zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Religion, Kirche & Theologie

Ausgabe 4 April 2014

Foto: dpa
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Philipp Gessler

Aus der Deckung gekommen

Der römische Frühling sorgt bei Deutschlands Katholiken für Blütenträume

Ein neuer Papst und ein neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz eröffnen der katholischen Kirche auch in Deutschland neue Chancen. Wird sie diese nutzen? Ist der Geist schon aus der Flasche, wie Kardinal Reinhard Marx nach seiner Wahl meinte? Philipp Gessler, Kirchenredakteur des Deutschlandradios und Katholik, geht diesen Fragen nach.

Foto: epd/ Stephan Born
Foto: epd/ Stephan Born
Johanna Haberer

Wöchentliche Nagelprobe

Das Wort zum Sonntag wird 60 und bleibt eine Mühsal für seine Macher

Ganz am Anfang war das Wort, weiß die Bibel. Das "Wort zum Sonntag" ist erst 60 Jahre alt, damit aber die zweitälteste Sendung im Deutschen Fernsehen. Ist sie noch zeitgemäß? Nachdem der TV-Kritiker Arno Frank in der vergangenen Ausgabe die Abschaffung forderte, blickt nun Johanna Haberer, Professorin für christliche Publizistik und selber vier Jahre lang Sprecherin des "Worts zum Sonntag" aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Jubiläum.

Foto: dpa/ Jan Sochor
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Franz Höllinger

Mit allen Sinnen und vielen Geistern

Vielfalt prägt auch die religiöse Landschaft Brasiliens

Die religiöse Vielfalt Brasiliens entspricht dem Charakter des Landes als Schmelztiegel unterschiedlicher Ethnien. Es ist durchaus üblich, dass Anhänger afro-brasilianischer Religionen an christlichen Gottesdiensten teilnehmen oder praktizierende Katholiken sich einem spiritistischen Heilungsritual unterziehen. Franz Höllinger, Soziologieprofessor an der Universität Graz mit dem Arbeitsschwerpunkt Religionssoziologie, beschreibt die bunte religiöse Landschaft.

Foto: epd/ Anja Kessler
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Hans Zeller

Luthers Kirche und die anderen

Wider dumme Religion und dummen Zweifel: Zeit für eine neue Reformation

Neben der großen katholischen Kirche und der kleinen lutherischen Kirche sind in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche Pfingstkirchen in Brasilien entstanden, die bei der Bevölkerung sehr beliebt sind. Wie die Lutheraner auf diese Herausforderungen reagieren, erläutert Hans Zeller, Lateinamerikareferent beim Centrum "Mission EineWelt" der bayerischen Landeskirche.

Thomas Prieto Peral

Zeitgemäß

Biografie über Jesus

Alois Prinz' Stärke ist es, Wesentliches auf einfache und klare Weise darzustellen, ohne dabei banal zu werden. Dieser Stil prägt auch sein Jesus-Buch.

Klaas Huizing

Nach Don Quijote

Coetzee erfindet Kindheit Jesu

Coetzees Dystopie ist immer auch die Spiegelung des Paradieses, selbst wenn in diesem Paradies gearbeitet werden muss.

Katharina Lübke

(Wider)-natürlich

Neubewertungen

In den monotheistischen Weltreligionen ist Homosexualität umstritten. Um deren Sündhaftigkeit zu belegen werden die heiligen Schriften bemüht. Dieser Band hält dagegen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 3 März 2014

Foto: dpa / Herbert Knosowski
Foto: dpa / Herbert Knosowski
Friedrich Wilhelm Graf

Nicht von Gott plappern

Wider die vielen Spielarten der Erzeugung von Scheinheiligkeit

"Theologische Aufklärung sucht ... Nüchternheit im Umgang mit Macht und Herrschaft zu erzeugen", so der Grundgedanke, den der Autor, Professor für Systematische Theologie an der Universität München, ausführt - mit deutlichen Grenzziehungen gegen allerlei unaufgeklärte oder gar antiaufklärerische Arten des Umgangs mit dem "Religiösen": Auszug aus Friedrich Wilhelm Grafs Abschiedsvorlesung in der Universität München am 28. Januar anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand.

Foto: epd / Andreas Schölzel
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Stephan Kosch

Auf blauen Tönen himmelwärts

Die Veranstaltungsreihe "In Spirit" sucht nach Verbindungen zwischen Theologie und Jazz

Jazz als religiöse Musik hat Tradition, gerade bei den schwarzen US-Stars der Szene. Doch auch hierzulande sehen Jazz-Musiker ihre Stücke als Ausdruck von Glauben und Spiritualität. Ihnen widmet sich die Veranstaltungsreihe "In Spirit", die während des ganzen Jahres in vierzehn Städten zum "Jazz in der Kirche" einlädt.

Foto: akg-images
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Johannes Burkhardt

Arbeitsteilige Bereicherung

Was Reformation und Konfessionsbildung in die deutsche Kultur einbrachten

Deutschland wurde jahrhundertelang durch den Gegensatz zwischen den beiden Konfessionen geprägt. Auch Historiker, die die Reformation auf die Habenseite der Geschichte setzten, sahen in dem Gegenüber zweier verfeindeter konfessioneller Lager ein Unglück. Johannes Burkhardt, Professor em. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg, betont demgegenüber, dass gerade die Konfessionsbildung die Voraussetzung für die Entfaltung der deutschen Kultur gewesen sei.

Georg Plasger

Reformiert?

Zwölf Profile

Ein gelungener Band, dem viele Leserinnen und Leser innerhalb und außerhalb der reformierten Theologie zu wünschen sind.

Heiner Süselbeck

Eigener Blick

Im Widerstand gegen Hitler

Das Buch ist zu empfehlen, weil es den gemeinsamen Weg von Dohnanyi und Bonhoeffer anrührend beschreibt. Aber es schmerzen viele Fehler.

Katja Dubiski

Geschlechterblick

Der Pfarrberuf im Wandel

Den Bedarf einer Pastoraltheologie, die den Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit mit anderen zentralen Fragen des Pfarramts in Zusammenhang stellt, führt dieser vielfältige Sammelband eindrucksvoll vor Augen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 2 Februar 2014

Foto: dpa / Christophe Petit Tesson
Foto: dpa / Christophe Petit Tesson
Katja Dorothea Buck

Schulprojekt als luxuriöse Ausnahme

Statt zusammenzuarbeiten, beäugen die Kirchen in Syrien einander meist skeptisch

In Krisenzeiten fällt der Schulterschluss mit ungeliebten Geschwistern leichter - nicht so in Syrien. Hier steckt die Ökumene in der Misere, davon profitieren Islamisten. Eine Ausnahme ist ein Vorschulprojekt zweier Kirchen im "Tal der Christen". Die Journalistin Katja Dorothea Buck hat sich mit Akteuren vor Ort unterhalten.

Foto: akg-images
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Ulf Liedke

Zentrierte Vielfalt

Neutestamentliche Impulse zur Inklusion

Inklusion ist ein offener Prozess, kein starres Programm. Das zeigt auch die Bibel. Gerade die neutestamentlichen Texte bringen das Inklusionsversprechen Gottes deutlich zur Sprache, wie Ulf Liedke, Theologieprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden, aufzeigt.

