zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
Foto: epd/Bertold Fernkorn
Foto: epd/Bertold Fernkorn

Ausgabe 9 September 2015

Von Nord nach Süd

Epochaler Wandel des Christentums

Die religiösen Landschaften der Welt dürften bis 2050 vollkommen umgepflügt werden: Im Christentum spielt dann Westafrika eine wichtige Rolle und im Islam der indische Subkontinent. Und Migranten werden religiöse Monokulturen durch- und aufmischen.

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Stephan Kosch

Neue Ziele, neues Glück?

Die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN gelten auch für Deutschland

Foto: dpa/Shen Hong
Foto: dpa/Shen Hong

Vor fünfzehn Jahren wurden die UN-Jahrtausendziele verabschiedet. Bis 2015 sollten Armut, Hunger und Krankheit in den Entwicklungsländen drastisch reduziert werden. Viel wurde geschafft, doch nicht alle Ziele wurden erreicht. Deshalb nimmt die Weltgemeinschaft einen neuen Anlauf und will in diesem Monat die nachhaltigen Entwicklungsziele verabschieden.  

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Reinhard Mawick

Handeln, wenn es nottut

Am 1. Oktober vor 50 Jahren erschien die berühmte Ostdenkschrift der EKD

Foto: epd/Keystone
Foto: epd/Keystone

Die Ostdenkschrift der EKD löste 1965 große Diskussionen aus. Sie gilt als Wegbereiterin der Entspannungspolitik. Heute wünscht sich eine Gruppe mit dem ehemaligen Generalsekretär des Weltkirchenrates, Konrad Raiser, eine "Neue Ostdenkschrift". Ihm lassen die neuen Konflikte in Osteuropa keine Ruhe, und er fordert: Die EKD soll erneut handeln.

Kultur
Werner Thiede

High Tech essen Seele auf

Kritische Bemerkungen zur Zukunft der digitalen Revolution

Foto: epd/Norbert Neetz
Foto: epd/Norbert Neetz

Gegen die schöne neue Welt der Digitalisierung regt sich zunehmend Widerstand. Der Erlanger Theologe Werner Thiede rät zur Wachsamkeit gegenüber dem "trügerischen Schein der Machbarkeit". Er befürchtet, dass die evangelische Kirche der Cyberwelt bisher zu unkritisch gegenübersteht.

Religion & Kirche
Hanna Liss

An der Sache vorbei

Eine jüdische Sichtweise zum Streit um Notger Slenczka und das Alte Testament

Foto: Staatsbibliothek Berlin
Foto: Staatsbibliothek Berlin

Dem Berliner Theologen Notger Slenczka wird vorgeworfen, seine Position zur Kanonizität des Alten Testamentes würde antijudaistischen Tendenzen Vorschub leisten. Dagegen nimmt ihn Hanna Liss, Professorin für Bibelauslegung an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, in Schutz. Sie fordert vielmehr, seine Thesen sollten Konsequenzen für die wissenschaftliche Bibelforschung haben.

Reportage
Kristin Oeing / Sascha Montag

Wo Angst auf Hoffnung trifft

In Fürstenwalde bekommen Jugendliche eine neue Perspektive

Foto: Sascha Montag
Foto: Sascha Montag

Ihre Lebensgeschichten sind geprägt von Gewalt, Flucht und Trauer. Minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge werden in Brandenburg im Jugendprojekt "Alleinreisende Jugendliche" (ALREJU) untergebracht. Über das Ankommen in der Fremde berichten die Journalisten Kristin Oeing und Sascha Montag.

Interview
Fidon Mwombeki

Die Mission war ein Segen

Gespräch mit Fidon Mwombeki, dem scheidenden Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission.

Foto: epd/Friedrich Stark
Foto: epd/Friedrich Stark

Selbst innerhalb derselben Konfession, zum Beispiel der lutherischen, gibt es zwischen Nord und Süd gewaltige Unterschiede. Aber sie müssten nicht zur Kirchenspaltung führen, meint Fidon Mwombeki. Die Missionierung seiner Heimat durch deutsche Missionare sieht er positiv, habe sie doch Menschen vom Aberglauben befreit.  

 

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