zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

Religion, Kirche & Theologie

Ausgabe 12 Dezember 2014

Foto: Thomas Prieto Peral
Foto: Thomas Prieto Peral
Thomas Prieto Peral

Flucht ohne Wiederkehr

Im Nahen Osten fehlt den Christen jede Hoffnung auf Heimat

Der Nahe Osten ist erschüttert in seinen kulturellen Wurzeln - für Christen wird eine Rückkehr immer schwerer, wie Thomas Prieto Peral, Referent für Ökumene und Weltverantwortung im bayerischen Landeskirchenamt, während seiner Reise in den Nordirak festgestellt hat.

Foto: dpa/ Christophe Petit Tesson
Foto: dpa/ Christophe Petit Tesson
Katja Dorothea Buck

Exodus der Christen

Im Nahen Osten suchen Kirchenführer nach Perspektiven für ihre bedrohte Religion

Die christliche Tradition im Orient ist bedrohter denn je. Viele nahöstliche Christen fühlen sich vom Westen im Stich gelassen. Sie suchen jetzt verstärkt den Schulterschluss mit den moderaten Muslimen in der Region. Die Journalistin Katja Dorothea Buck beschreibt die Lage vor Ort.

Kathrin Jütte

Wort. Schrift. Druck. Digital

EKD-Synode: Warum die Kirche die digitale Zeit endlich mitgestalten muss

Dass der digitale Wandel alle Lebensbereiche durchdringt, daran zweifelt niemand mehr. Wie kann die evangelische Kirche in der Informationsflut bestehen? Mit welchen Botschaften kann sie die digitale Kommunikation mitgestalten? In Dresden zeigte sich, wie groß die Herausforderungen sind.

Foto: epd/ Norbert Neetz
Foto: epd/ Norbert Neetz
Jürgen Wandel

Auf Sicht gefahren

Eine "neue EKD" ist nur in Umrissen zu erkennen

Bei der Zusammenarbeit der EKD mit den konfessionellen Zusammenschlüssen der Landeskirchen knirscht es. Weil das "Verbindungsmodell" dies nicht verhindern konnte, soll es fortentwickelt werden. Damit die im November, bei den Synodentagungen in Dresden beschworene "neue EKD" entstehen kann, ist nicht nur eine Änderung der Strukturen erforderlich, sondern auch ein neuer, menschlicher Umgang: Alte Ängste müssen ernstgenommen und abgebaut werden.

Foto: epd/ Friedrich Stark
Foto: epd/ Friedrich Stark
Stephan Kosch

Auf gutem Weg

Die EKD dürfte ihr erstes Klimaschutzziel erreichen

 

Aus kirchlichen Häusern und Verwaltungen sollen weniger Treibhausgase in die Luft gehen. Das erste Ziel, eine Reduktion um 25 Prozent, ist bald geschafft. Jetzt soll die 40-Prozent-Marke in Angriff genommen werden.

Reinhard Mawick

Im Angesicht der Pluralität

Die neue EKD-Denkschrift zum Religionsunterricht

Der Staat kann dankbar sein, dass es Religionsunterricht gibt. Und wenn es ihn nicht gäbe, so müsse er schleunigst erfunden werden. In diesem selbstbewussten Geist beschäftigt sich eine neue Denkschrift der EKD mit dem Religionsunterricht.

Tommelom/pixelio.de
Tommelom/pixelio.de
Stephan Lüttich

Höhle, Wüste, Nacht

Für die Bibel und das Christentum ist die Einsamkeit ambivalent

Welche Rolle spielt Einsamkeit im Alten und Neuen Testament, für Mönche und Mystiker? Und wie verhalten sich im Christentum Einsamkeit und Gemeinschaft zueinander? Diesen Fragen geht der römisch-katholische Theologe Stephan Lüttich nach.

Foto: privat
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Marcus A. Friedrich

Aufbruch ins Leben

Klartext

Die Gedanken zu den Sonntagspredigten für Dezember und Januar stammen von Marcus A. Friedrich. Er ist Pfarrer in Bozen.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

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Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 11 November 2014

Foto: epd/ Alexander Stein
Foto: epd/ Alexander Stein
Peter Dabrock

Geheimnis, Freiheit, Verzeihen

Warum Big Data an die Lehre von der Vorsehung erinnert

Häufig kennt das Internet meine Vorlieben. Wieso schlägt mir Google fast immer das Richtige vor? Big Data symbolisiert für viele Menschen den drohenden Verlust ihrer informellen Selbstbestimmung. Peter Dabrock, Professor für Systematische Theologie in Erlangen, rückt dieser Gefahr mit der theologischen Lehre von der Vorsehung zu Leibe.

 

Foto: epd/ Rolf Zöllner
Foto: epd/ Rolf Zöllner
Stephan Schaede

Eine wahrhaft poetische Aufgabe

Die Diakonie in Deutschland muss sich von innen her neu erfinden

In der Diakonie arbeiten immer mehr Menschen, die konfessionslos sind oder anderen Religionen angehören. In der 2005 eingeführten "Loyalitätsrichtlinie" der EKD steht, dass auch nichtchristliche Mitarbeiter ihre Aufgaben "im Sinne der Kirche" zu erfüllen haben.

Foto: epd/ Bertold Fernkorn
Foto: epd/ Bertold Fernkorn
Michael Utsch

Trainer für die Seele

Der boomende Coachingmarkt erinnert an die Psychoszene der Achtzigerjahre

Wenn es Probleme im Beruf gibt oder wenn Sinnfragen aufbrechen, wird die Hilfe von Coaches in Anspruch genommen. Was sich in dieser Zuwachsbranche tut, schildert Michael Utsch, Diplompsychologe und Referent der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen.

Foto: dpa/ Philippe Lissac
Foto: dpa/ Philippe Lissac
Adelheid Herrmann-Pfandt

Lebensfreude, Trance, Herrschertum

Der heilige Tanz hat in den meisten Religionen der Welt seinen festen Platz

Bis ins 20. Jahrhundert hinein spielte der Tanz als Ausdruck religiöser Hingabe im Christentum so gut wie keine Rolle. Doch in anderen Religionen gehört der "Gottesdienst mit dem Körper" sehr wohl zum rituellen Leben dazu. Adelheid Herrmann-Pfandt, Professorin für Religionswissenschaft an der Universität Marburg, gibt einen Überblick.

Foto: dpa/ Fine Art Images
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Harald Schroeter-Wittke

Tanz und Teufel zusammengedacht

In der christlichen Welt wurde über viele Jahrhunderte hinweg vor dem Tanz gewarnt

Friedrich Nietzsche wollte nur an einen Gott glauben, "der zu tanzen verstünde". Dass er diesen in der christlichen Lehre nicht fand, war Resultat einer jahrhundertealten Skepsis gegenüber dem Tanz, die sich nur langsam verflüchtigt.

Foto: privat
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Thomas Zeitler

 

Verwirrte Festzeiten

Klartext

Die Gedanken zu den Sonntagspredigten im November und Dezember stammen von Thomas Zeitler. Er ist Pfarrer in Nürnberg.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 10 Oktober 2014

Foto: dpa/ Fine Art Images
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Ute Gerhard / Barbara Thiessen

Wer hat Angst?

Kritische Nachlese zur Rezeption der EKD-Orientierungshilfe zu familiären Lebensformen

Die EKD-Orientierungshilfe "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit" sorgte im Sommer vor einem Jahr für eine aufgeregte Debatte, die vor allem in den Medien geführt wurde. Sie entzündete sich an der Frage der Gleichbehandlung unterschiedlicher Familienformen. Die Mitautorinnen Ute Gerhard und Barbara Thiessen, die in der Kommission als wissenschaftliche Expertinnen beteiligt waren, werfen einen Rückblick auf die mitunter hitzigen Debatten.

Foto: dpa/epd/ Nicola O`Sullivan
Foto: dpa/epd/ Nicola O`Sullivan
Kathrin Jütte

Geschenkte Zeit

Warum das Ehrenamt in evangelischen Kirchengemeinden immer mehr an Bedeutung gewinnt

Veränderungen in der Ausbildung und Erwerbsarbeit erschweren in Zukunft das Ehrenamt. Und doch wird es für Kirchengemeinden und für die Diakonie unerlässlich sein, noch mehr Engagierte zu gewinnen. Die EKD arbeitet derzeit an einer "Engagementstrategie". Eine Bestandsaufnahme.

Foto: epd/ Friedrich Stark
Foto: epd/ Friedrich Stark
Steffen Bauer

Ende der 2020-er Jahre kam die Wende

Die Kirche und das Ehrenamt - ein Ruf aus der Zukunft

Im Jahr 2030. Das Ehrenamt in der Kirche hat sich entwickelt. Wie könnte es aussehen in naher Zukunft? Welche Wege haben dorthin geführt, welche Umbrüche und Veränderungen waren besonders wichtig? Eine Zukunftsvision des promovierten Theologen Steffen Bauer. Der Pfarrer und Organisationsberater leitet die Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Foto: privat
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Tilman Asmus Fischer

Mehr als Lückenbüßer

Prädikanten halten vor allem auf dem Land das Gottesdienstangebot aufrecht

Wenn die Zahl der Pfarrstellen zurückgeht, Pfarrer aber für immer mehr Gemeinden zuständig werden, werden Prädikantinnen und Prädikanten immer wichtiger. Aus welchen Berufen sie kommen und wie sie in der berlin-brandenburgischen Landeskirche ausgebildet werden, schildert der Berliner Journalist Tilman Asmus Fischer.

Foto: epd/ Rolf Zöllner
Foto: epd/ Rolf Zöllner
Reinhard Mawick

Aus der Taufe gekrochen

Die Diskussion um Ehrenamt, Ordination und Beauftragung

Viele ehrenamtliche Dienste in evangelischen Gemeinden sind anerkannt und unstrittig, zum Beispiel die Betreuung des Seniorenkreises oder das Austragen des Gemeindebriefes. Sobald aber Ehrenamtliche predigen und Sakramente verwalten, wird es kompliziert. Ein Blick auf die vielschichtige Diskussion über Ordination und Ehrenamt in der jüngsten Vergangenheit.

 

Foto: privat
Foto: privat
Sabine Dreßler

Der Weisheit auf der Spur

Klartext

Die Gedanken zu den Sonntagspredigten für Oktober und November stammen von Sabine Dressler. Sie ist Pastorin in Braunschweig.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
Foto: pixelio/Ginover

Notizen

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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 9 September 2014

Foto: dpa/ Thomas Rohnke
Foto: dpa/ Thomas Rohnke
Michael Diener

Die Bibel ist Gottes Wort

Theologen müssen über den Grundsatz der historischen Kritik hinausgehen

Gerade im Blick auf das Reformationsjubiläum ist es unabdingbar, um das Bibelverständnis zu ringen, fordert der Präses des pietistischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes Michael Diener. Im vierten Teil der Serie über das Schriftprinzip fragt er, wie eine durch den Filter der historisch-kritischen Schriftauslegungen nur allzu profan gewordene Bibel den Menschen noch heute als Wort des lebendiges Gottes gegenübertreten kann.