Wilhelm Hüffmeier

Ernüchternd

Preußische Kirchengeschichte

Der mehr sozial- und verfassungs-, als theologie- und frömmigkeitsgeschichtlich konzipierte Rückblick ist inspirierend und ernüchternd zugleich.

Hermann Häring

Der Weltethiker

Küngs dritter Memoirenband

Noch nie hat Küng von sich persönlich so viel preisgegeben. Verständnisvoll gegenüber sich selbst, aber auch schonungslos offen berichtet der jetzt 85-Jährige, vom Alterungsprozess, der auch bei ihm unerbittlich eingesetzt hat.

Roger Töpelmann

Stimmig

Über das Böse

Wer eine theologisch-existentielle Erklärung für Leid, Schmerz und Tod erwartet, wird in Hartmanns Buch mit einer Transzendenzerfahrung konfrontiert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 1 Januar 2014

Foto: dpa / Oliver Berg
Foto: dpa / Oliver Berg
Simone Ripke

Wohin mit der Trauer?

Trauerbegleitung findet zunehmend außerhalb der Kirchen statt

Die Nachfrage nach Trauerbegleitung nimmt zu. In die Bresche springen zahlreiche Akteure - zumeist außerhalb der Kirchen. Verschenkt die Kirche ihren seelsorgerlichen Auftrag, wenn sie Trauerbegleitung anderen überlässt? Die evangelische Theologin Simone Ripke stellt sich der Frage und beschreibt auch die historischen Hintergründe der Trauerbegleitung.

Foto: dpa / Keystone / Gaetan Bally
Foto: dpa / Keystone / Gaetan Bally
Thomas Illi

Zwischen Teil- und Totalfusion

Zürichs Protestanten stimmen in diesem Jahr über eine Umgestaltung ihrer Kirche ab

Die evangelischen Kirchengemeinden in Zürich stehen vor ähnlichen Problemen wie die in deutschen Großstädten: Mitgliederzahlen und Finanzen gehen zurück. Wie in Deutschland wird über Gemeindefusionen gestritten. Aber während hier repräsentative Gremien über die Reformen entscheiden, hat dort das Kirchenvolk das letzte Wort. Über was es entscheiden muss, schildert Thomas Illi, Redakteur der schweizerischen Monatszeitschrift reformiert.

Foto: Martin Rothe
Foto: Martin Rothe
Martin Rothe

Ökumenischer Leuchtturm

In Mannheim ist aus einem Bildungszentrum heraus eine geistliche Gemeinschaft entstanden

Die Mitglieder der "Ökumenischen Gemeinschaft Sanctclara" beten und essen regelmäßig miteinander, aber wohnen privat und bleiben in ihren angestammten Berufen. Der Journalist Martin Rothe hat sich bei ihnen umgehört.

Foto: H. D. Volz/pixelio.de
Foto: H. D. Volz/pixelio.de
Michael Bünker

Protestantische Vielstimmigkeit

Zum Kongress "500 Jahre Reformation: Herausforderung und Bedeutung heute"

Im Oktober vorigen Jahres fand in Zürich ein internationaler Kongress zur Vorbereitung des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation mit rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 35 Ländern und fünf Kontinenten statt. Veranstalter waren der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), wirft einen Blick zurück und einen voraus.

Foto: akg-images / François Guénet
Foto: akg-images / François Guénet
Thomas Söding

Prophetischer Realismus

Der politische Ansatz Jesu und seine neutestamentlichen Variationen

Der Apostel Paulus ist nicht der Verfälscher Jesu, sondern ein Kommunikator seiner Theologie, zeigt Thomas Söding, der an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum Neues Testament lehrt. Seiner Überzeugung nach wäre viel Unheil vermieden worden, hätte man die Aufforderung des Paulus, der Obrigkeit zu gehorchen, von seiner Biographie her interpretiert.

Foto: dpa / Bernd Bohm
Foto: dpa / Bernd Bohm
Wolf Krötke

Zumutungen müssen sein

Die Kirche sollte die Chancen nutzen, die ihr der demokratische Staat eröffnet

Die christliche Botschaft hat eine politische Dimension. Aber die evangelische Kirche sollte Besserwisserei vermeiden, und ihre Amtsträger sollten keiner Partei angehören, meint Wolf Krötke, der an der Berliner Humboldt-Universität Systematische Theologie lehrte. Als jungen Mann hatte ihn das DDR-Regime ins Gefängnis geworfen.

Foto: Cinetext
Foto: Cinetext
Wolfgang Sommer

Notwendiges Wächteramt

Martin Luthers Zwei-Regimenten-Lehre ist nach wie vor aktuell

Eine vermeintlich auf Luther zurückgehende Trennung des Bereiches der Kirche und des Staates wird bis heute für das Versagen deutscher Protestanten in der Nazizeit und für ihre Distanz zur Politik verantwortlich gemacht. Der emeritierte Neuendettelsauer Kirchenhistoriker Wolfgang Sommer zeigt, was Martin Luther bezweckte und was von ihm für ein politisches Engagement der evangelischen Kirche zu lernen ist.

Friedrich Seven

Sprachschleife

Annäherungen an Paulus

"Korinthische Brocken" nennt Lehnert seinen Essay und will damit auf die Nähe seines Schreibens und Denkens zu Sören Kierkegaard anspielen.

Bernd Oberdorfer

Plädoyer

Neue protestantische Ethik

Wem an einer reflektierten "protestantischen Stimme" im öffentlichen Diskurs gelegen ist, der sollte zu diesem Buch greifen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 12 Dezember 2013

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz
Jan Dirk Herbermann

Kritik am Gott Mammon

Im südkoreanischen Busan präsentiert sich der Weltkirchenrat geschlossen

Klimawandel und die globalisierte Wirtschaftschaftsordnung standen im Mittelpunkt der Vollversammlung des Weltkirchenrates (ÖRK) in Busan. Jan Dirk Herbermann, freier Journalist in Genf, beobachtete das Geschehen. Er kommt zum Schluss, dass sich der ÖRK wieder gefangenhat, nachdem er jahrelang im Niedergang begriffen war.

Jürgen Wandel

Bajuwarische Wertschätzung

Eine geplatzte Wahl und ihre Hintergründe haben zwei Synoden überschattet

Die Äußerung eines prominenten Mitgliedes der Synode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) beeinflusste die Wahl des Präses der EKD-Synode. Die VELKD-Synode beschäftigte sich mit dem Verhältnis zur EKD und zur Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Kathrin Jütte

Nicht in Buchstaben gefangen

Der Streit um die Orientierungshilfe zur Familie sorgt weiter für Diskussionen

Nach der heftigen und bisweilen unversöhnlichen Kritik an der EKD-Orientierungshilfe "Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken" nahm sich der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider vor der Synode des Themas an. Es folgte eine Aussprache, die deutlich machte, wie unterschiedlich die Positionen sind.

