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Naumburger Meister: Ekkehard und Uta, 13. Jh. Foto: akg-images/Erich Lessing
Naumburger Meister: Ekkehard und Uta, 13. Jh. Foto: akg-images/Erich Lessing

Uta in Naumburg Uta von Naumburg hat inzwischen sogar ihre Verherrlichung durch die Nazis überstanden. Wieder oder immer noch ist sie der Star unter den in Stein gehauenen Stiftern; doch alle strahlen sie eine Lebendigkeit aus, als seien sie gerade erst spielerisch in ihrer Haltung erstarrt. Von dem Künstler weiß man wenig, möglicherweise stammt er aus Frankreich. Naumburg lädt nun ein, Uta und ihren Ehemann Ekkehard und all den anderen zu begegnen und sich über sie informieren zu lassen: Landesausstellung Sachsen-Anhalt in Naumburg/Saale, bis 2. November 2011.

Heinrich Lehmann: Portrait Franz Liszt, 1839 (Ausschnitt). Foto: akg-images
Heinrich Lehmann: Portrait Franz Liszt, 1839 (Ausschnitt). Foto: akg-images

Liszt in Weimar Der Freistaat Thüringen ehrt den Klaviervirtuosen und Komponisten Franz Liszt (1811-1886) bis 31. Oktober mit einer zweiteiligen - im Stadtschloss und im Schillermuseum - Landesausstellung in Weimar. Der Musiker stammte aus Raiding im westungarischen Teil der Habsburger Monarchie. Als Wunderkind, Virtuose und Mann von Welt, wurde er einer der ersten internationalen Stars der europäischen Musikszene. Ab 1848 war der in den Metropolen Europas Begehrte Hofkapellmeister in Weimar. Heute gelte es, so Hellmut Seemann, Präsident der Klassik-Stiftung, den Musiker neu zu entdecken: der sei eben nicht nur der große romantische Virtuose gewesen, sondern zentrale Figur und Verbindungsglied zwischen der klassischen Epoche und der frühen Moderne. Im Stadtschloss, wo es um die Entwicklung des Klaviers geht, kann man den nicht mehr spielbare Kompositionsflügel Liszts und einen Nachbau desselben bewundern.

Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2011
Foto: © VG Bild-Kunst, Bonn 2011

Michael Triegel: "Der Auferstandene", 2006. Der Künstler nimmt an dem Künstlerpodium im Rahmen des KirchenKulturKongresses in der St. Matthäus-Kirche teil.

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