Fotos: Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
Fotos: Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel
Manfred Gärtner

Loyaler Widerstand

Vor 75 Jahren begann das nationalsozialistische "Euthanasie"-Programm

Auf den 1. September 1939 ist der Geheimbefehl Adolf Hitlers zur "Euthanasie", zur Tötung "lebens-unwerten Lebens", datiert, der wohl 100.000 Menschen das Leben gekostet hat. Nicht überall wurde er blindlings befolgt. In den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel versuchte man es recht erfolgreich mit Widerstand in "durchaus loyalen und elastischen Formen", wie der Journalist Manfred Gärtner zeigt.

Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg
Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg
Sonja Domröse

Nervenstarke Frau

Wibrandis Rosenblatt und ihr Wirken in Basel, Straßburg und Cambridge

Sie war nacheinander mit drei der bedeutendsten oberrheinischen Reformatoren verheiratet und brachte elf Kinder zur Welt. Wibrandis Rosenblatt prägte im 16. Jahrhundert das Bild der Pfarrfrau wie kaum eine andere. Die Theologin Sonja Domröse erinnert an die ungewöhnliche Frau.

Foto: dpa/ Paolo Galosi
Foto: dpa/ Paolo Galosi
Thomas Söding

Verblüffte Feinde

Warum die Bergpredigt Kirchen, Politiker und ihre Wähler herausfordert

Was Jesus zum Umgang mit Feinden sagt, stößt auch bei Christen auf Skepsis, und die Bergpredigt wird unpolitisch interpretiert. Dabei kann sie eine Verantwortungsethik beflügeln, die zur Lösung von Konflikten beiträgt, zeigt Thomas Söding, der an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum Neues Testament lehrt.

 

Foto: dpa/ Aktion Sühnezeichen
Foto: dpa/ Aktion Sühnezeichen
Ralf Schick

Geld, Hirn und Herz

Aus Baden kommen Anstöße zur Friedenspraxis und Friedensethik des deutschen Protestantismus

Die badische Landeskirche, die den westlichen Teil Baden-Württembergs umfasst, möchte, dass die EKD "eine eindeutigere Option für Gewaltfreiheit" entwickelt. Und zugleich sollen Jugendliche zu "Friedensstiftern" ausgebildet werden. Ralf Schick, Karlsruher Redakteur des Evangelischen Pressedienstes Südwest, hat sich umgehört.

Foto: dpa/ Kathy Willens
Foto: dpa/ Kathy Willens
Fernando Enns

Nur mit, nicht gegen

Wie Deutschland seine Rolle in der Welt wahrnehmen sollte

Einige Freikirchen haben vor kurzer Zeit die Äußerung Bundespräsident Joachim Gaucks zu Deutschlands Rolle in der Welt kritisiert. Der Mennonit Fernando Enns, der auch dem Zentralausschuss des Weltkirchenrates angehört, erläutert die Gründe. Und er skizziert, wie eine deutsche Außenpolitik aussehen könnte, die verstärkt auf zivile Konfliktlösung setzt.

 

Foto: dpa/ Winfried Rothermel
Foto: dpa/ Winfried Rothermel
Sigurd Rink

Partei für die Opfer

Androhung und Ausübung militärischer Gewalt kann notwendig und geboten sein

Seit zwei Monaten ist Sigurd Rink evangelischer Militärbischof. Für ihn genießt zivile Konfliktlösung Vorrang, aber manchmal sei militärische Gewalt "ethisch erlaubt oder sogar geboten". Der 53-Jährige skizziert auch, wie sich seine "radikal-pazifistische Auffassung" geändert hat.

Foto: dpa/ Dirk Zimmermann
Foto: dpa/ Dirk Zimmermann
Christoph Strohm

Konkurrenz belebt das Geschäft

Über das Zusammenspiel von historischer Kompetenz und dem Mut zur Theologie

Über die EKD-Veröffentlichung "Rechtfertigung und Freiheit" streitet sich die Wissenschaft. Auf die scharfe Kritik von Thomas Kaufmann in zeitzeichen 8/2014 antwortet Christoph Strohm. Für den Heidelberger Kirchenhistoriker können sich historische und systematische Sichtweisen auf das Reformationsjubiläum trefflich ergänzen.

Götz Planer-Friedrich

Imponierend

Neuer Ethikentwurf

Frey gibt sich nicht mit ausgetretenen Pfaden anderer zufrieden. Sein Weg ist beschwerlich - aber lohnend.

Uwe Gräbe

Wichtiger Beitrag

Christen im Irak

Autobiographie, Geschichtsbuch und praktischer Ratgeber - ein Buch über die bedrohten Christen in der ewigen Krisenregion.

Peter Drescher

Prophet des Lichts

Luther in 208 Versen

Ein schönes Beispiel für die Auseinandersetzung der deutschsprachigen Romantik mit dem Lutherstoff.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 8 August 2014

Foto: dpa/ Abedin Taherkenareh
Foto: dpa/ Abedin Taherkenareh
Christoph Meyer

Streit um Mohammeds Erbe

Die Kämpfe radikaler Islamisten im Irak zeigen, dass der Islam in Konfessionen zersplittert ist

Der Vormarsch der radikalsunnitischen Rebellengruppe ISIS (Islamischer Staat im Irak und Großsyrien) im Irak hat den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten im Zweistromland erneut in den Mittelpunkt medialer Aufmerksamkeit gerückt. Viele Beobachter im Westen fragen sich deshalb: Worin unterscheiden sich Sunniten und Schiiten? Und warum kämpfen sie gegeneinander? Der Stuttgarter Islamwissenschaftler und Journalist Christoph Meyer beschreibt die Geschichte und aktuelle Lage der islamischen Konfessionen.

 

Foto: dpa/ Steffen Schellhorn
Foto: dpa/ Steffen Schellhorn
Thomas Kaufmann

Geschichtslose Reformation?

Die EKD droht sich 2017 ins Abseits zu feiern

Der Streit um den Text "Rechtfertigung und Freiheit" geht weiter: Nachdem Christoph Markschies als Mitglied der "Ad-hoc-Kommission" der EKD in zz 7/2014 Ansinnen und Machart der Publikation erläutert hat, legt Kritiker Thomas Kaufmann jetzt nach: Der Kirchengeschichtler aus Göttingen fühlt sich gar an die "Geschichtspolitik der DDR" erinnert.

Foto: epd/ Norbert Neetz
Foto: epd/ Norbert Neetz
Silke Petersen

Welche "Heilige Schrift"?

Das Schriftprinzip und der real existierende Text

Der Text der Bibel wurde in vielen Handschriften überliefert, die sich immer wieder im Detail unterscheiden - mal mehr, mal weniger. Manchmal aber führten dogmatische Entscheidungen in späteren Zeiten zu Änderungen, wie die Hamburger Neutestamentlerin Silke Petersen zeigt.

 

Foto: dpa/ Norbert Neetz
Foto: dpa/ Norbert Neetz
Mareile Lasogga

Schwarz und rot

Warum die Rose in das Zentrum des theologischen Denkens Martin Luthers führt

Seit 1516/17 verwendete Martin Luther die Rose als Siegelbild für seine Korrespondenz. Dass sich die Lutherrose wirkungsgeschichtlich als geeignete Bildmarke für evangelisch-lutherische Kirchen und ihre Institutionen erwies, ist daher kein Zufall. Warum, weiß Mareile Lasogga, Oberkirchenrätin im Amt der Vereinigten-Evangelisch Lutherischen Kirche Deutschlands.

Rolf Schieder

Apokalyptisch

Welt und Relgionen

Das Buch bietet, gerade wegen seines distanziert-ironischen Grundtons, eine gute Möglichkeit, sich einen Reim auf die verwirrende Vielfalt und Dynamik des Religiösen zu machen.

Wolf Krötke

Erneuerung

15 Barth-Interpretationen

Ein Buch, nicht nur für Barth-Spezialisten.

 

Hedwig Gafga

Adam liebt Sofa

Geschichten jenseits von Eden

Das Buch lädt dazu ein, Spaß am Leben von verqueren Gestalten von heute zu entwickeln und in ihrem und dem eigenen Leben biblische Themen zu entdecken.

Peter Drescher

Prophet des Lichts

Luther in 208 Versen

Ein schönes Beispiel für die Auseinandersetzung der deutschsprachigen Romantik mit dem Lutherstoff.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
Foto: pixelio/Ginover

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Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 7 Juli 2014

Foto: Katja Dorothea Buck
Foto: Katja Dorothea Buck
Katja Dorothea Buck

Lackmustest Dialog

Warum das Miteinander von Christen und Muslimen über die Zukunft Ägyptens entscheidet

Fällt Ägypten wieder zurück in die Mubarak-Zeit? Wer wissen will, ob die neuen Machthaber am Nil am demokratischen Umbau der ägyptischen Gesellschaft wirklich interessiert sind, sollte ein Auge auf die Religionsgemeinschaften haben. Das Miteinander von Christen und Muslimen funktioniert derzeit besser denn je, hat die Journalistin Katja Buck während ihrer Reise festgestellt.

Foto: dpa/ Iliya Pitalev
Foto: dpa/ Iliya Pitalev
Thomas Gerlach

Die Politik der Patriarchen

Die Kirchen der Ukraine sind ein Spiegelbild der politischen Kämpfe

So gespalten wie die politischen Lager in der Ukraine sind auch die Kirchen des Landes. In der zerklüfteten Kirchenlandschaft spiegeln sich russische Machtansprüche ebenso wie das Streben nach Unabhängigkeit. Dass dies nicht erst eine Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte ist, zeigt der Journalist Thomas Gerlach mit einem Blick auf Gegenwart und Geschichte der Kirchen in der Ukraine.

Foto: dpa/ Peter Endig
Foto: dpa/ Peter Endig
Christoph Markschies

Mehr als Geschichte

Was feiern wir 2017? Anmerkungen zum neuen Grundlagentext der EKD

Wollte man die Ergebnisse der historischen Wissenschaft radikal ernst nehmen, wäre es überhaupt schwierig, am 31. Oktober 2017 irgendetwas zu feiern. Doch beim Reformationsjubiläum gehe es eben nicht nur um Geschichte, sondern gerade auch um Theologie und das kulturelle Gedächtnis einer Gemeinschaft, sagt Christoph Markschies, Professor für Ältere Kirchengeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Foto: epd
Foto: epd
Ulrich H. J. Körtner

Impulse für gemeinsame Zukunft

500 Jahre Reformation sind ein Grund zum Feiern - aber nur ökumenisch

2017 steht vor der Tür: Gedenken oder feiern, das ist hier die Frage. Jedenfalls dann, wenn das Reformationsjubiläum nicht nur als protestantisches, sondern auch als ökumenisches Ereignis begangen werden soll. Dazu haben wir allen Grund, handelt es sich doch um das erste Reformationsjubiläum nach hundert Jahren ökumenischer Bewegung. Aber vertragen sich ein klares protestantisches Profil und ökumenische Weite?

Foto: epd
Foto: epd
Christoph Schwöbel

Eigensinn gegen Eigensinnigkeit

Warum die Suche nach der Klarheit der Schrift schwierig ist, aber unerlässlich bleibt

Vielstimmigkeit und überbordende Pluralität ist ein Vorwurf, der das protestantische Schriftprinzip von Beginn an begleitet. Gibt es den Königsweg, der aus dem Ensemble der Richtschnüre wieder die eine Richtschnur werden lässt? Oder ist Vielfalt sogar unerlässlich? Dazu schreibt Christoph Schwöbel, Professor für Systematische Theologie an der Universität Tübingen und Mitherausgeber von zeitzeichen, im zweiten Teil der Serie über das Schriftprinzip heute.

