Die Mission des Hutmachers

Gefoltert, ertränkt, verbrannt: Jakob Hutter und die Hutterer in Tirol
Detail aus der Friedhofskapelle St. Magdalena im Villnösstal. Foto: Martin Glauert
Detail aus der Friedhofskapelle St. Magdalena im Villnösstal. Foto: Martin Glauert
Die Hutterer fanden in der Reformations­­zeit in Tirol weit mehr Anhänger als die Lehren Martin Luthers. Selbst streng pazifistisch, wurden sie von der Obrigkeit gnadenlos verfolgt und mit dem Tode bedroht. Die Gemeinden sind längst erloschen, aber ihre Spuren kann man im Villnösstal noch finden.

Wahrlich finster sind die Zeiten, in die der kleine Jakob hineingeboren wird. An einem Tag im Jahr 1500 kommt er zur Welt, ein weiteres hungriges Maul in der ohnehin schon armen Familie. Die Täler Südtirols sind fruchtbar, doch was nützt es den Bauern? Mit Steuern und schikanösen Abgaben presst die Obrigkeit ihnen die Früchte ihrer Arbeit ab, die einstige Schatzkammer des Reiches ist unter der gnadenlosen Habsucht der Herrschenden längst verarmt. Von der Kirche hat das Volk keine Hilfe zu erwarten, der Klerus ist inzwischen selbst Großgrundbesitzer und lebt im Luxus, hoch erhaben über die Nöte der Menschen.

Jakob Hutter erlernt den Beruf des Hutmachers, er ist ein einfacher Handwerker, aber sein Verstand ist wach und sein Herz ruhelos. Hutter ist des Lesens mächtig, und die Bücher, die Reisende trotz strenger Kontrollen bis in sein Tal tragen, berichten Unerhörtes: Kolumbus hat Amerika entdeckt und die Grenzen der Welt erweitert. Martin Luther hat seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg genagelt und einen religiösen Flächenbrand in Europa ausgelöst. Nur zwei Tageswanderungen von Hutters Dorf entfernt, hat in Brixen Michael Gaismair einen Bauernaufstand ausgelöst. Mit Gewalt will er die Bevölkerung vom Joch der Herrschenden befreien und in Tirol eine klassenlose Gesellschaft auf der Basis des Evangeliums errichten.

Begeistert schließt sich Jakob Hutter dem bewaffneten Kampf an. Nach anfänglichen Erfolgen wird der Aufstand durch politische List und militärische Überlegenheit niedergeschlagen. Ein grausames Strafgericht bricht über die Bauern herein, die Henker arbeiten rund um die Uhr, und es fließt mehr Blut als im Kampf. Dieses Erlebnis erschüttert und prägt Jakob Hutter zutiefst. Er erkennt: Gewalt erzeugt noch größere Ge­gengewalt und unermessliches Elend, das niemals dem Geist Gottes entsprechen könne. Von diesem Augenblick an wird er zu einem unbeugsamen und kompromisslosen Pazifisten, komme was wolle.

Verstärkung aus der Schweiz

Die militärische Niederlage ist gleichzeitig die Geburtsstunde der Reformation. Desillusioniert von der römisch-katholischen Kirche, ist das fromme Tiroler Volk auf der Suche nach neuer spiritueller Orientierung. Überall entstehen nun Täufergemeinden unter der Führung leidenschaftlicher Prediger, die einen lebendigen Glauben vertreten, in dem die Menschen sich wieder finden.

Aus der protestantischen Schweiz stoßen Geistliche wie der charismatische Jörg Blaurock zu ihnen. Sie tragen die Gedanken des Genfer Reformators Johannes Calvin und des Zürcher Reformators Ulrich Zwingli bis in die entlegensten Täler. Das alles muss heimlich geschehen, denn die katholische Kirche sieht in der wachsenden Popularität der Täuferbewegung eine Bedrohung der eigenen Machtstellung und verfolgt deren Anhänger unerbittlich. Im August 1529 wird Jörg Blaurock ergriffen, zum Tode verurteilt und zur Abschreckung bei lebendigem Leibe auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Jakob Hutter nimmt nun seine Stelle ein, seine Anhänger nennen sich fortan "die Hut­terer".

Die erste Gemeinde versammelt sich abwechselnd in privaten Häusern. Das bleibt den Behörden jedoch nicht verborgen. "Diese Personen ... halten in der Nacht heimliche Versammlungen und Synagog ab, wo sie diese falsche verbotene Lehre ausgießen und predigen", berichtet ein Protokoll. Da sie um ihr Leben fürchten müssen, können die Hutterer ihre Versammlungen und ­Gottesdienste nur noch bei Nacht in Wäldern, alten Steinbrüchen, tiefen Schluchten oder verlassenen Hütten abhalten. Einen solchen Versammlungsort kann man heute noch besuchen.