Foto: epd
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Stephan Kosch

Welt ohne Hunger

Synodale diskutieren komplexes Thema Landwirtschaft

Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft waren Schwerpunktthema der EKD-Synode. Am Ende standen viele Forderungen, auch an die eigenen kirchlichen Einrichtungen und Gemeinden.

Foto: dpa
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Fanny Dethloff

Gott ist der Fremde

Wie die Bibel als Buch der Migranten und Flüchtlinge gelesen werden kann

Abraham und Sarah sind Migranten, die Brüder Josephs wohl die ersten Wirtschaftsflüchtlinge und auch Jesus wurde schon als Säugling zum  Flüchtlingskind: Fanny Dethloff, Pastorin und Beauftragte für  Menschenrechte, Flucht und Migration der Nordkirche, erläutert, warum die Bibel für sie ein Buch der Migranten und Flüchtlinge ist und wie sich das in ihrer Arbeit niederschlägt.

Martin Rothe

Innere Dürre

Eine Definition von Religion

Hans-Martin Barths Buch ist ein wichtiger Beitrag, um die Kirche aus ihrer Selbstbezogenheit herauszuführen und dialogfähig zu machen.

Jürgen Wandel

Amüsant

Phantasien eines Römers

Romliebhaber werden angeregt, ihren Blick zu schärfen. Und evangelische Theologen werden herausgefordert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 11 November 2013

Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Jost Maurin

Landvergabe nach Gutdünken

Bei der Pacht kirchlicher Äcker sehen sich Biobauern oft im Nachteil

Auf der EKD-Synodaltagung, die am 7. November in Düsseldorf beginnt, werden die Synodalen auch über Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft diskutieren. Doch wie geht die evangelische Kirche mit ihren landwirtschaftlichen Flächen um? Der Journalist Jost Maurin hat nachgefragt.

Foto: epd/ Karl Pfleging
Foto: epd/ Karl Pfleging
Marlehn Thieme

Starke Signale senden

Die Kirche kann und muss nachhaltiger wirtschaften

Die Kirchen könnten eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Wirtschaft spielen, meint Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung und EKD-Ratsmitglied. Ob sie dabei erfolgreich sein werden, hänge aber in hohem Maße von ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem eigenen wirtschaftlichen Handeln ab.

Foto: KuehnMalvezzi
Foto: KuehnMalvezzi
Stephan Kosch

Gretchenfrage aus Stein

In der historischen Mitte Berlins soll ein Sakralbau für Christen, Juden und Muslime entstehen

Der Petriplatz in Berlin gilt als Wiege der Hauptstadt. Auf den Ruinen der alten Petri-Kirche plant die dortige Kirchengemeinde ein spektakuläres Projekt: Ein Bet- und Lehrhaus für Christen, Juden und Muslime, das komplett aus Spenden finanziert werden soll. Der Grundstein soll 2015 gelegt werden. Doch bereits jetzt sorgt der Bau für heftige Diskussionen.

Foto: Reuters/ Mohammed Abd El Ghany
Foto: Reuters/ Mohammed Abd El Ghany
Katja Dorothea Buck

Der Papst am Nil

Tawadros II. ist seit einem Jahr Oberhaupt der Kopten in Ägypten

Seinen Vorsatz, ein unpolitischer Papst zu werden, musste Tawadros II. schnell aufgeben. Nach der Absetzung des früheren Präsidenten Muhammad Mursi stand er plötzlich dem Zentrum der Macht nahe. Für die Christen am Nil ist er der Hoffnungsträger schlechthin. Katja Dorothea Buck, Journalistin und Religionswissenschaftlerin, hat ihn getroffen.

Foto: dpa
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Adelheid Herrmann-Pfandt

Nicht die tiefste Realität

Über Trauerrituale,Tod und Sterben in den Weltreligionen

Die Versicherung, dass der Tod nicht die tiefste Realität, dass er ein Durchgangsstadium zu einem anderen Leben sei, gehört zu jener Art von Trost, die Religionen für Trauernde bereithalten. Die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt über die Trauer und Trauerrituale in den Weltreligionen.

Jörg Schmidt

Vergnügliche Einführung

Zum Heidelberger Katechismus

Gerade auch Leserinnen und Leser, die theologische Literatur sonst eher meiden, werden hier zu ihrem Recht kommen.

Wolfgang Huber

Eine deutsche Ausnahme

Über Johannes Lepsius

Dieses Buch leistet einen unschätzbaren Beitrag dazu, dass Johannes Lepsius besser verstanden werden kann.

Andreas Gorzewski

Religiöser Grenzgänger

Dreifacher Konfessionswechsel

Das Buch dürfte sich vor allem an jene richten, die sich nach einer katholischen Kirche sehnen, die ihre Mitglieder nicht bevormundet.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion & Gesellschaft

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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 10 Oktober 2013

Foto: dpa/Godong
Foto: dpa/Godong
Lutz Drescher

Botschaft der Befreiung

Das Wachstum der evangelischen Kirchen in Südkorea ist zum Stillstand gekommen

Am 30. Oktober beginnt in Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas, die Vollversammlung des Weltkirchenrates. Wie sich das Christentum in dem Land entwickelt hat, schildert Lutz Drescher, Ost-asienreferent der "Evangelischen Mission in Solidarität" in Stuttgart. Er hat acht Jahre in Südkorea gelebt.

Foto: akg-images
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Bernd Oberdorfer

Nicht nur unter uns bleiben

Die Reformation ökumenisch feiern: Eine Antwort auf Ulrich H. J. Körtner

In der Augustausgabe kritisierte der in Wien lehrende Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner das vom Lutherischen Weltbund und dem Vatikan gemeinsam herausgegebene Dokument zum Reformationsjubiläum: Wesentliche Aspekte der Reformation seien darin nicht berücksichtigt. Bernd Oberdorfer, Vorsitzender des Ökumenischen Studienausschusses der VELKD, hält die Kritik für weitgehend unberechtigt.

Foto: Andreas Gorzewski
Foto: Andreas Gorzewski
Andreas Gorzewski

Tolerierte Gastarbeiter

Religiöse Toleranz und ihre Grenzen in den kleinen Golfmonarchien

In den kleinen Golfstaaten sind zahlreiche Kirchengemeinden entstanden. Hunderttausende Christen leben mittlerweile in Kuwait, Katar oder den Emiraten. Solange sie unter sich bleiben, dürfen sie ihre Gottesdienste feiern. Andreas Gorzewski, Theologe und Islamwissenschaftler hat einige Gemeinden besucht.

Foto: epd-bild / Jens Schulze
Foto: epd-bild / Jens Schulze
Uta Pohl-Patalong

Mehr Leute erreichen

Die Kirche des 21. Jahrhunderts braucht viele unterschiedliche Gemeindeformen

Aus finanziellen und theologischen Gründen müssen Alternativen zur klassischen Ortsgemeinde verstärkt gefördert werden, meint Uta Pohl-Patalong. Die Kieler Professorin für Praktische Theologie plädiert dafür, Gemeinden nicht mehr nach ihrer Mitgliederzahl zu finanzieren, sondern nach der geleisteten Arbeit.