Peter Noss

Im Mittelpunkt

Neue Milieustudie

Der Band umfasst eine Milieustudie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD und eine Handreichung für Kirchengemeinden.

Joachim Rott

Glaubenszeuge

75. Todestag von Paul Schneider

Insgesamt ein dokumentierendes Buch , das gerade auch die jüngere Generation einlädt, dem Lebensweg dieses Glaubenszeugen nachzuspüren.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 6 Juni 2014

Foto: akg
Foto: akg
Thomas Kaufmann

Deutungsvielfalt wider Willen

Warum das protestantische Schriftprinzip Ergebnis eines Konflikts war

Die Bibel galt schon in der Zeit vor der Reformation als hohe Autorität, wenn es um die Auslegung dessen ging, was als rechter Glaube zu gelten hatte. Das protestantische Schriftprinzip in seiner Radikalität war hingegen das Ergebnis eines Konflikts um die Deutungsmacht in Glaubensdingen. Thomas Kaufmann, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen, schreibt die historische Einleitung zu unserer Serie über das Schriftprinzip heute.

Foto: dpa/ Peter Gruber
Foto: dpa/ Peter Gruber
Jan Hermelink / Birgit Weyel / Eberhard Hauschildt

Keine Herde von Gleichgültigen

Einige Ergebnisse der 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung wurden missverstanden

Die Reaktionen auf die ersten Ergebnisse der Fünften Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung der EKD fielen zum Teil alarmistisch aus, als kämen der evangelischen Kirche in naher Zukunft die Mitglieder abhanden. Hier nehmen drei Hochschullehrende der Praktischen Theologie, die an der Konzeption und der Auswertung der Studie beteiligt sind, das zentrale Stichwort der "religiösen Indifferenz" noch einmal unter die Lupe und zeigen, dass die vorliegenden Ergebnisse es verdienen, differenzierter gelesen zu werden.

Foto: dpa/ Andreas Secci
Foto: dpa/ Andreas Secci
Thomas Erne

Gefilterte Innovationen

Auch im 21. Jahrhundert werden noch Kirchen und Kapellen gebaut

Ja, der ungeliebte Sichtbeton kommt weiterhin vor im zeitgenössischen Kirchenbau. Doch darauf kann er nicht reduziert werden. Formensprache und Materialien sind so vielfältig wie die religiöse Landschaft des christlichen Glaubens. Gibt es dennoch verbindende Trends? Thomas Erne, Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg beschreibt herausragende Beispiele.

Foto: dpa/ Weinmiller-Architekten
Foto: dpa/ Weinmiller-Architekten
Stephan Kosch

Konzentration und Kontemplation

Die evangelische Architektin Gesine Weinmiller baut in Aachen eine Kirche

Zwei Gemeinden fusionieren und wollen künftig in einer neuen gemeinsamen Kirche Gottesdienst feiern. Ein Architektenwettbewerb wird ausgeschrieben. Gesine Weinmiller gewinnt mit einem zeitgenössischen Entwurf, der aber überraschend viele Elemente traditioneller Sakralbauten übernimmt und neu interpretiert. Stephan Kosch hat die Architektin getroffen.

Foto: D4
Foto: D4
Marcus Nitschke

Mit Patina und Partizipation

Wie beim Umbau einer Kirche die Gemeinde beteiligt werden kann

Der Umbau einer Kirche darf nicht allein zwischen Architekten und den Hauptamtlichen in der Kirchengemeinde verhandelt werden. Damit der neue Raum angenommen wird, muss auch die Gemeinde selbst beteiligt werden, meint der Theologe Marcus Nitschke, Mitbegründer des auf Sakralbauten spezialisierten Architekturbüros "D:4" . Wie das funktionieren kann, beschreibt er an dem Beispiel der Dorfkirche in Kloppenheim bei Wiesbaden.

Foto: dpa/ Joachim Storch
Foto: dpa/ Joachim Storch
Hartmut Ayrle

Die Zelte Gottes

Mobile Kirchen als Sakralgebäude für moderne Stadtnomaden

Wenn die Menschen den Weg in die traditionellen Kirchen seltener finden, wäre es da nicht eine gute Idee, sich mit mobilien Kirchen auf den Weg zu den Menschen zu machen? Und könnten temporäre Bauten auch eine Alternative für Gemeinden sein, die unter der Belastung viel zu großer Kirchgebäude leiden? Hartmut Ayrle, Leiter Stadtentwicklung Bruchsal, hält das für möglich. Als Professor an der School of Architecture begleitete er das Projekt "Mobile Kirchen" auf dem Kirchentag in Bremen 2009.

Foto: dpa/ Ronald Wittek
Foto: dpa/ Ronald Wittek
Oliver Foltin/Volker Teichert

Heizkissen und neue Lampen

Klimaschutz in Sakralbauten muss nicht am Denkmalschutz scheitern

Der Umbau von Kirchen ist eine gute Gelegenheit auch zur energetischen Sanierung der alten Gemäuer. Wie der Klimaschutz im Kirchbau des 21. Jahrhunderts berücksichtigt werden kann, beschreiben Oliver Foltin und Volker Teichert von der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST).

Stephan Kosch

Bunker Gottes

Über Beton im Kirchbau

Ist in der Freiheit und Kühnheit, die der Beton ermöglicht, nicht eine den Kirchen unangemessene Hybris angelegt?

Foto: epd/ Christopher Clem Franken
Foto: epd/ Christopher Clem Franken
Wilfried Härle

Entfaltung der Einzelnen

Die Kirchen sollten an der Entwicklung von Institutionen mitarbeiten

Institutionen begleiten die Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Dass sie aber nicht nur ein einschnürendes Korsett sind, sondern unentbehrlich für die ethische Orientierung in der Gesellschaft, zeigt Wilfried Härle, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg.

Susanne Krahe

Ob es einer Protestantin in den Kram passt, oder nicht: Die kulturgeschichtliche Nachwirkung der katholischen Heiligenlegenden ist mindestens so groß wie die der Bibel.

Jens Junginger

Der Entwurf für eine aufbrechende Kirche, der nicht vermessen daherkommt, besserwisserisch und Theorieüberfrachtet von oben herab.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

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Foto: pixelio/Ginover
Foto: pixelio/Ginover

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Ausgabe 5 Mai 2014

Foto: akg
Foto: akg
Margot Käßmann

Endgültig beantwortet

Die Beteiligung der Frauen an der Reformation war exemplarisch für deren Inhalte

Die Quellen über Frauen der Reformation sind vergleichsweise mager. Ab Mai ist im sächsischen Schloss Rochlitz eine Ausstellung mit dem Titel "Eine starke Frauengeschichte - 500 Jahre Reformation" zu sehen. Reformationsbotschafterin Margot Kässmann gibt einen thematischen Überblick, in der Juniausgabe folgt ein Ausstellungsbericht.

Foto: akg-images
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Peter Dabrock

Die Fasson der Anderen

Warum eine evangelische Sexualethik (nicht nur) für Toleranz wirbt

Bei liberalen Christen hält sich die Sehnsucht nach kirchlichen Moraläußerungen zum Liebesleben in Grenzen. Doch nicht daran liegt es, dass der Rat der EKD vorläufig keine Denkschrift zur Sexualethik veröffentlichen will, vielmehr fürchtet er, seine integrative Funktion für alle Christen zu gefährden. Peter Dabrock, Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen, wirkte von 2011-2013 als Vorsitzender der EKD-Kommission zu Fragen der Sexualethik an der Vorbereitung einer solchen, nun ausgesetzten, Denkschrift mit. Hier schreibt er über die Grundlinien, die seines Erachtens für eine gegenwärtige evangelische Sexualethik unabdingbar sind.

Foto: epd/ Gerhard Bäuerle
Foto: epd/ Gerhard Bäuerle
Tobias Braune-Krickau / Peter Schüz

Ausbildung durch Bildung

Die durch "Bologna" angestoßene Reform des Theologiestudiums ist besser als erwartet

Das Studium der evangelischen Theologie hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wie das geschehen ist und welche Chancen die stärkere Regulierung für das traditionsreiche Fach bieten, zeigen Tobias Braune-Krickau und Peter Schüz, Wissenschaftliche Mitarbeiter an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Marburg.

Foto: epd/ Werner Krüper
Foto: epd/ Werner Krüper
Thomas Krüger

Nicht nur in guten Zeiten

Die Zukunft der hauptamtlichen Krankenhausseelsorge ist ungewiss

Die Kirchen entsenden speziell ausgebildete Pfarrerinnen und Pfarrer in Krankenhäuser. Sie stehen Schwer- und Todkranken bei und trösten deren Familien, beraten aber auch Ärztinnen und Ärzte bei schwierigen ethischen Fragen. Doch die Zukunft dieser Seelsorge ist ungewiss, wie der Journalist Thomas Krüger herausfand.

Foto: dpa/ Ben Curtis
Foto: dpa/ Ben Curtis
Adelheid Herrmann-Pfandt

Eine Frage der Humanität

Bei der Beurteilung der Homosexualität verlaufen die Grenzen oft innerhalb der Religionen

Vor einiger Zeit haben afrikanische Staaten wie Uganda und Nigeria die Strafen gegen praktizierte Homosexualität verschärft. In Uganda sind dafür die Kirchen mitverantwortlich, in Nigeria Christen und Muslime gemeinsam. Die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt beschreibt die Einstellung der Religionen zur gleichgeschlechtlichen Liebe in Geschichte und Gegenwart.

Helmut Kremers

Erinnerungskultur

Geschichte kann spannend sein

Dieses Nachschlagewerk regt zur kursorischen Lektüre an und verführt unversehens dazu, sich festzulesen und andernorts weiterzuforschen.

Wolfgang Huber

Eine Fundgrube

Geschichte der Pfadfinderschaft

Dieses Buch ist nicht nur eine Fundgrube für Leserinnen und Leser mit einer eigenen Pfadfindergeschichte. Es schildert einen wichtigen Zweig der Jugendbewegung.

Daniel Lenski

Auf dem Weg

Über die Neuapostolische Kirche

Ein Band, der insgesamt einen anschaulichen und differenzierten Blick auf die Lehre der Neuapostolischen Kirche ermöglicht.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 4 April 2014

Foto: dpa
Foto: dpa
Philipp Gessler

Aus der Deckung gekommen

Der römische Frühling sorgt bei Deutschlands Katholiken für Blütenträume

Ein neuer Papst und ein neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz eröffnen der katholischen Kirche auch in Deutschland neue Chancen. Wird sie diese nutzen? Ist der Geist schon aus der Flasche, wie Kardinal Reinhard Marx nach seiner Wahl meinte? Philipp Gessler, Kirchenredakteur des Deutschlandradios und Katholik, geht diesen Fragen nach.

Foto: epd/ Stephan Born
Foto: epd/ Stephan Born
Johanna Haberer

Wöchentliche Nagelprobe

Das Wort zum Sonntag wird 60 und bleibt eine Mühsal für seine Macher

Ganz am Anfang war das Wort, weiß die Bibel. Das "Wort zum Sonntag" ist erst 60 Jahre alt, damit aber die zweitälteste Sendung im Deutschen Fernsehen. Ist sie noch zeitgemäß? Nachdem der TV-Kritiker Arno Frank in der vergangenen Ausgabe die Abschaffung forderte, blickt nun Johanna Haberer, Professorin für christliche Publizistik und selber vier Jahre lang Sprecherin des "Worts zum Sonntag" aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Jubiläum.

