zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
3 März 2019
Religion und Recht
Die juristische Form des Heiligen
Foto: Daniel Moelle
Foto: Daniel Moelle
Hans Michael Heinig

„Der Mantel schlottert“

Gespräch mit dem Göttinger Staatsrechtler Hans Michael Heinig über die religionsrechtliche Situation in Deutschland und jetzt notwendige religionspolitische Schritte

Foto: epd/ Thomas Rohnke
Foto: epd/ Thomas Rohnke
Horst Dreier

Der lange Weg zur Religionsfreiheit

Es dauerte Jahrhunderte, bis alle Konfessionen und Weltanschauungen gleichberechtigt wurden

Die religionsrechtlichen Regelungen der Weimarer Reichsverfassung von 1919 bedeuteten das vorläufige Ende des langen Weges Deutschlands zur Religionsfreiheit und ihrer rechtlichen Garantie für den Einzelnen und die Religionsgemeinschaften. Dynamik und Etappen dieses Weges zeichnet Horst Dreier nach. Er ist Professor für Rechtsphilosophie, Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Würzburg.

Foto: akg-images
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Heinrich de Wall

Aufbruch zu neuen Ufern

Die Weimarer Reichsverfassung und ihre Religionsartikel

In der Weimarer Reichsverfassung von 1919 wurde festgelegt, dass es keine Staatskirche mehr in Deutschland gibt. Außerdem entstanden in Weimar die sogenannten Kirchenartikel, die 1949 unverändert ins Grundgesetz übernommen wurden und bis heute gelten. Heinrich de Wall, Professor für Staats- und Kirchenrecht in Erlangen, beschreibt die Entstehung und die Perspektive dieser Regelungen.

Foto: epd/ Rolf Zöllner
Foto: epd/ Rolf Zöllner
Michael Moxter

Heilige Reste

Wie viel Religion steckt in unserem Recht?

Staat und Kirche sind getrennt, so legte es 1919 die Weimarer Reichsverfassung fest. Das weltliche Recht war aber in früherer Zeit eng mit religiösem Recht verbunden. Wie ist es heute? Der Hamburger Systematische Theologe und Rechtsphilosoph Michael Moxter hat sich auf die Suche nach religiösen Restbeständen im Grundgesetz begeben und zieht kritisch Bilanz.

Foto: google/ vld
Foto: google/ vld
Ansgar Hense

Stein des Anstoßes

Über das Problem der Staatsleistungen für die Kirchen in Deutschland

Etwa eine halbe Milliarde Euro zahlt der deutsche Staat jährlich den beiden großen Kirchen. Diese so genannten Staatsleistungen beschäftigen immer wieder die Öffentlichkeit. Der Staatsrechtler Ansgar Hense, Direktor des Instituts für Staatskirchenrecht der Diözesen Deutschlands in Bonn, erläutert die komplexen Sachverhalte, die auch auf die Weimarer Reichsverfassung von 1919 zurückgehen.

 

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