Foto: epd
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Thomas Schlag

Dynamisch-gelassener Aufbruch

Profil und Offenheit dürfen in evangelischen Landeskirchen keine Gegensätze sein

Landeskirchliche Gemeinden sollten sich ruhig evangelikale und charismatische Gemeindemodelle im Ausland anschauen. Doch wenn sie ihr Profil schärfen wollen, sollten sie eigene Potenziale fruchtbar machen, empfiehlt Thomas Schlag. Der Praktische Theologe, der das Zentrum für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich leitet, skizziert, wie landeskirchliche Gemeinden eine unverwechselbare Identität entwickeln können.

Foto: epd
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Peter Bubmann / Kristian Fechtner / Birgit Weyel

Ausgang ungewiss

Ein Forschungsprojekt untersucht die Chancen von Gemeinden auf Zeit

Neben der klassischen Ortsgemeinde, der die Mitglieder der evangelischen Landeskirchen automatisch angehören, gibt es viele andere Formen von Gemeinden. Ihnen widmet sich ein Projekt, das die Professoren für Praktische Theologie Peter Bubmann, Kristian Fechtner und ihre Kollegin Birgit Weyel begleiten. Sie zeigen, worum es bei dem Vorhaben geht. Und dabei wird deutlich, wie spannungsreich der Begriff "Gemeinde" ist.

Foto: epd/Rolf Zöllner
Foto: epd/Rolf Zöllner
Thomas Schlegel

Ermächtigung der Laien

Überalterung, Abwanderung und Atheismus bedrängen Landgemeinden in Ostdeutschland

Die Situation in entlegenen und dünnbesiedelten Gegenden Ostdeutschlands schildert Thomas Schlegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Greifswalder Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Und er skizziert, wie die Kirche mit der ungewohnten Situation umgehen und was sie dabei von der katholischen Kirche Frankreichs lernen kann.

Jens Beckmann

Gelassenheit

Kirchlichen Rückbau gestalten

Meyns schärft in der Debatte um die Zukunft der Kirche vor allem die Bedeutung einer emotionalen und beziehungsorientierten Sichtweise ein.

Hajo Goertz

Verwickelt

Zwischen Staat und Kirche

Wie das weltweit nahezu einzigartige Modell der Beziehung zwischen Staat und Kirche in Deutschland geworden ist, was es heute ist.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 9 September 2013

Sussan Rößler-Namini / Sebastian Murken

Raus aus Krisen und Konflikten

Was die Religionspsychologie über die Beweggründe von Konvertiten weiß

Die Motive, warum Menschen konvertieren, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Häufig sind persönliche Krisen der Auslöser für einen Religionswechsel, wie die Trierer Religionspsychologen Sussan Rößler-Namini und Sebastian Murken herausgefunden haben.

Foto: akg-images
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Friederike Nüssel

Knackpunkt Bischofsamt

zeitzeichen-Serie (IX): Ökumene im 20. Jahrhundert: Der lange Weg zur Versöhnung

Ökumene ist nicht nur ein Thema für ein Jahrhundert. Dies lässt sich im Rückblick auf das vergangene sagen, das zu Recht als "Jahrhundert der Ökumene bezeichnet" wird. Friederike Nüssel, Professorin für Systematische Theologie und Direktorin des Ökumenischen Instituts an der Universität Heidelberg, zeichnet einen Weg nach, der viele Fortschritte, aber auch Enttäuschungen brachte.

Foto: dpa / Michele Barbero
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Philipp Gessler

Der Franz, der kann's

Nicht nur mit Gesten beeindruckt Papst Franziskus seit einem halben Jahr die Welt

Vor einem halben Jahr wurde aus Kardinal Jorge Bergoglio Papst Franziskus. In dieser Zeit sorgte er mit vielen Zeichen nicht nur unter Katholiken für Begeisterung. Im kommenden Monat nimmt die Kommission zur Reform der Kurie ihre Arbeit auf. Sie wird der Prüfstein dieses Pontifikats sein, meint Philipp Gessler, Redakteur für Religion und Gesellschaft beim Deutschlandradio.

Foto: dpa
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Anna-Konstanze Schröder

Grund zum Staunen

Wie verschiedene Religionsgemeinschaften die Aufnahme neuer Mitglieder gestalten

Auf der ganzen Welt wechseln Menschen ihre Religion. Die meisten bleiben zwar bei dem, was sie als Kinder übernommen haben, doch einige wenige ändern ihren Glauben. Die Greifswalder Religionswissenschaftlerin Anna-Konstanze Schröder beschreibt die Rituale, mit denen Konvertiten in eine neue Religion wechseln.

Frank Mathwig

Ethik konkret

Wie viel Gerechtigkeit ist nötig?

Die Ablehnung der üblichen Arbeitsteilung zwischen Gerechtigkeitstheorie und anwendungsorientierter Ethik eröffnet viele neue und unerwartete Zu- und Übergänge.

 

Johann Hinrich Claussen

Anregend

Neue Medientheologie

Ein Essay, der einen dogmatischen Ansatz mit praktischen Hinweisen und Nutzanwendungen verbindet.

Annette Birschel

Gottesallergie

Wie kann man heute glauben?

Hendrikse hat einen populären, bisweilen populistischen Stil, doch was er schreibt, ist alles andere als originell.

Jürgen Wandel

Provozierend

Undogmatischer Atheist

Dieses Buch hat ein Atheist für Atheisten geschrieben. Aber auch Christen sollten es lesen, vor allem Geistliche.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 8 August 2013

Foto: akg-images
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Wolfgang Huber

Ketzerei ist ein geistlich Ding

Über die Glaubensgrundlagen gelebter Toleranz: Schatten und Licht der Reformation

Wolfgang Huber zeigt, weshalb trotz aller zu konstatierenden Schattenseiten die Reformation als ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Toleranzgedankens gewertet werden sollte.  

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze
Martin Schindehütte

Wo die Musik spielt

Interview mit dem EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte

Die Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), die Anfang Juli in Budapest tagte, hat wichtige Änderungen beschlossen. Jürgen Wandel sprach darüber mit Bischof Martin Schindehütte.

Foto: akg-images
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Notger Slenczka

Flucht aus den dogmatischen Loci

zeitzeichen-Serie (VIII): Das Erbe des 20. Jahrhunderts. Neue Strömungen in der Theologie

Die Positionen in der Systematischen Theologie der Nachkriegszeit haben sich zunehmend voneinander entfernt. Notger Slenczka wirft einen Blick in den trennenden Graben.  

Foto: akg-images
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Klaas Huizing

Süffige Seligkeit

Die Autoren der Bibel gehen lebensklug mit dem Wein und seinen Folgen um

Vom betrunkenen Noah bis zum Wein herbeizaubernden Jesus reicht der Bogen der biblischen Geschichten, in denen der Wein eine Rolle spielt. Die Autoren kennen das Wechselspiel zwischen der Freude am Genuss und den Folgen des hemmungslosen Rausches.  