Foto: dpa/ Jan Sochor
Foto: dpa/ Jan Sochor
Franz Höllinger

Mit allen Sinnen und vielen Geistern

Vielfalt prägt auch die religiöse Landschaft Brasiliens

Die religiöse Vielfalt Brasiliens entspricht dem Charakter des Landes als Schmelztiegel unterschiedlicher Ethnien. Es ist durchaus üblich, dass Anhänger afro-brasilianischer Religionen an christlichen Gottesdiensten teilnehmen oder praktizierende Katholiken sich einem spiritistischen Heilungsritual unterziehen. Franz Höllinger, Soziologieprofessor an der Universität Graz mit dem Arbeitsschwerpunkt Religionssoziologie, beschreibt die bunte religiöse Landschaft.

Foto: epd/ Anja Kessler
Foto: epd/ Anja Kessler
Hans Zeller

Luthers Kirche und die anderen

Wider dumme Religion und dummen Zweifel: Zeit für eine neue Reformation

Neben der großen katholischen Kirche und der kleinen lutherischen Kirche sind in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche Pfingstkirchen in Brasilien entstanden, die bei der Bevölkerung sehr beliebt sind. Wie die Lutheraner auf diese Herausforderungen reagieren, erläutert Hans Zeller, Lateinamerikareferent beim Centrum "Mission EineWelt" der bayerischen Landeskirche.

Thomas Prieto Peral

Zeitgemäß

Biografie über Jesus

Alois Prinz' Stärke ist es, Wesentliches auf einfache und klare Weise darzustellen, ohne dabei banal zu werden. Dieser Stil prägt auch sein Jesus-Buch.

Klaas Huizing

Nach Don Quijote

Coetzee erfindet Kindheit Jesu

Coetzees Dystopie ist immer auch die Spiegelung des Paradieses, selbst wenn in diesem Paradies gearbeitet werden muss.

Katharina Lübke

(Wider)-natürlich

Neubewertungen

In den monotheistischen Weltreligionen ist Homosexualität umstritten. Um deren Sündhaftigkeit zu belegen werden die heiligen Schriften bemüht. Dieser Band hält dagegen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 3 März 2014

Foto: dpa / Herbert Knosowski
Foto: dpa / Herbert Knosowski
Friedrich Wilhelm Graf

Nicht von Gott plappern

Wider die vielen Spielarten der Erzeugung von Scheinheiligkeit

"Theologische Aufklärung sucht ... Nüchternheit im Umgang mit Macht und Herrschaft zu erzeugen", so der Grundgedanke, den der Autor, Professor für Systematische Theologie an der Universität München, ausführt - mit deutlichen Grenzziehungen gegen allerlei unaufgeklärte oder gar antiaufklärerische Arten des Umgangs mit dem "Religiösen": Auszug aus Friedrich Wilhelm Grafs Abschiedsvorlesung in der Universität München am 28. Januar anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand.

Foto: epd / Andreas Schölzel
Foto: epd / Andreas Schölzel
Stephan Kosch

Auf blauen Tönen himmelwärts

Die Veranstaltungsreihe "In Spirit" sucht nach Verbindungen zwischen Theologie und Jazz

Jazz als religiöse Musik hat Tradition, gerade bei den schwarzen US-Stars der Szene. Doch auch hierzulande sehen Jazz-Musiker ihre Stücke als Ausdruck von Glauben und Spiritualität. Ihnen widmet sich die Veranstaltungsreihe "In Spirit", die während des ganzen Jahres in vierzehn Städten zum "Jazz in der Kirche" einlädt.

Foto: akg-images
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Johannes Burkhardt

Arbeitsteilige Bereicherung

Was Reformation und Konfessionsbildung in die deutsche Kultur einbrachten

Deutschland wurde jahrhundertelang durch den Gegensatz zwischen den beiden Konfessionen geprägt. Auch Historiker, die die Reformation auf die Habenseite der Geschichte setzten, sahen in dem Gegenüber zweier verfeindeter konfessioneller Lager ein Unglück. Johannes Burkhardt, Professor em. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Augsburg, betont demgegenüber, dass gerade die Konfessionsbildung die Voraussetzung für die Entfaltung der deutschen Kultur gewesen sei.

Georg Plasger

Reformiert?

Zwölf Profile

Ein gelungener Band, dem viele Leserinnen und Leser innerhalb und außerhalb der reformierten Theologie zu wünschen sind.

Heiner Süselbeck

Eigener Blick

Im Widerstand gegen Hitler

Das Buch ist zu empfehlen, weil es den gemeinsamen Weg von Dohnanyi und Bonhoeffer anrührend beschreibt. Aber es schmerzen viele Fehler.

Katja Dubiski

Geschlechterblick

Der Pfarrberuf im Wandel

Den Bedarf einer Pastoraltheologie, die den Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit mit anderen zentralen Fragen des Pfarramts in Zusammenhang stellt, führt dieser vielfältige Sammelband eindrucksvoll vor Augen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 2 Februar 2014

Foto: dpa / Christophe Petit Tesson
Foto: dpa / Christophe Petit Tesson
Katja Dorothea Buck

Schulprojekt als luxuriöse Ausnahme

Statt zusammenzuarbeiten, beäugen die Kirchen in Syrien einander meist skeptisch

In Krisenzeiten fällt der Schulterschluss mit ungeliebten Geschwistern leichter - nicht so in Syrien. Hier steckt die Ökumene in der Misere, davon profitieren Islamisten. Eine Ausnahme ist ein Vorschulprojekt zweier Kirchen im "Tal der Christen". Die Journalistin Katja Dorothea Buck hat sich mit Akteuren vor Ort unterhalten.

Foto: akg-images
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Ulf Liedke

Zentrierte Vielfalt

Neutestamentliche Impulse zur Inklusion

Inklusion ist ein offener Prozess, kein starres Programm. Das zeigt auch die Bibel. Gerade die neutestamentlichen Texte bringen das Inklusionsversprechen Gottes deutlich zur Sprache, wie Ulf Liedke, Theologieprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden, aufzeigt.

Wilhelm Hüffmeier

Ernüchternd

Preußische Kirchengeschichte

Der mehr sozial- und verfassungs-, als theologie- und frömmigkeitsgeschichtlich konzipierte Rückblick ist inspirierend und ernüchternd zugleich.

Hermann Häring

Der Weltethiker

Küngs dritter Memoirenband

Noch nie hat Küng von sich persönlich so viel preisgegeben. Verständnisvoll gegenüber sich selbst, aber auch schonungslos offen berichtet der jetzt 85-Jährige, vom Alterungsprozess, der auch bei ihm unerbittlich eingesetzt hat.

Roger Töpelmann

Stimmig

Über das Böse

Wer eine theologisch-existentielle Erklärung für Leid, Schmerz und Tod erwartet, wird in Hartmanns Buch mit einer Transzendenzerfahrung konfrontiert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 1 Januar 2014

Foto: dpa / Oliver Berg
Foto: dpa / Oliver Berg
Simone Ripke

Wohin mit der Trauer?

Trauerbegleitung findet zunehmend außerhalb der Kirchen statt

Die Nachfrage nach Trauerbegleitung nimmt zu. In die Bresche springen zahlreiche Akteure - zumeist außerhalb der Kirchen. Verschenkt die Kirche ihren seelsorgerlichen Auftrag, wenn sie Trauerbegleitung anderen überlässt? Die evangelische Theologin Simone Ripke stellt sich der Frage und beschreibt auch die historischen Hintergründe der Trauerbegleitung.

Foto: dpa / Keystone / Gaetan Bally
Foto: dpa / Keystone / Gaetan Bally
Thomas Illi

Zwischen Teil- und Totalfusion

Zürichs Protestanten stimmen in diesem Jahr über eine Umgestaltung ihrer Kirche ab

Die evangelischen Kirchengemeinden in Zürich stehen vor ähnlichen Problemen wie die in deutschen Großstädten: Mitgliederzahlen und Finanzen gehen zurück. Wie in Deutschland wird über Gemeindefusionen gestritten. Aber während hier repräsentative Gremien über die Reformen entscheiden, hat dort das Kirchenvolk das letzte Wort. Über was es entscheiden muss, schildert Thomas Illi, Redakteur der schweizerischen Monatszeitschrift reformiert.

Foto: Martin Rothe
Foto: Martin Rothe
Martin Rothe

Ökumenischer Leuchtturm

In Mannheim ist aus einem Bildungszentrum heraus eine geistliche Gemeinschaft entstanden

Die Mitglieder der "Ökumenischen Gemeinschaft Sanctclara" beten und essen regelmäßig miteinander, aber wohnen privat und bleiben in ihren angestammten Berufen. Der Journalist Martin Rothe hat sich bei ihnen umgehört.

Foto: H. D. Volz/pixelio.de
Foto: H. D. Volz/pixelio.de
Michael Bünker

Protestantische Vielstimmigkeit

Zum Kongress "500 Jahre Reformation: Herausforderung und Bedeutung heute"

Im Oktober vorigen Jahres fand in Zürich ein internationaler Kongress zur Vorbereitung des 500-Jahr-Jubiläums der Reformation mit rund 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 35 Ländern und fünf Kontinenten statt. Veranstalter waren der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD). Michael Bünker, Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und Generalsekretär der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), wirft einen Blick zurück und einen voraus.

Foto: akg-images / François Guénet
Foto: akg-images / François Guénet
Thomas Söding

Prophetischer Realismus

Der politische Ansatz Jesu und seine neutestamentlichen Variationen

Der Apostel Paulus ist nicht der Verfälscher Jesu, sondern ein Kommunikator seiner Theologie, zeigt Thomas Söding, der an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bochum Neues Testament lehrt. Seiner Überzeugung nach wäre viel Unheil vermieden worden, hätte man die Aufforderung des Paulus, der Obrigkeit zu gehorchen, von seiner Biographie her interpretiert.

Foto: dpa / Bernd Bohm
Foto: dpa / Bernd Bohm
Wolf Krötke

Zumutungen müssen sein

Die Kirche sollte die Chancen nutzen, die ihr der demokratische Staat eröffnet

Die christliche Botschaft hat eine politische Dimension. Aber die evangelische Kirche sollte Besserwisserei vermeiden, und ihre Amtsträger sollten keiner Partei angehören, meint Wolf Krötke, der an der Berliner Humboldt-Universität Systematische Theologie lehrte. Als jungen Mann hatte ihn das DDR-Regime ins Gefängnis geworfen.

Foto: Cinetext
Foto: Cinetext
Wolfgang Sommer

Notwendiges Wächteramt

Martin Luthers Zwei-Regimenten-Lehre ist nach wie vor aktuell

Eine vermeintlich auf Luther zurückgehende Trennung des Bereiches der Kirche und des Staates wird bis heute für das Versagen deutscher Protestanten in der Nazizeit und für ihre Distanz zur Politik verantwortlich gemacht. Der emeritierte Neuendettelsauer Kirchenhistoriker Wolfgang Sommer zeigt, was Martin Luther bezweckte und was von ihm für ein politisches Engagement der evangelischen Kirche zu lernen ist.

