 

(Foto: dpa/Jan-Peter Kasper)
(Foto: dpa/Jan-Peter Kasper)
Silke Arning

Energisch voran

Die Kirchen in Baden-Württemberg setzen auf umweltfreundlichen Strom

Unabhängig, nicht gewinnorientiert, nachhaltig: So beschreibt die KSE - die Gesellschaft zur Energieversorgung der kirchlichen und sozialen Einrichtungen - ihr Profil. Gesellschafter sind die beiden großen Kirchen in Baden-Württemberg.

(akg-images)
(akg-images)
Martin Schneider

Wahrheit im Gespräch

Philipp Melanchthon: eine Tragik liegt über dem Wirken des Reformators

Kommunikation, das Miteinander-Reden, war für Philipp Melanchthon die Grundbestimmung des Menschen. Dem entspricht seine Theologie, nach der Gott ein hörender Gott ist.

(Foto: dpa/Peter Steffen)
(Foto: dpa/Peter Steffen)
Kathrin Jütte

Radikale Forderung

EKD-Synode: Bildungsgerechtigkeit gehört zum evangelischen Selbstverständnis

"Niemand darf verloren gehen!" Unter diesem Motto verabschiedete die
EKD-Synode, die vom 7. bis 10. Novem­ber in Hannover tagte, ein "Evange­lisches Plädoyer für mehr Bildungs­gerechtigkeit".

Jürgen Wandel

Erheitert durch den Vatikan

Lutheraner diskutieren über die Ökumene und den Pfarrer des 21. Jahrhunderts

Die Beziehung zur römisch-katho­li­schen Kirche und die Zukunft des Gemeinde­pfarramtes beschäftigte in Hannover die Synode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Sie tagte in Verbindung mit der EKD-Synode.

Schwerpunkt: Gottesbilder
Union der Evangelischen Kirchen

Keine abstrakte Idee

Reden von einem personalen Gott 

Viele Zeitgenossen tun sich schwer, Gott als Person zu verste­hen. Die Vollkon­ferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) hat dazu das Papier "Mit Gott reden - von Gott reden" vorgelegt.

(Foto: akg-images/© VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
(Foto: akg-images/© VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Andreas Benk

Menschliches Machwerk

Gottesbilder, Bilderverbot und die Verantwortung des Menschen

Ein barmherziger Vater oder eine gütige Mutter, ein
allmächtiger Schöpfer - Rede, Begriffe und Bilder von Gott sind vielfältig und unterschiedlich.

(akg/© K. Rothko-Prizel & C. Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
(akg/© K. Rothko-Prizel & C. Rothko/VG Bild-Kunst, Bonn 2010)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Michael Utsch

Irritierendes Lichtgeflacker

Ein psychologischer Widerspruch: Warum die Seele Gottesbilder braucht

Zur Kommunikation und Kontaktpflege benötigt die menschliche Seele innere Bilder vom Gegenüber. Doch die Erfahrung zahlreicher Gottsucher lehrt hingegen, dass man sich der göttlichen Allmacht nur bildlos annähern kann.

(Foto: akg-images)
(Foto: akg-images)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Claudia Janssen

Weder Mann noch Frau

Warum Gottesbilder nicht absolut gesetzt werden dürfen

Die aktuelle feministische Perspektive auf Gottesbilder in der Bibel entdeckt in der Rede vom Göttlichen neben den männlichen auch weibliche Züge, wie zum Beispiel die Barmherzigkeit Gottes, ihre "Mutterschößigkeit".

(Foto: akg-images)
(Foto: akg-images)
Schwerpunkt: Gottesbilder
Friedrich Wilhelm Graf

Nicht mit Gott verwechseln

Theologische Reflexion in der Moderne führte allzu oft zur Ideologieproduktion

Aus den klaren Fronten deutscher Theologie in den Fünfzigerjahren entwickelten sich bis heute immer wieder neue theologische Ansätze bis hin zu den "Genitiv-Theologien". Doch niemand sollte sein eigenes Gottesbild mit Gott verwechseln.

Buch
Udo Feist

Rufer sucht Wüste

Noch mehr "Rückkehr der Religion"

Das Buch ist ein flammender Appell: Religion sei dringend nötig, weil sonst das Leben unwiederbringlich verkümmere - eine endzeitgestimmte Dramatisierung.

Buch
Daniela Maria Ziegler

Ein Kyniker?

Jesus, jüdischer Prophet und ­hellenistischer Philosoph

LangS These: Jesus habe sich bewusst auf den Propheten Elia und auf die griechischen Kyniker bezogen. Der Prophet vertrete dabei die jüdische ehrwürdige Tradition, der Philosoph den Fortschritt. 

Buch
Martin Affolderbach

Zwiespältig

Islamfeindlichkeit und berechtigte Kritik

Es ist ohne Zweifel ein Gewinn, sich in diesen Band zu vertiefen, denn der Leser findet hier einen Spiegel zur Selbstprüfung.

(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)
(Foto: Pixelio/ Thommy Weiss)

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

(Foto: pixelio/ Ginover)
(Foto: pixelio/ Ginover)

Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

 

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