Foto: akg-images
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Martin Sachse-Weinert

Lieber erst im Paradies genießen

Der Wein wird in vielen Religionen eher skeptisch beurteilt

Wein und Religion sind in Christentum und Judentum eng miteinander verbunden. Aber wie sieht es in den anderen Religionen aus? In der Regel wird dort vor dem Wein gewarnt.

Foto: Stephan Kosch
Foto: Stephan Kosch
Stephan Kosch

Die Arbeiterin im Weinberg

Schwester Thekla ist Winzerin und leitet das Weingut der Abtei St. Hildegard

Ohne Klöster würde der Weinbau in Europa anders aussehen. Doch Weinberge, die direkt von einem Kloster bearbeitet werden, sind heute selten. In der Rüdesheimer Abtei St. Hildegard pflegen die Benediktinerinnen noch das alte Handwerk und vermarkten ihren Klosterwein mit wachsendem Erfolg.

Foto: epd/Osservatore Romano
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Ulrich H. J. Körtner

Im Nebel verschwunden

Wie ein lutherisch-katholisches Papier die Reformation domestiziert und reduziert

Eine Kommission des Lutherischen Weltbundes (LWB) und des Vatikan hat jüngst ein Dokument zum Reformationsjubiläum veröffentlicht. Darin gingen wichtige Aspekte der Reformation unter und es zeige sich ein Luthertum, das die Orientierung zu verlieren droht.

Stephan Kosch

Im Weinberg

Spaziergang mit Anselm Grün

Grün gelingt ein überschaubarer, leicht verständlicher und doch instruktiver Überblick über die Bedeutung des Weins in christlicher Kultur und Theologie. Er wandert an Bibelstellen entlang, beschreibt und interpretiert in kurzen Sätzen und umschifft theologische Klippen.

Jörg Schmidt

Nötig zu wissen

Der Heidelberger Katechismus

Wesentlich Nicht-Reformierte stellen sich den Aussagen des Heidelberger Katechismus. Es sind Neuentdeckungen, vor allem im Predigtteil. Ergänzt wird dieser durch Texte zum Historischen Kontext, theologischen Profil und zur katechetischen Praxis.

Michael Utsch

Einseitig und veraltet

Über Sekten in Deutschland

Der Autor will aufzeigen, dass religiöse Sonderformen ein konstitutives Merkmal der Geschichte des Christentums bilden, die aber aus machtpolitischen Gründen ausgeschlossen wurden. Seine Perspektive wurde längst als einseitig widerlegt.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Ausgabe 7 Juli 2013

Foto: dpa / Jens Kalaene
Foto: dpa / Jens Kalaene
Christel Riemann-Hanewinckel

Lohnender Schatz

EKD-Orientierungshilfe - Ende der kirchlichen Engherzigkeit

Die neue EKD-Orientierungshilfe zum familiären Zusammenleben ist eine Einladung an Familien, die evangelische Kirchengemeinde als verlässliche und verändernde Gemeinschaft für sich zu entdecken. Diese Ansicht vertritt Christel Riemann-Hanewinckel, Parlamentarische Staatssekretärin a.?D. aus Halle/Saale und Präsidentin der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen.

Foto: Christian König
Foto: Christian König
Christian König

Jung, modern und gut vernetzt

Der Reformierte Bund in Deutschland möchte in der EKD stärker präsent sein

Die Hauptversammlung des Reformierten Bundes vom 6. bis 8. Juni in Heidelberg war nicht nur eine Art Familientreffen im Großen oder Kirchentag im Kleinen. Die Vereinsmitglieder stimmten einstimmig für eine Satzungsänderung. Sie gründeten eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, um in der Evangelischen Kirche in Deutschland wirksamer mitarbeiten zu können.

Foto: VELKD
Foto: VELKD
Helmut Kremers

Unbekannte Größe

65 Jahre Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands - VELKD

Die VELKD mag in der Öffentlichkeit eine unbekannte Größe sein - innerhalb der evangelischen Kirche ist sie eine Institution, die Dinge positiv bewegt. Ein kurzer Überblick anlässlich ihres 65-jährigen Bestehens.

 

Foto: akg-images / cda / Guillemot
Foto: akg-images / cda / Guillemot
Klaas Huizing

Der doppelte von Rad

zeitzeichen-Serie (VII): Ein Sprint durch die Theologie der Siebziger- und Achtzigerjahre

Hie eine geschichtseuphorische, auf einem konsistenten Wahrheitsbegriff bestehende Theologie, dort der Entspannung verheißende Weg zu einer Theologie der unteilbaren Weisheit? Ohne sich zu diesem Dualismus zu versteigen, macht Klaas Huizing, Professor für Systematische Theologie an der Universität Würzburg, zwei Strömungen in der Nach-68er-Theologie aus, die er auf einen Stammvater zurückführt: Gerhard von Rad.

Foto: Martin Glauert
Martin Glauert
Martin Glauert

Strandidylle mit Scheiterhaufen

Auf Gut Schmoel in Holstein spielte sich ein schreckliches Kapitel der Kirchengeschichte ab

Im Jahre 1686 bezichtigte Graf Christoph von Rantzau achtzehn seiner Untertanen der Hexerei und ließ sie am Ostseestrand verbrennen. Im gleichen Jahr erhob Pastor Johann Christoph Linekogel seinerseits Anklage gegen den Grafen wegen "ungetreuer Prozessführung".

Foto: Andreas Meier
Foto: Andreas Meier
Andreas Meier

Treffen in den Cevennen

Französische Protestanten versammeln sich jedes Jahr in der "Wüste"

Die französischen Protestanten mussten die längste Zeit ihrer Geschichte um ihre Existenz kämpfen, mal gegen staatliche Unterdrückung, mal dagegen, schlicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Seit 1911 versichern sie sich mit einer "Versammlung in der Wüste" (Assemblée du désert) ihrer Identität. Andreas Meier hat sie im vorigen Jahr besucht, am 1. September werden sich die Protestanten Frankreichs wieder treffen.

Ferdinand Schlingensiepen

Faktenreich

Neue Bonhoeffer-Biographie

Sie kennt die Bonhoefferforschung der vergangenen Jahrzehnte. Darüber informiert sie und schildert Bonhoeffers Leben. Auch macht jeweils die Verknüpfung von Existenz und Erkenntnis deutlich.

 

Hans Norbert Janowski

Überwunden

Über den Teufel

Der Mainzer Theologe schreibt eine Religionsgeschichte des Teufels, seiner vielen Gesichter und Maskeraden, seiner Rollen als Gegenspieler und Agent Gottes. 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 6 Juni 2013

Foto: akg
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Rudolf Schlögl

Religion als Sondersphäre

Säkularisierung ist eine Beobachtungskategorie zur Erfassung gesellschaftlicher Veränderungen

Wenn für die Religion nicht nur die Verteidigung von scheinbar elementaren sozialen Differenzen bleiben soll, muss sie sich als eine radikale Alternative zu der Kontingenzbewältigung durch säkulare Instanzen entwerfen, meint Rudolf Schlögl, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Konstanz.