Friedrich Seven

Sprachschleife

Annäherungen an Paulus

"Korinthische Brocken" nennt Lehnert seinen Essay und will damit auf die Nähe seines Schreibens und Denkens zu Sören Kierkegaard anspielen.

Bernd Oberdorfer

Plädoyer

Neue protestantische Ethik

Wem an einer reflektierten "protestantischen Stimme" im öffentlichen Diskurs gelegen ist, der sollte zu diesem Buch greifen.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 12 Dezember 2013

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz
Jan Dirk Herbermann

Kritik am Gott Mammon

Im südkoreanischen Busan präsentiert sich der Weltkirchenrat geschlossen

Klimawandel und die globalisierte Wirtschaftschaftsordnung standen im Mittelpunkt der Vollversammlung des Weltkirchenrates (ÖRK) in Busan. Jan Dirk Herbermann, freier Journalist in Genf, beobachtete das Geschehen. Er kommt zum Schluss, dass sich der ÖRK wieder gefangenhat, nachdem er jahrelang im Niedergang begriffen war.

Jürgen Wandel

Bajuwarische Wertschätzung

Eine geplatzte Wahl und ihre Hintergründe haben zwei Synoden überschattet

Die Äußerung eines prominenten Mitgliedes der Synode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) beeinflusste die Wahl des Präses der EKD-Synode. Die VELKD-Synode beschäftigte sich mit dem Verhältnis zur EKD und zur Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Kathrin Jütte

Nicht in Buchstaben gefangen

Der Streit um die Orientierungshilfe zur Familie sorgt weiter für Diskussionen

Nach der heftigen und bisweilen unversöhnlichen Kritik an der EKD-Orientierungshilfe "Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken" nahm sich der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider vor der Synode des Themas an. Es folgte eine Aussprache, die deutlich machte, wie unterschiedlich die Positionen sind.

Foto: epd
Foto: epd
Stephan Kosch

Welt ohne Hunger

Synodale diskutieren komplexes Thema Landwirtschaft

Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft waren Schwerpunktthema der EKD-Synode. Am Ende standen viele Forderungen, auch an die eigenen kirchlichen Einrichtungen und Gemeinden.

Foto: dpa
Foto: dpa
Fanny Dethloff

Gott ist der Fremde

Wie die Bibel als Buch der Migranten und Flüchtlinge gelesen werden kann

Abraham und Sarah sind Migranten, die Brüder Josephs wohl die ersten Wirtschaftsflüchtlinge und auch Jesus wurde schon als Säugling zum  Flüchtlingskind: Fanny Dethloff, Pastorin und Beauftragte für  Menschenrechte, Flucht und Migration der Nordkirche, erläutert, warum die Bibel für sie ein Buch der Migranten und Flüchtlinge ist und wie sich das in ihrer Arbeit niederschlägt.

Martin Rothe

Innere Dürre

Eine Definition von Religion

Hans-Martin Barths Buch ist ein wichtiger Beitrag, um die Kirche aus ihrer Selbstbezogenheit herauszuführen und dialogfähig zu machen.

Jürgen Wandel

Amüsant

Phantasien eines Römers

Romliebhaber werden angeregt, ihren Blick zu schärfen. Und evangelische Theologen werden herausgefordert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 11 November 2013

Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Foto: dpa/Julian Stratenschulte
Jost Maurin

Landvergabe nach Gutdünken

Bei der Pacht kirchlicher Äcker sehen sich Biobauern oft im Nachteil

Auf der EKD-Synodaltagung, die am 7. November in Düsseldorf beginnt, werden die Synodalen auch über Welternährung und nachhaltige Landwirtschaft diskutieren. Doch wie geht die evangelische Kirche mit ihren landwirtschaftlichen Flächen um? Der Journalist Jost Maurin hat nachgefragt.

Foto: epd/ Karl Pfleging
Foto: epd/ Karl Pfleging
Marlehn Thieme

Starke Signale senden

Die Kirche kann und muss nachhaltiger wirtschaften

Die Kirchen könnten eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Wirtschaft spielen, meint Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung und EKD-Ratsmitglied. Ob sie dabei erfolgreich sein werden, hänge aber in hohem Maße von ihrer Glaubwürdigkeit und ihrem eigenen wirtschaftlichen Handeln ab.

Foto: KuehnMalvezzi
Foto: KuehnMalvezzi
Stephan Kosch

Gretchenfrage aus Stein

In der historischen Mitte Berlins soll ein Sakralbau für Christen, Juden und Muslime entstehen

Der Petriplatz in Berlin gilt als Wiege der Hauptstadt. Auf den Ruinen der alten Petri-Kirche plant die dortige Kirchengemeinde ein spektakuläres Projekt: Ein Bet- und Lehrhaus für Christen, Juden und Muslime, das komplett aus Spenden finanziert werden soll. Der Grundstein soll 2015 gelegt werden. Doch bereits jetzt sorgt der Bau für heftige Diskussionen.

Foto: Reuters/ Mohammed Abd El Ghany
Foto: Reuters/ Mohammed Abd El Ghany
Katja Dorothea Buck

Der Papst am Nil

Tawadros II. ist seit einem Jahr Oberhaupt der Kopten in Ägypten

Seinen Vorsatz, ein unpolitischer Papst zu werden, musste Tawadros II. schnell aufgeben. Nach der Absetzung des früheren Präsidenten Muhammad Mursi stand er plötzlich dem Zentrum der Macht nahe. Für die Christen am Nil ist er der Hoffnungsträger schlechthin. Katja Dorothea Buck, Journalistin und Religionswissenschaftlerin, hat ihn getroffen.

Foto: dpa
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Adelheid Herrmann-Pfandt

Nicht die tiefste Realität

Über Trauerrituale,Tod und Sterben in den Weltreligionen

Die Versicherung, dass der Tod nicht die tiefste Realität, dass er ein Durchgangsstadium zu einem anderen Leben sei, gehört zu jener Art von Trost, die Religionen für Trauernde bereithalten. Die Marburger Religionswissenschaftlerin Adelheid Herrmann-Pfandt über die Trauer und Trauerrituale in den Weltreligionen.

Jörg Schmidt

Vergnügliche Einführung

Zum Heidelberger Katechismus

Gerade auch Leserinnen und Leser, die theologische Literatur sonst eher meiden, werden hier zu ihrem Recht kommen.

Wolfgang Huber

Eine deutsche Ausnahme

Über Johannes Lepsius

Dieses Buch leistet einen unschätzbaren Beitrag dazu, dass Johannes Lepsius besser verstanden werden kann.

Andreas Gorzewski

Religiöser Grenzgänger

Dreifacher Konfessionswechsel

Das Buch dürfte sich vor allem an jene richten, die sich nach einer katholischen Kirche sehnen, die ihre Mitglieder nicht bevormundet.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 10 Oktober 2013

Foto: dpa/Godong
Foto: dpa/Godong
Lutz Drescher

Botschaft der Befreiung

Das Wachstum der evangelischen Kirchen in Südkorea ist zum Stillstand gekommen

Am 30. Oktober beginnt in Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas, die Vollversammlung des Weltkirchenrates. Wie sich das Christentum in dem Land entwickelt hat, schildert Lutz Drescher, Ost-asienreferent der "Evangelischen Mission in Solidarität" in Stuttgart. Er hat acht Jahre in Südkorea gelebt.

Foto: akg-images
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Bernd Oberdorfer

Nicht nur unter uns bleiben

Die Reformation ökumenisch feiern: Eine Antwort auf Ulrich H. J. Körtner

In der Augustausgabe kritisierte der in Wien lehrende Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner das vom Lutherischen Weltbund und dem Vatikan gemeinsam herausgegebene Dokument zum Reformationsjubiläum: Wesentliche Aspekte der Reformation seien darin nicht berücksichtigt. Bernd Oberdorfer, Vorsitzender des Ökumenischen Studienausschusses der VELKD, hält die Kritik für weitgehend unberechtigt.

Foto: Andreas Gorzewski
Foto: Andreas Gorzewski
Andreas Gorzewski

Tolerierte Gastarbeiter

Religiöse Toleranz und ihre Grenzen in den kleinen Golfmonarchien

In den kleinen Golfstaaten sind zahlreiche Kirchengemeinden entstanden. Hunderttausende Christen leben mittlerweile in Kuwait, Katar oder den Emiraten. Solange sie unter sich bleiben, dürfen sie ihre Gottesdienste feiern. Andreas Gorzewski, Theologe und Islamwissenschaftler hat einige Gemeinden besucht.

Foto: epd-bild / Jens Schulze
Foto: epd-bild / Jens Schulze
Uta Pohl-Patalong

Mehr Leute erreichen

Die Kirche des 21. Jahrhunderts braucht viele unterschiedliche Gemeindeformen

Aus finanziellen und theologischen Gründen müssen Alternativen zur klassischen Ortsgemeinde verstärkt gefördert werden, meint Uta Pohl-Patalong. Die Kieler Professorin für Praktische Theologie plädiert dafür, Gemeinden nicht mehr nach ihrer Mitgliederzahl zu finanzieren, sondern nach der geleisteten Arbeit.

Foto: epd
Foto: epd
Thomas Schlag

Dynamisch-gelassener Aufbruch

Profil und Offenheit dürfen in evangelischen Landeskirchen keine Gegensätze sein

Landeskirchliche Gemeinden sollten sich ruhig evangelikale und charismatische Gemeindemodelle im Ausland anschauen. Doch wenn sie ihr Profil schärfen wollen, sollten sie eigene Potenziale fruchtbar machen, empfiehlt Thomas Schlag. Der Praktische Theologe, der das Zentrum für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich leitet, skizziert, wie landeskirchliche Gemeinden eine unverwechselbare Identität entwickeln können.

Foto: epd
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Peter Bubmann / Kristian Fechtner / Birgit Weyel

Ausgang ungewiss

Ein Forschungsprojekt untersucht die Chancen von Gemeinden auf Zeit

Neben der klassischen Ortsgemeinde, der die Mitglieder der evangelischen Landeskirchen automatisch angehören, gibt es viele andere Formen von Gemeinden. Ihnen widmet sich ein Projekt, das die Professoren für Praktische Theologie Peter Bubmann, Kristian Fechtner und ihre Kollegin Birgit Weyel begleiten. Sie zeigen, worum es bei dem Vorhaben geht. Und dabei wird deutlich, wie spannungsreich der Begriff "Gemeinde" ist.

Foto: epd/Rolf Zöllner
Foto: epd/Rolf Zöllner
Thomas Schlegel

Ermächtigung der Laien

Überalterung, Abwanderung und Atheismus bedrängen Landgemeinden in Ostdeutschland

Die Situation in entlegenen und dünnbesiedelten Gegenden Ostdeutschlands schildert Thomas Schlegel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Greifswalder Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung. Und er skizziert, wie die Kirche mit der ungewohnten Situation umgehen und was sie dabei von der katholischen Kirche Frankreichs lernen kann.

Jens Beckmann

Gelassenheit

Kirchlichen Rückbau gestalten

Meyns schärft in der Debatte um die Zukunft der Kirche vor allem die Bedeutung einer emotionalen und beziehungsorientierten Sichtweise ein.

