zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
6 Juni 2019
China
Die dynamische Diktatur
Foto: privat
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Stephan Thome

„Eine metaphysische Obdachlosigkeit“

Gespräch mit Stephan Thome

Der Schriftsteller, Philosoph und Sinologe spricht im Interview über die Ferne und Nähe der chinesischen Kultur, die Schatten der gemeinsamen Geschichte und das Lachen beim Quellenstudium

Foto: Picture Alliance?/?Hu Kaibing?/?ColorChinaPhoto
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Felix Lee

Das chinesische Zeitalter naht

China will wieder die Position einnehmen, die es für angemessen hält: führend in der Welt

Unter ihrem Präsidenten Donald Trump zieht sich die USA aus der Weltpolitik zurück. Die Lücke versucht die auf-strebende Diktatur China zu füllen. Ist die Volksrepublik inzwischen die mächtigste Nation der Welt? Das fragt sich der langjährige taz-Korrespondent in China, Felix Lee.

Foto: picture alliance
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Kai Strittmatter

Der Traum einer Diktatur

Weder der Kapitalismus noch das Internet haben China Freiheit geschenkt. Im Gegenteil

In China machen sich Staatschef Xi Jinping und seine Partei an die Neuerfindung der Diktatur für das Informationszeitalter. Sie tun dies in bewusster Konkurrenz zu den Systemen des Westens. Das hat gewaltige Implikationen für die Demokratien dieser Erde, analysiert der ehemalige China-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung Kai Strittmatter.

Foto: akg-images?
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Karl Josef Rivinius

Lange eine fremde Religion

Das Christentum fasste schwer Fuß in China - auch aus Unwissenheit und Arroganz

Es gab lange Phasen der fruchtbaren Begegnung christlicher Missionare mit der chinesischen Welt - und Zeiten brutaler Christenverfolgung. Über die lange und wechselvolle Geschichte des Christentums in China berichtet der Kirchenhistoriker Karl Josef Rivinius von den Steyler Missionaren.

Foto: epd?/?Katharina Hesse
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Isabel Friemann

Eine blühende, gefährdete Gemeinschaft

Zur gegenwärtigen Lage der Christenheit in China

Das Christentum wird von der Mehrheit der Bevölkerung Chinas als Pforte empfunden, durch die westliche Weltanschauung und Lebensweise im Land an Einfluss gewinnen. Zugleich zielt die Politik von Staatspräsident Xi Jinping darauf, das chinesische Volk auf einen parareligiösen Glauben an sich und die allmächtige Partei hin zu prägen. Das erschwert die Lage der Christen im Reich der Mitte, analysiert Isabel Friemann von der „China InfoStelle“ des Zentrums für Mission und Ökumene der Nordkirche.

 

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