Foto: akg / Bible Land Pictures
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Walter Homolka

 

Markante Unterschiede

Die Floskel vom jüdisch-christlichen Abendland verkürzt das Judentum zur Vorform des Christentums

Ein "jüdisch-christliches Abendland" im Sinn einer exklusiven Wertegemeinschaft mit gemeinsamen jüdisch-christlichen Wurzeln hat es nie gegeben. Vielmehr steht das Judentum in manchem dem Islam näher als dem Chris-tentum, meint der Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam.

Foto: Rolf Zöllner
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Helmut Kremers

Ende der edlen Einfalt

Dient die Besinnung auf die christlichen Fundamente der Statik eines künftigen Europas?

Europa, das war einst der Raum, in dem die Glocken zum Gottesdienst riefen. Heute geht es um das "Projekt Europa", das aus Europa in aller Vielfalt eine Friedensgemeinschaft machen will. Was nützt es da, sich auf christliche Wurzeln zu besinnen?

Foto: akg-images
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Walter Sparn

Exodus und Wiederkehr

zeitzeichen-Serie (VI): Die Achtundsechziger-Zeit und die Theologie

Die mit den Sechzigerjahren verbundenen Aufbrüche der Theologie führten über futurisch-eschatologische Gipfelaufschwünge zu Sturmläufen gegen ein autoritäres Gottesbild und schließlich zur Entdeckung der Bescheidenheit als Selbstgenügsamkeit der Theologie: Walter Sparn, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Erlangen, erinnert daran, ohne die autobiografische Grundierung zu verhehlen.


Foto: privat
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Stephan Kosch

Teilen und Mitteilen

Ein optimistischer Blick auf die Stadt der Zukunft

Jeder zweite Weltenbürger lebt in einer Stadt. Tendenz steigend. Über die Folgen dieser Entwicklung diskutierten die Kirchentagsbesucher in der Podienreihe "Stadt der Zukunft".

Foto: pixelio/Dietmar Silber
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Jürgen Wandel

Sehen, was gelingt

Zentrum Gemeinde: Ideenbörse und Volkshochschule

Eine Mischung aus praktischen Tipps und theologischen Überlegungen gab es in der Hammer Dreifaltigkeitskirche.

Foto: pixelio/Peter Derrfuss
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Kathrin Jütte

Bürger in Bewegung

Zukunft der Demokratie: Mehr Mitsprache ist nötig

Als Ziel und Idee wird die Demokratie von den meisten Deutschen gelobt - auch in ihrer repräsentativen Form. Trotzdem gibt es in den vergangenen Jahren immer mehr und vielfältigere Formen der Bürgerbeteiligung.

Foto: pixelio/Gabi Eder
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Katharina Lübke

Schäbiger Wettlauf?

In der Flüchtlingspolitik sollte europäischer gedacht werden

In der Flüchtlingsfrage war man sich auf dem Kirchentag weitgehend einig: So wie es ist, geht es nicht weiter.

Andreas Gorzewski

Den Koran lesen

Konfliktfelder

Zahlreiche muslimische Intellektuelle versuchen mit Hilfe des Korans, verkrustete Gesellschaftsstrukturen aufzubrechen. Sechs dieser Denker stellt die Hamburger Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur in ihrem neuesten Buch vor.

gerhard wehr

Religiöse Rede

Über symbolische Sprachformen

Entstanden ist ein material- wie perspektivenreiches Werk, das religions- und geistesgeschichtliche, literaturwissenschaftliche sowie tiefenpsychologische Einsichten für die Bibelauslegung und Verkündigung anbietet.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 5 Mai 2013

Foto: privat
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Ökumene hat für ihn keine Priorität

Eine evangelische Pfarrerin in Buenos Aires über ihre Erfahrungen mit Papst Franziskus

Sonia Skupch ist Generalsekretärin der Evangelischen Kirche am La Plata. Die 37-Jährige leitet die Kirchenverwaltung und ist Ökumenedezernentin. 2000 bis 2001 weilte sie als Stipendiatin des Gustav-Adolf-Werkes in Leipzig.

Foto: akg-images
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Volker Leppin

Luther als Menschen entdecken

Warum es der Reformator nicht verdient hat, auf seinem Sockel festgenagelt zu bleiben

Für die Forschung ist längst klar, dass das im 19. Jahrhundert und zum Teil bis auf den heutigen Tag gepflegte Lutherbild auf Stilisierungen fußt, die auf Luther selbst und auf seine Umgebung zurückgehen. Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Tübingen, zeigt, dass Luther gar nicht auf die traditionelle Denkmalpflege angewiesen ist.

Foto: KNA
Foto: KNA
Wolfgang Huber

Ein Lehrer des Friedens

Der Theologe Heinz Eduard Tödt war in besonderer Weise Zeuge des 20. Jahrhunderts

Heinz Eduard Tödt war einer der großen theologischen Ethik-Lehrer des vergangenen Jahrhunderts. Wie er dazu wurde, wie dornig der biographische Weg dahin für ihn war, zeigt Wolfgang Huber, Altratsvorsitzender der EKD.

Foto: epd / Peter Williams
Foto: epd / Peter Williams
Jan Dirk Herbermann

Viele Baustellen

Der Weltkirchenrat steht nicht nur vor finanziellen Herausforderungen

Der Schweizer Franken und die schlechte Zahlungsmoral vieler Mitgliedskirchen machen dem Weltkirchenrat genauso zu schaffen, wie das Problem, sich in der Weltöffentlichkeit zu behaupten, zeigt Jan Dirk Herbermann, epd-Korrespondent in Genf.

Foto: epd / Norbert Neetz
Foto: epd / Norbert Neetz
Karl-Heinz Dejung

Abwärts oder vorwärts

Anfang November entscheidet sich, wie es mit dem Weltkirchenrat weitergeht

Welche Rolle der Weltkirchenrat in Zukunft spielen sollte, skizziert Karl-Heinz Dejung, von 1995 bis 2004 Leiter des Ökumenezentrums der hessen-nassauischen Landeskirche und heute Lehrbeauftragter an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz.

Foto: Katharina Lübke
Foto: Katharina Lübke
Katharina Lübke

Ökumene ist ein Teil von mir

Superintendent Frank Schürer-Behrmann engagiert sich im Weltkirchenrat

Frank Schürer-Behrmann, Superintendent des Kirchenkreises Fürstenwalde-Strausberg bei Berlin, gehört dem Zentralausschuss des Weltkirchenrates an. Katharina Lübke erzählte er, was er in der Ökumene erlebt, wie sie ihn geprägt hat und was er vom Weltkirchenrat erwartet.

Margot Käßmann

Hilfreiche Lektüre

Über die Reformationsjubiläen

Für die Vorbereitung des Jubiläums sind Lehmanns Arbeiten zur Lutherrezeption von großem Wert.