Hajo Goertz

Verwickelt

Zwischen Staat und Kirche

Wie das weltweit nahezu einzigartige Modell der Beziehung zwischen Staat und Kirche in Deutschland geworden ist, was es heute ist.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 9 September 2013

Sussan Rößler-Namini / Sebastian Murken

Raus aus Krisen und Konflikten

Was die Religionspsychologie über die Beweggründe von Konvertiten weiß

Die Motive, warum Menschen konvertieren, sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Häufig sind persönliche Krisen der Auslöser für einen Religionswechsel, wie die Trierer Religionspsychologen Sussan Rößler-Namini und Sebastian Murken herausgefunden haben.

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Friederike Nüssel

Knackpunkt Bischofsamt

zeitzeichen-Serie (IX): Ökumene im 20. Jahrhundert: Der lange Weg zur Versöhnung

Ökumene ist nicht nur ein Thema für ein Jahrhundert. Dies lässt sich im Rückblick auf das vergangene sagen, das zu Recht als "Jahrhundert der Ökumene bezeichnet" wird. Friederike Nüssel, Professorin für Systematische Theologie und Direktorin des Ökumenischen Instituts an der Universität Heidelberg, zeichnet einen Weg nach, der viele Fortschritte, aber auch Enttäuschungen brachte.

Foto: dpa / Michele Barbero
Foto: dpa / Michele Barbero
Philipp Gessler

Der Franz, der kann's

Nicht nur mit Gesten beeindruckt Papst Franziskus seit einem halben Jahr die Welt

Vor einem halben Jahr wurde aus Kardinal Jorge Bergoglio Papst Franziskus. In dieser Zeit sorgte er mit vielen Zeichen nicht nur unter Katholiken für Begeisterung. Im kommenden Monat nimmt die Kommission zur Reform der Kurie ihre Arbeit auf. Sie wird der Prüfstein dieses Pontifikats sein, meint Philipp Gessler, Redakteur für Religion und Gesellschaft beim Deutschlandradio.

Foto: dpa
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Anna-Konstanze Schröder

Grund zum Staunen

Wie verschiedene Religionsgemeinschaften die Aufnahme neuer Mitglieder gestalten

Auf der ganzen Welt wechseln Menschen ihre Religion. Die meisten bleiben zwar bei dem, was sie als Kinder übernommen haben, doch einige wenige ändern ihren Glauben. Die Greifswalder Religionswissenschaftlerin Anna-Konstanze Schröder beschreibt die Rituale, mit denen Konvertiten in eine neue Religion wechseln.

Frank Mathwig

Ethik konkret

Wie viel Gerechtigkeit ist nötig?

Die Ablehnung der üblichen Arbeitsteilung zwischen Gerechtigkeitstheorie und anwendungsorientierter Ethik eröffnet viele neue und unerwartete Zu- und Übergänge.

 

Johann Hinrich Claussen

Anregend

Neue Medientheologie

Ein Essay, der einen dogmatischen Ansatz mit praktischen Hinweisen und Nutzanwendungen verbindet.

Annette Birschel

Gottesallergie

Wie kann man heute glauben?

Hendrikse hat einen populären, bisweilen populistischen Stil, doch was er schreibt, ist alles andere als originell.

Jürgen Wandel

Provozierend

Undogmatischer Atheist

Dieses Buch hat ein Atheist für Atheisten geschrieben. Aber auch Christen sollten es lesen, vor allem Geistliche.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Personen

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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 8 August 2013

Foto: akg-images
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Wolfgang Huber

Ketzerei ist ein geistlich Ding

Über die Glaubensgrundlagen gelebter Toleranz: Schatten und Licht der Reformation

Wolfgang Huber zeigt, weshalb trotz aller zu konstatierenden Schattenseiten die Reformation als ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Toleranzgedankens gewertet werden sollte.  

Foto: epd/Jens Schulze
Foto: epd/Jens Schulze
Martin Schindehütte

Wo die Musik spielt

Interview mit dem EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte

Die Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), die Anfang Juli in Budapest tagte, hat wichtige Änderungen beschlossen. Jürgen Wandel sprach darüber mit Bischof Martin Schindehütte.

Foto: akg-images
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Notger Slenczka

Flucht aus den dogmatischen Loci

zeitzeichen-Serie (VIII): Das Erbe des 20. Jahrhunderts. Neue Strömungen in der Theologie

Die Positionen in der Systematischen Theologie der Nachkriegszeit haben sich zunehmend voneinander entfernt. Notger Slenczka wirft einen Blick in den trennenden Graben.  

Foto: akg-images
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Klaas Huizing

Süffige Seligkeit

Die Autoren der Bibel gehen lebensklug mit dem Wein und seinen Folgen um

Vom betrunkenen Noah bis zum Wein herbeizaubernden Jesus reicht der Bogen der biblischen Geschichten, in denen der Wein eine Rolle spielt. Die Autoren kennen das Wechselspiel zwischen der Freude am Genuss und den Folgen des hemmungslosen Rausches.  

Foto: akg-images
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Martin Sachse-Weinert

Lieber erst im Paradies genießen

Der Wein wird in vielen Religionen eher skeptisch beurteilt

Wein und Religion sind in Christentum und Judentum eng miteinander verbunden. Aber wie sieht es in den anderen Religionen aus? In der Regel wird dort vor dem Wein gewarnt.

Foto: Stephan Kosch
Foto: Stephan Kosch
Stephan Kosch

Die Arbeiterin im Weinberg

Schwester Thekla ist Winzerin und leitet das Weingut der Abtei St. Hildegard

Ohne Klöster würde der Weinbau in Europa anders aussehen. Doch Weinberge, die direkt von einem Kloster bearbeitet werden, sind heute selten. In der Rüdesheimer Abtei St. Hildegard pflegen die Benediktinerinnen noch das alte Handwerk und vermarkten ihren Klosterwein mit wachsendem Erfolg.

Foto: epd/Osservatore Romano
Foto: epd/Osservatore Romano
Ulrich H. J. Körtner

Im Nebel verschwunden

Wie ein lutherisch-katholisches Papier die Reformation domestiziert und reduziert

Eine Kommission des Lutherischen Weltbundes (LWB) und des Vatikan hat jüngst ein Dokument zum Reformationsjubiläum veröffentlicht. Darin gingen wichtige Aspekte der Reformation unter und es zeige sich ein Luthertum, das die Orientierung zu verlieren droht.

Stephan Kosch

Im Weinberg

Spaziergang mit Anselm Grün

Grün gelingt ein überschaubarer, leicht verständlicher und doch instruktiver Überblick über die Bedeutung des Weins in christlicher Kultur und Theologie. Er wandert an Bibelstellen entlang, beschreibt und interpretiert in kurzen Sätzen und umschifft theologische Klippen.

Jörg Schmidt

Nötig zu wissen

Der Heidelberger Katechismus

Wesentlich Nicht-Reformierte stellen sich den Aussagen des Heidelberger Katechismus. Es sind Neuentdeckungen, vor allem im Predigtteil. Ergänzt wird dieser durch Texte zum Historischen Kontext, theologischen Profil und zur katechetischen Praxis.

Michael Utsch

Einseitig und veraltet

Über Sekten in Deutschland

Der Autor will aufzeigen, dass religiöse Sonderformen ein konstitutives Merkmal der Geschichte des Christentums bilden, die aber aus machtpolitischen Gründen ausgeschlossen wurden. Seine Perspektive wurde längst als einseitig widerlegt.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Foto: pixelio/Ginover
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Ausgabe 7 Juli 2013

Foto: dpa / Jens Kalaene
Foto: dpa / Jens Kalaene
Christel Riemann-Hanewinckel

Lohnender Schatz

EKD-Orientierungshilfe - Ende der kirchlichen Engherzigkeit

Die neue EKD-Orientierungshilfe zum familiären Zusammenleben ist eine Einladung an Familien, die evangelische Kirchengemeinde als verlässliche und verändernde Gemeinschaft für sich zu entdecken. Diese Ansicht vertritt Christel Riemann-Hanewinckel, Parlamentarische Staatssekretärin a.?D. aus Halle/Saale und Präsidentin der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen.

Foto: Christian König
Foto: Christian König
Christian König

Jung, modern und gut vernetzt

Der Reformierte Bund in Deutschland möchte in der EKD stärker präsent sein

Die Hauptversammlung des Reformierten Bundes vom 6. bis 8. Juni in Heidelberg war nicht nur eine Art Familientreffen im Großen oder Kirchentag im Kleinen. Die Vereinsmitglieder stimmten einstimmig für eine Satzungsänderung. Sie gründeten eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, um in der Evangelischen Kirche in Deutschland wirksamer mitarbeiten zu können.

Foto: VELKD
Foto: VELKD
Helmut Kremers

Unbekannte Größe

65 Jahre Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands - VELKD

Die VELKD mag in der Öffentlichkeit eine unbekannte Größe sein - innerhalb der evangelischen Kirche ist sie eine Institution, die Dinge positiv bewegt. Ein kurzer Überblick anlässlich ihres 65-jährigen Bestehens.

 

Foto: akg-images / cda / Guillemot
Foto: akg-images / cda / Guillemot
Klaas Huizing

Der doppelte von Rad

zeitzeichen-Serie (VII): Ein Sprint durch die Theologie der Siebziger- und Achtzigerjahre

Hie eine geschichtseuphorische, auf einem konsistenten Wahrheitsbegriff bestehende Theologie, dort der Entspannung verheißende Weg zu einer Theologie der unteilbaren Weisheit? Ohne sich zu diesem Dualismus zu versteigen, macht Klaas Huizing, Professor für Systematische Theologie an der Universität Würzburg, zwei Strömungen in der Nach-68er-Theologie aus, die er auf einen Stammvater zurückführt: Gerhard von Rad.

Foto: Martin Glauert
Martin Glauert
Martin Glauert

Strandidylle mit Scheiterhaufen

Auf Gut Schmoel in Holstein spielte sich ein schreckliches Kapitel der Kirchengeschichte ab

Im Jahre 1686 bezichtigte Graf Christoph von Rantzau achtzehn seiner Untertanen der Hexerei und ließ sie am Ostseestrand verbrennen. Im gleichen Jahr erhob Pastor Johann Christoph Linekogel seinerseits Anklage gegen den Grafen wegen "ungetreuer Prozessführung".

Foto: Andreas Meier
Foto: Andreas Meier
Andreas Meier

Treffen in den Cevennen

Französische Protestanten versammeln sich jedes Jahr in der "Wüste"

Die französischen Protestanten mussten die längste Zeit ihrer Geschichte um ihre Existenz kämpfen, mal gegen staatliche Unterdrückung, mal dagegen, schlicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Seit 1911 versichern sie sich mit einer "Versammlung in der Wüste" (Assemblée du désert) ihrer Identität. Andreas Meier hat sie im vorigen Jahr besucht, am 1. September werden sich die Protestanten Frankreichs wieder treffen.

Ferdinand Schlingensiepen

Faktenreich

Neue Bonhoeffer-Biographie

Sie kennt die Bonhoefferforschung der vergangenen Jahrzehnte. Darüber informiert sie und schildert Bonhoeffers Leben. Auch macht jeweils die Verknüpfung von Existenz und Erkenntnis deutlich.

