Krieg, Völkerrecht und evangelische Ethik

Angesichts des Krieges in Europa stellt sich die Frage: Liegt das Völkerrecht auf unabsehbare Zeit in Scherben? Taugt es bestenfalls zur moralischen Selbstprüfung?

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Hartwig von Schubert

Dr. Hartwig von Schubert, Jahrgang 1954,  ist Theologe und lehrt als Privatdozent an der Universität Hamburg am Fachbereich Evangelische Theologie der Fakultät für Geisteswissenschaften und am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik.    

Neoliberalismus statt Nächstenliebe?

Es gehe jetzt, in dieser neuen Phase der Pandemie, um „Eigenverantwortung“, so erklärte Marco Buschmann, FDP-Justizminister, bei der Vorstellung des neuen Infektionsschutzgesetzes an der Seite vo

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Calvin und die Ukraine

Was können wir tun? Können wir tatsächlich nichts tun?

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Marco Hofheinz

Marco Hofheinz ist Professor für Systematische Theologie (Schwerpunkt Ethik) am Institut für Theologie der Universität Hannover.

Was würde Jesus dazu sagen?

Die alte Frage stellt sich auch in dieser Karwoche und zu Ostern 2022. Gedacht wird an den gekreuzigten und auferstandenen Christus.

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Matthias Kreck

Matthias Kreck (* 1947) ist Mathematiker an den Universitäten Bonn und Frankfurt. Nach seiner Promotion in Mathematik hat er (ohne Abschluss) vier Jahre evangelische Theologie studiert.

Mantra der Machbarkeit

Mantra der Machbarkeit

Warum zur Kirchenreform auch Kontrollverlust gehören wird
Foto: Christian Lademann

Sind wir eigentlich ehrlich zu uns selbst in der Kirche? Das frage ich mich von Zeit zu Zeit an dem kleinen Küchenfenster meines Pfarrhauses, wenn ich den Rauch der Abendzigarette in den Nachthimmel blase. Zumindest ist das der Ort, wo es mir am ehesten mal gelingt, den Tatsachen ins Auge zu sehen.

Sind wir eigentlich ehrlich zu uns, wenn wir meinen, den notwendigen Rückbau unserer kirchlichen Strukturen, die kluge Reduktion des Gebäudebestandes und all die anderen Mammutaufgaben, die mit der bevorstehenden Einbrüchen in der Finanzentwicklung einher gehen, wirklich steuern und operationalisieren zu können? Wenn wir meinen, das ernsthaft in der Hand zu haben und bis ins letzte gestalten zu können?

Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich nach dem einen Masterplan für die mir anvertrauten kirchlichen Orte suche  und insgeheim davon ausgehe, dass diese Superlösung irgendwo verborgen liege und man sie finden könne, wenn nur möglichst viele ihre strategische Klugheit ins Feld führen. Und ich spüre, wie ich müde werde bei dieser Sehnsucht nach maximaler Kontrolle. Diese Idee der Operationalisierbarkeit ist eine Illusion, die immense Kräfte kostet.

Dass ich diesen Vorstellungen erliege hat nicht nur etwas mit meiner Affinität zu Machtphantasien zu tun. Diese Illusion der Machbarkeiten ist auch ein Reflex auf die kirchenleitenden Kommunikationen rund um die Reformprozesse in unseren Landeskirchen. Es ist ein Wettrüsten der Schaubilder, das ich wahrnehme. Auf unzähligen Zeitstrahlen werden Reformschritte der nächsten Jahre eingezeichnet, die in geordneter Weise den vermeintlichen Weg ins gelobte Land markieren.  

Moment der Ehrlichkeit

Es ist ein Dilemma. Denn eigentlich ist es ja genau das, was ich von Kirchenleitungen erwarte, nämlich angesichts der bevorstehenden Szenarien Sicherheiten zu erzeugen und Perspektiven zu schaffen. Andererseits spüre ich, wie diese Kontrollillusionen auf mir als Gemeindepfarrerin lasten. Seien wir doch ehrlich zu uns selbst. Neben all den guten Strategien und Suchbewegungen wird es auch Kontrollverluste geben. Er wird Erosionsprozesse geben, deren Dynamiken sich jeder Operationalisierbarkeit entziehen. Einen Hauch dieser Ehrlichkeit wünsche ich mir auch irgendwo zwischen all den unzähligen Pfeilen auf den Schaubildern zu kirchlichen Reformprozessen.

Neulich gab es einen solchen Moment der Ehrlichkeit. Im Anschluss an einen Vortrag mit vielen klugen Strategieüberlegungen fragte ich einen Kirchenleitenden, was er sagen würde, wenn er eine Zahl auf der Skala von 1 bis 10 nennen sollte, die bezeichnet, wie operationalisierbar die zukünftigen Veränderungsprozesse unserer Kirchen eigentlich wirklich sind. Nach kurzem Schweigen sagte er: „5... und wenn wir gut sind kommen wir ein klein wenig drüber.“

Eine ernüchternde Antwort. Trotzdem erlebe ich sie als große Entlastung. Etwas mehr als 5, nicht 10 ist die Zielformulierung. Etwas mehr als 5, das führt mich heraus aus den Kontrollphantasien und dem Machbarkeitswahn. Es lässt mich neu hinschauen, wo offene Räume für strategische Interventionen da sind und wo diese Räume nicht da sind und Lassen angesagt ist. 5 ist das Ziel. Das wird mein Mantra am abendlichen Küchenfenster sein. 5... und wenn wir richtig gut sind, kommen wir ein bisschen drüber

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