(Foto: pixelio/thommyS)
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Auf die Frage, ob er je eine Übersetzung abgebrochen hätte, weil ihm der Text missfiel, antwortete Ulrich Blumenbach: "Nein, da bin ich zu sehr von der protestan­ti­schen Arbeitsethik durchdrungen. Wenn ich etwas anfange, wird das Ding auch durch gezogen." Außerdem sagte der Übersetzer in der Süddeutschen Zeitung, Luther sei ihm ein Vorbild. Mit dem Spruch man müsse dem Volk aufs Maul schauen, um zu übersetzen, sei er nach wie vor aktuell. "Heute würde man sagen: Luther ist raus, um O-Töne einzuholen."

Passend zum Themenschwer­punkt von zeitzeichen: Der amerikanische Musiker und Schauspieler Justin Timberlake äußerte sich in der Süddeutschen Zeitung zum Thema Geschwister. In einem Interview sagte er: "Ich habe nicht das Bedürfnis, ununterbrochen mit allen in Verbindung zu stehen, das hat sicher auch damit zu tun, dass ich Einzelkind bin."

"Es bringt wenig, einen ägypti­schen Arzt, einen iranischen Physikstudenten und einen Analphabeten unter demselben Begriff 'Muslim' zu rubrizieren", sagte der Münch­ner Theologe Friedrich Wihelm Graf in einem Interview der Süd­deutschen Zeitung. Seinen Lands­mann Seehofer dürfte dies freilich wenig anfechten.

Wenn es Miraculix, den Druiden aus den Asterix und Obelix Comics wirklich gäbe, könnte er jetzt in Großbritannien Priester werden. Das Land hat das keltische Druidentum offiziell als Religion anerkannt, wie die Frank­furter Rundschau meldete. Grund ist, dass die Verehrung von Natur­gottheiten als "religiöse Aktivität" angesehen werden könne. Seit tausenden von Jahren sind Druiden vor allem auf dem Gebiet Irlands, Großbritanniens und einem Teil Frankreichs, dem früheren Gallien, aktiv. Das Druidentum galt als eine der ersten überhaupt bekannten spirituellen Aktivitäten der Menschheit.

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