Im Schutz der Nacht

Der Wanderweg Nummer 27 führt aus dem Dorf hinaus über sanfte grüne Hügel, die in der Sonne schimmern wie der Filz auf einer Modelleisenbahn. Dann aber wird der Weg steiler und geht über Felsgeröll. Schließlich führt nur noch ein Trampelpfad durch dichtes Gestrüpp den Berg hinauf. Der Pfad ist so schmal, dass nicht zwei Füße nebeneinander passen. Der Anstieg ist dermaßen steil, dass man alle zehn Schritte stehen bleibt, um Luft zu holen. Schließlich führt der Weg nur noch auf einem schmalen Felsrücken entlang, und rechts und links droht ein schroffer Abgrund.

Hier müssen auch die Hutterer entlang gegangen sein, wahrscheinlich so­gar im Dunkeln, damit sie nicht gesehen wurden. Vielleicht haben sie Gebete gemurmelt, leise nur, damit sie nicht gehört wurden. Vielleicht haben sie auch gelegentlich geflucht, wenn ein Schritt daneben ging und sie auf den glitschigen Wurzeln ausrutschten. Kaum vorstellbar, dass auch Alte und Kinder diesen Marsch bewältigten. Über einen breiten, aber flachen Bach muss man jonglieren, dann taucht zwischen den Bäumen plötzlich ein riesengroßer, moosbewachsener Findling auf: der Lutherstein. In seinem Schutz hielten die Hutterer des Villnösstals ihre Treffen und Gottesdienste ab, tauschten Nachrichten aus und sprachen sich Mut zu.

Allzu lange durften die Versammlungen freilich nicht dauern, schließlich musste man den langen Weg noch zurückgehen, um rechtzeitig vor Morgengrauen wieder im Dorf zu sein. Viele werden von Jakob Hutter bei diesen Versammlungen getauft. Er nimmt sie in die Gemeinschaft der Hutterer auf, indem er einen Krug Wasser über ihren Kopf gießt. Dann breitet er seinen Mantel auf dem Boden aus. Die Getauften legen ihr ganzes Hab und Gut, das sie bei sich tragen, auf den Mantel und übergeben es so der Gemeinschaft. Gemeineigentum, Gewaltlosigkeit und Erwachsenentaufe sind die Grundpfeiler des hutterischen Glaubens.

Immer wieder werden die heimlichen Täufertreffen von den Soldaten ausgeforscht und überfallen. Und wer nicht flüchten kann, wird verschleppt und in ein Verlies geworfen.

Folter unterm Hexenturm

Auf einem hohen Felsen liegt das Dorf Gufidaun und bewacht den Eingang ins Villnösser Tal. Die Straße führt hier durch eine Schlucht, die Felsen berühren sich fast, der Himmel ist kaum noch zu erkennen. Oben im Dorf pfeift der Wind um die Häuser, niemand ist auf der Straße zu sehen, nur ein Kätzchen rennt davon. Über die Fachwerkhäuser ragt Schloss Summersberg em­por, eine düstere Burganlage, die an diesem Tag von Regenwolken umlagert ist und den Besucher frösteln lässt.

Von Schloss Summersberg mit seinem Hexenturm ging zu Hutters Zeiten ein ganz besonderer Schrecken aus. Zahllose Anhänger wurden hier grausam gefoltert, wie eine zeitgenössische Schrift berichtet: "Etlich werden gereckt und zerstreckt, dass die Sonne möchte durch sie geschienen haben. Etlich, dass sie an der Marter zerrissen und gestorben seien. Etlich zu Asche und Pulver verbrennt unter dem Namen der Ketzer. Etlich an Säulen gebraten, mit glühenden Zangen zerrissen, mit dem Schwert hingerichtet, erwürgt oder zerhauen." Der Vorsteher einer Gemeinde wurde grundsätzlich lebendig verbrannt, während ein "gewöhnlicher Gläubiger" mit einem milderen Urteil rechnen konnte: Er wurde vorher geköpft. Frauen wurden in einem Holztrog ertränkt. Von Tag zu Tag wurde die Verfolgung der "Frommen im Lande" unerträglicher. Ein Zeitgenosse schreibt, dass man täglich irgendwo im Lande den weißen Rauch der Scheiterhaufen sehe und den süßlichen Geruch von verbranntem Menschenfleisch rieche.