 

Hans Norbert Janowski

Überwunden

Über den Teufel

Der Mainzer Theologe schreibt eine Religionsgeschichte des Teufels, seiner vielen Gesichter und Maskeraden, seiner Rollen als Gegenspieler und Agent Gottes. 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

Personen

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Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 6 Juni 2013

Foto: akg
Foto: akg
Rudolf Schlögl

Religion als Sondersphäre

Säkularisierung ist eine Beobachtungskategorie zur Erfassung gesellschaftlicher Veränderungen

Wenn für die Religion nicht nur die Verteidigung von scheinbar elementaren sozialen Differenzen bleiben soll, muss sie sich als eine radikale Alternative zu der Kontingenzbewältigung durch säkulare Instanzen entwerfen, meint Rudolf Schlögl, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Konstanz.

Foto: akg / Bible Land Pictures
Foto: akg / Bible Land Pictures
Walter Homolka

 

Markante Unterschiede

Die Floskel vom jüdisch-christlichen Abendland verkürzt das Judentum zur Vorform des Christentums

Ein "jüdisch-christliches Abendland" im Sinn einer exklusiven Wertegemeinschaft mit gemeinsamen jüdisch-christlichen Wurzeln hat es nie gegeben. Vielmehr steht das Judentum in manchem dem Islam näher als dem Chris-tentum, meint der Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam.

Foto: Rolf Zöllner
Foto: Rolf Zöllner
Helmut Kremers

Ende der edlen Einfalt

Dient die Besinnung auf die christlichen Fundamente der Statik eines künftigen Europas?

Europa, das war einst der Raum, in dem die Glocken zum Gottesdienst riefen. Heute geht es um das "Projekt Europa", das aus Europa in aller Vielfalt eine Friedensgemeinschaft machen will. Was nützt es da, sich auf christliche Wurzeln zu besinnen?

Foto: akg-images
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Walter Sparn

Exodus und Wiederkehr

zeitzeichen-Serie (VI): Die Achtundsechziger-Zeit und die Theologie

Die mit den Sechzigerjahren verbundenen Aufbrüche der Theologie führten über futurisch-eschatologische Gipfelaufschwünge zu Sturmläufen gegen ein autoritäres Gottesbild und schließlich zur Entdeckung der Bescheidenheit als Selbstgenügsamkeit der Theologie: Walter Sparn, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Erlangen, erinnert daran, ohne die autobiografische Grundierung zu verhehlen.


Foto: privat
Foto: privat
Stephan Kosch

Teilen und Mitteilen

Ein optimistischer Blick auf die Stadt der Zukunft

Jeder zweite Weltenbürger lebt in einer Stadt. Tendenz steigend. Über die Folgen dieser Entwicklung diskutierten die Kirchentagsbesucher in der Podienreihe "Stadt der Zukunft".

Foto: pixelio/Dietmar Silber
Foto: pixelio/Dietmar Silber
Jürgen Wandel

Sehen, was gelingt

Zentrum Gemeinde: Ideenbörse und Volkshochschule

Eine Mischung aus praktischen Tipps und theologischen Überlegungen gab es in der Hammer Dreifaltigkeitskirche.

Foto: pixelio/Peter Derrfuss
Foto: pixelio/Peter Derrfuss
Kathrin Jütte

Bürger in Bewegung

Zukunft der Demokratie: Mehr Mitsprache ist nötig

Als Ziel und Idee wird die Demokratie von den meisten Deutschen gelobt - auch in ihrer repräsentativen Form. Trotzdem gibt es in den vergangenen Jahren immer mehr und vielfältigere Formen der Bürgerbeteiligung.

Foto: pixelio/Gabi Eder
Foto: pixelio/Gabi Eder
Katharina Lübke

Schäbiger Wettlauf?

In der Flüchtlingspolitik sollte europäischer gedacht werden

In der Flüchtlingsfrage war man sich auf dem Kirchentag weitgehend einig: So wie es ist, geht es nicht weiter.

Andreas Gorzewski

Den Koran lesen

Konfliktfelder

Zahlreiche muslimische Intellektuelle versuchen mit Hilfe des Korans, verkrustete Gesellschaftsstrukturen aufzubrechen. Sechs dieser Denker stellt die Hamburger Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur in ihrem neuesten Buch vor.

gerhard wehr

Religiöse Rede

Über symbolische Sprachformen

Entstanden ist ein material- wie perspektivenreiches Werk, das religions- und geistesgeschichtliche, literaturwissenschaftliche sowie tiefenpsychologische Einsichten für die Bibelauslegung und Verkündigung anbietet.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Personen

Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 5 Mai 2013

Foto: privat
Foto: privat

Ökumene hat für ihn keine Priorität

Eine evangelische Pfarrerin in Buenos Aires über ihre Erfahrungen mit Papst Franziskus

Sonia Skupch ist Generalsekretärin der Evangelischen Kirche am La Plata. Die 37-Jährige leitet die Kirchenverwaltung und ist Ökumenedezernentin. 2000 bis 2001 weilte sie als Stipendiatin des Gustav-Adolf-Werkes in Leipzig.

Foto: akg-images
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Volker Leppin

Luther als Menschen entdecken

Warum es der Reformator nicht verdient hat, auf seinem Sockel festgenagelt zu bleiben

Für die Forschung ist längst klar, dass das im 19. Jahrhundert und zum Teil bis auf den heutigen Tag gepflegte Lutherbild auf Stilisierungen fußt, die auf Luther selbst und auf seine Umgebung zurückgehen. Volker Leppin, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Tübingen, zeigt, dass Luther gar nicht auf die traditionelle Denkmalpflege angewiesen ist.

Foto: KNA
Foto: KNA
Wolfgang Huber

Ein Lehrer des Friedens

Der Theologe Heinz Eduard Tödt war in besonderer Weise Zeuge des 20. Jahrhunderts

Heinz Eduard Tödt war einer der großen theologischen Ethik-Lehrer des vergangenen Jahrhunderts. Wie er dazu wurde, wie dornig der biographische Weg dahin für ihn war, zeigt Wolfgang Huber, Altratsvorsitzender der EKD.

Foto: epd / Peter Williams
Foto: epd / Peter Williams
Jan Dirk Herbermann

Viele Baustellen

Der Weltkirchenrat steht nicht nur vor finanziellen Herausforderungen

Der Schweizer Franken und die schlechte Zahlungsmoral vieler Mitgliedskirchen machen dem Weltkirchenrat genauso zu schaffen, wie das Problem, sich in der Weltöffentlichkeit zu behaupten, zeigt Jan Dirk Herbermann, epd-Korrespondent in Genf.

Foto: epd / Norbert Neetz
Foto: epd / Norbert Neetz
Karl-Heinz Dejung

Abwärts oder vorwärts

Anfang November entscheidet sich, wie es mit dem Weltkirchenrat weitergeht

Welche Rolle der Weltkirchenrat in Zukunft spielen sollte, skizziert Karl-Heinz Dejung, von 1995 bis 2004 Leiter des Ökumenezentrums der hessen-nassauischen Landeskirche und heute Lehrbeauftragter an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz.

Foto: Katharina Lübke
Foto: Katharina Lübke
Katharina Lübke

Ökumene ist ein Teil von mir

Superintendent Frank Schürer-Behrmann engagiert sich im Weltkirchenrat

Frank Schürer-Behrmann, Superintendent des Kirchenkreises Fürstenwalde-Strausberg bei Berlin, gehört dem Zentralausschuss des Weltkirchenrates an. Katharina Lübke erzählte er, was er in der Ökumene erlebt, wie sie ihn geprägt hat und was er vom Weltkirchenrat erwartet.

Margot Käßmann

Hilfreiche Lektüre

Über die Reformationsjubiläen

Für die Vorbereitung des Jubiläums sind Lehmanns Arbeiten zur Lutherrezeption von großem Wert.

Uta Pohl-Patalong

Selbstreflexion

Zur Weitergabe des Glaubens

Für katholische Lesende als Selbstreflexion und für evangelische Lesende als Einblick in die Kultur der Glaubensgeschwister erhellend und lesenswert.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Notizen

Aus Religion & Gesellschaft

Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 4 April 2013

Foto: dpa/Jens Wolf
Foto: dpa/Jens Wolf

Überwinder des Mittelalters

Wie liberale deutsche Juden Martin Luther und sein Werk bewertet haben

 

 

"Schöpfer des Deutschtums, schlimmerer Judenfeind als die Päpste, Kronzeuge der Nazis": Der Rektor des Potsdamer Abraham-Geiger-Kollegs Walter Homolka beschreibt die Lutherbilder liberaler deutscher Juden im 19. und 20. Jahrhundert.

Foto: dpa
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Christiane Tietz

Wunderliche Herren

zeitzeichen-Serie (IV): Theologie und Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus

Für die Theologen, die 1934 den "Ansbacher Ratschlag" unterzeichneten, hatte Gott unserem Volk in seiner Not den Führer geschenkt: Christiane Tietz, Professorin für Systematische Theologie und Sozialethik an der Universität Mainz, zeigt, weshalb sich viele Theologen so schwer mit dem Widerstand taten und wieso andere sich zu ihm durchrangen.

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz
Eilert Herms

Als Getrennte eins

Die Spaltung ist Quelle des Reichtums: Zum ökumenischen Vermächtnis des emeritierten Papstes

Die ökumenische Bewegung ist eine rein geistliche Sache und als solche zu betreiben: durch gemeinsames sich "Hineinleben und Hineindenken in den Glauben", durch konzentrierte Besinnung auf die Einheit dessen, was Grund und Gegenstand des Glaubens ist. Eilert Herms, Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Tübingen, erklärt, weshalb er sich in diesem Punkt mit dem Altpapst einig ist.

Foto: akg-images
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Thomas Kaufmann

Vertreiben, aber nicht töten

Luthers Umgang mit Abweichlern war ein Impuls für allgemeine Toleranz

Verglichen mit den durch die Aufklärung definierten Maßstäben von Toleranz, war die so genannte Vormoderne durch Intoleranz gekennzeichnet. Dennoch sei dies für heutige Protestanten kein Grund, in Sack und Asche zu gehen, meint Thomas Kaufmann, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen. Auch in der Toleranzfrage habe die Reformation der Moderne mannigfach vorgearbeitet.

Foto: epd/Michael McKee
Foto: epd/Michael McKee
Christoph Schwöbel

Evangelische Pointe

Wer den eigenen Glauben als Geschenk erfährt, kann den Glauben anderer tolerieren

Eine auf allgemeinen nichtreligiösen Moralprinzipien aufbauende Toleranzbegründung hat wenig Chancen, von Gläubigen akzeptiert zu werden, meint Christoph Schwöbel, Professor für Systematische Theologie in Tübingen. Die reformatorische Theologie biete aber Ansätze zur Toleranz, gerade auch im Umgang mit anderen Religionen.

Martin Greschat

Materialreich

Glaube in Deutschland nach 1945

Ohne Frage beschreibt das Buch klar und anregend den Loslösungsprozesses von tradierten religiösen und sozialen Formen.

 

Hartmut Kreß

Kein Reformbedarf

Kirchliches Arbeitsrecht

Das Buch dokumentiert eine Tagung die sich mit dem Arbeitsrecht der Kirchen befasste. Und er zielt darauf ab, Reformen abzuweisen.

