zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft

In der nächsten Ausgabe

Schwerpunkt: Das Netzwerk

Das Netzwerk

Würden die Mitglieder bei Facebook einen gemeinsamen Staat gründen, bildeten sie die drittgrößte Nation der Welt. Rund 800 Millionen Menschen sind über das Online-Netzwerk miteinander verbunden, finden neue Freunde, tauschen Alltägliches aus, verabreden sich zu gemeinsamen Partys, und manchmal organisieren sie auch Revolutionen. Vor allem aber liefern sie unendlich viele Daten über sich und andere, die die Wirtschaft zu nutzen weiß. Sind Facebook und andere soziale Netzwerke im Internet ein Gewinn für die Demokratie, oder bedrohen sie unsere Freiheit? Was machen die Jugendlichen im Netz? Was macht das Netz mit ihnen und damit auch langfristig mit unserer Gesellschaft? Und was hat die Kirche davon, wenn sie sich in die sozialen Netzwerke einklinkt? Ein Schwerpunkt über Facebook & Co mit Beiträgen von Linus Neumann (Blog-Autor), Johannes Gernert (Journalist), Thomas Zeilinger (Theologe) und einem Gespräch mit Professor Bernd Schorb, Medienpädagoge an der Universität Leipzig.

 

Foto: dpa/Frank May
Foto: dpa/Frank May

Karl May

Vor hundert Jahren starb Karl May. Der Ruhm seiner Gestalten Old Shatterhand und Winnetou tritt allmählich vor dem Erfolg Harry Potters und anderen in den Hintergrund - Zeit, auch einmal ins Gedächtnis zu rücken, dass an May, der sich im Alter immer mehr zum Künder einer christlich-humanistischen Religion berufen fühlte, auch ein großer Mystiker verloren gegangen ist.

Einheit, aber wie?

Ziel der Ökumene ist die Einheit der Kirchen. Aber wie diese aussehen kann und soll, darüber haben Protestanten, Orthodoxe und Katholiken unterschiedliche, ja konträre Auffassungen. Martin Bräuer, Catholica-Referent des Konfessionskundlichen Instituts der evangelischen Kirche, gibt einen Überblick.

Verheerende Bilanz

Das "Jahr der Pflege" sollte 2011 werden. So wollte es zumindest die Regierungskoalition. Doch was ist aus der Pflegereform geworden? Die Journalistin Bettina Markmeyer beschreibt, warum sich im vergangenen Jahr in der Pflege
nicht viel bewegt hat.