Unser Friedrich

Vor 300 Jahren wurde er geboren. Seinen Beinamen "der Große" verteidigt er bis heute
Johann Georg Ziesenis: Friedrich II., 1763; das einzige Porträt, zu dem Friedrich Modell gesessen hat. Foto: Ralf Prokop
Johann Georg Ziesenis: Friedrich II., 1763; das einzige Porträt, zu dem Friedrich Modell gesessen hat. Foto: Ralf Prokop
Friedrich der Große faszinierte schon seine Zeit; nach seinem Tode wurde er als Ahnherr für die verschiedensten Ideologien und Interessen mit Beschlag belegt. Das hätte er sich zu Lebzeiten energisch verbeten, doch sich im Grab herumzudrehen entspräche nicht seiner philosophischen Haltung.

Vom Ende her erzählt ist der große König gescheitert. Lange vor seinem Tod war der Staat Preußen unter seinem eher despotischen als aufgeklärten Regime erstarrt. Was hatte er Bleibendes, Revolutionäres, Fortschrittliches hinterlassen? Pressefreiheit? An Voltaire hatte er 1756 geschrieben: "Gazetten dürfen, so sie delectieren sollen, nicht genieret werden." Aber Friedrich wollte, je älter umso weniger, durchaus nicht, dass die Presse sich und andere delektiere; Ruhe war schon ihm die erste Untertanenpflicht. Lessing an Nicolai: "Lassen Sie einen in Berlin auftreten, der für die Rechte der Untertanen und gegen die Aussaugung und den Despotismus seine Stimme erheben wollte, wie es jetzt sogar in Frankreich und Dänemark geschieht, und Sie werden bald die Erfahrung haben, welches Land bis auf den heutigen Tag das sklavischste Land von Europa ist."

Aber für Friedrich war jener Ausspruch symptomatisch: Seine Worte waren das eine, seine Taten das andere, manchmal entsprachen sie einander, öfter nicht. Aus dieser Spannung ergab und ergibt sich die Faszination, die von diesem außergewöhnlichen Herrscher ausgeht - hinzugenommen die Tatsache, dass er selbst als Person undurchsichtig und rätselhaft bleibt, mag auch sein öffentliches Leben gut erforscht vor uns liegen.

Kujoniert bei Widerspruch

Aus den Widersprüchen ergibt sich, dass vieles, was man als ehernes friderizianisches Erbe meint hochhalten zu sollen, tiefer gehängt werden muss: Eine unbestechliche, selbstständig denkende Beamtenschaft, bedürfnislos und rechtschaffen? Richtig, ein Beamter, der rechtschaffen bleiben wollte, musste bedürfnislos sein. Aber Friedrich hielt seine Beamten allesamt für Taugenichtse, die sich in ihrem Amt nach Kräften bereicherten. Als einmal ein Ruhestandsbeamter um eine finanzielle Unterstützung einkam, beschied der König: "Ich habe den Esel an die Krippe gebunden, warum hat er nicht gefressen?" - Was die Selbstständigkeit anging: Der König konnte Widerspruch nicht ausstehen, wer ihm damit kam, wurde kujoniert.

Unabhängige Richter, die Mut vor dem Thron oder vielmehr dem Krückstock des leiblich kleinen Monarchen hatten, hat es wirklich gegeben, doch es bekam ihnen selten gut: Wenn sie anders zu urteilen wagten, als es der König erwartete, dann winkte der mit Festungshaft in Spandau; und nicht immer blieb es bei Drohungen. Der Fall des Müllers von Sanssouci war ein Beispiel für des Königs Willkür, nicht, wie es die alten Lesebuchgeschichten wollten, für seinen volksnahen Gerechtigkeitssinn.

Nach dem Siebenjährigen Krieg hat er sich unermüdlich um den Wiederaufbau seines Landes gekümmert, beileibe nicht nur um den Kartoffelanbau. Aber er kam auch auf den unglückseligen Gedanken, das Eintreiben von Steuern zu privatisieren und Steuereintreibern zu überlassen, die Pauschalsummen dafür zahlten, ein damals schon veraltetes Konzept. Die Steuerpächter holte er aus Frankreich, sie waren verhasst, wurden aber reich dabei.

Selbst die Armee, Ruhm und Stolz Preußens, war am Ende der Regierungszeit des Königs keineswegs ganz auf der Höhe der Zeit, sie war inzwischen gewissermaßen bis zum Stumpfsinn gedrillt worden. Schon in den glorreichen Kriegszeiten bedurfte es berüchtigt-barbarischer Strafen, die einfachen Soldaten davon abzuhalten zu desertieren. So bot Preußen nach dem Tode Friedrichs nicht gerade ein Bollwerk gegen fremde Eroberer - aber gegen einen Napoleon musste das auch schwer fallen.