Foto: Martin Glauert
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Das Villnösstal.

Foto: Martin Glauert
Foto: Martin Glauert

Schloss Branzoll in Klausen. Hier war Hutters Frau Katharina gefangen.

Es sind vor allem die Frauen, die von Jakob Hutter immer wieder verlangen, sich mit Gewalt der Verfolgung und Verhaftung zu widersetzen. Es ist ihnen unerträglich, mit ansehen zu müssen, wie ihre Männer, Väter und Söhne in den Kerkern verschwinden, um dann auf dem Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt zu werden. Besonders Katharina, seine spätere Frau, macht Hutter Vorwürfe, dass er nichts gegen die Verhaftung ihres Vaters unternimmt, denn sie muss erleben, wie dieser von den Soldaten auf brutale Weise abgeführt wird und dann im Verlies nach Verhör und Folter unter großen Qualen stirbt.

Doch Jakob Hutter hält unerbittlich an den Prinzipien strikter Gewaltfreiheit fest, nach dem von Jesus gelehrten Gebot: "Liebet eure Feinde und tut Gutes denen, die euch verfolgen." In unerschütterlichem, fast naivem Gottvertrauen richtet er sich an seine Anhänger: "Brüder und Schwestern glaubt mir, Gott wird uns führen und den rechten Weg zeigen." Dieser Weg wird sich als lang und beschwerlich erweisen und schließlich um die ganze Welt führen.

Um seine Gemeinde vor der totalen Vernichtung zu retten, entschließt sich Jakob Hutter, sein geliebtes Tirol zu verlassen und nach Mähren zu fliehen. Der dortige Adel ist protestantisch und gewährt den Verfolgten Asyl. Die Fluchtwege der Hutterer führen auf unsicheren Pfaden über die Alpen nach Norden, bei Schnee, Sturm und Eiseskälte. Konspirativ werden die Almhütten entlang der Fluchtwege regelmäßig mit Brot, Würsten, Speck und anderen Lebensmitteln ausgestattet. Und im Norden müssen Flößer und Schiffsleute bestochen werden, um die illegalen Exilanten zu befördern.

Die ersten Brüderhöfe

Trotz größter Strapazen und Gefahren gelingt es Jakob Hutter, in den folgenden Jahren etwa sechstausend Menschen vor dem sicheren Tod zu bewahren. Wie aber kann man in dem fremden Land das wirtschaftliche Überleben sichern? Hier geschieht eine der revolutionärsten und mutigsten Neuerungen, die bis heute ein soziologisches Erfolgsmodell geblieben sind. In Orientierung am Urchristentum begründet Hutter die ersten Bruderhöfe auf der Basis des Gemeineigentums. Alles gehört allen. Er lehrt seine Anhänger Schreiben und Lesen, gründet den ersten deutschsprachigen Kindergarten und inspiriert zur Bildung der ersten europäischen Industriegebiete.

Das Modell hat Erfolg, eine Zeit ohne Hunger bricht an. Die Hutterer sind nicht nur geschickte Bauern und Handwerker, sondern bald auch Barbiere und Chirurgen. In der Keramikproduktion sind sie europaweit Vorreiter und ihrer Zeit technisch weit voraus. Auf einem Bruderhof leben zwischen zweihundert und vierhundert Personen. Neuankömmlinge werden problemlos integriert. Wächst der Hof weiter, kommt es zur Teilung und Gründung eines neuen Bruderhofs.

Eine weitere bahnbrechende Errungenschaft ist die Einführung der allgemeinen Schulpflicht. Im 16. Jahrhundert genießen sonst nur adelige Kinder oder Kinder aus reichen Kaufmannsfamilien eine Schulbildung. Peter Walpot, der erste hutterische Schulmeister, lehrt in seiner allgemeinen Schulordnung über Hygiene genauso wie über Pädagogik. "Wenn ein Kind zur Schule gebracht wird, so muss sein Gesundheitszustand auf das Sorgsamste untersucht werden. Wenn es eine böse Sucht hat, wie Fäule und Franzosen und dergleichen, so muss es während des Schlafens, Essens, Trinkens und des Waschens von den übrigen Kindern abgesondert werden", schreibt er und nimmt damit Lehrsätze des späteren öffentlichen Gesundheitswesens um Jahrhunderte vorweg. Trotz aller protestantischen Zucht und Strenge ermahnt er die Lehrer: "Den Kleinen, die zum ersten Mal in die Schule kommen, soll man nicht die Köpfe zu brechen versuchen."