Uta Pohl-Patalong

Selbstreflexion

Zur Weitergabe des Glaubens

Für katholische Lesende als Selbstreflexion und für evangelische Lesende als Einblick in die Kultur der Glaubensgeschwister erhellend und lesenswert.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 4 April 2013

Foto: dpa/Jens Wolf
Foto: dpa/Jens Wolf

Überwinder des Mittelalters

Wie liberale deutsche Juden Martin Luther und sein Werk bewertet haben

 

 

"Schöpfer des Deutschtums, schlimmerer Judenfeind als die Päpste, Kronzeuge der Nazis": Der Rektor des Potsdamer Abraham-Geiger-Kollegs Walter Homolka beschreibt die Lutherbilder liberaler deutscher Juden im 19. und 20. Jahrhundert.

Foto: dpa
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Christiane Tietz

Wunderliche Herren

zeitzeichen-Serie (IV): Theologie und Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus

Für die Theologen, die 1934 den "Ansbacher Ratschlag" unterzeichneten, hatte Gott unserem Volk in seiner Not den Führer geschenkt: Christiane Tietz, Professorin für Systematische Theologie und Sozialethik an der Universität Mainz, zeigt, weshalb sich viele Theologen so schwer mit dem Widerstand taten und wieso andere sich zu ihm durchrangen.

Foto: epd/Norbert Neetz
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Eilert Herms

Als Getrennte eins

Die Spaltung ist Quelle des Reichtums: Zum ökumenischen Vermächtnis des emeritierten Papstes

Die ökumenische Bewegung ist eine rein geistliche Sache und als solche zu betreiben: durch gemeinsames sich "Hineinleben und Hineindenken in den Glauben", durch konzentrierte Besinnung auf die Einheit dessen, was Grund und Gegenstand des Glaubens ist. Eilert Herms, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Tübingen, erklärt, weshalb er sich in diesem Punkt mit dem Altpapst einig ist.

Foto: akg-images
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Thomas Kaufmann

Vertreiben, aber nicht töten

Luthers Umgang mit Abweichlern war ein Impuls für allgemeine Toleranz

Verglichen mit den durch die Aufklärung definierten Maßstäben von Toleranz, war die so genannte Vormoderne durch Intoleranz gekennzeichnet. Dennoch sei dies für heutige Protestanten kein Grund, in Sack und Asche zu gehen, meint Thomas Kaufmann, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen. Auch in der Toleranzfrage habe die Reformation der Moderne mannigfach vorgearbeitet.

Foto: epd/Michael McKee
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Christoph Schwöbel

Evangelische Pointe

Wer den eigenen Glauben als Geschenk erfährt, kann den Glauben anderer tolerieren

Eine auf allgemeinen nichtreligiösen Moralprinzipien aufbauende Toleranzbegründung hat wenig Chancen, von Gläubigen akzeptiert zu werden, meint Christoph Schwöbel, Professor für Systematische Theologie in Tübingen. Die reformatorische Theologie biete aber Ansätze zur Toleranz, gerade auch im Umgang mit anderen Religionen.

Martin Greschat

Materialreich

Glaube in Deutschland nach 1945

Ohne Frage beschreibt das Buch klar und anregend den Loslösungsprozesses von tradierten religiösen und sozialen Formen.

 

Hartmut Kreß

Kein Reformbedarf

Kirchliches Arbeitsrecht

Das Buch dokumentiert eine Tagung die sich mit dem Arbeitsrecht der Kirchen befasste. Und er zielt darauf ab, Reformen abzuweisen.

Matthias Hoof

Starke Worte

Rehabilitierung der Religion

"Die Verteidigung des Menschen" ist kein theologisches Buch. Gleichwohl beansprucht der Autor einen unverstellten Blick auf theologische Themen.

Silke Petersen

Schade

Jesu Kindheitsgeschichten

Es gibt viele interessante Bücher zum Thema, wenn dieses wegen seines Verfassernamens mehr gelesen wird als jene, so ist es schade.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 3 März 2013

Foto: dpa / Roland Scheidemann
Foto: dpa / Roland Scheidemann
Hermann Häring

Visionär und Hebamme

Der weltweit bekannte Tübinger Theologieprofessor Hans Küng wird 85 Jahre alt

Hans Küng, am 19. März 1928 in Sursee im Schweizer Kanton Luzern geboren, wurde einer breiteren Öffentlichkeit 1979 bekannt, als ihm der Vatikan die kirchliche Lehrerlaubnis entziehen ließ. Der zehn Jahre jüngere Hermann Häring, langjähriger Mitarbeiter Küngs und bis zu seiner Emeritierung Professor im niederländischen Nimwegen, stellt Küng und sein weltweit beachtetes Werk vor.

Foto: epd / Peter Williams
Foto: epd / Peter Williams
Meehyun Chung

Lege deinen Finger hierher

Der Geist des Johannes: Die Verletzlichkeit als Kern koreanischer feministischer Theologie

Dem Johannesevangelium sind alle Ämter, Organisationen und Systeme im Grunde zutiefst gleichgültig. Es lässt vielmehr die heilige Geistkraft frei sein. Dies ist die Grundlage der feministischen Theologie der Koreanerin Meehyun Chung. Sie lehrt in Seoul Systematische Theologie. Im Jahre 2006 erhielt sie als erste Frau den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der EKD.

Foto: akg-images
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Jan Rohls

Senkrecht von oben

zeitzeichen-Serie (III): Zwischen den Zeiten. Protestantische Theologie in der Weimarer Republik

Karl Barth (1886-1968) deutete die Geschichte der evangelischen Theologie seit der Reformation als eine Verfallsgeschichte. Andere, völkisch gesonnene Theologen wollten diese Auffassung mit einer Blut-und-Boden-Theologie verbinden: Jan Rohls, Professor für Systematische Theologie an der Universität München, zeigt die Theologie der Weimarer Republik im Schwung ihres Aufbruchs, dessen Nachwirkungen bis heute nicht nur positiv waren.

Foto / Montage: Matthias Waldt
Foto / Montage: Matthias Waldt
Wolfgang Riewe

Taufkerzen und israelische Weine

Von einer Marginalisierung der Religion kann auf dem Buchmarkt nicht die Rede sein

Glaubensfragen in der Literatur haben Konjunktur. Allerdings suchen die Menschen im Leben verankerte Antworten, wie Wolfang Riewe beschreibt. Er ist Vorsitzender des Evangelischen Medienverbandes in Deutschland.

Margot Käßmann

Neue Wege

Über die Zehn Gebote

Der Autorin gelingt es, die Zehn Gebote mitten im Alltag der Welt neu lebendig werden zu lassen.

 

Götz Planer-Friedrich

Keine Chance

Glaubenslehre in den Medien

Die Interviews liefern viel Erhellendes über die Einstellungen zu Religion und Kirche in der Gegenwartsgesellschaft.

 

Hans Joachim Meyer

Sauerteig

Katholische Laienkritik

Der Autor durchmisst einen weiten thematischen Bogen: Von religiösen Fragen über die Kirchengeschichte, die Notwendigkeit der Ökumene bis zum Schutz des Lebens und dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit.