Das Erziehungswesen? Veteranen und Invalide wurden zu Volksschullehrern gemacht und sorgten dafür, dass Prügel das A und O der Volkserziehung blieben.

War Friedrich ein Freund und Förderer der Künste? Er spielte Querflöte, er komponierte, C. Ph. Emmanuel Bach war bei ihm Hofmusikus, Vater Johann Sebastian war einmal zu Besuch und komponierte das "Musikalische Opfer" - nach einem vom König vorgegebenen Motiv. Doch wie alle seine Ansichten rostete auch Friedrichs Musikgeschmack bald ein. Sehr früh versperrte sich der König allem Neuen. Von der deutschen Literatur hielt er reinweg gar nichts, schrieb aber - da war er schon der "alte Fritz" - ein Buch über sie, natürlich in französischer Sprache; ihre Zukunft erklärte er für nicht völlig hoffnungslos.

Moscheen bauen

Doch in den ersten Tagen seiner Regierung, 1740, verfügte er die Abschaffung der Folter, in Österreich blieb sie bis zum Jahr 1776, in Bremen bis 1824 - achtzehn Jahre länger als in Bayern - und im Schweizer Kanton Glarus bis 1851. Das war ein wirkliches Ruhmesblatt vor dem Richterstuhl der Humanität - man bedenke: In unserer Gegenwart führte der Staat, in dem die Menschenrechte zu allererst propagiert worden waren, die Folter im politischen Kampf wieder ein.

Schließlich seine Toleranz in Sachen Religion. Jeder solle nach seiner Fasson selig werden, hatte er geschrieben. Und: "... wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land Pöpliren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen." Diese seine Toleranz erwuchs ihm aus seiner abgrundtiefen Gleichgültigkeit gegenüber allen religiösen Gefühlen, die ihm als Narrheit galten. Staatliche Maßnahmen hinsichtlich der Religionsausübung hatten sich für ihn nach Grundsätzen der Nützlichkeit zu richten. Doch auch wenn Lessing 1769 auffiel, dass es in Preußen nur eine Freiheit gebe, nämlich jene, "gegen die Religion soviel Sottisen zu bringen als man will ...": Die religiöse Toleranz war ein Gewinn.

Wie immer man seine Regierung bilanziert: Friedrich war seinem Jahrhundert, dem der Aufklärung, ein Stern erster Ordnung. Schon vor seinem Regierungsantritt gelangte er zu europäischer Berühmtheit: Ein Kronprinz, der vor seinem Vater aus dem Vaterland fliehen will, dabei erwischt wird, im Kerker landet, bei der Exekution seines Freundes und Helfers zusehen muss - was hätte die heutige Boulevardpresse daraus gemacht! Dazu begehrte der junge Mann, "Philosoph" im zeitgeistigen Verständnis zu sein, also zu denen zu zählen, die im Sinne der Aufklärung alles und jedes kommentierten und kritisierten. Von denen saßen die meisten in Frankreich und der berühmteste unter ihnen, Voltaire, fühlte sich von den Verehrerbriefen des Kronprinzen geschmeichelt - der Beginn einer eher kuriosen als wunderbaren Freundschaft.

Er schrieb immer und überall

Friedrich, der Philosoph, schrieb schon als Kronprinz seinen Anti-Macchiavel, in dem er die Ratschläge des Renaissance-Italieners an "den Fürsten" als inhuman geißelte. Als das Buch herauskommen sollte, war Friedrich frischgebackener König und gerade dabei, seinen ersten Angriffskrieg zu führen. Es ging um die Eroberung des zu Habsburg gehörenden Schlesiens; in seiner Korrespondenz bekannte Friedrich offenherzig, Ruhmsucht verführe ihn. Daneben aber beteuerte er immer wieder, dass er als Philosoph eigentlich ein kontemplatives Leben vorziehen würde und sich zu seinem Herrscheramt nur gezwungenermaßen verstände. Er war 28 Jahre alt - dass er je daran gedacht hätte, seine Krone niederzulegen, um seinen geistigen Interessen zu folgen, ist nicht zu erkennen. Aber es ist wahr, er schrieb immer und überall, gern Verse, auch vor der Schlacht und nach der Schlacht, aber noch unendlich viel mehr, über Geschichte, Kunst, Wissenschaft, Religion ... kein Staatsoberhaupt hat je so viel geschrieben.

