zeitzeichen - Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft
Romeo Castellucci „La Passione“, Hamburg 2016. Foto: Bernd Uhlig
Romeo Castellucci „La Passione“, Hamburg 2016. Foto: Bernd Uhlig

Ausgabe 3 März 2017

Bachs Matthäuspassion

Zwischen Überhöhung und Abgrund

Die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach gehört zu den  berühmtesten Werken der Musikgeschichte. Zunehmend aber mehren sich Stimmen, die auf den Antijudaismus in Bachs „großer Passion“ hinweisen. Kann man die Matthäuspassion heute noch „einfach so“ aufführen?

Geschichte, Politik & Gesellschaft
Kai Gehring

Schnitte in eine schöne neue Welt

Warum Eingriffe in die menschliche Keimbahn Tabu bleiben sollten.

Foto: dpa
Foto: dpa

Vor fünf Jahren entdeckten zwei Forscherinnen den so genannten CRISPR/CAS9-Mechanismus. Mit Hilfe dieser Gen-Schere sind Manipulationen an der menschlichen Keimbahn leichter möglich als je zuvor. Die Wissenschaft ist verzückt. Doch Kai Gehring, Sprecher für Hochschule, Wissenschaft und Forschung der grünen Bundestagsfraktion, warnt vor den Risiken und fordert ein Forschungsmoratorium für Deutschland.

Kultur
John von Düffel

„Luther war ein Populist“

Der Dramaturg John von Düffel spricht über sein Verhältnis zu Martin Luther.

 

Foto: Katja Sonnenberg
Foto: Katja Sonnenberg

Es gibt keine zweite historische Person, die so viele Werke hinterlassen hat wie Martin Luther. Hinzu kommen all die Texte, die über ihn geschrieben wurden. Und trotzdem hat es sich der Dramaturg John von Düffel zur Aufgabe gemacht, Luther auf die Bühne zu bringen. Im zeitzeichen-Gespräch beschreibt er die Herausforderungen.

Religion und Kirche
Reiner Knieling

Paradoxes Ineinander

Die Vorstellung vom dreieinigen Gott lässt das Kreuz besser verstehen

 

Foto: akg/ Joseph Mart
Foto: akg/ Joseph Mart

Die Theologie konzentrierte sich zu lange auf den Menschen Jesus, und damit geriet die Auslegung des Kreuzes auf eine schiefe Bahn, meint Reiner Knieling. Der Leiter des Gemeindekollegs der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands zeigt, wie der Tod Jesu interpretiert werden kann.

Religion & Kirche
Thies Gundlach

Perspektiven vermisst

Die akademische Theologie verstolpert das Reformationsjubiläum.

Foto: epd/ L‘Osservatore Romano
Foto: epd/ L‘Osservatore Romano

Statt sich den Chancen und Herausforderungen zu stellen, sitzt ein Großteil der deutschen akademischen Theologie in der Schmollecke und hat sich von der konstruktiven Diskussion um das Reformationsjubiläums 2017 abgemeldet, meint Thies Gundlach, Vizepräsident im Kirchenamt der EKD.

Reportage
Text und Fotos: Martin Glauert

Versteckt hinter einem Eibenbusch

Anna von Lodron war eine furchtlose Verfechterin der Reformation im katholischen Allgäu

In Mindelheim im Unterallgäu wohnte und wirkte hier Anna von Lodron. Sie war eine starke und mutige Frau und ihrem altgläubigen Ehemann Georg von Frundsburg zum Trotz eine glühende Anhängerin der reformatorischen Bewegung, wie der Journalist Martin Glauert schildert.

Interview
Christa Kirschbaum

Mehr Mut zum Denken

Gespräch mit der Kirchenmusikerin Christa Kirschbaum.

Foto: privat
Foto: privat

Bachs Werke „einfach so“ aufführen? Das gehe nicht, sagt die Kirchenmusikerin Christa Kirschbaum. Denn dann betrieben wir eine Theologie von 1724.

 

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