Matthias Hoof

Starke Worte

Rehabilitierung der Religion

"Die Verteidigung des Menschen" ist kein theologisches Buch. Gleichwohl beansprucht der Autor einen unverstellten Blick auf theologische Themen.

Silke Petersen

Schade

Jesu Kindheitsgeschichten

Es gibt viele interessante Bücher zum Thema, wenn dieses wegen seines Verfassernamens mehr gelesen wird als jene, so ist es schade.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Veranstaltungen

Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 3 März 2013

Foto: dpa / Roland Scheidemann
Foto: dpa / Roland Scheidemann
Hermann Häring

Visionär und Hebamme

Der weltweit bekannte Tübinger Theologieprofessor Hans Küng wird 85 Jahre alt

Hans Küng, am 19. März 1928 in Sursee im Schweizer Kanton Luzern geboren, wurde einer breiteren Öffentlichkeit 1979 bekannt, als ihm der Vatikan die kirchliche Lehrerlaubnis entziehen ließ. Der zehn Jahre jüngere Hermann Häring, langjähriger Mitarbeiter Küngs und bis zu seiner Emeritierung Professor im niederländischen Nimwegen, stellt Küng und sein weltweit beachtetes Werk vor.

Foto: epd / Peter Williams
Foto: epd / Peter Williams
Meehyun Chung

Lege deinen Finger hierher

Der Geist des Johannes: Die Verletzlichkeit als Kern koreanischer feministischer Theologie

Dem Johannesevangelium sind alle Ämter, Organisationen und Systeme im Grunde zutiefst gleichgültig. Es lässt vielmehr die heilige Geistkraft frei sein. Dies ist die Grundlage der feministischen Theologie der Koreanerin Meehyun Chung. Sie lehrt in Seoul Systematische Theologie. Im Jahre 2006 erhielt sie als erste Frau den Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der EKD.

Foto: akg-images
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Jan Rohls

Senkrecht von oben

zeitzeichen-Serie (III): Zwischen den Zeiten. Protestantische Theologie in der Weimarer Republik

Karl Barth (1886-1968) deutete die Geschichte der evangelischen Theologie seit der Reformation als eine Verfallsgeschichte. Andere, völkisch gesonnene Theologen wollten diese Auffassung mit einer Blut-und-Boden-Theologie verbinden: Jan Rohls, Professor für Systematische Theologie an der Universität München, zeigt die Theologie der Weimarer Republik im Schwung ihres Aufbruchs, dessen Nachwirkungen bis heute nicht nur positiv waren.

Foto / Montage: Matthias Waldt
Foto / Montage: Matthias Waldt
Wolfgang Riewe

Taufkerzen und israelische Weine

Von einer Marginalisierung der Religion kann auf dem Buchmarkt nicht die Rede sein

Glaubensfragen in der Literatur haben Konjunktur. Allerdings suchen die Menschen im Leben verankerte Antworten, wie Wolfang Riewe beschreibt. Er ist Vorsitzender des Evangelischen Medienverbandes in Deutschland.

Margot Käßmann

Neue Wege

Über die Zehn Gebote

Der Autorin gelingt es, die Zehn Gebote mitten im Alltag der Welt neu lebendig werden zu lassen.

 

Götz Planer-Friedrich

Keine Chance

Glaubenslehre in den Medien

Die Interviews liefern viel Erhellendes über die Einstellungen zu Religion und Kirche in der Gegenwartsgesellschaft.

 

Hans Joachim Meyer

Sauerteig

Katholische Laienkritik

Der Autor durchmisst einen weiten thematischen Bogen: Von religiösen Fragen über die Kirchengeschichte, die Notwendigkeit der Ökumene bis zum Schutz des Lebens und dem Einsatz für soziale Gerechtigkeit.

Joachim Rott

Herr der Mitte

Wilhelm II. und die Religion

?????

Udo Feist

4. Person Singular

Gottesdefinitionen

?????

Stephan Kosch

Von Ferne nah

Zur Theologie der Social-Media

Das Social Web ist ganz im Sinne der bekannten Formulierung des Zweiten Vatikanischen Konzils ein Ort der "Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute".

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

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Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 2 Februar 2013

Foto: epd/Frank Sommariva
Foto: epd/Frank Sommariva
Hermann Lührs

Ende der Ausgrenzung

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes zum "Dritten Weg" wird zu mehr Streikaufrufen führen

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) in Erfurt ist von kirchenoffizieller Seite begrüßt worden. Tatsächlich bedeutet das Urteil einen fundamentalen Paradigmenwechsel, meint Hermann Lührs, Mitglied der Arbeitsrechtlichen Kommission der EKD.

Foto: dpa/Caroline Seidel
Foto: dpa/Caroline Seidel
Admiel Kosman

Wen Lachen lächerlich macht

Schlechte Witze machen Mitmenschen zum Objekt, gute trösten sie

Wer sich den Religionen humoristisch nähert, muss mit heftiger Abwehr rechnen. Denn selbst wenn sie nicht Ziel des Spotts seien, stehen die großen Religionen dem Humor skeptisch gegenüber.

Foto: akg-images
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Sebastian Kranisch

Der Gott der feldgrauen Männer

Zeitzeichen-Serie "Theologie des 20. Jahrhunderts" (II)

Evangelische Theologen bildeten hinsichtlich ihrer Kriegsbegeisterung keine Ausnahme unter den deutschen Intellektuellen. Doch jene wich im Laufe des Krieges zunehmend einer Rückbesinnung auf die Botschaft Jesu Christi.

Foto: epd/Rolf Zöllner
Foto: epd/Rolf Zöllner
Michael Klessmann

Mit Gottes Segen?

Kirchliche Scheidungsrituale

Richtig verstanden, nämlich als Segnung zukünftig getrennter Lebenswege, ist im Gottesdienst Platz für eine rituelle Aufnahme von Scheidungen, meint Michael Klessmann, Professor em. für Praktische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

Margot Käßmann

Luther und Juden

Neue Erkenntnisse

Ein guter und gewichtiger Beitrag, sehr lohnend zu lesen. Gerade wenn Toleranz zum Thema wird, muss die Intoleranz des Reformators thematisiert werden.

Hajo Goertz

Nährboden

Kirchen und NS-Ideologie

Die völkische Bewegung verband im 19. Jahrhundert deutschnationale und antisemitische Ideen mit religiösen Überzeugungen. Dieser Sammelband geht der geistesgeschichtlichen Vorgeschichte des Nationalsozialismus nach.

Thomas Brose

Geprägte Freiheit

Konfessionsgeschichte

Ein Buch über christliche Studentengemeinden in der DDR und die Kirche als Bildungsträger in einem atheistischen Staat.

Lutz Lemhöfer

Mord und Totschlag

Religion im Krimi

Anregende Gedankenexperimente machen diesen Sammelband lesenswert.

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

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Aus Religion & Gesellschaft

Foto: pixelio/Ginover
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Aus Religion und Gesellschaft

Ausgabe 1 Januar 2013

Foto: akg-images
Foto: akg-images
Johann Hinrich Claussen / Martin Rößler

Kritisches Potenzial

Erster Teil der Zeitzeichen-Serie "Theologie des 20. Jahrhunderts"

Die "liberale Theologie" war eine Strömung der evangelischen Theologie, die in mannigfachen Verästelungen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert reichte. Dass ihr Vermächtnis noch keineswegs eingelöst ist, sie immer noch zu neuen Fragen und neuen Antworten drängt, wissen unsere Autoren, die die Bezeichnung "aufgeklärte Theologie" vorziehen.

Foto: Nachlass Rudolf Otto, Universitätsbibliothek Marburg
Foto: Nachlass Rudolf Otto, Universitätsbibliothek Marburg

Schlüsselerlebnis in der Synagoge

Lange vergessen, heute wieder entdeckt: Rudolf Otto, der vor 75 Jahren starb

Rudolf Otto (1869-1937), der 1917 durch sein Buch "Das Heilige" berühmt wurde, war ein Genie. Leben und Werk des evangelischen Theologen skizziert Peter Schüz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theologischen Fakultät der Universität Marburg.


Foto: epd/Angelika Warmuth
Foto: epd/Angelika Warmuth
Martin Junge

Die Körpersprache der Kirche

Wie Gesten und Berührungen die Kerngedanken der Reformation vermitteln

Die lutherische Reformation ist eine Weltbürgerin geworden. Aber was kann sie mit nach Hause bringen von ihrer Reise durch die Kontinente? Diese Frage behandelte Martin Junge, Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, auf der jüngsten Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands. Wir geben seinen Vortrag in gekürzter Form wieder.

Foto: dpa
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Johannes Ehmann

Mit Ecken und Kanten

Der Heidelberger Katechismus wirkt über Ursprungsort und Entstehungszeit hinaus

Ursprünglich für die Kurpfalz gedacht, ist der Heidelberger Katechismus zu einem Buch von Weltgeltung geworden. Der Heidelberger Kirchenhistoriker Johannes Ehmann schildert Entstehung und Wirkungsgeschichte des Dokumentes, das eine bessere ökumenische Plattform sei als das Augsburger Bekenntnis der Lutheraner.

Foto: akg-images
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Rolf Wischnath

Zumutung für die Kirche

Der Heidelberger Katechismus hat auch Bedeutung für das politische Engagement

Die Katechismusfrage, warum Jesus "Gesalbter" genannt wird, ist brisanter, als es auf den ersten Blick aussieht, zeigt der reformierte Pastor Rolf Wischnath, Professor für Systematische Theologie an der Universität Bielefeld.

Foto: dpa/Gaetan Bally
Foto: dpa/Gaetan Bally
Rudolf Gebhard

Glaubensjoch oder ewige Wahrheit?

Viele Schweizer Landeskirchen haben die Bekenntnisse im 19. Jahrhundert abgeschafft

Die Bindung an die Bekenntnisschriften und das Sprechen des Glaubensbekenntnisses im Gottesdienst ist in evangelischen Kirchen der Schweiz bis heute umstritten. Warum das so ist, schildert der Aargauer Pfarrer Rudolf Gebhard, der über den Apostolikumsstreit in der Schweiz promovierte.


Foto: akg-images
Foto: akg-images
Friedrich Hauschildt

Müssten die Bekenntnisschriften der Reformationszeit durch ein aktuelles Bekenntnis ergänzt werden? Und sind die innerprotestantischen Unterschiede zwischen Lutheranern und Reformierten durch die Leuenberger Konkordie von 1973 überholt? Mit diesen Fragen setzt sich Friedrich Hauschildt auseinander, der im EKD-Kirchenamt das Amt der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) leitet.

Martin Brecht

Im Zusammenhang

Neue Luther-Biographie

Eine komplette Lutherbiographie, bei der auch die oft vernachlässigte zweite, gefüllte Lebenshälfte Würdigung findet.

 

Hedwig Gafga

Wege in die Stille

Ein Werkstattbericht

Eine ermutigende Darstellung von kirchlicher Perestrojka.

Ulrike Wagner-Rau

Zwischenwelten

Feministische Theologie

Meehyun Chung ist eine Stimme zwischen Ost und West. Es ist durchaus reizvoll, sich in das Gespräch mit ihr hineinziehen zu lassen.

 

Foto: Pixelio/Thommy Weiss
Foto: Pixelio/Thommy Weiss

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Foto: pixelio/Ginover
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