Nach dem Ende des Zweiten Schlesischen Krieges, 1744, ließ er sich in Potsdam das Schloss Sanssouci, also Ohnesorg, errichten und lud einen Kreis von Intellektuellen und Musenfreunden ein, mit denen er bei Tisch philosophieren konnte. 1750 ließ sich gar der achtzehn Jahre ältere Voltaire bitten. Zwei Jahre hielt er aus, dann endeten die vielen Häkeleien mit seinem jungen Freund in einem handfesten Streit. Den abgereisten Voltaire ließ Friedrich in der Freien Reichsstadt Frankfurt unter dem Verdacht festsetzen, er habe ein Manuskript von ihm ent-führt, fürchtend, welchen Gebrauch der Spitzzüngige davon machen könnte. Später versöhnten sich die beiden brieflich, und aus der Distanz hielt die Freundschaft, gewiss auch zu beiderlei Nutzen.

Früh gealtert

1756 begann Friedrich den Krieg, der sich zu einem siebenjährigen auswachsen sollte. Nach seinem Verständnis war es ein Präventivkrieg, begonnen aus Furcht vor einer österreichischen Koalition mit anderen Mächten. Gegen Ende dieses Krieges war Preußen wirtschaftlich zugrunde gerichtet und er selbst früh gealtert; wegen der Gicht in den Händen musste er künftig gar auf sein geliebtes Flötenspiel verzichten. Aber er hatte sich behauptet, ein David gegen nicht nur einen Goliath - genug Ruhm, um den Titel "der Große" zu rechtfertigen. Nötig war dazu freilich das "Wunder des Hauses Brandenburg", der Tod der Zarin Elisabeth, deren Sohn ein glühender Bewunderer Friedrichs war und den Krieg einstellte. Friedrich hatte sein Reich beträchtlich erweitert, nicht zum letzten Mal: 1772 beteiligte er sich an der Zerstückelung Polens - Österreich und Russland waren die Spießgesellen; nur von der alten Maria Theresia sind Gewissensbisse überliefert.

Bei einem so schillernden Charakter wie dem Friedrichs liegen psychologisierende Deutungen nahe. Im Falle Friedrichs sind sie nur allzu verlockend: Der Konflikt mit seinem Vater zwang ihn früh in die ihm selbst verhasste Rolle eines perfekten Heuchlers, der Gebrauch von Masken wurde ihm zur Gewohnheit. Er konnte charmant sein, doch menschliche Nähe herzustellen oder zu dulden fiel ihm schwer, von körperlicher Nähe ganz zu schweigen. Frauen vermochte er nur in einem Distanz wahrenden Verhältnis zu ertragen, von allen Frauen stand ihm seine Schwester am nächsten. Rührend war sein Verhältnis zu seinem Kammerdiener Fredersdorff, einem großen und gutaussehenden Mann, der aber häufig kränkelte und dem Friedrich immer wieder mit besorgten und wohlmeinenden Ratschlägen versehene Briefe (in Deutsch) schickte; sie - unter anderem - gelten manchem Historiker heute als Belege für die Vermutung, Friedrich sei, wie sein Bruder Heinrich, homosexuell gewesen, habe seine Neigung aber unterdrückt. Fredersdorff starb fünfzigjährig 1758, und Friedrich hatte schließlich nur noch seine geliebten Windhunde, denen er im Park von Sanssouci Grabmale errichten ließ.

Es ließe sich vielleicht sagen, Friedrich sei seinen Anlagen nach eine Mischung aus seinem kunstliebenden Großvater Friedrich I. (der sich den Königstitel verschafft hatte) und seinem Vater Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, gewesen, letzterer fleißig, aber ein cholerischer Grobian, der seinen Sohn für ein verweichlichtes Bürschchen hielt, das als Herrscher eine Niete abgeben würde. Doch was die Grobheit im Umgang mit Untergebenen anging, ähnelte Friedrich je länger je mehr seinem Vater, mochte die seinige auch geistreicher verpackt sein. Im Übrigen war er ironisch, auch selbstironisch, boshaft, eher menschenverachtend, dabei immer auch Poseur - selbst dass er als alter Mann immer nur in Uniform mit gewaltigen Stiefeln auftrat, den Uniformrock mit Schnupftabakflecken verunziert, hielten Besucher für eine bewusste Stilisierung. Dass seine treffenden, manchmal zynischen Aussprüche und Randnotizen mehr zu seinem Nachruhm beitragen würden als seine Verse, hätte ihn wohl gegrämt. Als er 1786 starb, entzündeten die Berliner Kerzen in ihren Fenstern, der französische Gesandte Mirabeau behauptete: nicht aus Trauer, sondern aus Freude.