Joachim Rott

Herr der Mitte

Wilhelm II. und die Religion

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Udo Feist

4. Person Singular

Gottesdefinitionen

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Stephan Kosch

Von Ferne nah

Zur Theologie der Social-Media

Das Social Web ist ganz im Sinne der bekannten Formulierung des Zweiten Vatikanischen Konzils ein Ort der "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute".

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 2 Februar 2013

Foto: epd/Frank Sommariva
Foto: epd/Frank Sommariva
Hermann Lührs

Ende der Ausgrenzung

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zum "Dritten Weg" wird zu mehr Streikaufrufen führen

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) in Erfurt ist von kirchenoffizieller Seite begrüßt worden. Tatsächlich bedeutet das Urteil einen fundamentalen Paradigmenwechsel, meint Hermann Lührs, Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission der EKD.

Foto: dpa/Caroline Seidel
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Admiel Kosman

Wen Lachen lächerlich macht

Schlechte Witze machen Mitmenschen zum Objekt, gute trösten sie

Wer sich den Religionen humoristisch nähert, muss mit heftiger Abwehr rechnen. Denn selbst wenn sie nicht Ziel des Spotts seien, stehen die großen Religionen dem Humor skeptisch gegenüber.

Foto: akg-images
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Sebastian Kranisch

Der Gott der feldgrauen Männer

Zeitzeichen-Serie "Theologie des 20. Jahrhunderts" (II)

Evangelische Theologen bildeten hinsichtlich ihrer Kriegsbegeisterung keine Ausnahme unter den deutschen Intellektuellen. Doch jene wich im Laufe des Krieges zunehmend einer Rückbesinnung auf die Botschaft Jesu Christi.

Foto: epd/Rolf Zöllner
Foto: epd/Rolf Zöllner
Michael Klessmann

Mit Gottes Segen?

Kirchliche Scheidungsrituale

Richtig verstanden, nämlich als Segnung zukünftig getrennter Lebenswege, ist im Gottesdienst Platz für eine rituelle Aufnahme von Scheidungen, meint Michael Klessmann, Professor em. für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

Margot Käßmann

Luther und Juden

Neue Erkenntnisse

Ein guter und gewichtiger Beitrag, sehr lohnend zu lesen. Gerade wenn Toleranz zum Thema wird, muss die Intoleranz des Reformators thematisiert werden.

Hajo Goertz

Nährboden

Kirchen und NS-Ideologie

Die völkische Bewegung verband im 19. Jahrhundert deutschnationale und antisemitische Ideen mit religiösen Überzeugungen. Dieser Sammelband geht der geistesgeschichtlichen Vorgeschichte des Nationalsozialismus nach.

Thomas Brose

Geprägte Freiheit

Konfessionsgeschichte

Ein Buch über christliche Studentengemeinden in der DDR und die Kirche als Bildungsträger in einem atheistischen Staat.

Lutz Lemhöfer

Mord und Totschlag

Religion im Krimi

Anregende Gedankenexperimente machen diesen Sammelband lesenswert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 1 Januar 2013

Foto: akg-images
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Johann Hinrich Claussen / Martin Rößler

Kritisches Potenzial

Erster Teil der Zeitzeichen-Serie "Theologie des 20. Jahrhunderts"

Die "liberale Theologie" war eine Strömung der evangelischen Theologie, die in mannigfachen Verästelungen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert reichte. Dass ihr Vermächtnis noch keineswegs eingelöst ist, sie immer noch zu neuen Fragen und neuen Antworten drängt, wissen unsere Autoren, die die Bezeichnung "aufgeklärte Theologie" vorziehen.

Foto: Nachlass Rudolf Otto, Universitätsbibliothek Marburg
Foto: Nachlass Rudolf Otto, Universitätsbibliothek Marburg

Schlüsselerlebnis in der Synagoge

Lange vergessen, heute wieder entdeckt: Rudolf Otto, der vor 75 Jahren starb

Rudolf Otto (1869-1937), der 1917 durch sein Buch "Das Heilige" berühmt wurde, war ein Genie. Leben und Werk des evangelischen Theologen skizziert Peter Schüz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theologischen Fakultät der Universität Marburg.


Foto: epd/Angelika Warmuth
Foto: epd/Angelika Warmuth
Martin Junge

Die Körpersprache der Kirche

Wie Gesten und Berührungen die Kerngedanken der Reformation vermitteln

Die lutherische Reformation ist eine Weltbürgerin geworden. Aber was kann sie mit nach Hause bringen von ihrer Reise durch die Kontinente? Diese Frage behandelte Martin Junge, Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, auf der jüngsten Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands. Wir geben seinen Vortrag in gekürzter Form wieder.

Foto: dpa
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Johannes Ehmann

Mit Ecken und Kanten

Der Heidelberger Katechismus wirkt über Ursprungsort und Entstehungszeit hinaus

Ursprünglich für die Kurpfalz gedacht, ist der Heidelberger Katechismus zu einem Buch von Weltgeltung geworden. Der Heidelberger Kirchenhistoriker Johannes Ehmann schildert Entstehung und Wirkungsgeschichte des Dokumentes, das eine bessere ökumenische Plattform sei als das Augsburger Bekenntnis der Lutheraner.

Foto: akg-images
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Rolf Wischnath

Zumutung für die Kirche

Der Heidelberger Katechismus hat auch Bedeutung für das politische Engagement

Die Katechismusfrage, warum Jesus "Gesalbter" genannt wird, ist brisanter, als es auf den ersten Blick aussieht, zeigt der reformierte Pastor Rolf Wischnath, Professor für Systematische Theologie an der Universität Bielefeld.

Foto: dpa/Gaetan Bally
Foto: dpa/Gaetan Bally
Rudolf Gebhard

Glaubensjoch oder ewige Wahrheit?

Viele Schweizer Landeskirchen haben die Bekenntnisse im 19. Jahrhundert abgeschafft

Die Bindung an die Bekenntnisschriften und das Sprechen des Glaubensbekenntnisses im Gottesdienst ist in evangelischen Kirchen der Schweiz bis heute umstritten. Warum das so ist, schildert der Aargauer Pfarrer Rudolf Gebhard, der über den Apostolikumsstreit in der Schweiz promovierte.


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Friedrich Hauschildt

Müssten die Bekenntnisschriften der Reformationszeit durch ein aktuelles Bekenntnis ergänzt werden? Und sind die innerprotestantischen Unterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten durch die Leuenberger Konkordie von 1973 überholt? Mit diesen Fragen setzt sich Friedrich Hauschildt auseinander, der im EKD-Kirchenamt das Amt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) leitet.

Martin Brecht

Im Zusammenhang

Neue Luther-Biographie

Eine komplette Lutherbiographie, bei der auch die oft vernachlässigte zweite, gefüllte Lebenshälfte Würdigung findet.

 

Hedwig Gafga

Wege in die Stille

Ein Werkstattbericht

Eine ermutigende Darstellung von kirchlicher Perestrojka.

Ulrike Wagner-Rau

Zwischenwelten

Feministische Theologie

Meehyun Chung ist eine Stimme zwischen Ost und West. Es ist durchaus reizvoll, sich in das Gespräch mit ihr hineinziehen zu lassen.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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