Doch selbst im gelobten Land Mähren werden die Hutterer aufgrund ihres Erfolges beneidet und bald verfolgt. Schweren Herzens ergreift Jakob Hutter mit seiner schwangeren Frau Katharina ein weiteres Mal die Flucht, um sein Leben zu retten. Sie gehen zurück nach Ti­rol. Dort aber ist auf die Ergreifung von Jakob Hutter eine hohe Belohnung ausgesetzt. Im ganzen Land werden Steckbriefe mit einer genauen Personenbeschreibung verteilt. Trotzdem ver­sucht Hutter nicht, durch Flucht sein Leben und das seiner Frau in Sicherheit zu bringen, sondern besucht in den Tälern Südtirols eine Gemeinde nach der anderen, um die Mitglieder aufzurichten und im Glauben zu stärken. Im November 1535 merkt Jakob Hutter, dass sich die Schlinge allmählich um ihn zusammenzieht. "Herzliche Brüder und Schwestern, wir erwarten nun täglich und stündlich und augenblicklich die Schergen des Richters und die Knechte des Henkers und alle Trübsal. Wir haben uns auch dahin gerichtet und setzen uns nichts anders vor. Der Herr gebe uns Kraft und Stärke, in seiner Wahrheit zu bleiben."

Den Verfolgern in die Hände

Am 30. November 1535 fällt Hutter seinen Verfolgern in Klausen in die Hände. Anfang Dezember wird er bei strenger Kälte nach Innsbruck gebracht. Mit einem Seil gefesselt, muss er durch den Schnee und über das Gebirge laufen, barfuß und dünn bekleidet. "Da meinten die Pfaffen, sie sollen den Teufel aus ihm austreiben, setzten ihn in eiskaltes Wasser und führten ihn in eine warme Stube und schlugen ihn mit Ruten. Sie gossen auch Branntwein in seine Wunden, zündeten diesen an und ließen ihn brennen. Sie banden ihm die Hände zusammen und knebelten seinen Mund. Dann setzten sie ihm einen Hut mit einem Federbusch auf, führten ihn in eine Kirche und machten ein Narren- und Affenspiel mit ihm." Mehrfach wird Hutter gefoltert, verrät aber keinen seiner Brüder. Am 25. Februar 1536 wird er schließlich in Innsbruck von den Soldaten zum Scheiterhaufen geführt. Kein Laut kommt von seinen Lippen, als auf ein Zeichen des Königs hin der Scheiterhaufen entzündet wird. Und Katharina Hutter wird in den folgenden Jahren viermal gefangen genommen und verhört, kann aber entweder durch Flucht oder Abschwören ihr Leben retten. Im­mer wieder aber kehrt sie zu dem Glauben der Täufer zurück. Schließlich wird sie auf Schloss Schöneck hingerichtet: Sie muss sich vor einen hölzernen Wassertrog hinknien, dann drücken die Henkersknechte ihren Kopf hinein, bis sie elend erstickt.

Den weiteren Verfolgungen fallen ungefähr zweitausend Menschen zum Opfer. Achtzig Jahre nach dem Tod Jakob Hutters gibt es in Tirol keine Hutterer mehr. Die Glaubensgemeinschaft gilt als ausgerottet. Die Überlebenden sind über Mähren, Siebenbürgen und die Südkarpaten in die damals noch türkische Walachei geflohen. Weiter geht es in die Ukraine und von dort aus auf dem Seeweg in die USA und nach Kanada. Heute leben in Kanada ungefähr 40.000 Hutterer auf Bruderhöfen.

Erst 470 Jahre nach diesen Ereignissen besuchte erstmals eine kleine Gruppe Hutterer aus Saskatchewan in Kanada das Villnösstal. Im Februar 2007 besichtigten sie die Orte, an denen ihre Vorfahren gelebt und gelitten hatten. "Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, hier zu sein. Teils fühlt man es wie einen Stein am Herzen", bekannte der weißhaarige Mike Wollmann in dem typischen, altmodischen Dialekt der Hutterer. Sichtlich gerührt und betroffen waren die Besucher vom Kerkerverlies im Hexenturm der Summersburg. Dort sangen sie einen Vers aus ihrem Geschichtsbuch, einige wischten sich Tränen aus dem Gesicht. "Hier wird unsere Geschichte wieder lebendig, und wir können das Leid unserer Vorfahren nachvollziehen. Wir hegen aber keinen Hass im Herzen. Sie sind frei, und wir danken Gott, dass wir heute in Frieden und Überfluss leben können", fasste ein Besucher seine Gefühle zusammen. Ein versöhnliches Wort, das Jakob Hutter sicher gefallen hätte.

Martin Glauert

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