Neu erfunden

So hätte er ein friedliches Nachleben als originelle Rokoko-Herrschergestalt führen können, weitab von den Querelen der Nachfahren. Doch dazu kam es nicht. Denn auf Friedrich wartete im 19. Jahrhundert eine posthume Karriere, er wurde geradezu neu erfunden. Nun erst wurde er so recht volkstümlich, nicht zuletzt durch die Illustrationen Adolph Menzels zu Franz Kuglers Friedrich-Buch von 1840. Hinzu kam, dass viele von denen, die von einer Wiederauferstehung des Deutschen Reiches träumten, ihre Hoffnungen auf Preußen richteten, sie wollten Habsburg und damit Österreich ausschließen. Sekundiert wurden sie von einer ganzen Schar von zumeist protestantischen, preußisch-kleindeutsch denkenden Historikern aus der später so genannten Schule des Historismus. Deren lautester Vertreter war Heinrich von Treitschke, nebenbei ein brachialer Antisemit. Friedrich Nietzsche hatte schon 1871 vor einem neuen preußisch-deutschen Piefke-Nationalismus gewarnt, 1888 schrieb er: "Es gibt eine reichsdeutsche Geschichtsschreibung, es gibt, fürchte ich, selbst eine antisemitische, - es gibt eine Hof-Geschichtsschreibung und Herr von Treitschke schämt sich nicht ..." Inzwischen waren die kleindeutschen Ideale durch Bismarck ins Werk gesetzt worden. Friedrich galt längst als Vordenker und Wegbereiter dieses Wegs, gegen jedes historische Zeugnis. Kein Wunder, dass die Nazis dann Hitler als krönenden Vollender der vermeintlichen Schicksalsreihung Friedrich - Bismarck anfügten, verwunderlich aber, dass sie am Ende ihres unwürdigen Wegs in den Untergang selbst an eine Wiederholung des Mirakels des Hauses Brandenburg glauben wollten.

Das 1950 demontierte Reiterdenkmal Friedrichs wurde in den Achtzigerjahren Unter den Linden wieder aufgestellt, mit verkorkster historischer Begründung und in der Hoffnung, der Alte Fritz möge dem DDR-Regime künftig Stütze sein. In der Bundesrepublik pflegten die Historiker erst einmal unverdrossen den alten 19. Jahrhundert-Friedrich weiter und verteidigten ihn nun, post festum, gegen den Missbrauch durch die Nazis. 1968 zerriss ein Zunftfremder lustvoll denkmalschändend die professoralen Huldigungsgirlanden: Rudolf Augstein mit seinem Buch Preußens Friedrich. Aber der Spiegelherausgeber galt den Rechten im Lande ohnehin als potenzieller Vaterlandsverräter. Liest man das Buch heute noch einmal, fällt auf, dass Augstein schon damals, nicht erst bei der Euroeinführung, im Grunde seines Herzens ein Nationalliberaler war, aber in keinem Sinne ein Kleindeutscher.

Und heute? Friedrich gilt heute - wieder? - als eine der erfreulicheren Chargen im deutschen Historientheater, eine Figur der Eventkultur, in deren Glanz das Bild Preußens nicht allzu düster ausfällt; viel Schatten, ja, genug Licht aber auch, das größtenteils von Sekundärtugenden abstrahlte, die heute unserem postpreußischen Kollektiv - vermeintlich? - gut täten. Preußen ist Kulturbesitz geworden. Kaum jemand möchte ihm heute noch eine Schaltstelle auf dem Weg zum Holocaust zuweisen. Die Deutschen haben sich längst daran gewöhnt, neben diesem überschweren Bleigewicht deutscher Geschichte auf stabilisierenden historischen Ballast weitgehend zu verzichten. Auch Friedrich taugt nicht mehr zu einem identitätsstiftenden deutschen Mythos. Die Historie vor '33 wird zunehmend zum ergötzlichen Archiv für Action-, Skandal- und Rührgeschichten, gesalzen und gepfeffert durch Anekdoten. Die aber lieferte der große Friedrich reichlich: "Als dem König der Fall eines Kavalleristen Kenntnis vorgelegt wurde, der Sodomie mit seinem Pferd getrieben haben sollte, schrieb er an den Rand der Akte: 'Versetzt das Schwein zur Infanterie.'" So war er, unser Fritze, so lieben wir ihn.

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Helmut Kremers

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